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Moderne Unternehmensführung und Informationsmanagement

Title: Moderne Unternehmensführung und Informationsmanagement

Term Paper , 1996 , 14 Pages

Autor:in: Christina Kanese (Author), Norbert Lilienthal (Author), Thomas Saprautzki (Author)

Business economics - Business Management, Corporate Governance
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Seit der Erfindung des Computers hat eine rasante Entwicklung stattgefunden. Heute stehen Computer an fast jedem Büroarbeitsplatz, sind meistenteils vernetzt. Es können Nachrichten per E-Mail verschickt oder sogar Videokonferenzen abgehalten werden. Dennoch können die fast unbegrenzten Möglichkeiten dieser Entwicklung noch nicht in vollem Maße genutzt werden. Die Anwendungen sind nicht individuell auf den Menschen und die Firma zugeschnitten oder können erst nach langen Entwicklungsphasen eingesetzt werden. Zudem klafft eine große Diskrepanz zwischen dem Fachwissen des Entwicklers und des Anwenders. Der Entwickler kennt zwar die Technik des Programmierens, aber nicht die betriebswirtschaftlichen Anforderungen des Anwenders und umgekehrt.
Doch gerade in der heutigen Zeit müssen sich die Unternehmen immer schneller an neue Marktgegebenheiten anpassen können, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Schnellere Reaktionen auf Kundenanforderungen und kürzere Zeiten für neue Produkteinführungen müssen gewährleistet sein. Somit wird auch an die Informationstechnologie die Forderung gestellt, sich schnell und effizient an die Bedürfnisse des Unternehmens anpassen zu können.
In Anbetracht dieser bis jetzt ungelösten Probleme wird zunehmend mit dem neuen Ansatz der relationalen oder objektorientierten Datenbanken gearbeitet. In dieser Arbeit werden diese Datenbanken vorgestellt und abschließend deren Auswirkungen auf die zukünftigen Informationssysteme betrachtet. Dabei wird zuerst beleuchtet was Informationssysteme bedeuten und leisten sollen, um dann die traditionelle Datenbanktechnologie der neuen gegenüberzustellen und insbesondere die Spezifikationssprachen und Unternehmensdatenmodelle zu erklären, die unmittelbar mit den relationalen oder objektorientierten Datenbanken zusammenhängen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Informationssysteme

3 Heutiger Standard der Informationssysteme

4 Neue Datenbanktechnologie

4.1 Relationale / Objektorientierte Datenbanken

4.2 Unternehmensdatenmodelle

4.3 Spezifikationssprachen

5 Auswirkung der neuen Datenbanksysteme

6 Bedeutung für die Untenehmensführung

7 Fazit

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Diese Arbeit analysiert die Auswirkungen moderner Datenbanktechnologien – insbesondere relationaler und objektorientierter Systeme – auf die künftige Entwicklung von Informationssystemen. Im Zentrum steht die Untersuchung, wie objektorientierte Ansätze, Unternehmensdatenmodelle und Spezifikationssprachen dazu beitragen können, Informationssysteme flexibler an unternehmerische Bedürfnisse anzupassen und die Unternehmensführung in einem wettbewerbsintensiven Umfeld zu unterstützen.

  • Vergleich traditioneller vs. objektorientierter Datenbanktechnologien
  • Methodik der Unternehmensdatenmodellierung
  • Rolle von Spezifikationssprachen bei der Systementwicklung
  • Potenziale der objektorientierten Automatisierung für Geschäftsprozesse
  • Implikationen für das moderne Informationsmanagement und die Unternehmensführung

Auszug aus dem Buch

4.1 Relationale / Objektorientierte Datenbanken

Relationale Datenbanken haben sich heute als Standard für den Datenbankbereich durchgesetzt. Das Relationenmodell beschreibt Objekttypen der zu modellierenden Anwendungswelt durch Relationsschemata (Beziehungen). Diese bestehen aus einer Menge von Attributen, die die gemeinsamen Eigenschaften der Objekte repräsentieren. Attributen werden Domänen zugeordnet. Eine Relation kann dann anschaulich als Tabelle verstanden werden: die Attribute des Relationenschemas bilden die Spaltenüberschriften der Tabelle, die „Tupel“ sind die verschiedenen Zeilen. Die Einträge in den verschiedenen Tabellenpositionen gehören zu den jeweiligen Domänen. Wie aus der Tabelle Pers_Hobbies (siehe Anhang Abb. 04) zu erkennen ist, kann pro Tabellenposition immer nur einen Eintrag vorgenommen werden. Diese Einschränkung wird erste Normalform oder flache Relation genannt. Dies führt zu Redundanz. Jede Zeile einer Relation wird durch seine Attribute eindeutig identifiziert. Diese Attributgruppe bildet den Schlüssel für diese Zeile. Der Schlüssel für das Relationsschema Person ist { Vorname, Nachname, PLZ, Geburtsdatum }. Fremdschlüssel weisen auf andere Relationen hin.

Objektorientierte Datenbanksysteme sind noch relativ neu auf dem Markt. Mit objektorientierten Datenbanksystemen wird versucht, die Semantik (Wortbedeutung) von Daten umfassender, als dies mit konventionellen relationalen Datenbanksystemen möglich ist, in der Datenbank darzustellen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Erläutert die Ausgangssituation, in der Informationssysteme oft nicht flexibel genug auf betriebswirtschaftliche Anforderungen reagieren, und führt die Zielsetzung der Arbeit ein.

2 Informationssysteme: Definiert Informationssysteme sowohl allgemeiner als auch im Kontext betrieblicher Anwendungen wie Administrations- und Dispositions- sowie Führungsinformationssysteme.

3 Heutiger Standard der Informationssysteme: Beschreibt die Defizite traditioneller IT-Vorgehensweisen, insbesondere die Starrheit gegenüber Anpassungen und die mangelnde Integration von Datensystemen.

4 Neue Datenbanktechnologie: Untersucht die Grundlagen von Datenbanken und differenziert zwischen relationalen und den neueren objektorientierten Modellen sowie deren Strukturierungsmethoden.

4.1 Relationale / Objektorientierte Datenbanken: Vergleicht die Standard-Relationstechnik mit dem objektorientierten Ansatz, der Semantik direkter abbilden soll.

4.2 Unternehmensdatenmodelle: Erläutert die Notwendigkeit integrierter Modelle zur Analyse von Geschäftsprozessen und zur Auswahl passender Softwarekomponenten.

4.3 Spezifikationssprachen: Diskutiert die Rolle von Hilfsmitteln zur Anforderungsdefinition, die als Brücke zwischen Anwender und Programmierer fungieren.

5 Auswirkung der neuen Datenbanksysteme: Zeigt auf, wie objektorientierte Ansätze Flexibilität in der Anwendungsentwicklung ermöglichen und die Anpassung an Marktgegebenheiten beschleunigen.

6 Bedeutung für die Untenehmensführung: Analysiert den Wandel der Führungsaufgaben hin zu einem ganzheitlichen Informationsmanagement und einer verstärkten Delegation von Entscheidungen.

7 Fazit: Bewertet das Potenzial der Objektorientierung als praktikable Lösung trotz der derzeitigen Komplexität und der noch fehlenden Standardisierung.

Schlüsselwörter

Informationssysteme, Datenbanken, Relationale Datenbanken, Objektorientierte Datenbanken, Unternehmensdatenmodelle, Spezifikationssprachen, Unternehmensführung, Informationsmanagement, Anwendungsentwicklung, Systemintegration, Datenmodellierung, Business-IT-Alignment, Objektidentität, Vererbung, Geschäftsprozesse

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie moderne Datenbanktechnologien und Modellierungsmethoden dazu beitragen können, die Flexibilität und Effektivität von betrieblichen Informationssystemen zu erhöhen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit behandelt die Bereiche Datenbanktechnologie (relational/objektorientiert), Datenmodellierung, Anforderungen an Spezifikationssprachen und die Auswirkungen dieser Entwicklungen auf die Unternehmensführung.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, die Bedeutung der objektorientierten Datenbanktechnologie als Mittel zur schnelleren und flexibleren Anpassung von IT-Systemen an unternehmerische Bedürfnisse aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autoren nutzen eine Literaturanalyse und einen systematischen Vergleich technischer Konzepte (z. B. objektorientierte vs. relationale Datenbanken), um deren betriebswirtschaftliche Relevanz zu bewerten.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die technologischen Grundlagen, die Modellierung von Unternehmensdaten, die Rolle von Spezifikationssprachen sowie eine Analyse der Auswirkungen dieser Ansätze auf die Unternehmensführung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Informationssysteme, Objektorientierung, Unternehmensdatenmodelle, Flexibilität in der IT und ganzheitliches Informationsmanagement.

Was zeichnet die objektorientierte Datenbanktechnologie laut den Autoren aus?

Sie zeichnet sich vor allem durch die Beibehaltung komplexer Objektstrukturen ohne aufwendige "Joins" und die direkte Abbildung der Semantik aus dem Anwendungsfeld aus.

Welche Rolle spielt die "Objektidentität" in diesem Kontext?

Die Objektidentität ist eines der zentralen Merkmale; sie ermöglicht eine werteunabhängige Identifikation von Objekten, was die Konsistenz und Strukturierung bei Modelländerungen wesentlich verbessert.

Warum wird die Einführung eines Unternehmensdatenmodells als so kritisch angesehen?

Ein Unternehmensdatenmodell dient als Grundlage für eine einheitliche Begriffswelt und hilft dabei, abteilungsübergreifende Informationsbedarfe aufzudecken, was für die Effizienz der gesamten Organisation entscheidend ist.

Welche Herausforderungen sehen die Autoren bei der Implementierung?

Sie identifizieren die hohe Komplexität bei der Erfassung von Datenflüssen, hohe Kosten in der Entwicklungsphase und das Fehlen etablierter Standards als wesentliche Hürden.

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Details

Title
Moderne Unternehmensführung und Informationsmanagement
College
University of Hamburg
Authors
Christina Kanese (Author), Norbert Lilienthal (Author), Thomas Saprautzki (Author)
Publication Year
1996
Pages
14
Catalog Number
V148165
ISBN (eBook)
9783640587933
ISBN (Book)
9783640588008
Language
German
Tags
Moderne Unternehmensführung Informationsmanagement
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Christina Kanese (Author), Norbert Lilienthal (Author), Thomas Saprautzki (Author), 1996, Moderne Unternehmensführung und Informationsmanagement, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/148165
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