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Jugend und Rechtsextremismus. Ein soziologischer Blick auf die Verbreitung des Rechtsextremismus bei Jugendlichen und Skindheads als Jugendszene

Titel: Jugend und Rechtsextremismus. Ein soziologischer Blick auf die Verbreitung des Rechtsextremismus bei Jugendlichen und Skindheads als Jugendszene

Hausarbeit , 2021 , 22 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Gina-Marie Müller (Autor:in)

Soziologie - Sonstiges
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Vorliegende Arbeit beschäftigt sich demnach mit der Verbreitung des Rechtsextremismus bei Jugendlichen.
Um eine ausreichende Basis zu schaffen, sollen zunächst die soziologischen Ansätze der Sozialisation und Identität klären, anschließend einen soziologischen Blick auf die Jugend als Konstrukt und Definition werfen, um abschließend Milieu- und Lebensstilforschung genauer zu betrachten. Des Weiteren soll der Rechtsextremismus definiert werden. Hierfür soll ein Überblick über die Geschichte und Entwicklung von Rechtsextremismus geschaffen werden. Rechtsextremismus soll als Begriff dargestellt und erläutert werden, um anschließend einen ganzheitlichen Blick auf die Verbreitung des Rechtsextremismus zu werfen. Abschließend soll für dieses Kapitel die Verbreitung des Rechtsextremismus bei Jugendlichen veranschaulicht werden.
Abschließend folgen Ausblick und Fazit.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Soziologische Ansätze

2.1 Sozialisation, Identität und Ausländerfeindlichkeit

2.2 Was ist Jugend? Ein soziologischer Blick

2.3 Milieus und Lebensstiltheorien

2.3.1 Jugendkulturen und Szenen

3. Rechtsextremismus

3.1. Rechtsextremismus – was ist das?

3.2. Verbreitung des Rechtsextremismus bei Jugendlichen

3.3. Randgruppe und Subkultur “Skinhead”

4. Ausblick und Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Verbreitung und die soziologischen Hintergründe von Rechtsextremismus bei Jugendlichen, wobei insbesondere die Rolle von Jugendkulturen und der Skinhead-Szene analysiert wird. Ziel ist es, ein besseres Verständnis für die Entstehung rechtsextremer Einstellungen in dieser Altersgruppe zu entwickeln.

  • Sozialisationstheoretische Grundlagen und Identitätsentwicklung
  • Soziologische Definition und Konstruktion von "Jugend"
  • Milieu- und Lebensstilforschung im Kontext jugendlicher Gruppierungen
  • Mechanismem der Radikalisierung und Rolle der Skinhead-Subkultur

Auszug aus dem Buch

3.3. Randgruppe und Subkultur “Skinhead”

Was ist ein Skinhead und was macht einen Skinhead aus? Geht es um Kleidung oder die Einstellung? Denkt man an Skinheads, hat man direkt ein bestimmtes Bild im Kopf: kurze oder gar keine Haare, Bomberjacken und einen Baseballschläger. So einfach lässt sich die Randgruppe jedoch nicht definieren, denn die Subkultur Skinhead ist um einiges vielschichtiger. Tatsächlich handelt es sich um eine der ältesten Jugend- und Subkulturen.

90 Prozent aller Skinheads sehen sich, zumindest laut der Tradition, als “working class” Mitglieder, was auf die Entstehung der Skinheadkultur zurückzuführen ist. Denn diese hat ihre Wurzeln in den großstädtischen Arbeiter- und Einwandererbezirken von Großbritannien Ende der 60er Jahre (Farin 1995). Seit dem Ende der 60er Jahre erhielten die rechtsextremen Organisationen immer mehr Zuspruch. Zurückzuführen ist dies auf die gescheiterte Einwanderungspolitik, die Probleme in den Großstädten auslöst. Einwanderfeindliche Wahlkampfslogans erhielten aufgrund des aufkommenden Rassismus in der britischen Bevölkerung starken Zuspruch. Denn die Strukturen der Arbeiterviertel wurden zerschlugen und die traditionellen Einheiten von Wohnen, Arbeiten und Freizeit konnten sich nicht aufrechterhalten, denn nach und nach zogen in die Viertel auch EinwanderInnen aus den ehemaligen Kolonien ein, was die Infrastruktur veränderte (Funk-Hennigs 2006). Dieser Situation gegenübergestellt, fühlte sich die Arbeiterklasse verloren und ohnmächtig und empfand die Fremden lediglich als Konkurrenz.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in das Thema ein und begründet die Relevanz der Untersuchung des wachsenden Rechtsextremismus unter Jugendlichen.

2. Soziologische Ansätze: Hier werden theoretische Grundlagen wie Sozialisation, Jugend als Konstrukt sowie Milieu- und Lebensstiltheorien erörtert.

3. Rechtsextremismus: Das Kapitel definiert den Begriff des Rechtsextremismus und beleuchtet dessen Ausbreitung bei Jugendlichen sowie die Rolle der Skinhead-Szene.

4. Ausblick und Fazit: Die Arbeit fasst die Ergebnisse zusammen und diskutiert abschließend die Ursachen und Einflussfaktoren auf rechtsextreme Tendenzen.

Schlüsselwörter

Rechtsextremismus, Jugend, Soziologie, Sozialisation, Identität, Skinhead, Subkultur, Fremdenfeindlichkeit, Milieuforschung, Lebensstil, Jugendkultur, Radikalisierung, Politische Orientierung, Arbeiterklasse, Gruppenidentität

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit dem soziologischen Phänomen des Rechtsextremismus bei Jugendlichen und analysiert, wie sich entsprechende Einstellungen in dieser Altersgruppe verbreiten.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Schwerpunkte sind die Sozialisation, die Bedeutung von jugendlichen Lebensstilen, Milieueinflüsse sowie die spezifische Rolle ideologisch geprägter Subkulturen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Jugendliche zu rechtsextremen Weltbildern finden und welchen Stellenwert dabei soziale Umfelder und Gruppenidentitäten haben.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse soziologischer Theorien und aktueller Forschungsbefunde zu Jugend- und Rechtsextremismus.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung soziologischer Begriffe und eine detaillierte Auseinandersetzung mit dem Rechtsextremismus und der Szene der Skinheads.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Rechtsextremismus, Sozialisation, Jugendkulturen, Subkultur, Skinhead und Milieuforschung sind die prägenden Begriffe.

Inwiefern beeinflusst das Elternhaus die politische Gesinnung der Jugendlichen laut der Arbeit?

Es zeigt sich, dass Eltern eine prägende Rolle bei der Wertevermittlung spielen, wobei jedoch keine direkte Kausalität feststellbar ist, sondern eher indirekte Einflüsse und soziale Lernprozesse eine Rolle spielen.

Sind alle Skinheads automatisch rechtsextrem?

Nein, der Text betont die Vielschichtigkeit der Skinhead-Subkultur, in der neben politisch rechten Gruppierungen auch unpolitische oder sogar antifaschistische Strömungen existieren.

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Details

Titel
Jugend und Rechtsextremismus. Ein soziologischer Blick auf die Verbreitung des Rechtsextremismus bei Jugendlichen und Skindheads als Jugendszene
Hochschule
Eberhard-Karls-Universität Tübingen  (Soziologie)
Veranstaltung
Jugendsoziologie
Note
2,0
Autor
Gina-Marie Müller (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2021
Seiten
22
Katalognummer
V1478414
ISBN (PDF)
9783389031476
ISBN (Buch)
9783389031483
Sprache
Deutsch
Schlagworte
jugend rechtsextremismus blick verbreitung jugendlichen skindheads jugendszene
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Gina-Marie Müller (Autor:in), 2021, Jugend und Rechtsextremismus. Ein soziologischer Blick auf die Verbreitung des Rechtsextremismus bei Jugendlichen und Skindheads als Jugendszene, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1478414
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  22  Seiten
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