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Googlepol. Google auf dem Weg zum Monopol

Title: Googlepol. Google auf dem Weg zum Monopol

Term Paper , 2007 , 14 Pages

Autor:in: Daniela Manske (Author)

Communications - Ethics in the Media
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Innerhalb kürzester Zeit seit seiner Entwicklung ist ein Leben ohne das Internet für die meisten kaum vorstellbar. War es anfangs noch ein Netzwerk zu militärischen Zwecken, trägt es inzwischen die Rolle „eines globalen Gedächtnisses, einer Bibliothek menschlichen Wissens; zugänglich in allen Winkeln der Erde und gewinnt somit in stets neuen Zusammenhängen an Bedeutung“. Zumal es in einer Informations- und Wissensgesellschaft, in der wir heute leben, darauf ankommt, eine richtige und vor allem eine präzise Information unter vielen möglichst schnell zu finden, wird die Internet-Recherche zu einem der wichtigsten Bestandteile der Informationsbeschaffung.
Der Weg zur erwünschten Information führt mittlerweile auch bei 80 bis 90% der deutschen Online-User über Suchmaschinen, wobei Google, MSN und Yahoo hier als größte Anbieter dominieren. Weiter konzentriert sich die Suchmaschinennutzung mit einem über 80%-igen Anteil der Suchenden in Deutschland auf die Dienste von Google . Betrachtet man dazu den Marktanteil Googles, welcher zeitweise im Dezember 2005 bei 67% lag , wird klar, welche Marktmacht dem Unternehmen zugeschrieben werden kann.

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Das Unternehmen „Google“

3. Googles Macht

3.1. Das Zustandekommen von Googles Machtstellung

3.2. Die Bedeutung und Gefahren der Machtstellung

4. Googles Stellung auf dem Markt

5. Kritische Auseinandersetzung

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die wachsende Marktmacht von Google und beleuchtet kritisch, welche gesellschaftlichen und politischen Gefahren mit der Rolle des Unternehmens als „Gatekeeper“ für Informationen einhergehen. Dabei wird der Frage nachgegangen, inwieweit von einer Monopolstellung gesprochen werden kann und welche Konsequenzen dies für die Nutzer sowie die Informationsfreiheit hat.

  • Die Entstehung und Ausweitung der Marktmacht von Google
  • Mögliche Gefahren durch Manipulation von Suchergebnissen
  • Die Rolle von Google als „Gatekeeper“ und dessen Einfluss auf die Internetrealität
  • Datenschutzaspekte und die Analyse von Nutzerverhalten
  • Die Einordnung der Marktform (Oligopol vs. Monopol)

Auszug aus dem Buch

3.2 Die Bedeutung und Gefahren der Macht

Da die Anzahl derer, welche Informationen ohne Suchmaschinen suchen und auch finden beinahe gegen Null verläuft, kann man Google und Co. sozusagen als elektronische Schleusenwärter bezeichnen, welche aus einer Informationsflut die für uns interessanten Daten liefern. Schleusenwärter oder die in der Journalistik genannten „Gatekeeper“ bestimmen also - teils auch subjektiv, wie bereits festgestellt - welche Informationen wir zu Gesicht bekommen. Somit stellt sich hier die Frage, wie dann die Internetrealität überhaupt widergespiegelt wird, wenn man davon ausgehen muss, dass Unternehmen in der Suchmaschinenbranche subjektiv handeln und ohnehin nicht in der Lage sind, alle Inhalte zu indexieren (siehe oben: Beispiel Flash-Dateien).

Je nachdem, wie viele oder wenige Informationen Google zu einem Thema findet, so verzerrt nehmen wir die Medienrealität über diese Themen wahr. So werden zum Beispiel zu politischen Suchanfragen unter anderem auch viele persönliche Weblogs vor Treffern zu qualitativen Quellen aufgeführt, sofern sie ausreichend viele Verlinkungen aufweisen. Zudem besteht die Gefahr, dass eine Suchmaschine durch bewusstes Vernachlässigen oder Hervorheben von Inhalten aus eigenem Interesse ihre Macht missbraucht, um beispielsweise unliebsame Kritik verschwinden zu lassen. Auf diese Art und Weise können bei Unternehmen, welche nicht mehr im Internet gefunden werden, schwere finanzielle Einbußen entstehen. Doch nicht nur der Wirtschaft, sondern auch der Politik kann diese publizistische Macht gefährlich werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Bedeutung des Internets als Informationsquelle und stellt die dominante Rolle sowie die enorme Marktmacht von Google in diesem Kontext vor.

2. Das Unternehmen „Google“: Dieses Kapitel zeichnet die Entstehungsgeschichte des Unternehmens von der Stanford University bis zur Entwicklung der PageRank-Technologie nach.

3. Googles Macht: Es wird analysiert, wie Google seine Machtstellung erlangt hat und welche Gefahren sich daraus ergeben, insbesondere durch die systematische Analyse von Nutzerdaten.

3.1. Das Zustandekommen von Googles Machtstellung: Dieser Abschnitt erläutert die technologischen Grundlagen und den hohen Bekanntheitsgrad, die Google zum Marktführer gemacht haben.

3.2. Die Bedeutung und Gefahren der Machtstellung: Hier werden die Risiken der „Gatekeeper“-Funktion für die Wahrnehmung der Internetrealität und die Gefahr von Realitätsverzerrungen diskutiert.

4. Googles Stellung auf dem Markt: Das Kapitel ordnet Google ökonomisch ein und diskutiert die Marktform im Spannungsfeld zwischen Oligopol und Monopol.

5. Kritische Auseinandersetzung: Hier werden Gegenargumente und relativierende Faktoren aufgeführt, wie etwa die Bedeutung der Nutzerkompetenz und die Existenz anderer Informationszugänge.

6. Fazit: Das Fazit fasst die Ambivalenz der Google-Macht zusammen und betont die Notwendigkeit, eine kritische Medienkompetenz bei Nutzern zu fördern.

Schlüsselwörter

Google, Suchmaschine, Marktmacht, Monopol, Oligopol, PageRank, Gatekeeper, Internetrecherche, Datenanalyse, Nutzerverhalten, Informationsfreiheit, Realitätsverzerrung, Medienkompetenz, Internetrealität

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die enorme Marktmacht von Google im Bereich der Suchmaschinen und untersucht die Auswirkungen auf die Informationsgesellschaft.

Welche zentralen Themenfelder behandelt die Publikation?

Die Schwerpunkte liegen auf der technologischen Entwicklung Googles, der Marktposition, dem Umgang mit Nutzerdaten und der kritischen Rolle als „Gatekeeper“ von Informationen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die Machtkomplexität von Google kritisch zu durchleuchten und zu klären, ob von einer Monopolstellung gesprochen werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wurde gewählt?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse und der Auswertung von Statistiken und Studien zur Suchmaschinennutzung.

Was steht im inhaltlichen Hauptteil im Fokus?

Der Hauptteil befasst sich detailliert mit dem Zustandekommen der Marktmacht, den Gefahren der Ergebnismanipulation und den rechtlichen Rahmenbedingungen wie dem US-Patriot Act.

Welche Schlagworte charakterisieren den Inhalt am besten?

Wesentliche Begriffe sind Google, Suchmaschinenmarkt, Machtstellung, Gatekeeper, Manipulation und Medienkompetenz.

Wie bewertet die Autorin die Rolle von Google als „Gatekeeper“?

Die Autorin sieht darin ein erhebliches Risiko für die Objektivität, da Google bestimmt, welche Informationen für Nutzer sichtbar werden und welche in den Hintergrund rücken.

Inwiefern spielt der Fall China eine Rolle für die Argumentation?

Der Fall dient als Beispiel dafür, wie Google durch Zensur auf Druck einer Regierung den eigenen Marktanteil sichert, was die Gefahr einer solchen Zusammenarbeit für demokratische Grundwerte verdeutlicht.

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Details

Title
Googlepol. Google auf dem Weg zum Monopol
College
University of Augsburg
Author
Daniela Manske (Author)
Publication Year
2007
Pages
14
Catalog Number
V147657
ISBN (eBook)
9783640590674
ISBN (Book)
9783640590995
Language
German
Tags
Google Monopol Macht Internet Information Suche Wirtschaft
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Daniela Manske (Author), 2007, Googlepol. Google auf dem Weg zum Monopol, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/147657
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