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Zusammenhang von Prokrastination, Fear of Missing Out und Lebenszufriedenheit

Eine quantitative Untersuchung

Titel: Zusammenhang von Prokrastination, Fear of Missing Out und Lebenszufriedenheit

Masterarbeit , 2023 , 109 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Psychologie - Sonstiges
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Fear of Missing Out (FoMO; die Angst, etwas zu verpassen) und Prokrastination sind zwei weit verbreitete Phänomene, denen die Menschen immer wieder begegnen und die in den letzten Jahren zunehmend an Aufmerksamkeit und Relevanz gewonnen haben. Gleichzeitig spielt das Streben nach Lebenszufriedenheit tagtäglich eine Rolle. Ziel dieser Studie war es, die Zusammenhänge zwischen diesen drei Konstrukten zu untersuchen. Im Rahmen eines korrelativen Querschnittsdesigns wurden 196 deutschsprachige Personen im Alter von 19 bis 65 Jahren mittels eines Online-Fragebogens zu ihrem Geschlecht, Alter, Beziehungsstatus sowie ihrem FoMO- und Prokrastinationsverhalten und ihrer Lebenszufriedenheit befragt. Die Ergebnisse zeigten einen signifikant negativen Einfluss von FoMO auf die Lebenszufriedenheit (H1) sowie einen signifikant positiven Einfluss von FoMO auf Prokrastination (H2). Gleichzeitig konnte ein signifikant negativer Einfluss von Prokrastination auf die Lebenszufriedenheit festgestellt werden (H3). Darüber hinaus stellte sich heraus, dass Prokrastination den Zusammenhang zwischen FoMO und Lebenszufriedenheit partiell mediiert (H4). Die Ergebnisse legen nahe, dass sowohl FoMO als auch Prokrastination wichtige Faktoren sind, die die Lebenszufriedenheit beeinflussen. Die Ergebnisse dieser Studie tragen zu einem besseren Verständnis der Zusammenhänge zwischen diesen drei Variablen bei. Ebenso bieten die Erkenntnisse Implikationen für die Entwicklung von Maßnahmen zur Reduzierung von FoMO-Gefühlen, zur Bewältigung von Prokrastination und zur Verbesserung der Lebenszufriedenheit.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Theoretischer Hintergrund und Hypothesen

2.1 Lebenszufriedenheit

2.2 Fear of Missing Out

2.3 Prokrastination

2.4 Konzeptuelles Modell und Hypothesen

3 Methode

3.1 Untersuchungsdesign

3.2 Messinstrumente

3.2.1 Kontrollvariablen

3.2.2 Operationalisierung von FoMO

3.2.3 Operationalisierung von Prokrastination

3.2.4 Operationalisierung von Lebenszufriedenheit

3.2.5 Variablenübersicht

3.3 Pretest und Anpassung der Messinstrumente

3.4 Stichprobe

3.4.1 Berechnung der Stichprobengröße

3.4.2 Verteilung demografische Merkmale in der Stichprobe

3.5 Durchführung der Studie

3.6 Datenbereinigung und -aufbereitung

3.6.1 Umgang mit fehlenden Werten

3.6.2 Bewertung der Bearbeitungszeit

3.7 Auswertungsverfahren

4 Ergebnisse

4.1 Deskriptive und korrelative Ergebnisse

4.2 Welch-Test

4.3 Prüfung der Hypothesen

4.3.1 Prüfung der bivariaten Zusammenhangshypothesen

4.3.2 Prüfung der Mediationshypothese

4.3.3 Übersicht der Ergebnisse

5 Diskussion

5.1 Zusammenfassung und Interpretation der Ergebnisse

5.2 Beitrag zur Forschung und praktische Implikationen

5.3 Einschränkungen der Studie und Hinweise für zukünftige Forschung

5.4 Gesamtfazit

Zielsetzung & Themen

Diese Master-Thesis untersucht den Zusammenhang zwischen der „Angst, etwas zu verpassen“ (Fear of Missing Out, FoMO), dem Aufschiebeverhalten (Prokrastination) und der allgemeinen Lebenszufriedenheit, um zu verstehen, wie diese psychologischen Konstrukte miteinander interagieren und die individuelle Wohlbefindensbewertung beeinflussen.

  • Psychologische Auswirkungen von Fear of Missing Out (FoMO) auf den Alltag
  • Differenzierung und Definition von Formen der Prokrastination
  • Analyse der Lebenszufriedenheit als kognitiver Bewertungsprozess
  • Einfluss sozioökonomischer und demografischer Faktoren
  • Empirische Untersuchung mittels quantitativer Meditationsanalyse

Auszug aus dem Buch

2.1 Lebenszufriedenheit

Die universelle Suche des Menschen nach Zufriedenheit und Glück stellt eine lange Tradition in der Menschheitsgeschichte dar. Das Konzept der Lebenszufriedenheit und das Streben nach einem erfüllten Leben ist für alle Menschen von Relevanz und wurde schon seit jeher als ultimatives menschliches Ziel betrachtet (Sirgy et al., 2006).

Dieses Streben ist auch in der heutigen Zeit von wachsender Bedeutung und wird durch die positiven psychologischen Bewegungen verstärkt (Seligman & Csikszentmihalyi, 2000). Der Markt für Ratgeberliteratur zu diesem Thema wird größer, wobei ein Großteil dieser Arbeiten meist nur geringen wissenschaftlichen Standards entspricht. In der wissenschaftlichen Auseinandersetzung kann ebenso keine eindeutige Struktur und Richtung der Forschung verzeichnet werden. Es tauchen zudem immer wieder neue Begrifflichkeiten im Zusammenhang mit Lebenszufriedenheit auf, wie beispielsweise Freude, Glück, Glückseligkeit oder Wohlbefinden, welche sich nicht eindeutig voneinander abgrenzen können und von einigen Forschern in ihren Studien sinngleich verwendet werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die aktuelle Problematik von Prokrastination und Fear of Missing Out ein und erläutert die Relevanz dieser Konstrukte für die Lebenszufriedenheit.

2 Theoretischer Hintergrund und Hypothesen: Dieses Kapitel liefert eine fundierte Literaturrecherche zu den zentralen Themen Lebenszufriedenheit, FoMO und Prokrastination sowie die Ableitung der Forschungs-Hypothesen.

3 Methode: Hier wird das quantitative Forschungsdesign, die Stichprobenwahl, die Messinstrumente und das methodische Vorgehen bei der Datenerhebung und -auswertung detailliert beschrieben.

4 Ergebnisse: Dieses Kapitel präsentiert die deskriptiven Analysen, die Ergebnisse der Hypothesenprüfungen sowie die statistischen Erkenntnisse aus der Mediationsanalyse.

5 Diskussion: Abschließend werden die Ergebnisse interpretiert, kritisch gewürdigt, in den theoretischen Kontext eingeordnet und praktische Implikationen für die Zukunft abgeleitet.

Schlüsselwörter

Fear of Missing Out, FoMO, Prokrastination, Lebenszufriedenheit, psychologische Wohlbefindensforschung, Meditationsanalyse, quantitative Sozialforschung, Online-Fragebogen, Stress, digitale Medien, Selbstregulierung, Glücksforschung, psychische Gesundheit, Selbstbestimmungstheorie, soziale Medien.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Master-Thesis grundlegend?

Die Arbeit untersucht die Wechselwirkungen zwischen dem psychologischen Phänomen Fear of Missing Out (FoMO), der Tendenz zur Prokrastination und deren Auswirkungen auf die allgemeine Lebenszufriedenheit von Menschen.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Forschungsarbeit beleuchtet die Definitionen und theoretischen Herleitungen von Lebenszufriedenheit, FoMO und Prokrastination und wie diese Faktoren in einer zunehmend digitalisierten Welt zusammenhängen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Hauptziel ist es, den Einfluss von FoMO auf die Lebenszufriedenheit zu analysieren und empirisch zu prüfen, ob die Prokrastination hierbei als vermittelnde Variable (Mediator) fungiert.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Der Autor verwendet ein quantitatives Forschungsdesign mit einer Online-Befragung (N=196), deren Daten statistisch mittels Regressionsanalysen und dem PROCESS-Makro nach Hayes ausgewertet wurden.

Was deckt der Hauptteil der Arbeit ab?

Der Hauptteil gliedert sich in eine umfassende theoretische Fundierung, gefolgt von einer detaillierten Beschreibung der methodischen Durchführung sowie der Präsentation und statistischen Auswertung der Studienergebnisse.

Durch welche Begriffe lässt sich die Arbeit zusammenfassen?

Zentrale Begriffe sind neben den drei Hauptkonstrukten (FoMO, Prokrastination, Lebenszufriedenheit) auch Faktoren wie Mediatoreffekte, Selbstregulierung und digitale Soziopsychologie.

Welche Rolle spielt die Prokrastination in dieser Studie?

Die Prokrastination wird als Mediator modelliert, da sie den Einfluss von FoMO auf die Lebenszufriedenheit teilweise vermittelt – das bedeutet, FoMO führt zu mehr Aufschiebeverhalten, was wiederum die Lebenszufriedenheit senkt.

Gibt es demografische Unterschiede in den Ergebnissen?

Die Arbeit analysierte Zusammenhänge mit Alter und Geschlecht; es wurde beispielsweise festgestellt, dass ältere Menschen tendenziell weniger anfällig für FoMO-Gedanken sind als jüngere.

Welche praktische Empfehlung für Betroffene ergibt sich daraus?

Die Arbeit empfiehlt gezielte Stressmanagement- und Zeitplanungstechniken sowie eine bewusste Reflexion über den Medienkonsum als Strategien zur Entschärfung negativer Auswirkungen von FoMO.

Ende der Leseprobe aus 109 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Zusammenhang von Prokrastination, Fear of Missing Out und Lebenszufriedenheit
Untertitel
Eine quantitative Untersuchung
Hochschule
FOM Essen, Hochschule für Oekonomie & Management gemeinnützige GmbH, Hochschulleitung Essen früher Fachhochschule
Note
1,0
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2023
Seiten
109
Katalognummer
V1478373
ISBN (PDF)
9783389031391
ISBN (Buch)
9783389031407
Sprache
Deutsch
Schlagworte
FoMO Prokrastination Lebenszufriedenheit Wirtschaftspsychologie Masterarbeit Mediation Mediator Quantitativ Statistisch
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2023, Zusammenhang von Prokrastination, Fear of Missing Out und Lebenszufriedenheit, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1478373
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Leseprobe aus  109  Seiten
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