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Intersexualität innerhalb heteronormativer Gesellschaftsstrukturen am Beispiel des Films XXY

Titel: Intersexualität innerhalb heteronormativer Gesellschaftsstrukturen am Beispiel des Films XXY

Seminararbeit , 2009 , 21 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Stephanie Reuter (Autor:in)

Medien / Kommunikation - Film und Fernsehen
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Frage nach der Entstehung von Geschlechtsidentität und ihrer Lebbarkeit ist der zentrale Punkt, der im Folgenden behandelt werden soll.
Hier konkurrieren in erster Linie essentialistische und dekonstruktivistische Ansätze, die es zu erörtern gilt.
Schließlich sollen Möglichkeiten in Erwägung gezogen werden, Intersexualität innerhalb der Gesellschaft zu etablieren, wenn nicht gar ihre Existenz mit Hilfe der Postgender –Bewegung zu überwinden.

Wie auch im Film XXY soll das Phänomen Intersexualität anhand seiner kulturellen und gesellschaftlichen Komponente untersucht werden, was die explizite medizinische Darstellung der einzelnen intersexuellen Syndrome an dieser Stelle unnötig macht.
Im Blickpunkt der Arbeit steht der soziale Aspekt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

  • Einleitung
  • Zum Film XXY
  • Intersexualität als Begriff
    • Intersexualität und Heteronormativität
    • Intersexualität innerhalb des juristischen und medizinischen Diskurses
  • Geschlechtsidentität und ihre Lebbarkeit im Film XXY
    • Zusammenfassung der Haupt-Filmcharaktere und ihrer gesellschaftlichen Repräsentation
  • Alternative Modelle zur gesellschaftlichen Integration intersexueller Menschen
  • Schlussbemerkung

Zielsetzung und Themenschwerpunkte

Die Arbeit befasst sich mit dem Thema Intersexualität innerhalb heteronormativer Gesellschaftsstrukturen und analysiert diese anhand des Films XXY von Lucia Penzo. Sie untersucht den Begriff Intersexualität in seinen verschiedenen Diskursen, insbesondere im medizinischen und juristischen Kontext. Zudem wird die Entstehung von Geschlechtsidentität und ihre Lebbarkeit im Film XXY beleuchtet. Schließlich werden alternative Modelle zur gesellschaftlichen Integration intersexueller Menschen in Erwägung gezogen.

  • Intersexualität und ihre Darstellung im Film XXY
  • Der Einfluss heteronormativer Gesellschaftsstrukturen auf Intersexuelle
  • Die medizinische und juristische Konstruktion von Geschlechtsidentität
  • Die Lebbarkeit von Geschlechtsidentität im Kontext von Intersexualität
  • Alternative Modelle zur gesellschaftlichen Integration intersexueller Menschen

Zusammenfassung der Kapitel

Die Einleitung führt in das Thema Intersexualität und die Zielsetzung der Arbeit ein. Kapitel 2 stellt den Film XXY vor und beleuchtet seine zentrale Figur, die intersexuelle Alex. Kapitel 3 analysiert den Begriff Intersexualität in seinen verschiedenen Diskursen, insbesondere im medizinischen und juristischen Kontext. Kapitel 4 befasst sich mit der Entstehung von Geschlechtsidentität und ihrer Lebbarkeit im Film XXY. Kapitel 5 erörtert alternative Modelle zur gesellschaftlichen Integration intersexueller Menschen.

Schlüsselwörter

Intersexualität, Heteronormativität, Geschlechtsidentität, Film XXY, gesellschaftliche Integration, medizinischer Diskurs, juristischer Diskurs, alternative Modelle.

Häufig gestellte Fragen

Was thematisiert der Film XXY in Bezug auf Intersexualität?

Der Film zeigt am Beispiel der Figur Alex die Herausforderungen einer intersexuellen Identität in einer Gesellschaft, die strikt in männlich und weiblich unterteilt (Heteronormativität).

Was bedeutet Heteronormativität?

Heteronormativität ist ein Gesellschaftssystem, das Zweigeschlechtlichkeit und Heterosexualität als alleinige soziale Norm voraussetzt und alles Abweichende marginalisiert.

Wie geht der medizinische Diskurs mit Intersexualität um?

Historisch und teils aktuell wird Intersexualität oft als medizinische Fehlbildung betrachtet, die durch operative Eingriffe an die zweigeschlechtliche Norm angepasst werden soll.

Welche Alternativen gibt es zur binären Geschlechterordnung?

Modelle wie die Postgender-Bewegung streben eine Überwindung starrer Geschlechterkategorien an, um Intersexualität als natürliche Variation menschlicher Existenz zu integrieren.

Warum ist der soziale Aspekt wichtiger als der medizinische?

Die Arbeit betont, dass nicht die biologische Disposition das Problem darstellt, sondern die gesellschaftliche Unfähigkeit, Identitäten außerhalb der Norm zu akzeptieren.

Ende der Leseprobe aus 21 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Intersexualität innerhalb heteronormativer Gesellschaftsstrukturen am Beispiel des Films XXY
Hochschule
Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf  (Institut für Medien und Kultur)
Veranstaltung
Einführung in die Medien- und Kulturwissenschaft
Note
1,0
Autor
Stephanie Reuter (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2009
Seiten
21
Katalognummer
V147518
ISBN (eBook)
9783640583140
ISBN (Buch)
9783640582952
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Intersexualität Gender Gender studies Heteronormativität
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Stephanie Reuter (Autor:in), 2009, Intersexualität innerhalb heteronormativer Gesellschaftsstrukturen am Beispiel des Films XXY, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/147518
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  21  Seiten
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