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Die Möglichkeiten der Steuerung von aggressivem Verhalten. Analyse in einer stationären Kinder- und Jugendhilfeeinrichtung

Titre: Die Möglichkeiten der Steuerung von aggressivem Verhalten. Analyse in einer stationären Kinder- und Jugendhilfeeinrichtung

Dossier / Travail , 2010 , 28 Pages

Autor:in: Wioleta Kasprowska (Auteur)

Didactique - Didactique générale, Objectifs de l'éducation, Méthodes
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Ziel dieser Hausarbeit ist es, „pädagogische Prozesse über einen längeren Zeitraum zu beobachten und diese in eine angemessene Planung einfließen zu lassen. Die pädagogischen Prozesse sollen unter theoretischen Gesichtspunkten wahrgenommen werden.“ Auf dieser Art und Weise soll auch ein professionelles sozialpädagogisches Handeln deutlich gemacht werden.

Aggression und aggressives Verhalten sind Themen, über die immer wieder viel diskutiert wird. Die Wichtigkeit dieser Themen liegt auch darin, dass sie ständig aktuell sind und sie jeder Mensch aus eigenem Erleben in einer gewissen Form kennt. Erschreckend ist jedoch, dass die Aggressionen schon bei kleinen Kindern zunehmend zu erkennen sind. So lassen sich schon in Kindertageseinrichtungen Beobachtungen machen, die auf ein ungewöhnlich hohes Aggressionspotential schließen lassen.

Während meiner drei Praktika habe ich viele Kinder und Jugendlichen kennen gelernt, die aggressive Verhaltensweisen an den Tag legten. Ich habe mich immer wieder gefragt, was verursacht aggressives Verhalten? Sehen diese Kinder und Jugendlichen aggressive Handlungsweisen tatsächlich als notwendig an, um ein Ziel zu erreichen? Warum tritt aggressives Verhalten immer stärker schon im jungen Alter auf, und letztendlich welche Möglichkeiten gibt es, um aggressivem Verhalten entgegenzuwirken oder sogar vorzubeugen? Es mag sein, dass sich schon viele Menschen mit diesen Fragen auseinandergesetzt haben, was auch sehr wichtig ist. Richtig ist aber auch das angemessene Wissen darüber zu haben, um das aggressive Verhalten besser zu verstehen und kompetenter handeln zu können.

Diese Hausarbeit beinhaltet nicht nur die verschiedenen Formen von Aggressionen und ihre Ursachen, sie stellt auch dar, wie man mit aggressiven Kindern und Jugendlichen im Alltag umgehen kann und zeigt auf, welche Möglichkeiten der Intervention mit aggressiven Verhalten sich bieten.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Hinführung zum Thema

1.1 Begründung für die Wahl des Themas

1.2 Begründung für die Wahl der Einrichtung

2. Auseinandersetzung mit der Theorie

2.1 Phänomene aggressives Verhalten

2.2 Aggressionstheorien

2.2.1 Die psychoanalitysche Theorie

2.2.2 Frustrations- Aggressionstheorie

2.2.3 Lerntheorie

2.2.4 Verstärkungslernen

2.2.5 Lernen am Modell

2.2.6 Signallernen

2.3 Interventionstechniken bei dem aggressiven Verhalten

2.3.1 Bewusste Ignorieren

2.3.2 Spannungsentschärfungen durch Humor

2.3.3 Affektive Zuwendung

2.3.4 Bestrafungen und Drohungen

2.3.5 Belohnungen

2.3.6 Hilfestellung zur Überbrückung des Hindernisses

2.3.7 Kommunikation

2.3.8 Erlaubnis und Verbot

2.3.9 Zeichnen geben

2.4 Kontrolle durch körperliche Nähe und Berührung

2.4.1 Rollenspiele

2.4 Auswirkungen den Interventionstechniken auf die Erzieher

3. Praxis Bezug

3.1 Benennung der Einrichtung

3.2 Begründungen für Wahl des Kindes

3.3. Beobachtungsdaten

3.3.1Beobachtungen des Kindes in der Praxis

3.3.2. Zusammenfassung der Beobachtungen mit anschließender Deutung

3.4 Situationsanalyse

3.4.1 Daten der Person

4. Didaktische Planung

4.1Ziele

4.1.1 Richtziele und Begründungen

4.1.2 Grobziele und Begründungen

4.2 Methoden für die Feinziele

4.2 Die Aktivität

4.3 Vorbereitung der Aktivität

4.3.1 Materialien

4.3.2 Absprachen

4.3.3 Räumlichkeit

4.4 Durchführung der Aktivität

4.5 Reflexion der ausführlich beschriebenen Aktivität

4.6 Gesamtreflexion der durchgeführten Aktivitäten

5. Gesamtreflexion der Hausarbeit

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Das Hauptziel dieser Arbeit besteht darin, pädagogische Prozesse im Kontext einer stationären Jugendhilfeeinrichtung zu beobachten und diese unter theoretischen Gesichtspunkten in eine angemessene Handlungsplanung zu überführen, um das soziale Verhalten eines Kindes gezielt positiv zu verstärken.

  • Theoretische Fundierung verschiedener Aggressionstheorien und deren Bedeutung für die Praxis.
  • Analyse und Anwendung spezifischer Interventionstechniken im Umgang mit aggressivem Verhalten.
  • Durchführung einer Situationsanalyse und gezielte Beobachtung eines Kindes zur Ermittlung individueller Förderbedarfe.
  • Erstellung und Reflexion einer didaktischen Planung zur Förderung der Sozialkompetenz.
  • Evaluation der Wirksamkeit pädagogischen Handelns im stationären Alltag.

Auszug aus dem Buch

2.3 Interventionstechniken bei dem aggressiven Verhalten

Je früher versucht wird bei aggressivem Verhalten zu intervenieren, desto gröbere Erfolge lassen sich in einer Verhaltensänderung eines Individuums erzielen. Jedoch nicht jede Aggression ist es wert, auf sie zu reagieren, und nicht auf jede Aggression lässt sich eine hilfreiche Reaktion finden.

Diese Hausarbeit zeigt nur einige von vielen Interventionstechniken auf, wie die Sozialpädagogen, Eltern dem aggressiven Verhalten entgegenkommen können.

2.3.1 Bewusste Ignorieren

Man kann annehmen, dass sich manchmal die Störung zwischen Kinder teilweise selbst erledigt, und zwar umso schneller, je weniger Aufheben man davon macht. Dadurch wird dem Kind/ Jugendlichen ein selbstbestimmtes, selbstkontrolliertes Handeln ermöglicht. Andererseits kann es auch ratsam sein, die Aggressionen bewusst zu ignorieren, da die Kinder häufig versuchen, die Erwachsene zu provozieren, um sie „auszutesten“ oder um vor anderen gut dazustehen. Ignoriert man solches aggressive Verhalten, verhindert man, dass das Ziel erreicht wird.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Hinführung zum Thema: Begründung für die Wahl des Themas und der Einrichtung sowie Formulierung der zentralen Fragestellung bezüglich der Verhaltensverstärkung.

2. Auseinandersetzung mit der Theorie: Definition von Aggression und Darstellung wissenschaftlicher Theorien sowie verschiedener Interventionsmöglichkeiten.

3. Praxis Bezug: Vorstellung der Einrichtung, Auswahl des zu beobachtenden Kindes und Dokumentation sowie Deutung der Beobachtungsdaten.

4. Didaktische Planung: Entwicklung von Zielen und Methoden zur Förderung der sozialen Kompetenz durch konkrete Aktivitäten mit dem Kind.

5. Gesamtreflexion der Hausarbeit: Zusammenfassende Bewertung der eigenen pädagogischen Arbeit und Reflexion der Anwendung theoretischer Ansätze in der Praxis.

Schlüsselwörter

Aggression, Verhaltensstörung, Jugendhilfe, Interventionstechnik, pädagogische Planung, Sozialkompetenz, Beobachtung, Erzieher, Selbstbestimmung, Verstärkungslernen, Modelllernen, Kommunikation, Reflexion, Verhaltensänderung, Alltagspädagogik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit den Möglichkeiten der Steuerung und Intervention bei aggressivem Verhalten von Kindern in einer stationären Jugendhilfeeinrichtung.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die theoretische Einordnung von Aggression, die Beobachtung von Verhaltensauffälligkeiten und die Ableitung konkreter pädagogischer Handlungsstrategien.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die Forschungsfrage lautet: Welche Möglichkeiten hat der Erzieher, um das soziale Verhalten des Kindes Leon positiv zu verstärken?

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine Kombination aus Literaturanalyse zu Aggressionstheorien und einer fallbezogenen, praxisorientierten Beobachtung mit anschließender didaktischer Planung genutzt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil umfasst die theoretische Definition von Aggression, die detaillierte Beobachtung von Leon, die Planung spezifischer pädagogischer Feinziele und deren Durchführung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Aggression, Jugendhilfe, Interventionsmethoden, Sozialkompetenz und pädagogische Reflexion charakterisiert.

Warum wurde die "X Haus"-Einrichtung für die Fallstudie gewählt?

Die Einrichtung bietet einen familiären Rahmen, der eine langfristige Beobachtung der Kinder in verschiedenen Alltagssituationen und den Zugang zu wichtigen Hintergrundinformationen ermöglicht.

Welche Rolle spielt die Kommunikation in der Arbeit?

Die Autorin hebt die Kommunikation als effektivstes Mittel hervor, um Konflikte zu vermeiden, das Verhalten zu reflektieren und Alternativen zu aggressivem Handeln aufzuzeigen.

Wie wird mit dem Modelllernen bei Leon umgegangen?

Die Arbeit zeigt auf, dass Leon gelerntes Verhalten von Vorbildern übernimmt, und nutzt gezielte positive Erfahrungen, um diese alten Muster durch neue, konstruktive Verhaltensweisen zu ersetzen.

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Résumé des informations

Titre
Die Möglichkeiten der Steuerung von aggressivem Verhalten. Analyse in einer stationären Kinder- und Jugendhilfeeinrichtung
Auteur
Wioleta Kasprowska (Auteur)
Année de publication
2010
Pages
28
N° de catalogue
V147862
ISBN (ebook)
9783668226265
Langue
allemand
mots-clé
möglichkeiten steuerung verhalten analyse kinder- jugendhilfeeinrichtung
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Wioleta Kasprowska (Auteur), 2010, Die Möglichkeiten der Steuerung von aggressivem Verhalten. Analyse in einer stationären Kinder- und Jugendhilfeeinrichtung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/147862
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Extrait de  28  pages
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