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Richard Saages Demokratie-Verständnis und das Schweizer Modell im Spiegel

Ein Vorbild für die Westlichen Demokratien?

Título: Richard Saages Demokratie-Verständnis und das Schweizer Modell im Spiegel

Trabajo Escrito , 2010 , 19 Páginas , Calificación: 3

Autor:in: Timur Makhmudov (Autor)

Ciencia política
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Diese Arbeit untersucht Richard Saages Verständnis von Demokratie, insbesondere im Kontext der direkten Demokratie, und vergleicht dieses mit dem Schweizer Modell. Ziel ist es, ein realistisches Bild der direkten Demokratie zu zeichnen und ihre Vor- und Nachteile zu analysieren. Es werden Fragen zur Ideengeschichte der direkten Demokratie, ihrer heutigen Umsetzung in der Schweiz sowie ihrer Effizienz und Stabilität behandelt. Darüber hinaus wird die politische Polarität und Mobilität in der Schweizer Gesellschaft, insbesondere durch die Schweizer Volkspartei (SVP), beleuchtet.

Extracto


Gliederung

1. Einleitung

2. Saages Theorien

2.1 Wandel der Demokratie

2.2 Moderne Reduktion der Demokratie

2.3 Moderne Gefahren der Demokratie

3. Schweizer-Modell

3.1 Herausbildung der Direkten Demokratie

3.2 Regieren mit Minderheiten (Konkordanzsystem)

3.3 Regieren mit dem Volk (Demokratieverfahren)

4. Phänomene und Auswirkungen der Schweizer Demokratie

4.1 Rechte Polarisierung unter SVP

4.2 Europäische Kontroversen

4.3 Mögliche Folgen der Direkten Volksbeteiligung

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die theoretischen Grundlagen der direkten Demokratie nach Richard Saage und setzt diese in einen kritischen Vergleich zum Schweizer Modell, um dessen Funktionsweise, Stabilität und Vorbildfunktion für moderne Demokratien unter Berücksichtigung aktueller gesellschaftlicher Polarisierungstendenzen zu evaluieren.

  • Analyse des Wandels demokratischer Theorien von der Antike bis zur Gegenwart.
  • Untersuchung des Schweizer Konkordanzsystems und der direktdemokratischen Verfahren.
  • Betrachtung der Rolle rechtspopulistischer Kräfte (SVP) in der Schweizer Politik.
  • Beurteilung der Spannungsfelder zwischen nationaler Volksbeteiligung und supranationaler Integration.
  • Diskussion über Risiken radikaler Prozesse innerhalb direkt-demokratischer Systeme.

Auszug aus dem Buch

Moderne Gefahren der Demokratie

Seit der Weltwirtschaftskrise, die zum Teil 1929 die Nazi Bewegung gefördert hat, wird auch heute der wirtschaftliche Aspekt aktuell, vor dem eine Demokratie (vor allem in Deutschland, Schweiz, Frankreich, Flandern) fürchten muss. Nicht nur die Rezession des Lebensstandards und die Verarmung in Osteuropa, sondern auch die Verschärfung der Bürokratien.

Rassenauseinandersetzungen, Fremdenhass, Engagementlosigkeit, Radikalisierung und Spaltungen der Völker in Westeuropa, kann zum Niedergang der Europaidee und Rückkehr in die Nationalpolitik führen. Gerader der Vertrauensverlust an die internationale wirtschaftliche Interdependenz und Transnationalismus fördern diese Aspekte.

Die größte Krise des Parteiensystems und Parlaments, fand in der Weimarer Republik statt, die nicht nur auf Grund des zentralistischen Systems, sondern vor allem der Massenparteriensystems und oligarchischen Pluralismus, die das Parlament unfähig machte, gescheitert war (C.Schmitt). Das heißt das Fehlen einer „staatlichen Hegemonie“ führte laut Schmitt zur Zerstörung der liberalen Demokratie von Weimar. Obwohl Schmitt damals eine Diktatur als Lösung für Deutschland sah, und voraus sagte, kann man diese Aspekt im Bezug auf meine These einen spekulativen modernen Vergleich wagen, das nämlich ohne einer starken Kontrolle der Demokraztie heute (auch der Direkten), die Demokratie sich selbst zerstören kann.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung steckt den theoretischen Rahmen ab und formuliert die zentrale Forschungsfrage zur Zukunftsfähigkeit und Vorbildrolle der direkten Demokratie in der Schweiz.

2. Saages Theorien: Dieses Kapitel erläutert das Demokratieverständnis von Richard Saage, inklusive des historischen Wandels und der Gefahren einer modernen Reduktion der Demokratie.

3. Schweizer-Modell: Hier werden die historischen Ursprünge, das Konkordanzsystem sowie die spezifischen Mechanismen der direkten Volksbeteiligung in der Schweiz dargestellt.

4. Phänomene und Auswirkungen der Schweizer Demokratie: Das Kapitel analysiert die Rolle der SVP, europäische Spannungsfelder sowie die Auswirkungen direkter Volksbeteiligung auf die politische Stabilität.

5. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und warnt vor den Gefahren radikaler Polarisierung innerhalb direkt-demokratischer Systeme.

Schlüsselwörter

Direkte Demokratie, Richard Saage, Schweiz, Konkordanzsystem, Volksabstimmung, SVP, Politische Polarisierung, Demokratieverständnis, Volksinitiative, Europäische Integration, Demokratietheorie, Partizipation, Populismus, Rechtsruck, Wahlrecht.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert das Zusammenspiel von Demokratietheorie und empirischer Praxis am Beispiel der Schweiz, um zu prüfen, ob direkte Demokratie auch heute noch als zukunftsweisendes Vorbild für westliche Staaten dienen kann.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themenfelder umfassen die historische Entwicklung des Demokratiebegriffs, die Besonderheiten des Schweizer Regierungssystems sowie die Auswirkungen direktdemokratischer Instrumente auf die gesellschaftspolitische Stimmung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, ein realistisches Bild der direkten Demokratie zu zeichnen, das sowohl die positiven Aspekte der Bürgerbeteiligung als auch die Gefahren antidemokratischer Tendenzen und Radikalisierung beleuchtet.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine ideengeschichtliche Perspektive in Anlehnung an Richard Saage kombiniert mit einer empirischen Analyse des politischen Systems und aktueller politischer Ereignisse in der Schweiz.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil behandelt die theoretischen Ansätze Saages, die Funktionsweise des schweizerischen Konkordanzmodells und kritische Phänomene wie die Polarisierung unter Parteien wie der SVP.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Schlüsselbegriffe sind unter anderem direkte Demokratie, Schweizer Modell, Konkordanzsystem, Populismus und politische Partizipation.

Wie bewertet der Autor das Spannungsfeld zwischen Schweiz und EU?

Der Autor konstatiert ein wachsendes Spannungsfeld, bei dem Konservatismus und ein nationaler Isolationsdrang häufig mit direktdemokratischen Instrumenten legitimiert werden, was die europäische Integration erschwert.

Warum ist das Konkordanzsystem laut Arbeit anfällig für Kritik?

Kritisiert wird vor allem das Fehlen einer starken Opposition, da nahezu alle relevanten Kräfte in die Regierung eingebunden sind, was Innovationen verlangsamen kann und zu politischen Blockaden führt.

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Detalles

Título
Richard Saages Demokratie-Verständnis und das Schweizer Modell im Spiegel
Subtítulo
Ein Vorbild für die Westlichen Demokratien?
Universidad
University of Potsdam  (Wirtschafts-und Sozialwissenschaftliche Fakultät)
Curso
Demokratie und Postdemokratie
Calificación
3
Autor
Timur Makhmudov (Autor)
Año de publicación
2010
Páginas
19
No. de catálogo
V1477072
ISBN (PDF)
9783389030967
ISBN (Libro)
9783389030974
Idioma
Alemán
Etiqueta
Richard Saage Direkte Demokratie Schweizer Demokratie Schweizer Volkspartei (SVP) Volksabstimmung
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Timur Makhmudov (Autor), 2010, Richard Saages Demokratie-Verständnis und das Schweizer Modell im Spiegel, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1477072
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