„Die Vorstellung, dass die Schule die Gesundheit und das Wohlbefinden junger Menschen fördern kann, ist nicht neu.“ (Naidoo, J. & Wills, J. 2003, S. 279)
Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, einen grundlegenden Überblick über Entwicklungen des gesundheitsfördernden und präventiven Gedankens im deutschen Gesundheitssystem zu geben, mit besonderem Augenmerk auf die schulische Gesundheitsförderung und Prävention.
Zu Beginn (Kapitel I) werden gesundheitsrelevante Begriffe geklärt, die dem grundsätzlichen Verständnis dienen sollen.
Das zweite Kapitel gibt einen Überblick über das deutsche Gesundheitssystem, deren historische Entwicklung, Grundstrukturen, Grundmerkmale und Basisdaten, bevor im dritten Kapitel näher auf die Gesundheit von Kindern und Jugendlichen eingegangen wird. Das dritte und vierte Kapitel bilden den Hauptteil meiner Arbeit. Es wird die derzeitige gesundheitliche Situation von Kindern und Jugendlichen näher spezifiziert. Im vierten Kapitel wird die Institution Schule vorgestellt, zumal die Schule schon länger als ein zentrales Setting der Gesundheitsförderung gesehen wird. Es werden die schulische Gesundheitsförderung, die gesundheitsfördernde Schule und einige Projekte näher dargelegt.
Inhaltsverzeichnis
Einleitung
Kapitel I: Begriffsbestimmungen
1 Gesundheit
1.1 Gesundheitsziele
2 Gesundheitsförderung
2.1 Historische Entwicklungen der Gesundheitsförderung
2.1.1 Entwicklung in Deutschland
2.2 Definierung der Gesundheitsförderung
2.3 Ansätze und Modelle der Gesundheitsförderung
3 Prävention
4 Gesundheitserziehung und Gesundheitsaufklärung
Kapitel II: Gesundheitssystem in Deutschland
1 Historische Entwicklung des deutschen Gesundheitssystems
2 Grundstrukturen und Basisdaten des deutschen Gesundheitssystems
2.1 Grundmerkmale des deutschen Gesundheitssystems
2.2 Basisdaten des deutschen Gesundheitssystems
3 Gesundheitspolitik in Deutschland
Kapitel III: Gesundheit von Kindern und Jugendlichen
1 Demographische Basisdaten
2 Rahmenbedingungen für die Gesundheit von Kindern und Jugendlichen
3 Gesundheitsstatus von Kindern und Jugendlichen
4 Gesundheitsverhalten und -gefährdungen von Kindern und Jugendlichen
4.1 Konsum von Tabak
4.2 Konsum von Alkohol
4.3 Essstörungen
4.4 Gebrauch illegaler Drogen
Kapitel IV: Schulische Gesundheitsförderung und Prävention
1 Institution Schule
2 Schulische Gesundheitsförderung
2.1 Gesundheitsfördernde Schule
3 Anschub.de
3.1 Modul „Bewegungsfreudige Schule“
3.2 Die gute gesunde Schule
4 OPUS
5 Zusammenfassung
Fazit
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit gibt einen grundlegenden Überblick über die Entwicklungen des gesundheitsfördernden und präventiven Gedankens im deutschen Gesundheitssystem, wobei ein besonderes Augenmerk auf die schulische Gesundheitsförderung und Prävention gelegt wird. Ziel ist es, die derzeitige Situation sowie spezifische Konzepte und Modellprojekte darzustellen, um die Bedeutung der Schule als Setting für nachhaltige Gesundheitsförderung zu beleuchten.
- Entwicklung und Grundbegriffe der Gesundheitsförderung und Prävention
- Strukturen und aktuelle Herausforderungen des deutschen Gesundheitssystems
- Gesundheitliche Situation, Risiken und Verhaltensweisen von Kindern und Jugendlichen
- Strategien und Modellprojekte schulischer Gesundheitsförderung (z.B. Anschub.de, OPUS, Gute gesunde Schule)
Auszug aus dem Buch
Kapitel II: Gesundheitssystem in Deutschland
„Das Gesundheitssystem dient der Organisation der Versorgung der Bürger eines Staates mit gesundheitsbezogenen Dienstleistungen und Waren. Dabei ergeben sich Schnittstellen mit dem Wohlfahrtssystem (den Sozialversicherungen als Untersystemen), dem Bildungssystem (der Aus-, Weiter- und Fortbildung der Gesundheitsberufe) sowie dem Wirtschaftssystem (bezogen auf die Erhaltung und Förderung der Arbeits-, Berufs- und Erwerbsfähigkeit der Arbeitnehmer).“ (Troschke, J. & Mühlbacher, A. 2005, S. 13)
Besonders in den letzten Jahren sind steigende Anforderungen an das Wissen über die Struktur und Funktionsweise des „Deutschen Gesundheitssystems“ zu verzeichnen. Damit sich ein komplettes Gesamtbild und mehr Transparenz ergibt, wird im Folgenden deren historische Entwicklung, deren Struktur und Funktionsweise näher dargelegt, sowie gesundheitspolitische Ausrichtungen.
Zusammenfassung der Kapitel
Kapitel I: Begriffsbestimmungen: Dieses Kapitel definiert zentrale Begriffe wie Gesundheit, Gesundheitsförderung und Prävention, um eine theoretische Grundlage für die weiteren Ausführungen zu schaffen.
Kapitel II: Gesundheitssystem in Deutschland: Hier wird die historische Entwicklung des deutschen Gesundheitssystems, seine Struktur sowie die aktuelle gesundheitspolitische Ausrichtung detailliert analysiert.
Kapitel III: Gesundheit von Kindern und Jugendlichen: Das Kapitel beleuchtet die demografische Basisdaten, Lebensbedingungen und den spezifischen Gesundheitsstatus dieser Altersgruppe sowie relevante Gesundheitsrisiken.
Kapitel IV: Schulische Gesundheitsförderung und Prävention: Dieses Kapitel stellt die Schule als zentrales Setting vor und analysiert konkrete Projekte wie Anschub.de, die „gute gesunde Schule“ und OPUS.
Schlüsselwörter
Gesundheitsförderung, Prävention, deutsches Gesundheitssystem, schulische Gesundheitsförderung, Kindheit, Jugendalter, Salutogenese, Setting-Ansatz, Anschub.de, OPUS, Gesundheitserziehung, Gesundheitspolitik, Lebenskompetenz, Gesundheitsstatus, Schulentwicklung
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit behandelt die Zusammenhänge zwischen Gesundheit, Gesundheitsförderung und dem deutschen Gesundheitssystem mit einem speziellen Fokus auf die schulische Gesundheitsförderung für Kinder und Jugendliche.
Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?
Die zentralen Felder umfassen die Definition gesundheitsrelevanter Begriffe, die historischen und strukturellen Grundlagen des deutschen Gesundheitssystems, die gesundheitliche Situation von Kindern sowie die Implementierung von Förderkonzepten in Schulen.
Welches ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?
Ziel ist es, einen Überblick über den präventiven Gedanken im Gesundheitswesen zu geben und aufzuzeigen, wie schulische Gesundheitsförderung als gesamtgesellschaftliche Aufgabe zur Verbesserung der Gesundheit von jungen Menschen beitragen kann.
Welche wissenschaftlichen Methoden finden Anwendung?
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, die aktuelle gesundheitswissenschaftliche Diskurse, Modellvorstellungen und empirische Berichte zur schulischen Gesundheitsförderung synthetisiert.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in eine begriffliche Einführung, eine Analyse des deutschen Gesundheitssystems, eine Darstellung der gesundheitlichen Lage bei Kindern und Jugendlichen sowie eine detaillierte Vorstellung schulischer Interventionsansätze.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind unter anderem Gesundheitsförderung, Setting-Ansatz, Prävention, schulische Gesundheitsförderung und salutogenetische Orientierung.
Was ist das zentrale Konzept der „Gesundheitsfördernden Schule“?
Es handelt sich um ein von der WHO geprägtes Konzept, das Schule nicht nur als Bildungsort, sondern als Arbeitsplatz und Lebensraum versteht, um die Gesundheit aller Beteiligten durch Schulentwicklungsprozesse nachhaltig zu stärken.
Welche Bedeutung kommt dem Projekt „Anschub.de“ zu?
Anschub.de fungiert als eine nationale Allianz, die durch Kooperationen zwischen Gesundheitswesen, Politik und Schulen innovative Ansätze für eine nachhaltige Gesundheitsförderung und Prävention im Schulalltag entwickelt und umsetzt.
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- B. Sc. Mandy Rudolphi (Author), 2006, Schulische Gesundheitsförderung und Prävention, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/147564