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Pflegestützpunkte versus Pflegeberatung auf Sächsisch

Title: Pflegestützpunkte versus Pflegeberatung auf Sächsisch

Term Paper (Advanced seminar) , 2009 , 22 Pages

Autor:in: Stefan Vogler (Author)

Nursing Science - Miscellaneous
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Die vorliegende Arbeit setzt sich eingehender mit dem Begriff der Pflegestützpunkte respektive Pflegeberatung auseinander. Angeregt wurde diese Themenstellung durch die aktuellen Entwicklungen und gesetzlichen Veränderungen im Gesundheits- wie Pflegebereich. Da der Freistaat Sachsen in Bezug auf Pflegeberatung einen eigenen Weg beschreitet, soll die sächsische Herangehensweise dem Bundesmodellprojekt „Pflegestützpunkt“ gegenübergestellt werden. Daraus resultiert auch der Titel dieser Hausarbeit „Pflegestützpunkte versus Pflegeberatung auf Sächsisch“.
Zwei Fragestellungen stehen dabei im Mittelpunkt: Warum und Weshalb etabliert man Pflegestützpunkte? Inwiefern erfüllt die sächsische Herangehensweise die politisch mit den Pflegestützpunkten beabsichtigen Ziele?
Aufgrund des gewählten Themas werden diese Fragen im Rahmen der Pflegewissenschaften/ Pflegeforschung vorrangig pflegepolitisch bearbeitet. Hinsichtlich der Daten stützt sich die Darstellung im Wesentlichen auf Zeitschriftenbeiträge, Internetpublikationen, Gesetzestexte sowie Vorträge im Rahmen von wissenschaftlichen Symposien (z.B. Deutscher Pflegekongress 2009). Die Auswahl der Artikel setzt am 1. Januar 2008 ein und reicht bis zum Sommer 2009. Einen Schwerpunkt bildet dabei das Magazin „ProAlter“ des Kuratoriums für Deutsche Altershilfe (KDA).
Die Bearbeitung der beiden Leitfragen wird chronologisch erfolgen. So wird im nächsten Kapitel das vom KDA getragene Modell der Pflegestützpunkte vorgestellt. Danach wird die in Sachsen begonnene Umsetzung der Pflegeberatung genauer betrachtet. Im Teil vier dieser Arbeit werden beide Wege hinsichtlich ihrer subjektiven bzw. objektiven Vor- und Nachteile gegenübergestellt. Am Schluss sollen die Ergebnisse in Bezug auf die zwei Fragen zusammengefasst und reflektiert werden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

0. Szenario

1. Einleitung

2. Das Modell „Pflegestützpunkt“

2.1. Gesetzliche Grundlagen

2.2. KDA- Modellprojekt

3. Die Sächsische Herangehensweise

3.1. Politischer Hintergrund

3.2. (Geplante) Praktische Umsetzung

4. Vergleich von Vor- und Nachteilen

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Effektivität von Pflegestützpunkten im Vergleich zur spezifischen sächsischen Strategie der vernetzten Pflegeberatung. Ziel ist es, zu analysieren, inwiefern die sächsische Herangehensweise die gesetzlichen Anforderungen erfüllt und ob sie eine adäquate Lösung für pflegebedürftige Menschen und deren Angehörige darstellt.

  • Gesetzliche Grundlagen der Pflegestützpunkte gemäß Pflege-Weiterentwicklungsgesetz (PfWG)
  • Analyse des KDA-Modellprojekts „Werkstatt Pflegestützpunkte“
  • Die sächsische „Pflegeoffensive - PflegeN“ und ihre Kooperationsvereinbarungen
  • Vergleich der Vor- und Nachteile beider Beratungsmodelle im Hinblick auf Qualität und Neutralität

Auszug aus dem Buch

0. Szenario

Sommer 2009 in einer ländlichen Region im Freistaat Sachsen: Eine 69jährige Frau befindet sich in vollstationärer Behandlung auf einer psychiatrischen Station in einem Krankenhauses der Regelversorgung. Da der gewünschte Behandlungserfolg nicht eintritt, planen ihre Angehörigen die Entlassung der Frau nach Hause und die dortige Weiterversorgung. Die Ärzte im Krankenhaus lehnen grundsätzlich ab und meinen, dass „ihre Patientin“ innerhalb von 5 Tagen sowieso wieder eingewiesen ist.

Die Angehörigen sind hilflos und wissen nicht, wie sie sich nunmehr verhalten sollen und auf welche Hilfsangebote man zu Hause zurückgreifen kann. Ein Anruf bei der neuen Sächsischen Pflegehotline sollte weiterhelfen. Der freundliche Herr am Telefon hat ihnen die Nummer und Ansprechpartner der nächstgelegenen Betreuungsbehörde, eine Einrichtung des Landratsamtes, welche vorrangig beim Einsatz gesetzlich bestellter Betreuer tätig wird, genannt. Dort konnte man den Ratsuchenden keine Lösung bieten. Nochmals bei der Pflegehotline angerufen und gezielt, weil Freunde das Wort „Psychiatrische häusliche Krankenpflege“ ins Spiel brachten, nach Häuslicher psychiatrischer Krankenpflege und möglichen Leistungserbringern gefragt, erhielt man die Auskunft, dass die Pflegehotline nur für die Pflegeversicherung zuständig sei.

Langsam wurden die Angehörigen unsicher, zumal die Zeit für die eigeninitiierte Entlassung drängte. Als neue Frage kam für die Angehörigen hinzu, ob es vielleicht auch hilfreich ist, eine Pflegestufe für die 69jährige zu beantragen? Denn während der Zeit im Krankenhaus ist diese fixiert und sämtliche Verrichtungen des täglichen Lebens werden von den Schwestern und Pflegern übernommen.

Nunmehr folgt durch die Angehörigen der Anruf bei der Krankenkasse. Dies haben sie anfangs vermieden, da sie oft zu hören bekamen, dass die Kassen immer nur kürzen und selbst notwendige Leistungen nicht bewilligen.

Zusammenfassung der Kapitel

0. Szenario: Ein Praxisbeispiel schildert die Orientierungslosigkeit pflegender Angehöriger bei der Suche nach Unterstützung im sächsischen System.

1. Einleitung: Vorstellung der Problemstellung und Vergleich des Bundesmodellprojekts mit der sächsischen Strategie.

2. Das Modell „Pflegestützpunkt“: Erläuterung der gesetzlichen Verankerung durch das PfWG und des KDA-Modellprojekts als ganzheitlicher Beratungsansatz.

3. Die Sächsische Herangehensweise: Darstellung der politischen Entscheidung Sachsens gegen Pflegestützpunkte und der Aufbau eines alternativen, virtuellen Beratungsnetzes.

4. Vergleich von Vor- und Nachteilen: Kritische Gegenüberstellung der Beratungsmodelle bezüglich Neutralität, Effizienz und Problemlösungskompetenz.

5. Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Ergebnisse und Plädoyer für eine Weiterentwicklung der sächsischen Kooperationsvereinbarung.

Schlüsselwörter

Pflegestützpunkt, Pflegeberatung, Sächsisches Sozialministerium, Pflege-Weiterentwicklungsgesetz, PfWG, KDA, Case-Management, Pflegenetz, Pflegehotline, Vernetzung, Sozialgesetzbuch, Pflegeversicherung, Qualitätssicherung, Altenhilfe, Patientenberatung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Hausarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert und vergleicht das Konzept der Pflegestützpunkte auf Bundesebene mit dem spezifischen, dezentralen Modell der Pflegeberatung im Freistaat Sachsen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die Untersuchung deckt die gesetzlichen Rahmenbedingungen des Pflege-Weiterentwicklungsgesetzes, die praktische Umsetzung durch das KDA sowie die sächsische „Pflegeoffensive“ ab.

Welches primäre Ziel verfolgt die Arbeit?

Das Ziel ist die kritische Evaluation, ob das sächsische Modell der vernetzten Beratung den gesetzlichen Zielen der Pflegestützpunkte gerecht wird und wo Optimierungspotenziale liegen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es erfolgt eine pflegepolitische Analyse auf Basis von Fachliteratur, Gesetzen, Internetpublikationen und Vortragsprotokollen unter Einbeziehung der Kritischen Theorie.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung der Bundesmodelle, die detaillierte Darstellung des sächsischen Weges inklusive technischer Hilfsmittel wie Hotline und Internetportal sowie den Vergleich der Vor- und Nachteile.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren diese Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Pflegestützpunkt, Case-Management, Qualitätssicherung, Neutralität und die vernetzte Pflegeberatung in Sachsen.

Warum lehnt Sachsen die Errichtung klassischer Pflegestützpunkte ab?

Sachsen argumentiert, dass diese zur Schaffung kostenträchtiger Doppelstrukturen führen würden und bevorzugt stattdessen die Vernetzung bereits bestehender Akteure.

Welche Rolle spielt die „Pflegehotline“ im sächsischen Konzept?

Die Hotline fungiert primär als Lotsenfunktion, um Anfragen strukturiert an die zuständigen Stellen, in der Regel die Pflegekassen, weiterzuleiten.

Wie bewertet der Autor die sächsische „Pflegeoffensive“?

Der Autor sieht zwar den Fortschritt durch das Internetportal „PflegeNetz“, kritisiert jedoch die fehlende Neutralität und die anhaltende Fragmentierung der Rechtskreise.

Was ist das zentrale Problem bei der aktuellen sächsischen Umsetzung?

Die fehlende Unabhängigkeit der Beratung, da Ratsuchende weiterhin primär an ihre eigenen Kostenträger verwiesen werden, was das Ziel einer neutralen Beratung erschwert.

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Details

Title
Pflegestützpunkte versus Pflegeberatung auf Sächsisch
College
Dresden Technical University  (Institut für berufliche Fachrichtungen - Gesundheit und Pflege)
Course
Komplexe Versorgungssysteme in der Pflege
Author
Stefan Vogler (Author)
Publication Year
2009
Pages
22
Catalog Number
V147644
ISBN (eBook)
9783640597543
ISBN (Book)
9783640597895
Language
German
Tags
Pflegestützpunkt KDA Pflegeberatung Sachsen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Stefan Vogler (Author), 2009, Pflegestützpunkte versus Pflegeberatung auf Sächsisch, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/147644
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