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Gleichgewicht statt Überlastung. Eine Untersuchung des Einflusses gleichberechtigter Elternschaft auf den Mental Load von Frauen

Titre: Gleichgewicht statt Überlastung. Eine Untersuchung des Einflusses gleichberechtigter Elternschaft auf den Mental Load von Frauen

Thèse de Bachelor , 2024 , 57 Pages , Note: 2,0

Autor:in: Martina Süss (Auteur)

Psychologie - Psychosociologie
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Résumé Extrait Résumé des informations

In modernen Familien und Beziehungen tragen Frauen nach wie vor die Hauptverantwortung für Kindererziehung, Familien-, Haus- und Pflegearbeit und vor allem die mentale und emotionale Last. Dieses "Gesamtmanagement" führt zu erheblichen Erschöpfungszuständen.In dieser Arbeit wird untersucht, wie sich eine egalitäre Aufteilung der Verantwortlichkeiten auf den Mental Load von Frauen auswirkt. Das Konzept von gleichberechtigter Elternschaft sieht ein möglichst ausgewogenes Verhältnis von beiden Elternteilen zwischen Erwerbstätigkeit, Hausarbeit, Kinderbetreuung und persönlicher Freiheit vor, um die mentale Belastung aufzuteilen.

In der Arbeit werden mehrere Unterfragen geklärt: Welche Auswirkungen hat die ungleiche Verteilung des Mental Load auf Frauen? Welche Faktoren tragen zu einer Verringerung des Mental Load von Frauen bei? Welche Hindernisse und Herausforderungen gibt es bei der Verwirklichung einer gleichberechtigten Elternschaft? Wie wirkt sich eine gleichmäßige Verteilung von Mental Load auf das Wohlbefinden von Frauen und das ganze "System Familie" aus?

Die Daten dieser qualitativen Forschung wurden durch eine Kombination aus Literaturrecherche, Analyse der aktuellen Studienlage und Interviews mit einer Expertin und betroffenen Frauen erhoben. Zur Auswertung wurde die qualitative Inhaltsanalyse nach Mayring verwendet.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG

1.1 HINTERGRUND UND RELEVANZ DES THEMAS

1.2 ZIELSETZUNG DER ARBEIT

1.3 FORSCHUNGSFRAGE

1.4 METHODIK UND ERHEBUNGSVERFAHREN

2 THEORETISCHER RAHMEN

2.1 DEFINITION MENTAL LOAD

2.1.1 Gender Care Gap: Die unausgeglichene Care-Arbeit in Familien

2.1.2 Auswirkungen des unausgeglichenen Mental Load auf das Wohlbefinden der Frauen

2.1.3 Bewältigungsstrategien von Mental Load

2.2 GESCHLECHTERUNGLEICHHEITEN IM ARBEITS- UND FAMILIENLEBEN

2.2.1 Geschlechterstereotypen, Rollenbilder und Sozialisation

2.2.2 Gender Pay Gap: Die unausgeglichene Bezahlung von Männern und Frauen

2.3 GLEICHBERECHTIGTE ELTERNSCHAFT ALS LÖSUNGSANSATZ

2.3.1 Erfolgsfaktoren für eine gleichberechtigte Aufteilung der elterlichen Verantwortlichkeiten

2.3.2 Hindernisse und Herausforderungen für eine gleichberechtigte Elternschaft

3 METHODIK

3.1 AUSWAHL DER METHODIK

3.2 VORBEREITUNG DER ERHEBUNG

3.2.1 Definition und Auswahl der Interviewteilnehmer

3.2.2 Erstellung des strukturierten Interviewleitfadens

3.3 DATENERHEBUNG

3.3.1 Durchführung der Interviews

3.3.2 Transkription der Interviews

4 ERGEBNISSE DER INTERVIEWS

4.1 QUALITATIVE INHALTSANALYSE NACH MAYRING

4.2 ANALYSE DER INTERVIEWDATEN

4.3 ZUSAMMENFASSUNG ZENTRALER ERKENNTNISSE

5 DISKUSSION

5.1 INTERPRETATION DER ERGEBNISSE

5.2 METHODENKRITIK

5.3 HANDLUNGSEMPFEHLUNGEN FÜR EINE GLEICHBERECHTIGE ELTERNSCHAFT UND EINE REDUZIERUNG DES MENTAL LOAD

5.3.1 Maßnahmen auf individueller Ebene

5.3.2 Gesellschaftliche und politische Maßnahmen

6 SCHLUSSFOLGERUNG/AUSBLICK

6.1 ZUSAMMENFASSUNG DER WICHTIGSTEN ERKENNTNISSE

6.2 IMPLIKATIONEN FÜR DIE PRAXIS UND WEITERE FORSCHUNG

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Bachelorarbeit untersucht den Einfluss einer gleichberechtigten Elternschaft auf den sogenannten Mental Load bei Frauen, wobei insbesondere erforscht wird, wie eine egalitäre Verteilung familiärer Aufgaben die psychische Belastung reduzieren und das Wohlbefinden steigern kann.

  • Mental Load und dessen Auswirkungen auf das Wohlbefinden von Frauen
  • Strukturelle und soziale Hindernisse für eine gleichberechtigte Aufteilung von Care-Arbeit
  • Die Rolle der Sozialisation und traditioneller Rollenbilder bei der Reproduktion ungleicher Lasten
  • Politische und gesellschaftliche Lösungsansätze wie Väterkarenz und flexiblere Arbeitsbedingungen
  • Qualitative Analyse von Experten- und Betroffeneninterviews zur Gewinnung praxisnaher Erkenntnisse

Auszug aus dem Buch

1.1 Hintergrund und Relevanz des Themas

Wie ungleich die Familien- und Erwerbsarbeit zwischen den Geschlechtern verteilt ist, wurde gerade durch die „Corona Krise“ wieder verstärkt deutlich. Die Mehrbelastung durch Home-Schooling und Home-Office trifft insbesondere Frauen, die ohnehin schon eine überproportional große Last tragen, wenn es um die Organisation von Familien- und Haushaltsaufgaben sowie Versorgungsleistungen geht (Lange & Ohlbrecht, 2022). Der Begriff Mental Load bezeichnet dabei konkret nicht nur die Durchführung, sondern insbesondere die kognitiven und emotionalen Belastungen, die mit Organisation, Planung und Koordination von oftmals unsichtbaren und unbezahlten Aufgaben und Verantwortlichkeiten einhergehen (Schrammel, 2022, S. 371). Viele Faktoren, wie beispielsweise die Sozialisation, bestimmte Rollenerwartungen, Teilzeitarbeit von Müttern und die nicht in Anspruch genommene Väterkarenz tragen zu der ungleichen Verteilung der Care-Arbeit in Familien bei (A9 - Referat Frauen, Antidiskriminierung und Gleichbehandlung des Landes Burgenland, 2023, 6f.) Dies spiegelt sich auch in einem hohen Gender Care Gap wider (Bundesministerium für Familie et al., 2018, 11f.).

Der Gender Pay Gap ist hierbei Ursache und Symptom zugleich und ist nach wie vor schockierend hoch (Statista, 2024).

Diese unausgeglichene Verteilung des Mental Load kann zu Stress, Erschöpfung und psychischer Belastung auf Seiten der Frauen führen und mit gesundheitlichen Folgen einhergehen, während Männer weniger stark davon betroffen sind (Haupt & Gelbgiser, 2022, 20f.). Die Frage, wie eine gleichberechtigte Elternschaft und somit eine gleichmäßige Verteilung der familiären Verantwortlichkeiten den Mental Load von Frauen beeinflussen kann, ist von großer Bedeutung für die Gleichstellung der Geschlechter sowie für die psychische Gesundheit, das Wohlbefinden und die Lebensqualität von Frauen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINLEITUNG: Die Einleitung führt in das Konzept des Mental Load ein, beleuchtet dessen Relevanz im Kontext der ungleichen Erwerbs- und Familienarbeit und definiert Forschungsfrage sowie Methodik.

2 THEORETISCHER RAHMEN: Dieses Kapitel definiert den Mental Load, analysiert Ungleichheiten durch den Gender Care Gap und Gender Pay Gap und stellt die gleichberechtigte Elternschaft als Lösungsansatz dar.

3 METHODIK: Hier wird das qualitative Forschungsdesign dargelegt, welches Experten- und Betroffeneninterviews umfasst sowie die qualitative Inhaltsanalyse nach Mayring zur Datenauswertung nutzt.

4 ERGEBNISSE DER INTERVIEWS: Dieses Kapitel präsentiert die Ergebnisse der Inhaltsanalyse, strukturiert in Kategorien wie das Auftreten, Auswirkungen, Bewältigungsstrategien und Hindernisse/Förderfaktoren einer gleichberechtigten Elternschaft.

5 DISKUSSION: Die Diskussion interpretiert die Ergebnisse, äußert Methodenkritik und formuliert Handlungsempfehlungen für Einzelpersonen, Gesellschaft und Politik.

6 SCHLUSSFOLGERUNG/AUSBLICK: Das abschließende Kapitel fasst die wichtigsten Erkenntnisse zusammen und leitet Implikationen für die Praxis sowie zukünftige Forschungsrichtungen ab.

Schlüsselwörter

Mental Load, Emotional Load, Gleichberechtigung, gleichberechtigte Elternschaft, Equal Care, Geschlechtergerechtigkeit, Gender Pay Gap, Gender Care Gap, Care-Arbeit, psychische Belastung, Familienmanagement, Rollenbilder, Sozialisation, Burnout, Vereinbarkeit von Beruf und Familie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit dem sogenannten Mental Load – der unsichtbaren administrativen und emotionalen Last innerhalb des Familienmanagements – und untersucht, wie eine gleichberechtigte Elternschaft dazu beitragen kann, diese einseitige Belastung von Frauen zu verringern.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die ungleiche Verteilung von Familien- und Erwerbsarbeit, die Auswirkungen des Mental Load auf die psychische und physische Gesundheit von Frauen sowie Barrieren und Förderfaktoren für eine partnerschaftliche Aufteilung von Verantwortung.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das primäre Ziel ist es, den Einfluss einer gleichberechtigten Elternschaft auf den Mental Load von Frauen zu erforschen, mit der übergeordneten Forschungsfrage, inwiefern eine solche Aufteilung als Lösungsansatz zur Entlastung dienen kann.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine qualitative Forschungsmethodik. Die empirischen Daten wurden durch Literaturrecherche sowie leitfadengestützte Interviews mit einer Expertin und vier weiteren Frauen (aufgeteilt in Gruppen mit und ohne gelebte gleichberechtigte Elternschaft) erhoben und mittels qualitativer Inhaltsanalyse nach Mayring ausgewertet.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in einen theoretischen Part, der Begriffe wie Gender Care Gap und Mental Load erläutert, und einen methodischen Part, der die Studiendurchführung beschreibt. Darauf folgt die detaillierte Präsentation und Diskussion der Analyseergebnisse sowie abgeleitete Handlungsempfehlungen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Charakteristika sind Mental Load, Equal Care, Gender Care Gap, Geschlechtergerechtigkeit, gleichberechtigte Elternschaft und die Auswirkungen traditioneller Rollenbilder.

Warum ist der "Gender Care Gap" für die Untersuchung relevant?

Der Gender Care Gap dient als statistischer Indikator, der das Ausmaß der ungleichen zeitlichen Verteilung von unbezahlter Sorgearbeit zwischen Männern und Frauen verdeutlicht und somit die strukturelle Basis für den Mental Load belegt.

Welche spezifische Rolle spielt die Expertise der befragten Expertin?

Das Experteninterview liefert wertvolles theoretisches Fachwissen und Perspektiven aus erster Hand, welche dazu beitragen, die komplexen Zusammenhänge von Mental Load und den Gelingensbedingungen für familienfreundliche Strukturen wissenschaftlich einzuordnen.

Welche zentralen Hindernisse für eine gleichberechtigte Elternschaft wurden identifiziert?

Die Arbeit identifiziert insbesondere tief verwurzelte traditionelle Rollenbilder, strukturelle Barrieren in der Arbeitswelt (wie mangelnde Flexibilität bei Vollzeitstellen), finanzielle Aspekte (Gender Pay Gap) sowie ein oft fehlendes Bewusstsein bei Vätern für das Ausmaß der täglichen Planungsarbeit.

Was sind die wichtigsten Erkenntnisse der Handlungsempfehlungen?

Empfohlen werden Maßnahmen auf individueller Ebene (Regelmäßige Kommunikation, bewusste Reflexion) sowie gesellschaftliche und politische Schritte (Erhöhung der Attraktivität von Väterkarenz, Ausbau der Kinderbetreuung und Förderung geschlechtergerechter Bildung).

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Résumé des informations

Titre
Gleichgewicht statt Überlastung. Eine Untersuchung des Einflusses gleichberechtigter Elternschaft auf den Mental Load von Frauen
Université
University of Applied Sciences Hamburg
Note
2,0
Auteur
Martina Süss (Auteur)
Année de publication
2024
Pages
57
N° de catalogue
V1481568
ISBN (PDF)
9783389031988
ISBN (Livre)
9783389031995
Langue
allemand
mots-clé
Mental Load Emotional Load Gleichberechtigung gleichberechtigte Elternschaft Equal Care Geschlechtergerechtigkeit Gender Pay Gap Gender Care Gap
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Martina Süss (Auteur), 2024, Gleichgewicht statt Überlastung. Eine Untersuchung des Einflusses gleichberechtigter Elternschaft auf den Mental Load von Frauen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1481568
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