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Gewaltpräventive Schutzmerkmale in Schulen. Schulische Maßnahmen gegen Grenzverletzungen

Title: Gewaltpräventive Schutzmerkmale in Schulen. Schulische Maßnahmen gegen Grenzverletzungen

Master's Thesis , 2014 , 71 Pages , Grade: AA

Autor:in: Mario Antonelli (Author)

Pedagogy - Pedagogic Sociology
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Jeder soll sich an der Schule wohlfühlen - Gewaltprävention ist für Schulen eine Pflicht. Schulen sind grenzverletzendem Verhalten nicht schutzlos ausgeliefert und können sich und ihre Schüler/innen wappnen.

Diese Arbeit enthält zehn Schutzmerkmale für die Schule, welche Schulen gegen Grenzverletzungen installieren können. Das Werk bietet Schulsozialarbeitenden, Schulleitungen und Lehrpersonen eine Übersicht von Maßnahmen, praktische Tipps und einfache Methoden, welche jede Schule nutzen kann.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Ausgangslage / Fragestellung

3 Die Bedeutung der Institution Schule

3.1 Einflussfaktoren

3.2 Schulkultur

3.3 Schulqualität und Einfluss auf Schutz und Risiken

4 Sozialisation in Schulklassen

4.1 Soziales Lernen in Gruppen

4.2 Handlungsmodell

4.3 Die Bedeutung der Schulklasse als Sozialisationsgruppe

4.4 Gruppe als Setting für Prävention

4.5 Mobbing/Bullying als Beispiel für Gewalthandlungen

5 Merkmale von Schulklassen

5.1 Annahmen

5.2 Risikomerkmale

6 Systemorientierte Schutzmerkmale

6.1 Integrierende Gruppenkultur

6.2 Protektives Schulklima

6.3 Positive Beziehungen unter den Peers

6.4 Protektives Verhalten der Lehrperson

6.5 Klare Verhaltensregeln /-erwartungen

6.6 Kooperationsfähigkeit in der Gruppe

6.7 Konfliktkompetenzen in der Gruppe

6.8 Kompetenzen bezüglich Zivilcourage und Empathie

6.9 Bewusstsein für Grenzen

6.10 Kommunikationskultur und Partizipation

7 Erfassung von Schutzmerkmalen in der Schulklasse

7.1 Die Idee eines Fragebogens

7.2 Checkliste zu Schutzmerkmalen in Schulklassen (SiS-Checkliste)

8 Möglichkeiten zur Förderung von Schutzmerkmalen

8.1 Integrierende Gruppenkultur

8.2 Protektives Schulklima

8.3 Positive Beziehungen unter den Peers

8.4 Protektives Verhalten der Lehrperson

8.5 Klare Verhaltensregeln/-erwartungen

8.6 Kooperationsfähigkeit unter den Peers

8.7 Konfliktkompetenzen in der Gruppe

8.8 Kompetenzen bezüglich Zivilcourage und Empathie

8.9 Bewusstsein für Grenzen

8.10 Kommunikationskultur und Partizipation

9 Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Ziel der Arbeit ist es, die Merkmale von Schulklassen zu definieren, die gewaltpräventiv und schützend wirken („systemorientierte Schutzmerkmale“), und ein einfaches Diagnoseinstrument (die SiS-Checkliste) zur Erfassung dieser Merkmale vorzustellen. Die Forschungsfrage fokussiert darauf, wie Lehrpersonen den Zustand ihrer Klasse im Hinblick auf gruppendynamische Schutzfaktoren objektiv erfassen und ressourcenorientierte Interventionen ableiten können.

  • Systemorientierte Präventionsansätze in Schulklassen
  • Einfluss der Schulkultur und des Schulklimas auf Gewalt- und Mobbingprozesse
  • Förderung der Klassengemeinschaft und sozialer Kompetenzen
  • Praktische Implementierung von Diagnoseinstrumenten zur Schulentwicklung

Auszug aus dem Buch

4.2 Handlungsmodell

Um die Rahmenbedingungen für soziales Handeln zu erläutern, bediene ich mich eines hypothetischen Bedingungsmodells sozialen Handelns nach Mayer (o.J.). Dieses stellt eine vereinfachte Ableitung des SORK/C-Handlungsmodells nach Kanfer, Reinecker und Schmelzer (2006) dar.

In diesem interaktionistischen Modell wird davon ausgegangen, dass jede Handlung (bzw. Handlungsentscheidung) unter dem Aspekt der personalen, umweltbezogenen und situativen Voraussetzungen stattfindet. Alle Handlungen finden immer in konkreten Situationen statt, d.h. unter bestimmten situativen Bedingungen.

Für eine Handlung braucht es stets alle drei Bedingungskomponenten. Beispielsweise wird selbst ein alkoholkranker Mensch unter schlechten Umweltbedingungen, wie z.B. Arbeitslosigkeit, keinen Alkohol trinken, wenn er sich nicht in einer Situation befindet, in welcher Alkohol zur Verfügung steht.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Beschreibt die persönliche Motivation sowie den Kontext der Masterthesis im Bereich der Gewaltprävention an Schulen.

2 Ausgangslage / Fragestellung: Definiert das Ziel, schützende Merkmale von Schulklassen zu identifizieren und ein Diagnoseinstrument zu entwickeln.

3 Die Bedeutung der Institution Schule: Analysiert den Sozialkontext Schule als prägenden Einflussfaktor auf das Sozialverhalten von Schülern.

4 Sozialisation in Schulklassen: Behandelt Gruppenstrukturen, Peer-Einflüsse und Mobbingphänomene im Kontext der schulischen Sozialisation.

5 Merkmale von Schulklassen: Erläutert die Bedeutung einer systemorientierten Sichtweise auf Risiko- und Schutzfaktoren im Klassenraum.

6 Systemorientierte Schutzmerkmale: Führt zehn zentrale Schutzmerkmale ein, von der Gruppenkultur bis zur Kommunikationskultur.

7 Erfassung von Schutzmerkmalen in der Schulklasse: Stellt die Idee und Konstruktion eines Fragebogens (SiS-Checkliste) zur Diagnose dar.

8 Möglichkeiten zur Förderung von Schutzmerkmalen: Bietet praxisorientierte Ansätze zur Umsetzung der zehn Schutzmerkmale im Schulalltag.

9 Zusammenfassung: Fasst die wesentlichen Erkenntnisse zur Bedeutung der Soziodynamik in Schulklassen für die Gewaltprävention zusammen.

Schlüsselwörter

Schulklima, Gewaltprävention, Sozialisation, Gruppendynamik, Schulkultur, Schutzfaktoren, Risikofaktoren, Mobbing, Klassengemeinschaft, Partizipation, Zivilcourage, Empathie, Intervention, Resilienz, Peer-Gruppe

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit fokussiert auf die Bedeutung der sozialen Dynamik in Schulklassen im Kontext der Gewaltprävention.

Welche zentralen Themenfelder behandelt die Arbeit?

Die zentralen Felder umfassen Schulkultur, Sozialisation, systemorientierte Schutzfaktoren, Mobbingintervention und die Förderung einer positiven Klassengemeinschaft.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist die Identifikation von Schutzmerkmalen in Schulklassen und die Entwicklung eines Tools, das Lehrpersonen hilft, den Zustand ihrer Klasse „objektiv“ zu erfassen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine theoretische Zusammenführung bestehender Ansätze aus der Mobbingforschung, Resilienzforschung und Systempädagogik.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung der Schulkultur, die Analyse von Schutzmerkmalen und deren konkrete Fördermaßnahmen im Schulalltag.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Schulklima, Gruppendynamik, Prävention, Schutzfaktoren, Klassengemeinschaft und Partizipation sind die prägenden Begriffe.

Wie unterscheidet sich diese Arbeit von gängigen Mobbing-Ratgebern?

Sie liefert ein webbasiertes Analyse-Tool, die SiS-Checkliste, die Lehrern hilft, proaktiv an der Klassendynamik zu arbeiten, statt nur bei akuten Vorfällen zu reagieren.

Welche Rolle spielt die Lehrperson laut dem Autor?

Die Lehrperson fungiert als "Instanz", die das soziale Lernfeld gestaltet und durch emotionale Präsenz sowie klare Grenzsetzungen eine schützende Umgebung schafft.

Können die Ergebnisse auch auf andere Gruppen übertragen werden?

Ja, der Autor betont, dass die Schutzmerkmale in adaptierter Form auch für andere Jugendgruppen wie Sportteams oder Pfadfindergruppen anwendbar sind.

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Details

Title
Gewaltpräventive Schutzmerkmale in Schulen. Schulische Maßnahmen gegen Grenzverletzungen
College
Zurich University of Applied Sciences  (Soziale Arbeit)
Course
MAS
Grade
AA
Author
Mario Antonelli (Author)
Publication Year
2014
Pages
71
Catalog Number
V1477236
ISBN (PDF)
9783389041659
ISBN (Book)
9783389041666
Language
German
Tags
Mobbing Mobbingprävention Gewalt Gewaltprävention Schule Sozialpädagogik Schulsozialarbeit Schulsozialpädagogik
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Mario Antonelli (Author), 2014, Gewaltpräventive Schutzmerkmale in Schulen. Schulische Maßnahmen gegen Grenzverletzungen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1477236
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