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Theologische Dramatik in Hans Urs von Balthasar

Title: Theologische Dramatik in Hans Urs von Balthasar

Seminar Paper , 2005 , 5 Pages , Grade: 1

Autor:in: lic.theol. Daniel M. Bühlmann (Author)

Theology - Miscellaneous
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Die Theodramatik ist die Mitte der Trilogie der Liebe Balthasar's. In der theologischen Dramatik geht es um das Verhältnis zwischen unendlichem Gott und Endlichkeit der Schöpfung, zwischen Selbstbestimmung des Absoluten und des Endlichen (vgl. Hegel). Im Drama ist der Mensch nicht nur Zuschauer, sondern auch Mitspieler [...]

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einführung

2. Theodramatik – Ringen mit Hegel

2.1. “Immanente Trinität” bei Hegel

2.2. Der richtige Blickwinkel

3. Konsequenz

4. Bibliographie

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Diese Arbeit untersucht die kritische Auseinandersetzung des Theologen Hans Urs von Balthasar mit der Philosophie Hegels im Kontext der Theodramatik. Das primäre Ziel besteht darin aufzuzeigen, wie Balthasar die Grenzen einer rein spekulativen Dialektik aufdeckt, um die konkrete Freiheit Gottes und des Menschen als dramatisches Gegenüber zu wahren.

  • Das Verhältnis von immanenter Trinität und ökonomischer Heilsgeschichte.
  • Kritik an Hegels Systembegriff und der Aufhebung der Zeit.
  • Die Bedeutung der konkreten Inkarnation Jesu Christi gegen abstrakte philosophische Ideensysteme.
  • Die Rolle der "Theologie der Freiheit" im theodramatischen Kontext.

Auszug aus dem Buch

2. Theodramatik - Ringen mit Hegel

Wie schon gesagt, problematisiert Hans Urs von Balthasar das Zueinander und Miteinander von Gott und Welt/Mensch. Dabei steht die Frage im Mittelpunkt, wie den der Übergang des immanent-trinitarischen Ereignis in die Geschichte Gottes mit und in der Welt gedacht werden kann. Die Theodramatische Theologie steht unter dem Transzendentale gut – bonum (daneben gibt es noch die zwei Anderen: Schön - Pulchrum und Wahr – Verum ). Wir können von einer „Theologie der Freiheit“ reden. Das bonum muss „als geschichtlich dramatische Zueinander der göttlich-dreieinigen und der sündig-erlösten menschlichen Freiheit bis in die letzten eschatologischen Aspekte durchdacht werden“5. Im Zentrum der Theodramatik findet nun Balthasars Auseinandersetzung mit Hegel statt. Die Fragerichtung wird gemeinsam mit Hegel gestellt: „...in welchem Sinn ist das theologische Drama ein Drama Gottes selbst? Tritt Gott in die Handlung ein? Und wird er damit nicht zum Moment eines Umgerissenen degradiert?“6 Es geht Balthasar um Gegenposition zu Hegel zu beziehen, „denn es geht hier um Sein oder Nichtsein der von uns geplanten Theodramatik“7. Nach Balthasar ist aber „zwischen immanenter Trinität und Welt, bzw. ökonomischer Trinität“8 immer zu beachten.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einführung: Dieses Kapitel führt in den Begriff der Theodramatik innerhalb der „Trilogie der Liebe“ ein und definiert die grundlegende Beziehung zwischen dem unendlichen Gott und der menschlichen Freiheit.

2. Theodramatik – Ringen mit Hegel: Dieser Hauptteil analysiert die kritische Auseinandersetzung Balthasars mit Hegels Philosophie, insbesondere im Hinblick auf den Begriff der „immanenten Trinität“ und die Gefahr einer totalitären Systemdenkweise.

3. Konsequenz: Das Kapitel zieht ein Resümee über Balthasars Ringen mit Hegel und betont, dass das christliche Mysterium nicht in ein starres philosophisches System gepresst werden darf, sondern stets als Geschenk der Liebe zu verstehen ist.

4. Bibliographie: Dieses Kapitel listet die verwendeten Primär- und Sekundärquellen der Arbeit auf.

Schlüsselwörter

Hans Urs von Balthasar, Theodramatik, Hegel, immanente Trinität, ökonomische Trinität, Theologie der Freiheit, göttliche Liebe, christliche Inkarnation, Dialektik, Metaphysik, christliches Mysterium, Systemdenken, Gott als Eschaton, Heiligen, Glaube.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit dem spannungsgeladenen Dialog zwischen der Theodramatik von Hans Urs von Balthasar und der Philosophie von G.W.F. Hegel.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Zentrale Themen sind das Verhältnis zwischen der immanenten und der ökonomischen Trinität, die Freiheit Gottes gegenüber philosophischen Systemen sowie die Konkretheit des christlichen Offenbarungsgeschehens.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, Balthasars kritische Distanzierung von Hegels Dialektik darzulegen, um die Einzigartigkeit des christlichen Drama-Verständnisses zu betonen.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit angewandt?

Es handelt sich um eine systematisch-theologische Textanalyse, die auf einem Vergleich der Konzepte bei Balthasar und Hegel basiert.

Welche inhaltlichen Schwerpunkte werden im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil widmet sich der Kritik an Hegels "Aufhebung"-Begriff und der Frage, wie die Andersheit Gottes und die Konkretheit Jesu Christi gegenüber einer philosophischen Totalreflexion verteidigt werden können.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Begriffe "Theodramatik", "Trinität", "Hegelsche Dialektik" und "Theologie der Freiheit" stehen im Zentrum der terminologischen Auseinandersetzung.

Inwiefern unterscheidet sich Balthasars Verständnis des Sohnes von dem Hegels?

Balthasar betont, dass der Sohn schon von Ewigkeit her "der Andere" ist, während er bei Hegel lediglich ein Durchgangsmoment in einem dialektischen Prozess darstellt.

Was bedeutet für Balthasar das "Umsonst" der Liebe?

Das "Umsonst" verweist darauf, dass die Schöpfung kein notwendiges Resultat eines logischen Systems ist, sondern ein freier, liebender Geschenkakt Gottes.

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Details

Title
Theologische Dramatik in Hans Urs von Balthasar
College
Faculty of Theology of Lugano  (Theologische Fakultät)
Grade
1
Author
lic.theol. Daniel M. Bühlmann (Author)
Publication Year
2005
Pages
5
Catalog Number
V147616
ISBN (eBook)
9783640584154
ISBN (Book)
9783640584314
Language
German
Tags
Theologische Dramatik Hans Balthasar
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
lic.theol. Daniel M. Bühlmann (Author), 2005, Theologische Dramatik in Hans Urs von Balthasar, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/147616
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