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Die Projektmethode im Informatikunterricht an wirtschaftsberuflichen Schulen

Eine empirische Analyse in der Metropolregion Rhein-Neckar

Title: Die Projektmethode im Informatikunterricht an wirtschaftsberuflichen Schulen

Diploma Thesis , 2009 , 124 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Dipl. Handelslehrer Julian Fiedler (Author)

Didactics - Business economics, Economic Pedagogy
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Das Fach Informatik sowie die Projektmethode sind zukunftsorientierte Konstrukte, die zum einen von der Wirtschaft benötigt, zum anderen von ihr in der Praxis verwendet werden. Wirtschaft und die Informationstechnologien sind heutzutage zu einer Einheit verschmolzen und bedingen sich gegenseitig. Jedoch kann ein Betrieb aus IT-Innovationen keinen Nutzen generieren, wenn er keine professionell ausgebildeten Mitarbeiter besitzt, die solche Neuerungen implementieren, anwenden, warten und weiterentwickeln. Dieses Phänomen lässt sich gerade jetzt sehr gut in der Industrie ablesen, wo ein Mangel an Fachkräften zu verzeichnen ist.

Folglich ist es unabdingbar, dass in der berufsbildenden Ausbildung die Informatik und ihre Inhalte einen wichtigen Stellenwert erhalten und die Schüler bzw. Auszubildenden anhand dessen eine informatische Bildung aufbauen können. Die Handlungsorientierung als didaktisches Prinzip spielt hierbei eine wesentliche Rolle. Im Informatikunterricht soll nicht nur Faktenwissen bezüglich der Informationssysteme, Datenbanken und der Programmierung vermittelt, sondern darüber hinaus von den Schülern Performanzen generiert werden, die zu beruflicher Handlungskompetenz führen. Die Tatsache, dass in der Praxis durch Projektarbeit auf effiziente Weise IT-Vorhaben abgewickelt werden, ermöglicht für den Informatikunterricht in der Schule eine durchaus interessante Unterrichtsmethode als Alternative zu den herkömmlichen Vermittlungspraktiken.

Die vorliegende Arbeit soll einen empirisch fundierten Beitrag zur Aufklärung des Projektablaufes, den Zieldeklarationen und Wirkungsweisen der Projektmethode im wirtschaftsberuflichen Informatikunterricht leisten. Hierzu sollen die einzelnen Projektphasen auf Verwendung geprüft und die entsprechenden Ziele durch das Selbstkonzept der beruflichen Handlungskompetenz von den Schülern eingeschätzt werden. Im Wesentlichen soll geklärt werden, wie gut ein Schüler seiner Meinung nach durch Realisierung von Projekten im Unterschied zu herkömmlichen Informatikunterricht eine berufliche Handlungskompetenz erreicht bzw. im Anschluss besitzt. In diesem Zusammenhang wird auch analysiert, ob eine Wechselbeziehung mit inhaltlichen Vorkenntnissen, Projektarbeitserfahrungen und dem Selbstkonzept beruflicher Handlungskompetenz besteht.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Problemstellung

1.2 Aufbau der Arbeit

2. Theoretischer Kontext

2.1 Fachdidaktik Informatik

2.1.1 Begriffserklärung

2.1.2 Informatische Bildung

2.1.3 Didaktische Ansätze der Schulinformatik

2.1.4 Berufliche Handlungskompetenz als normatives Ziel

2.2 Projektmethode

2.2.1 Begriffserklärung

2.2.2 Ausgestaltung und Merkmale

2.2.3 Phasen und Ablauf

2.2.4 Ziele der Projektmethode

2.3 Empirische Befunde als Überblick

3. Untersuchungsdesign

3.1 Fragestellung

3.2 Methode

3.2.1 Probandenbeschreibung

3.2.2 Erhebungsinstrumente

3.2.3 Untersuchungsdurchführung

3.2.4 Auswertungsverfahren

4. Ergebnisse

4.1 Analyse der Projektmethode

4.2 Analyse des Selbstkonzepts der beruflichen Handlungskompetenz

4.3 Korrelationsanalyse mit inhaltlichen Vorkenntnissen

4.4 Korrelationsanalyse mit Projekterfahrungen

5. Zusammenfassung und Ausblick

5.1 Zusammenfassung der zentralen Ergebnisse

5.2 Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit leistet einen empirisch fundierten Beitrag zur Aufklärung des Projektablaufes, der Zieldeklarationen und der Wirkungsweisen der Projektmethode im Informatikunterricht an wirtschaftsberuflichen Schulen. Die zentrale Forschungsfrage ist, inwieweit Schüler durch die Realisierung von Projekten im Vergleich zum herkömmlichen Unterricht eine berufliche Handlungskompetenz erreichen und ob dabei Wechselbeziehungen zu Vorkenntnissen, Projekterfahrungen und dem Selbstkonzept bestehen.

  • Empirische Evaluation des Projektablaufes und der Zielerreichung
  • Analyse des Selbstkonzepts der beruflichen Handlungskompetenz (Sach-, Sozial- und Selbstkompetenz)
  • Untersuchung von Einflüssen durch inhaltliche Vorkenntnisse
  • Einfluss der Projekterfahrung auf die Kompetenzentwicklung
  • Vergleich von Treatment- und Kontrollgruppen an Schulen in der Metropolregion Rhein-Neckar

Auszug aus dem Buch

2.2.3 Phasen und Ablauf

Der Projektunterricht lässt sich in fünf Schritte unterteilen, in denen unterschiedliche Tätigkeiten von den Beteiligten, Schüler wie Lehrer, vollzogen werden. Diesen fünf Schritten kann man sieben Phasen zuordnen (vgl. Emer, W. (2002), S. 120). Im Folgenden wird der idealtypische Ablauf des Projektes und jede Phase im Einzelnen vorgestellt und anhand von Methoden konkretisiert. Abbildung 4 stellt einen Überblick über die Projektmethode und ihre einzelnen Schritten und Phasen dar und kennzeichnet mit unterschiedlichen Farbschattierungen die Aktivität der Schüler und Lehrer.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Darstellung der Problemstellung bezüglich der Bedeutung der Informatik und der Notwendigkeit der Projektmethode zur Förderung beruflicher Handlungskompetenz.

2. Theoretischer Kontext: Erläuterung der Fachdidaktik Informatik, der informatischen Bildung, didaktischer Ansätze der Schulinformatik sowie Definition und Merkmale der Projektmethode.

3. Untersuchungsdesign: Beschreibung der Fragestellungen, der Stichprobe (Schüler und Auszubildende), der eingesetzten Fragebögen sowie des Auswertungsverfahrens.

4. Ergebnisse: Empirische Analyse der Projektmethode, des Selbstkonzepts der beruflichen Handlungskompetenz sowie Korrelationsanalysen mit Vorkenntnissen und Projekterfahrungen.

5. Zusammenfassung und Ausblick: Resümee der zentralen Ergebnisse in Bezug auf die aufgestellten Hypothesen sowie Reflexion über Möglichkeiten zukünftiger Studien.

Schlüsselwörter

Projektmethode, Informatikunterricht, berufliche Handlungskompetenz, Fachkompetenz, Sozialkompetenz, Selbstkompetenz, Informatische Bildung, Projektmanagement, empirische Analyse, berufsbildende Schulen, Handlungsorientierung, Selbstkonzept, IT-Berufe, Projektarbeit, Problemlösen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Anwendung und Wirksamkeit der Projektmethode im Informatikunterricht an wirtschaftsberuflichen Schulen in der Metropolregion Rhein-Neckar.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen die Fachdidaktik Informatik, die Projektmethode, das Konzept der beruflichen Handlungskompetenz sowie deren empirische Überprüfung bei Schülern und Auszubildenden.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Hauptziel ist es zu klären, wie gut Schüler durch Projektarbeit im Vergleich zu herkömmlichem Unterricht eine berufliche Handlungskompetenz erreichen und welche Faktoren dies beeinflussen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine quasi-experimentelle Querschnittsstudie, die quantitative Daten mittels standardisierter Fragebögen erhebt und statistisch (u.a. SPSS, t-Test, Faktorenanalyse) auswertet.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Durchführung der Projektmethode, evaluiert das Selbstkonzept der beruflichen Handlungskompetenz der Schüler und untersucht Zusammenhänge mit Vorkenntnissen und Projekterfahrungen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Projektmethode, berufliche Handlungskompetenz, Informatikunterricht, Selbstkonzept und handlungsorientierter Unterricht.

Welche Rolle spielt die "vollständige Handlung" in der Arbeit?

Sie dient als didaktisches Modell für den Projektablauf, unterteilt in die Schritte Information, Planung, Entscheidung, Ausführung, Kontrolle und Auswertung.

Warum ist das Selbstkonzept der beruflichen Handlungskompetenz so wichtig?

Es beschreibt die subjektive Selbstwahrnehmung des Schülers bezüglich seiner Fähigkeiten in den Bereichen Fach-, Sozial- und Selbstkompetenz, die für den beruflichen Erfolg entscheidend sind.

Welche Limitationen werden im Ausblick erwähnt?

Unter anderem die begrenzte Aussagekraft durch die Eliminierung bestimmter Items sowie die Anregung, zukünftig objektivere Messmethoden oder Feldexperimente zu nutzen.

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Details

Title
Die Projektmethode im Informatikunterricht an wirtschaftsberuflichen Schulen
Subtitle
Eine empirische Analyse in der Metropolregion Rhein-Neckar
College
University of Mannheim  (Lehrstuhl für Wirtschaftspädagogik)
Grade
1,7
Author
Dipl. Handelslehrer Julian Fiedler (Author)
Publication Year
2009
Pages
124
Catalog Number
V148033
ISBN (eBook)
9783640589180
ISBN (Book)
9783640588947
Language
German
Tags
Projektmethode Projekte Projekt Projektarbeit Schule Berufsschule Informatik Informatikunterricht Unterricht Datenverarbeitung Handlungskompetenz Kompetenz Berufliche Handlungskompetenz
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Dipl. Handelslehrer Julian Fiedler (Author), 2009, Die Projektmethode im Informatikunterricht an wirtschaftsberuflichen Schulen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/148033
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