Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publicación mundial de textos académicos
Go to shop › Pedagogía - Sociología pedagógica

Märchen und Sozialisation

Título: Märchen und Sozialisation

Trabajo de Seminario , 2009 , 16 Páginas , Calificación: 2,0

Autor:in: Edith Reinisch (Autor)

Pedagogía - Sociología pedagógica
Extracto de texto & Detalles   Leer eBook
Resumen Extracto de texto Detalles

In der vorliegenden Arbeit wird der der Zusammenhang zwischen Sozialisation und Märchen erklärt. Zu Beginn wird auf das theoretische Konstrukt der Lesesozialisation eingegangen, es wird versucht eine Definition dieses weitläufigen Begriffes zu geben. In diesem Zusammenhang wird auch der Begriff des Märchens definiert und die Bedeutung des Lesens über die gesamte Lebensspanne erläutert.
Die familiären Einflussfaktoren auf die Leseentwicklung dürfen keinesfalls unterschätzt werden, hierbei spielt nicht nur die Leseerziehung sondern vor allem auch das Lesevorbild der Eltern eine bedeutende Rolle.
Literatur ist ein Wegbegleiter, eine Hilfe bei der Suche nach der eigenen Identität und gerade die kindlichen Erinnerungen an Worte, Sätze, Gedichte, Erzählungen sind oft ein ganzes Leben lang gegenwärtig. Auch wenn Kinder einige Formulierungen und so manche Symbolik nicht oder nur intuitiv verstehen, bleibt die Lektüre als Erfahrung in der eigenen Biografie bestehen.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Grundlagen

2.1. Definition Lesesozialisation

2.2. Definition Märchen

3. Vorschulische Lesesozialisation & Märchen

3.1. Vorstufen der Leseentwicklung

3.2. Leseressourcen im Elternhaus

3.3. Das Vorlesen

3.4. Prä- und paraliterarische Kommunikation

3.5. Sozialisation und Märchen philosophisch betrachtet

3.6. Sozialisation und Märchen psychologisch betrachtet

3.7. Realitätsbezüge im Märchen

4. Fazit

5. Diskussionsfragen im Rahmen des Plenums

5.1. Gibt’s es eigentlich auch „neue“ Märchen?

5.2. Was fasziniert Kinder am „Bösen“ des Märchens?

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht den engen Zusammenhang zwischen frühkindlicher Sozialisation und dem Märchen als Medium der literarischen Erziehung. Dabei wird analysiert, wie Märchen die persönliche Entwicklung fördern, als Identifikationshilfe dienen und zur Ausbildung einer Lesekompetenz beitragen.

  • Grundlagen der Lesesozialisation im familiären Umfeld
  • Die Rolle des Vorlesens für die Sprachentwicklung
  • Philosophische und tiefenpsychologische Betrachtung des Märchens
  • Die Funktion von Gut-Böse-Schemata für die kindliche Psyche
  • Realitätsbezüge und die Unterscheidung zwischen Fiktion und Realität

Auszug aus dem Buch

3.6. Sozialisation und Märchen psychologisch betrachtet

„Es war einmal...“, so beginnen fast alle Märchen und führen damit direkt in eine Welt der Träume und Sehnsüchte, der Ängste und Hindernisse, der Hoffnung, der Auseinandersetzung und der Verwandlung.

Allgemein herrscht Übereinstimmung darin, dass Sagen und Märchen in der Sprache von Symbolen für unbewusste Inhalte stehen. Aus diesem Grund sind sie sehr wirkungsvoll; im Inhalt des Märchens nehmen psychologische Phänomene Symbolgehalt an.

Das Märchen bietet der Phantasie den Stoff, der dem Kind in symbolischer Form zu erkennen gibt, worum es bei dem Kampf um die Selbstverwirklichung geht, und zugleich bürgt es für einen guten Ausgang.

Die psychosozialen Krisen des Heranwachsens sind im Märchen phantasievoll ausgeschmückt und symbolisch dargestellt als Begegnungen mit Feen, Hexen, wilden Tieren oder Wesen von über-menschlicher Klugheit.

Obwohl das Märchen phantastische Symbolbilder für die Lösung von Problemen bringt, sind die dargestellten Probleme selbst doch ganz gewöhnlich: Ein Kind leidet unter der Eifersucht und Missgunst seiner Geschwister wie Aschenputtel; ein Kind wird von seinen Eltern als unfähig angesehen wie in so vielen Märchen. Der Märchenheld erringt den Sieg über diese Probleme hier auf der Erde.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit erläutert den Zusammenhang zwischen Sozialisation und Märchen und betont die Bedeutung familiärer Leseerziehung für die Identitätsbildung.

2. Grundlagen: Hier werden die Begriffe Lesesozialisation und Märchen theoretisch definiert und in einen größeren gesellschaftlichen Kontext eingeordnet.

3. Vorschulische Lesesozialisation & Märchen: Dieser Abschnitt beleuchtet die kindliche Leseentwicklung, die Bedeutung von Vorlesesituationen sowie die philosophische und psychologische Relevanz von Märchenmotiven.

4. Fazit: Das Fazit unterstreicht, dass Märchen als Gegenpol zum passiven Medienkonsum dienen und Kindern helfen, durch symbolische Erzählungen emotionale Konflikte zu bewältigen.

5. Diskussionsfragen im Rahmen des Plenums: In diesem Kapitel werden kritische Fragen zur Aktualität von Märchen und zur pädagogischen Sinnhaftigkeit der Konfrontation mit dem „Bösen“ diskutiert.

Schlüsselwörter

Lesesozialisation, Märchen, Vorlesen, Sozialisation, Literaturerziehung, Tiefenpsychologie, Sprachentwicklung, Identitätsbildung, Symbolik, Kindheit, Volksmärchen, Erziehung, Lesekompetenz, Fiktion, Identifikation.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Bedeutung von Märchen innerhalb des Prozesses der frühen Lesesozialisation und deren Einfluss auf die psychologische und persönliche Entwicklung von Kindern.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Zentrum stehen die Definitionen von Lesesozialisation und Märchen, die Auswirkungen familiärer Leseressourcen sowie die tiefenpsychologische Funktion märchenhafter Symbolik.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es aufzuzeigen, wie Märchen als pädagogisches Mittel genutzt werden können, um die Freude am Lesen zu wecken und Kindern Bewältigungsstrategien für ihre Lebenswirklichkeit anzubieten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Aufarbeitung aktueller Definitionen, der Einbeziehung von Studien zur Lesesozialisation sowie einer tiefenpsychologischen Analyse märchenhafter Strukturen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert Vorstufen der Leseentwicklung, die Rolle des häuslichen Umfelds, die Bedeutung von Märchen für die Persönlichkeitsbildung und die Unterscheidung von Realität und Fiktion.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Lesesozialisation, Märchen, Vorlesen, tiefenpsychologische Symbolik und Sprachentwicklung.

Warum ist laut der Autorin das „Böse“ im Märchen für Kinder wichtig?

Die Konfrontation mit dem Bösen im geschützten Rahmen des Märchens ist notwendig, damit Kinder lernen, zwischen Gut und Böse zu unterscheiden und ihre eigenen inneren Ängste auf die negativen Figuren zu projizieren und zu bewältigen.

Wie unterscheidet sich die Sichtweise der Tiefenpsychologie auf Märchen?

Die Tiefenpsychologie interpretiert Märchen als symbolische Darstellungen für unbewusste Wünsche, Ängste und psychosoziale Krisen des Kindes, wobei der Held als Identifikationsfigur für die Selbstverwirklichung fungiert.

Final del extracto de 16 páginas  - subir

Detalles

Título
Märchen und Sozialisation
Universidad
University of Innsbruck
Calificación
2,0
Autor
Edith Reinisch (Autor)
Año de publicación
2009
Páginas
16
No. de catálogo
V148127
ISBN (Ebook)
9783640587841
ISBN (Libro)
9783640587681
Idioma
Alemán
Etiqueta
märchen gebrüder grimm sozialisation kinder
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Edith Reinisch (Autor), 2009, Märchen und Sozialisation, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/148127
Leer eBook
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
Extracto de  16  Páginas
Grin logo
  • Grin.com
  • Envío
  • Contacto
  • Privacidad
  • Aviso legal
  • Imprint