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"Wir machen den Rollbrett-Führerschein" als Thema einer Sportstunde in der 4. Klassenstufe

Title: "Wir machen den Rollbrett-Führerschein" als Thema einer Sportstunde in der 4. Klassenstufe

Lesson Plan , 2007 , 17 Pages

Autor:in: Tanja Aust (Author)

Didactics - Sport, Sport Pedagogy
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Summary Excerpt Details

Der Einsatz des Rollbretts soll die Kinder bewegungspädagogisch an ein kooperatives Miteinander heranführen. Das Rollbrett bietet jedem Kind (bewegungsschwächeren wie auch –stärkeren) seinen Fähigkeiten entsprechende Bewegungsmöglichkeiten an. Es lädt sie zur kreativen Auseinandersetzung ein. Aber auch die eigene Geschicklichkeit wird immer wieder gefordert. Den Kindern ist die rollende Fortbewegung aus anderen Bereichen (Roller, Inliner usw.) bekannt. Die Kinder sollen über die Bewegung mit dem Rollbrett ihre räumliche Umwelt und die Eigenschaften und Gesetzmäßigkeiten des Spielobjekts erfahren. Im kreativen Umgang mit dem Rollbrett und den daraus folgenden Bewegungssituationen gewinnen die Schüler Erkenntnisse (Gleichgewicht, Schwerkraft usw.) die für das Verstehen ihres unmittelbaren Umfeldes (z.B. beim Fahrrad fahren im Verkehr) nötig sind. Durch das Fahren mit dem Rollbrett erhalten die Schüler die Möglichkeit, ihre Raumwahrnehmung zu schulen. Eine gute Raumorientierung ist für das tägliche Leben, für alle Bewegungsaktionen unerlässlich.
Neben dem Erwerb der Kooperation und dem spielerischen Umgang mit dem Rollbrett liegt der Schwerpunkt in der Verbesserung der koordinativen Fähigkeiten (Orientierung, Reaktion, Differenzierung und Gleichgewicht). Diese Fähigkeiten müssen erlernt, gefestigt und weiter entwickelt werden, damit Bewegungssicherheit bei den Kindern entsteht.
Neben der Kooperation und Koordination wird die Schulter-, Arm- und Beinmuskulatur durch die Fortbewegung mit dem Rollbrett gefördert. Schon im Grundschulalter treten Bewegungsmängel auf. Vielfältige Bewegungsanregungen im Sportunterricht helfen muskuläre Dysbalancen zu verringern. Das Rollbrett bietet durch seine abwechslungsreiche Anwendungsweise die Möglichkeit die Muskulatur zu kräftigen. Der Umgang mit dem Rollbrett setzt feste Regeln voraus, die Unfälle in der Stunde vermeiden helfen sollen. Regeln sind der äußere Rahmen der Unterrichtsstunde und geben den Schülern eine Orientierungshilfe sowie Sicherheit, in der sie sich bewegen können. Einige Verhaltensregeln lassen sich auch in der näheren Umgebung der Kinder wieder finden und umsetzen (Straßenverkehr – Rücksicht).

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Zur Ausgangslage des Unterrichts

1.1. Institutionelle Bedingungen

1.2. Anthropologische Bedingungen

1.2.1. Allgemeine Lernausgangslage der Schüler

1.2.2. Spezielle Lernausgangslage der Schüler

2. Überlegungen und Entscheidungen zum Unterrichtsgegenstand

2.1. Klärung der Sache

2.1.1. Das Rollbrett

2.1.2. Der Bezug zum Bildungsplan

2.2. Didaktische Überlegungen

3. Intentionen des Unterrichts

3.1. Grobziel

3.2. Feinziele

4. Überlegungen zum Lehr-Lernprozess

5. Mögliche Weiterarbeit

6. Die Einbindung des Unterrichts in die Schul- und Unterrichtsentwicklung

7. Verwendete Literatur und Materialquellen

8. Anlagen

8.1. Verlaufsskizze

8.2. Stationskarten

8.3. Rollbrettführerschein

8.4. Techniken zur Fortbewegung und Muskelschulung

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel des Unterrichtsentwurfs ist es, den Schülern der vierten Klasse im Rahmen eines motivierenden Rollbrett-Parcours grundlegende koordinative Fähigkeiten und die Regulierung von Muskelspannung näherzubringen, während gleichzeitig soziale Kompetenzen gefördert werden.

  • Erwerb und Vertiefung motorischer Fähigkeiten durch das Rollbrettfahren.
  • Schulung der Körperwahrnehmung und verschiedener Muskelgruppen.
  • Förderung der Selbst- und Sozialkompetenz durch kooperative Lernformen.
  • Einführung und Einhaltung von Sicherheitsregeln im Sportunterricht.
  • Abschluss der Unterrichtssequenz durch den Erwerb des Rollbrett-Führerscheins.

Auszug aus dem Buch

2.1.1 Das Rollbrett

Das Rollbrett ist ein Übungsgerät, das aus der Psychomotorik kommt. Es handelt sich um ein ca. 35 x 55 cm großes Schichtholzbrett mit vier beweglichen Rollen darunter.

Das Rollbrett hat für die Schüler einen hohen Motivationscharakter und eine hohe Eigendynamik. Das Empfinden physikalischer Kräfte in Kurven, beim Beschleunigen und Bremsen, der notwendige partnerschaftliche Umgang untereinander und die Möglichkeit zu selbstbestimmten Handlungen haben für die Schüler einen außerordentlich hohen Erlebnisgehalt.

Das Rollbrett ermöglicht verschiedene Fortbewegungsmöglichkeiten (sitzend, liegend in Bauch- oder Rückenlage usw.).

Im Gegensatz zu den üblichen Sportgeräten (Barren, Bock usw.) wird das Rollbrett von den Kindern unvoreingenommen genutzt. Sie können in einer von ihnen gewählten Weise mit dem Kleingerät experimentieren. Es fordert die Kinder zum Ausprobieren heraus und verleitet sie zu spontaner Aktivität.

Beim Fahren mit dem Rollbrett sollen Körper und Gerät eine Einheit bilden, die durch nichts aus dem Gleichgewicht gebracht werden kann. Damit dieser Zustand erreicht werden kann, sind ein hohes Maß an Körperbeherrschung sowie ein guter Gleichgewichtssinn nötig. Beim Rollen mit dem Übungsgerät muss der Körperschwerpunkt auf dem Rollbrett liegen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Zur Ausgangslage des Unterrichts: Analyse der schulischen Rahmenbedingungen sowie der motorischen und sozialen Voraussetzungen der vierten Klasse.

2. Überlegungen und Entscheidungen zum Unterrichtsgegenstand: Sachanalyse zum Sportgerät Rollbrett und dessen Einordnung in den Bildungsplan sowie didaktische Begründungen.

3. Intentionen des Unterrichts: Festlegung des Grobziels und der spezifischen Feinziele für die verschiedenen Phasen der Unterrichtsstunde.

4. Überlegungen zum Lehr-Lernprozess: Methodische Gestaltung der Unterrichtsphasen, von der freien Bewegungszeit bis zum prüfenden Parcours.

5. Mögliche Weiterarbeit: Ausblick auf weiterführende Projektideen zur eigenständigen Parcoursplanung durch die Schüler.

6. Die Einbindung des Unterrichts in die Schul- und Unterrichtsentwicklung: Organisatorische Betrachtung zur zeitlichen Einbettung in den Schulalltag.

7. Verwendete Literatur und Materialquellen: Auflistung der fachdidaktischen und methodischen Literatur sowie Quellen für das eingesetzte Material.

8. Anlagen: Bereitstellung der Verlaufsskizze, Stationskarten, Vorlagen für den Führerschein und Erläuterungen zur Muskelschulung.

Schlüsselwörter

Rollbrett, Sportunterricht, Grundschule, Koordination, Motorik, Führerschein, Psychomotorik, Bewegungslandschaft, Sozialkompetenz, Selbstkompetenz, Muskelschulung, Unterrichtsentwurf, Lernausgangslage, Parcours, Körperwahrnehmung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in diesem Unterrichtsentwurf primär?

Die Arbeit behandelt die Durchführung einer Sportstunde zum Thema Rollbrettfahren, bei der die Schüler einen „Rollbrett-Führerschein“ erwerben.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Die zentralen Felder sind die Förderung der koordinativen Fähigkeiten, die Stärkung verschiedener Muskelgruppen sowie die Entwicklung von Sozial- und Selbstkompetenz.

Was ist das primäre Ziel der Unterrichtseinheit?

Das Grobziel ist, dass die Schüler Muskelspannungen bei verschiedenen Bewegungsaufgaben im Rollbrett-Parcours erfahren und gezielt regulieren können.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden angewendet?

Es wird ein methodisch strukturierter Ansatz verwendet, der freie Bewegungsphasen, stationsbasiertes Lernen und eine abschließende praktische Prüfung beinhaltet.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil widmet sich der praktischen Umsetzung durch einen Stationsbetrieb, in dem die Kinder ihre Fähigkeiten erproben, bevor sie diese in einer Prüfung unter Beweis stellen.

Welche Schlüsselwörter beschreiben die Arbeit am besten?

Wichtige Begriffe sind Rollbrett, Koordination, Motorik, Bewegungslandschaft und Sozialkompetenz.

Warum wird das Rollbrett als Übungsgerät gewählt?

Das Rollbrett wird aufgrund seines hohen Motivationscharakters und der psychomotorischen Anforderungen, die zur spielerischen Bewegung herausfordern, ausgewählt.

Wie gehen die Schüler mit den Sicherheitsregeln um?

Die Regeln werden zu Beginn gemeinsam erarbeitet, schriftlich fixiert und während des gesamten Unterrichts durch Beobachtung und Reflexion aktiv eingefordert.

Wie werden die Schüler in Gruppen eingeteilt?

Die Einteilung erfolgt bereits zu Stundenbeginn effizient durch unterschiedlich farbige Namensschilder, um Zeit zu sparen und Tauschdiskussionen zu verhindern.

Was ist die Rolle des Lehrers während des Prüfungslaufs?

Der Lehrer fungiert als Prüfer, der die bewältigten Stationen im Rollbrett-Führerschein abzeichnet und die Schüler sowie den reibungslosen Ablauf des Parcours beobachtet.

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Details

Title
"Wir machen den Rollbrett-Führerschein" als Thema einer Sportstunde in der 4. Klassenstufe
Author
Tanja Aust (Author)
Publication Year
2007
Pages
17
Catalog Number
V148040
ISBN (eBook)
9783640628148
ISBN (Book)
9783640628421
Language
German
Tags
Rollbrett-Führerschein Thema Sportstunde Klassenstufe
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Tanja Aust (Author), 2007, "Wir machen den Rollbrett-Führerschein" als Thema einer Sportstunde in der 4. Klassenstufe, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/148040
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