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Eine exegetische Auseinandersetzung mit dem Gleichnis vom verlorenen Schaf aus Lukas 15, 3-7 inklusive Unterrichtsentwurf für eine 7. Klasse

Title: Eine exegetische Auseinandersetzung mit dem Gleichnis vom verlorenen Schaf aus Lukas 15, 3-7 inklusive Unterrichtsentwurf für eine 7. Klasse

Master's Thesis , 2022 , 46 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Anonym (Author)

Didactics - Theology, Religion Pedagogy
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In der vorliegenden Masterarbeit wird untersucht, was die Liebe Gottes zu den Menschen so einzigartig macht und ob vor Gott tatsächlich alle Menschen gleich viel wert sind. Zudem wird die Frage behandelt, warum es trotz dieser göttlichen Liebe in religiösen Kontexten zu Ausgrenzung und Mobbing kommt. Dazu wird das Gleichnis vom verlorenen Schaf historisch-kritisch analysiert, um die Intention des Verfassers zu verstehen. Anschließend wird ein Unterrichtsentwurf für eine siebte Klasse einer staatlichen Realschule vorgestellt. Das Gleichnis, das die bedingungslose Liebe und Annahme Gottes zeigt, dient als Basis für die Schüler:innen, um ein tiefes Verständnis für die göttliche Liebe zu entwickeln und die Parallelen zu ihren eigenen Lebenserfahrungen zu erkennen. Ziel ist es, dass die Schüler:innen Gottes Bild als liebenden Hirten kennenlernen, der jeden Einzelnen wertschätzt und mit Freude aufnimmt.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis der Arbeit

1. Einleitung

2. Abschrift des Textes: Lukas 15, 3-7 (Luther 2021)

3. Analyse des Textes

3.1 Abgrenzung und Kontext

3.2 Ausformulierte Gliederung des Textes

3.3 Abgrenzung von Tradition und Redaktion (Literarkritik)

3.4 Gattungsbestimmung der vorlukanischen Überlieferung

3.5 Exkurs: Begriffs- und Motivgeschichte

4. Interpretation

4.3 Interpretation des Textes im theologischen Gesamtrahmen des Lukasevangeliums

4.4 Wie kann Lukas 15, 11-32 in der heutigen Zeit interpretiert werden?

5. Bedingungsanalyse

6. Tabelle der geplanten Unterrichtseinheit „Menschen annehmen, wie Gott es tut“

7. Didaktischer Kommentar zur geplanten Unterrichtseinheit mit Bezug auf den Lehrplan

8. Tabelle der geplanten Unterrichtsstunde

9. Didaktisch-Methodischer Kommentar zur Unterrichtsstunde

10. Fazit

11. Literaturverzeichnis

12. Anhang

12.1 Der Bibeltext aus Lukas 15, 3-7 in der „Hoffnung für Alle“-Übersetzung

12.2 Der Bibeltext aus Lukas 15, 3-7 in der „Elberfelder“-Übersetzung

12.3 Arbeitsblatt M1: Das Gleichnis vom verlorenen Schaf

12.4 Arbeitsblatt M2

Zielsetzung & thematische Schwerpunkte

Das Hauptziel dieser Masterarbeit ist die historisch-kritische Exegese des Gleichnisses vom verlorenen Schaf (Lk 15, 3-7) sowie dessen Transfer in einen schulpraktischen Unterrichtsentwurf für die siebte Klasse einer Realschule. Die Forschungsfrage fokussiert sich darauf, wie der barmherzige, suchende Gott des Gleichnisses als Gegenentwurf zu menschlicher Ausgrenzung und Leistungsdenken für Jugendliche greifbar gemacht werden kann.

  • Historisch-kritische Analyse der lukanischen Redaktion und der Wirkungsgeschichte des Gleichnisses.
  • Untersuchung des Sündenbegriffs und der Bedeutung von Buße im lukanischen Gesamtrahmen.
  • Reflexion über die Identität des Schülers sowie das Identifikationspotenzial des biblischen Hirtenbildes.
  • Entwicklung einer problemorientierten Unterrichtseinheit zur Förderung von gegenseitiger Annahme und Respekt.

Auszug aus dem Buch

3.1 Abgrenzung und Kontext

Der zu analysierende Bibeltext lässt eine klare Unterscheidung zu seinem unmittelbaren Kontext erkennen und ist aufgrund dessen als sinnvoller Textabschnitt zu bezeichnen. Laut Schnelle ist das Gleichnis vom verlorenen Sohn, welches einige Verse später in den Versen 11-32 erzählt wird, eine „Schlüsselerzählung“ innerhalb des Lukasevangeliums. Weil es allerdings im gesamten Kapitel grundlegend, in drei Gleichnissen, um das „Verlieren und Wiederfinden“ geht, würde ich es aus meiner Perspektive so interpretieren, dass der Textabschnitt aus Lukas 15, 3-7 im Kontext des Gesamtwerkes und in Verbindung mit den anderen beiden Gleichnissen, durchaus in besonderer Weise hervorzuheben und dementsprechend zu behandeln ist.

Die Perikope befindet sich im größten Teilabschnitt des Lukasevangeliums, nämlich „Jesu Reise nach Jerusalem“. Der vorherige Teilabschnitt erzählt „Das Wirken Jesu in Galiläa“, der Teilabschnitt danach „Jesu Wirken in Jerusalem“. Der Textabschnitt des Gleichnisses ist insofern noch besonders, als dass sich der Teilabschnitt „Jesu Reise nach Jerusalem“, und hier sind sich die Forscher in der Regel einig, nahezu ausschließlich durch Sondergut und Q-Überlieferungen zusammensetzt. Erst ab Kapitel 18 Vers 15 greift der Verfasser wieder die markinische Reihenfolge der Erzählung auf.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Hinführung zum Thema der bedingungslosen Liebe Gottes und Begründung des Vorhabens, das Gleichnis historisch-kritisch zu analysieren und für den Unterricht aufzubereiten.

2. Abschrift des Textes: Lukas 15, 3-7 (Luther 2021): Präsentation der gewählten Bibelübersetzung als Grundlage für die anschließende exegetische Arbeit.

3. Analyse des Textes: Vertiefende historisch-kritische Untersuchung, die Kontext, Gliederung, Literarkritik sowie die Gattungs- und Motivgeschichte des Gleichnisses umfasst.

4. Interpretation: Systematische Auslegung des Textes entlang dreier Grundgedanken und Einordnung in den Heilsplan des Lukas sowie aktuelle Relevanz.

5. Bedingungsanalyse: Soziologische und entwicklungspsychologische Darstellung der Zielgruppe (Realschulklasse 7) zur Fundierung des Unterrichtsentwurfs.

6. Tabelle der geplanten Unterrichtseinheit „Menschen annehmen, wie Gott es tut“: Übersicht der 6-stündigen Sequenz zur Thematik Gnade und Barmherzigkeit.

7. Didaktischer Kommentar zur geplanten Unterrichtseinheit mit Bezug auf den Lehrplan: Begründung der Unterrichtsschwerpunkte und Verknüpfung mit den Kompetenzerwartungen des Kernlehrplans.

8. Tabelle der geplanten Unterrichtsstunde: Detaillierter Verlaufsplan der konkreten 45-minütigen Stunde zum Gleichnis vom verlorenen Schaf.

9. Didaktisch-Methodischer Kommentar zur Unterrichtsstunde: Methodologische Begründung der Phasenwahl und Sozialformen unter Einbeziehung lerntheoretischer Modelle.

10. Fazit: Rückblick auf die Forschungsabsichten und Synthese zwischen exegetischer Theorie und schulpraktischer Anwendung.

Schlüsselwörter

Gleichnis, Lukasevangelium, Verlorenes Schaf, Gottesbild, Gnade, Buße, Hirte, Philanthropie, Religionsunterricht, Exegese, Didaktik, Sündenvergebung, Inklusion, Gemeinschaft, Realschule.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Masterarbeit befasst sich mit der Exegese des Gleichnisses vom verlorenen Schaf aus Lukas 15, 3-7 und deren Übertragung in einen didaktisch fundierten Unterrichtsentwurf für die siebte Klasse.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentral sind die biblische Exegese des lukanischen Textes, das Verständnis von Sündenannahme und Gnade sowie die schulpraktische Anwendung zur Förderung eines wertschätzenden Miteinanders in Schulklassen.

Was ist das Ziel oder die Forschungsfrage?

Die Arbeit verfolgt das Ziel, die theologische Intention Jesu und des Evangelisten Lukas zu ergründen und methodisch angemessen in eine Unterrichtsreihe umzusetzen, die Jugendlichen das Gottesbild eines suchenden, liebenden Hirten nahebringt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine historisch-kritische Methode zur Textanalyse angewandt, gefolgt von einem religionspädagogischen, problemorientierten Ansatz für die Unterrichtsgestaltung.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine exegetische Analyse der Perikope (Literarkritik, Gattung, Motivgeschichte) und eine ausführliche methodisch-didaktische Planung einer sechsteiligen Unterrichtsreihe.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den Kernbegriffen zählen: Gleichnis, Gnade, Lk 15, Hirte-Schaf-Metaphorik, Religionspädagogik, Sündenannahme, Identitätsentwicklung und Klassengemeinschaft.

Warum spielt die Bedingungsanalyse für den Autor eine so wichtige Rolle?

Die Bedingungsanalyse ist essenziell, da die konkrete Klassensituation – geprägt durch soziale Spannungen und Gruppenbildung – als „Werkstoff“ dient, um die Relevanz der biblischen Botschaft in der Lebenswirklichkeit der SuS zu verankern.

Wie unterscheidet der Autor die Relevanz dieses Gleichnisses von anderen Texten?

Der Autor betont, dass gerade beim verlorenen Schaf nicht die Reue des Tieres (das keine bewusste Entscheidung trifft), sondern exklusiv die fürsorgliche Handlung des Hirten im Fokus steht – ein entscheidender theologischer Unterschied zum Gleichnis vom verlorenen Sohn.

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Details

Title
Eine exegetische Auseinandersetzung mit dem Gleichnis vom verlorenen Schaf aus Lukas 15, 3-7 inklusive Unterrichtsentwurf für eine 7. Klasse
College
Bielefeld University  (Fakultät für Geschichtswissenschaft, Philosophie und Theologie)
Grade
1,3
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2022
Pages
46
Catalog Number
V1474240
ISBN (PDF)
9783389031766
ISBN (Book)
9783389031773
Language
German
Tags
Masterarbeit Theologie Exegese Gleichnis Verlorenes Schaf Unterrichtsentwurf Exegese und Unterrichtsentwurf Exegese verlorenes Schaf Masterarbeit Masterarbeit Exegese Gleichnis vom verlorenen Schaf Gleichnisse Jesu
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2022, Eine exegetische Auseinandersetzung mit dem Gleichnis vom verlorenen Schaf aus Lukas 15, 3-7 inklusive Unterrichtsentwurf für eine 7. Klasse, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1474240
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