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Enea Silvio Piccolominis "Euryalus und Lucrezia". Die Liebe als Naturgewalt im Kontext der Prädestination

Titel: Enea Silvio Piccolominis "Euryalus und Lucrezia". Die Liebe als Naturgewalt im Kontext der Prädestination

Hausarbeit , 2017 , 13 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Lars Hofer (Autor:in)

Romanistik - Hispanistik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In der nun vorliegenden Hausarbeit werde ich mich mit dem Aspekt der Liebe als Naturgewalt in Enea Silvio Piccolominis Werk Euryalus und Lucrezia näher beschäftigen. Dabei werde ich zunächst die mir zugrundeliegende Quelle bezeichnen und die Auswahl meiner Übersetzung kommentieren. Nach dem Vorstellen des Autors und einer Kurzbiographie soll das Werk zusammengefasst werden und die in dieser Hausarbeit wichtigen philosophischen Motive herausgearbeitet werden, die dann im Einzelnen vorgestellt werden sollen und anschließend gegenübergestellt werden. Schließlich soll es gelingen die dem Thema dieser Hausarbeit entsprechende Korrespondenz der Liebe als Naturgewalt im Kontext der Prädestination zu untermauern oder ad absurdum zu führen oder gar Alternativen einer Liebe als Naturgewalt aufzuzeigen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Erstes Kapitel: Einleitung

2. Zweites Kapitel: Quellenkritik

3. Drittes Kapitel: Zusammenfassung

4. Viertes Kapitel: Philosophien in Euryalus und Lucrezia

4.1. Liebe als Naturgewalt

4.2. Prädestinationslehre: Thomas von Aquin

5. Fünftes Kapitel: Deutung

6. Sechstes Kapitel: Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Spannungsfeld zwischen der Liebe als zerstörerische Naturgewalt und der theologischen Lehre der Prädestination in Enea Silvio Piccolominis Werk "Euryalus und Lucrezia", um zu klären, inwieweit das Schicksal der Protagonisten vorbestimmt ist oder menschlicher Willensfreiheit unterliegt.

  • Analyse des Werkes "Euryalus und Lucrezia" als humanistische Prosanovelle.
  • Untersuchung der Liebe als Naturgewalt im Vergleich zum menschlichen Ehrgefühl.
  • Einordnung der Handlung in die scholastische Prädestinationslehre nach Thomas von Aquin.
  • Diskussion über das Wechselspiel zwischen antiken Liebesvorstellungen und modernem Weltbild.

Auszug aus dem Buch

1. Erstes Kapitel: Einleitung

Im Seminar „Lust und Liebe in der spanischen Literatur des 15. Jh.“ haben wir anhand einiger ausgewählten literarischen und nicht-literarischen Texten des 15. Jh. unterschiedliche Aspekte und Modalitäten der Liebe im spanischen Spätmittelalter physiologisch, erotisch, platonisch, geistig, religiös usw. analysiert. Wir analysierten wie sich die verschiedenen Liebesorte in unterschiedlichen Texten widerspiegeln und behandelt werden und wie wir die Liebesorte in den relevanten Werken an ihren Hauptmerkmalen erkennen können. Dabei wurden wir mit dem sozio-historischen und dem kulturell-intellektuellen Kontext des spanischen 15. Jh. vertraut gemacht und wie sie sich bis zum Ende des 15. Jh. weiterentwickelten. Dafür haben wir ausgewählte Originaltexte der Epoche kommentiert, besonders Reprobación del amor mundano, Arcipreste de Talavera, Cárcel de Amor und Celestina. Hier haben wir uns mit einigen charakteristischen Stilmitteln der Liebesliteratur wie Euphemismen, Ironie, Parodien, Symbole usw. beschäftigt.

In der nun vorliegenden Hausarbeit werde ich mich mit dem Aspekt der Liebe als Naturgewalt in Enea Silvio Piccolominis Werk Euryalus und Lucrezia näher beschäftigen. Dabei werde ich zunächst die mir zugrundeliegende Quelle bezeichnen und die Auswahl meiner Übersetzung kommentieren. Nach dem Vorstellen des Autors und einer Kurzbiographie soll das Werk zusammengefasst werden und die in dieser Hausarbeit wichtigen philosophischen Motive herausgearbeitet werden, die dann im Einzelnen vorgestellt werden sollen und anschließend gegenübergestellt werden. Schließlich soll es gelingen die dem Thema dieser Hausarbeit entsprechende Korrespondenz der Liebe als Naturgewalt im Kontext der Prädestination zu untermauern oder ad absurdum zu führen oder gar Alternativen einer Liebe als Naturgewalt aufzuzeigen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Erstes Kapitel: Einleitung: Die Einleitung erläutert den Kontext der Arbeit innerhalb des Seminars zur Liebesliteratur und formuliert die Forschungsfrage bezüglich der Korrespondenz von Liebe als Naturgewalt und Prädestination.

2. Zweites Kapitel: Quellenkritik: Dieses Kapitel stellt Enea Silvio Piccolomini als Autor vor und analysiert das Werk als Prosanovelle im humanistischen Kontext sowie deren literarische Einordnung.

3. Drittes Kapitel: Zusammenfassung: Die Zusammenfassung gibt den Handlungsverlauf der Novelle wieder, von der Begegnung der Protagonisten über die Briefwechsel bis hin zum tragischen Tod der Lucrezia.

4. Viertes Kapitel: Philosophien in Euryalus und Lucrezia: Hier werden die zentralen philosophischen Konzepte des Werkes, namentlich die Liebe als Naturgewalt und die Prädestinationslehre, detailliert konzeptionell erarbeitet.

5. Fünftes Kapitel: Deutung: Das Kapitel diskutiert das Spannungsfeld zwischen Leidenschaft und Vorherbestimmung und prüft, ob die Handlungsspielräume der Protagonisten nach Thomas von Aquin als frei gelten können.

6. Sechstes Kapitel: Fazit: Das Fazit resümiert die Ergebnisse der Arbeit und kommt zu dem Schluss, dass Piccolomini antike und moderne Denkmuster in eine Prosanovelle integrierte, deren primärer Antrieb eher unterhaltender Natur war.

Schlüsselwörter

Euryalus und Lucrezia, Enea Silvio Piccolomini, Liebe als Naturgewalt, Prädestination, Thomas von Aquin, Humanismus, Literaturwissenschaft, Spätmittelalter, Prosanovelle, Liebesliteratur, Schicksal, Willensfreiheit, Aristophanes, Antike, Leidenschaft.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht das Werk "Euryalus und Lucrezia" vor dem Hintergrund der philosophischen und theologischen Vorstellungen des 15. Jahrhunderts.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Schwerpunkte liegen auf dem Topos der Liebe als Naturgewalt, dem Einfluss der Prädestinationslehre und der Einbettung dieser Motive in ein humanistisches Werk.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Es wird angestrebt, die Naturgewalt der Liebe im Werk als Teil einer göttlichen oder schicksalhaften Vorherbestimmtheit zu entlarven und zu analysieren.

Welche methodische Vorgehensweise wählt der Autor?

Der Autor nutzt eine literaturwissenschaftliche Analyse, die den sozio-historischen Kontext, philosophische Exkurse (insbesondere Thomas von Aquin) und textinterne Analysen kombiniert.

Welche Aspekte stehen im Hauptteil im Fokus?

Analysiert werden die Quellen, der Handlungsverlauf, die philosophische Herleitung der Liebe als destruktive Leidenschaft sowie der Vergleich mit antiken Vorbildern wie Ovid.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Prädestination, Humanismus, Naturgewalt, christliche Scholastik, Ehebruch und literarische Fiktion.

Wie bewertet der Autor die Rolle der Willensfreiheit?

Unter Bezugnahme auf Thomas von Aquin kommt der Autor zu dem Schluss, dass trotz der Prädestination ein gewisser menschlicher Handlungsspielraum existiert.

Warum spielt die Person Piccolomini eine besondere Rolle?

Da er sowohl als humanistischer Schriftsteller als auch als späterer Papst fungierte, spiegeln sich in seinem Werk sowohl antike Liebeskonzepte als auch theologische Weltbilder wider.

Was wird im Schlusswort des Werkes über die unerlaubte Liebe ausgesagt?

Die Erzählinstanz schließt mit der Mahnung, dass eine solche unerlaubte Liebschaft den Liebenden letztlich mehr Bitterkeit als Süße bringt.

Ende der Leseprobe aus 13 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Enea Silvio Piccolominis "Euryalus und Lucrezia". Die Liebe als Naturgewalt im Kontext der Prädestination
Hochschule
Universität Münster  (Romanisches Seminar)
Veranstaltung
Lust und Liebe in der spanischen Literatur des 15. Jh.
Note
1,3
Autor
Lars Hofer (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2017
Seiten
13
Katalognummer
V1478440
ISBN (PDF)
9783389028926
ISBN (Buch)
9783389028933
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Liebe Lust spanische Literatur Prädestination Euryalus und Lucrezia Enea Silvio Piccolomini
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Lars Hofer (Autor:in), 2017, Enea Silvio Piccolominis "Euryalus und Lucrezia". Die Liebe als Naturgewalt im Kontext der Prädestination, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1478440
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Leseprobe aus  13  Seiten
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