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Diagnostik und Therapie von Schlafstörungen. Rhythmen und Unregelmäßigkeiten des Schlaf-Wach-Zyklus

Título: Diagnostik und Therapie von Schlafstörungen. Rhythmen und Unregelmäßigkeiten des Schlaf-Wach-Zyklus

Trabajo de Seminario , 2006 , 23 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: Andreas Jüttemann (Autor)

Psicología - Psicología biológica
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Die Begriffe „Schlafrhythmus“, „Schlafzyklus“, „Schlaf-Wach-Rhythmus“ und „Schlaf-Wach-Zyklus“ beschreiben unterschiedliche Phänomene bzw. Prozesse: So definiert der Schlafrhythmus die Häufigkeit des Schlafens einer Person am Tag.
Im Säuglingsalter bezeichnet man den Schlafrhythmus als polyphasisch, da das Baby zu verschiedenen Tageszeiten schläft. Kleinkinder und ältere Menschen leben meist nach einem biphasischen Rhythmus: Sie schlafen nachts und mittags. Zwischen‚ Einschulung und Ruhestand’ folgen die Mehrzahl der Menschen einem monophasischen Rhythmus: Geschlafen wird entweder nachts oder - in besonderen Fällen - am Tage.
Der Schlafzyklus bezeichnet die Periodik von REM- und Non-REM-Phase. Schlaf-Wach-Rhythmus und Schlaf-Wach-Zyklus hingegen kennzeichnen die Beziehung, die zwischen Schlafen und Wachen an einem Tag besteht.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

0 Einführung

1 Schlafzyklen

1.1 Der REM-Zyklus

1.2 Der Non-REM-Zyklus

1.3 Störungen des Schlafzyklus’

2 Schlafrhythmus und Schlafdauer

2.1 Entstehung und Auflösung

2.2 Externe Einflüsse

2.3 Hormonelle Einflüsse

3 Störungen des Schlaf-Wach-Rhythmus’

3.1 Das „Jet Lag“ – Syndrom

3.1.1 Symptome

3.1.2 Präventions- und Behandlungsmaßnahmen

3.2 Schlafstörungen durch Schichtarbeit

3.2.1 Symptome

3.2.2 Maßnahmen gegen Schlafstörugen durch Schichtarbeit

3.3 Das „Delayed Sleep Phase – Syndrom“ (DSPS)

3.4 Das „Advanced Sleep Phase - Syndrom“ (ASPS)

3.5 Das „Non-24h-Sleep-Wake –Syndrom“

4 Exkurs: Die Diskussion um den idealen Schulbeginn

5 Stressbedingte Dyssomnien

5.1 Berufsbedingte und externe Stressoren als Auslöser

5.2 Partnerschaftsbedingte und Interne Stressoren als Auslöser

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Hausarbeit befasst sich mit der komplexen Physiologie des Schlaf-Wach-Zyklus, analysiert die biologischen Grundlagen von Schlafzyklen und untersucht verschiedene Störungsphänomene des zirkadianen Rhythmus sowie die Auswirkungen externer und psychosozialer Stressfaktoren auf das menschliche Schlafverhalten.

  • Grundlagen der Schlafphysiologie und Schlafzyklen (REM/Non-REM).
  • Einflussfaktoren auf Schlafdauer und -rhythmus, einschließlich hormoneller Steuerung.
  • Pathophysiologie von Störungen des Schlaf-Wach-Rhythmus (Jet Lag, Schichtarbeit, DSPS/ASPS).
  • Sozio-ökonomische Aspekte wie die Debatte um den idealen Schulbeginn für Jugendliche.
  • Zusammenhang zwischen psychosozialem Stress (Beruf und Partnerschaft) und Schlafstörungen.

Auszug aus dem Buch

1 Schlafzyklen

Im Laufe der Evolution hat sich ein vom Gehirn gesteuerter Biorhythmus zwischen Schlaf und Wachsein herausgebildet, der nicht zuletzt für den Energiehaushalt von besonderer Bedeutung ist. Vor allem bei Kälte wird der Kalorienverbrauch im Schlafzustand drastisch reduziert. Damit sparen wir Energie für den Tag und stärken unsere Kräfte zum Überleben (Hobson, 1990).

Unser Gehirn richtet sich mit Hilfe einer „inneren Uhr“ nach den Licht- und Temperaturveränderungen in der Umwelt. Hobson (1990) meint dazu: „Es handelt sich vielmehr um einen im Gehirn erzeugten Rhythmus, der den Veränderungen der Umwelt vorgreift und zu entsprechenden Verhaltensanpassungen führt“ (a.a.O., S.39).

Man kann also von einem im Gehirn erzeugten Schlafrhythmus ausgehen. Diese innere Uhr gibt uns nicht nur vor, dass wir morgens aufstehen, sondern schätzt auch noch ab, wie lange gewisse Umweltbedingungen (z.B. Sonnenschein) andauern werden. Bei dieser Art der Steuerung spielt das Müdigkeitsgefühl eine wichtige Rolle. Die Funktionsweise unseres eigenen Schlaf-Wach-Zyklus‘ ist somit nicht nur von äußeren Einflüssen abhängig, sondern beruht auch auf Signalen, die aus unserem eigenen Organismus kommen (a.a.O., S.39f).

Dieser Schlafrhythmus steht in enger Beziehung zu unserer Körpertemperatur, welche im Laufe des Tages um bis zu einem Grad Celsius schwankt. Zur Mittagszeit ist die Temperatur am höchsten, in der Nacht erreicht sie ihren Tiefpunkt und sie ist darüberhinaus an die Stoffwechselaktivität korrelativ gekoppelt. Der Schlaf dient vor allem der Energieeinsparung, da der Mensch im Ruhezustand wenig Kalorien verbraucht und seine Körpertemperatur am niedrig gehalten werden kann.

Zusammenfassung der Kapitel

0 Einführung: Abgrenzung der zentralen Fachbegriffe wie Schlafrhythmus, Schlafzyklus und Schlaf-Wach-Zyklus sowie deren unterschiedliche Prozessbedeutungen.

1 Schlafzyklen: Darstellung der evolutionären biologischen Grundlagen des Schlafs, der REM- und Non-REM-Phasen sowie der Einfluss von Umweltfaktoren auf den Biorhythmus.

2 Schlafrhythmus und Schlafdauer: Erörterung der hohen individuellen Varianz des Schlafbedarfs sowie der Einflüsse von Lebensalter, Umweltfaktoren und Hormonhaushalt.

3 Störungen des Schlaf-Wach-Rhythmus’: Detaillierte Analyse von Phasenverschiebungsstörungen wie Jet Lag, schichtarbeitsbedingten Problemen und verschiedenen klinischen Syndromen (DSPS, ASPS, Non-24h).

4 Exkurs: Die Diskussion um den idealen Schulbeginn: Untersuchung der physiologischen Diskrepanz zwischen dem schlafbezogenen Hormonhaushalt von Pubertierenden und den gesellschaftlichen Anforderungen des frühen Schulstarts.

5 Stressbedingte Dyssomnien: Analyse der Wechselwirkungen zwischen psychosozialem Stress (Beruf und Partnerschaft) und der Entstehung sowie Aufrechterhaltung von Schlafstörungen.

Schlüsselwörter

Schlaf-Wach-Zyklus, Schlafzyklus, Biorhythmus, REM-Schlaf, Non-REM-Schlaf, Jet Lag, Schichtarbeit, Schlafrhythmus, zirkadianer Rhythmus, Schlafstörungen, Dyssomnien, Stressbewältigung, Melatonin, Körpertemperatur, Schlafarchitektur.

Häufig gestellte Fragen

Was ist das Hauptziel dieser Arbeit?

Die Arbeit untersucht die physiologischen Grundlagen des Schlafs und wie verschiedene Faktoren – von hormonellen Prozessen über Umweltbedingungen bis hin zu psychischem Stress – zu Störungen des Schlaf-Wach-Rhythmus führen können.

Welche Schlafstadien werden unterschieden?

Die Arbeit differenziert zwischen dem REM-Schlaf (Traumphase) und den Non-REM-Phasen, die den Übergang zur Tiefschlafphase und die allgemeine Schlafarchitektur des Menschen bilden.

Wie beeinflusst Schichtarbeit den Schlaf?

Schichtarbeit stört den normalen Tag-Nacht-Rhythmus massiv, was häufig zu einer reduzierten Schlafqualität, verkürzten REM-Phasen am Tage und langfristig zu neurovegetativen Störungen führen kann.

Was besagt das Jet-Lag-Syndrom?

Das Jet-Lag-Syndrom beschreibt die phasenverschobene Synchronisation der „inneren Uhr“ nach Überquerung mehrerer Zeitzonen, wobei sich die Anpassung an westliche Flugrichtungen physiologisch leichter gestaltet als an östliche.

Was sind DSPS und ASPS?

Es handelt sich um Störungen der zirkadianen Phase: DSPS steht für eine verzögerte Schlafphase (Einschlafprobleme am Abend), während ASPS eine verfrühte Schlafphase beschreibt (sehr frühes Zubettgehen und Erwachen).

Welche Rolle spielen Stressfaktoren für den Schlaf?

Sowohl berufliche Belastungen als auch partnerschaftliche Konflikte können einen Teufelskreis aus negativen Gedanken und innerer Unruhe erzeugen, der das Einschlafen erschwert und die effektive Nachtruhe verkürzt.

Welche Bedeutung hat das Licht für die innere Uhr?

Licht wirkt als essenzieller „Zeitgeber“, der über den Nucleus suprachiasmaticus im Gehirn den Schlaf-Wach-Rhythmus synchronisiert und therapeutisch, etwa bei ASPS, genutzt werden kann.

Warum leiden Pubertierende oft unter Schlafmangel?

Pubertierende weisen hormonell bedingt eine Tendenz zu späteren Schlafenszeiten auf, was in direktem Konflikt mit den oft frühen Schulbeginnzeiten steht und zu signifikanten Schlafdefiziten führt.

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Detalles

Título
Diagnostik und Therapie von Schlafstörungen. Rhythmen und Unregelmäßigkeiten des Schlaf-Wach-Zyklus
Universidad
Free University of Berlin
Calificación
1,3
Autor
Andreas Jüttemann (Autor)
Año de publicación
2006
Páginas
23
No. de catálogo
V147731
ISBN (Ebook)
9783668014510
ISBN (Libro)
9783668014527
Idioma
Alemán
Etiqueta
schlafzyklen schlafrhythmen störungen schlaf-wach-zyklus diagnostik therapie schlafstörungen
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Andreas Jüttemann (Autor), 2006, Diagnostik und Therapie von Schlafstörungen. Rhythmen und Unregelmäßigkeiten des Schlaf-Wach-Zyklus, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/147731
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