In meiner Arbeit werde ich als erstes das Thema Armut allgemein betrachten und dabei auf die allgemeinen Armutsrisiken und Ursachen eingehen. Mit der Arbeitslosigkeit in Deutschland werde ich meine Arbeit fortführen und dabei den Begriff Arbeitslosigkeit definieren. In jenem weiteren Schritt werde ich Arbeitslosigkeit als häufigste Ursache von Armut und deren Folgen beschreiben. Im Bezug auf aktuelle Begebenheiten wird es in meinem letzten Punkt um die Wirtschaftskrise, sowie um den aktuellen Stand der Erwerbslosigkeit in der Bundesrepublik Deutschland, gehen.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Armut
2.1. „Absolute Armut“
2.2. „Relative Armut“
2.3. Armutsrisiken und ihre Ursachen
3. Arbeitslosigkeit in Deutschland
3.1. Definition Arbeitslosigkeit
3.2. Arbeitslosigkeit als Ursache der Armut
3.3. Folgen von Langzeitarbeitslosigkeit
4. Die Wirtschaftskrise
4.1. Die Wirtschaftskrise als eine Ursache für die heutige Armut
5. Reflexion
Zielsetzung & Themen
Die Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen Arbeitslosigkeit und Armut in Deutschland, wobei der Fokus auf den sozioökonomischen Folgen für die Betroffenen und dem Einfluss aktueller wirtschaftlicher Krisen liegt.
- Differenzierung zwischen absoluter und relativer Armut.
- Analyse der Arbeitslosigkeit als Hauptursache für Armut und sozialen Abstieg.
- Untersuchung der psychosozialen Auswirkungen bei Langzeitarbeitslosigkeit.
- Diskussion der Auswirkungen der Wirtschaftskrise auf den deutschen Arbeitsmarkt.
- Reflexion der Rolle der Sozialarbeit im Kontext von Armutsprävention.
Auszug aus dem Buch
3.3. Folgen von Langzeitarbeitslosigkeit
„Sie ist ein Gewaltakt, die Menschen wehrlos und damit gefügig für den Willen anderer macht; sie ist ein Anschlag auf die körperliche und seelisch-geistige Integrität, und die Unversehrtheit der davon betroffenen Menschen.“ ( Elsen, Susanne:S. 46)
Mögliche soziale und psychische Folgen von Arbeitslosigkeit, insbesondere der Langzeitarbeitslosigkeit, sind beispielsweise soziale Isolation, Verlust des Zeitgefühls, Konflikte in der Familie vor allem ums Geld. Unter anderem kann es zu einer Diskriminierung in Wohn - und Freizeitbereich und zu psychische Belastungen.
Weitere Folgen von Langzeitarbeitslosigkeit könnten, Körperliche Erkrankung bei ärztlicher Unterversorgung, Höhere Sterblichkeit, eine steigende Aggressivität und Verlust sozialer Ehre. Von den vielen Menschen wird der Verlust des Arbeitsplatzes als Enteignung von den eigenen Fähigkeiten, biographischer Perspektiven und Orientierung empfunden, die ihnen lebenslang vermittelt wurden. Diese Verlusterfahrung kann zu einem schwerwiegenden Prozess der Persönlichkeitszerstörung führen. Eine drohende Ausgrenzung von der Gesellschaft, kann eine weiteres Resultat sein. Aus Scham schränken Betroffene soziale Kontakte ein, um die Arbeitslosigkeit nicht zugeben zu müssen (vgl.: Elsen, Susanne:S. 46).
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Einführung in die Thematik der Armut in Deutschland, wobei die relative Armut im Fokus steht und Arbeitslosigkeit als deren Hauptursache identifiziert wird.
2. Armut: Definition und Abgrenzung von „absoluter“ und „relativer“ Armut sowie Erläuterung der entsprechenden Ursachen und Risikofaktoren.
3. Arbeitslosigkeit in Deutschland: Untersuchung der ökonomischen und sozialen Dimensionen von Arbeitslosigkeit, ihrer Definition und der massiven Folgen für die psychische Gesundheit und Identität der Betroffenen.
4. Die Wirtschaftskrise: Analyse der globalen Wirtschaftskrise und ihrer direkten Auswirkungen auf den deutschen Arbeitsmarkt sowie die daraus resultierenden neuen Armutsrisiken.
5. Reflexion: Kritische Auseinandersetzung der Autorin mit dem Thema sowie Reflexion über die Bedeutung von sozialer Unterstützung und Selbstwertgefühl über rein monetäre Hilfen hinaus.
Schlüsselwörter
Armut, Arbeitslosigkeit, Relative Armut, Soziale Ausgrenzung, Langzeitarbeitslosigkeit, Wirtschaftskrise, Sozialhilfe, Lebenslagenansatz, Einkommensungleichheit, Soziale Sicherung, Psychosoziale Auswirkungen, Arbeitsmarkt, Existenzminimum, Armutsrisikoquote, Identitätsentwicklung.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit beleuchtet die komplexe Verflechtung von Arbeitslosigkeit und Armut in Deutschland und analysiert, wie der Verlust der Erwerbstätigkeit zu sozialen und psychischen Problemen führen kann.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Im Zentrum stehen die Begriffe der absoluten und relativen Armut, die Auswirkungen von Arbeitslosigkeit auf die Lebenslage sowie der Einfluss aktueller Wirtschaftskrisen auf die Armutsentwicklung.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Ziel ist es, den Zusammenhang zwischen dem Verlust der Arbeit und dem Abrutschen in die Armut zu verdeutlichen und die Auswirkungen auf die Betroffenen kritisch zu hinterfragen.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Literaturrecherche und der Auswertung von Statistiken sowie Studien relevanter Institutionen (z.B. Robert Koch Institut, OECD).
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die Definition von Armut, die Problematik der Arbeitslosigkeit als Armutsursache und die spezifische Analyse der Auswirkungen einer globalen Wirtschaftskrise.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind Armut, Arbeitslosigkeit, relative Armut, soziale Ausgrenzung, Langzeitarbeitslosigkeit und psychosoziale Belastungen.
Wie unterscheidet sich absolute von relativer Armut laut Text?
Absolute Armut bedroht die physische Existenz durch Hunger und Mangel, während relative Armut in Deutschland die Unmöglichkeit bezeichnet, am üblichen gesellschaftlichen Leben teilzuhaben.
Warum ist Arbeitslosigkeit laut der Autorin besonders für Jugendliche gefährlich?
Jugendliche riskieren durch Arbeitslosigkeit das Fehlen eines zentralen Mittels zur Identitätsentwicklung und fühlen sich in der Folge oft weniger wert als andere.
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- Laura Perricone (Author), 2009, Der Zusammenhang von Armut und Arbeitslosigkeit in Deutschland, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/147474