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Die Besteuerung von Social-Media-Geschäftsmodellen

Inwiefern kann eine sachgerechte Besteuerung von Social-Media-Geschäftsmodellen durch die Anwendung einer Digitalsteuer erreicht werden?

Title: Die Besteuerung von Social-Media-Geschäftsmodellen

Seminar Paper , 2023 , 18 Pages , Grade: 1,70

Autor:in: Anonym (Author)

Business economics - Accounting and Taxes
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Durch ausgiebige Literaturrecherche veranschaulicht die vorliegende Arbeit zunächst Social-Media-Geschäftsmodelle und folgt mit einer Erläuterung verschiedener Geschäftsmodelle. Darauffolgend wird die Darstellung der Wertschöpfung digitaler Unternehmen erfasst und auf bisherige Besteuerungsvorschriften eingegangen. Anschließend wird die Digitalsteuer als Konzept zur Besteuerung von Social-Media-Gechäftsmodellen analysiert und diskutiert. Schließlich erfolgt die Schlussfolgerung aus der Arbeit.

Durch neue Geschäftsmodelle entstehen neue Herausforderungen, insbesondere im Kontext der Besteuerung von Social-Media-Geschäftsmodellen. Aus diesem Grund kooperieren die OECD und die EU, um diese Geschäftsmodelle sachgerecht zu besteuern. Die Digitalwirtschaft, zu welcher Social-Media-Plattformen wie Facebook & Co. gehören, zeichnet sich durch schnelle Entwicklungen aus. Im Vergleich zu konventionellen Unternehmen nutzen Social-Media-Plattformen innovative Geschäftsmodelle, um vom beschleunigtem Wachstum sowie einer dominierenden Position auf dem Binnenmarkt zu profitieren. Dies führt zu verkürzten Wertschöpfungszyklen. Dadurch ergibt sich die Möglichkeit, innerhalb kürzester Zeit einen erheblichen Marktwert aufzubauen. Angesichts weiterer makroökonomischer Umstände wie Lieferkettenunterbrechungen, die Corona-Pandemie und steigender Aufwände, setzen immer mehr Unternehmen auf Digitalisierung und Nachhaltigkeit. Dabei stellt sich die Frage, ob die Anwendung der Digitalsteuer diese Einnahmen angemessen erfassen und Wettbewerbsgerechtigkeit sicherstellen kann.

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Grundlagen der Besteuerung von Social-Media-Geschäftsmodellen

2.1 Definition und Konzept von Social-Media-Geschäftsmodellen

2.2 Wertschöpfung und Steuerrecht in der Digitalwirtschaft

2.3 Besteuerung von Social-Media-Geschäftsmodellen anhand der Digitalsteuer

3. Die Digitalsteuer zur Besteuerung von Social-Media-Geschäftsmodellen

3.1 Argumente für die Digitalsteuer zur Besteuerung von Social-Media-Geschäftsmodellen

3.2 Argumente gegen die Digitalsteuer zur Besteuerung von Social-Media-Geschäftsmodellen

3.3 Eine kritische Würdigung des Konzeptes der Digitalsteuer zur Besteuerung von Social-Media-Geschäftsmodellen

4. Fazit

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht die Herausforderungen bei der Besteuerung von Social-Media-Geschäftsmodellen und analysiert, inwiefern die Einführung einer Digitalsteuer eine sachgerechte und wettbewerbsgerechte Lösung darstellen kann, um die digitale Wertschöpfung angemessen zu erfassen.

  • Grundlagen und Geschäftsmodelle von Social-Media-Plattformen
  • Digitale Wertschöpfungsprozesse und deren steuerliche Erfassung
  • Pro- und Contra-Argumente zur Implementierung einer Digitalsteuer
  • Kritische Analyse des EU-Konzepts der Digitalsteuer
  • Alternative Ansätze zur internationalen Besteuerung

Auszug aus dem Buch

3.1 Argumente für die Digitalsteuer zur Besteuerung von Social-Media-Geschäftsmodellen

Mithilfe der Digitalsteuer können Einnahmen steuerlich erfasst werden, bei denen Nutzerinteraktionen eine wesentliche Rolle spielen. Derzeit stellt sich die Erfassung der Interaktionen als eine Herausforderung dar. Durch die Implementierung der Digitalsteuer könnten Nutzerinteraktionen erfasst werden, die eine zentrale Rolle in der Wertschöpfung von Online-Werbedienstleistungen spielen. Als Ergebnis würden die EU-Mitgliedsstatten mithilfe der Anwendung der Digitalsteuer jährlich zusätzliche Einnahmen von 5 Milliarden Euro generieren. Darüber hinaus wird mit der Digitalsteuer ein europaweiter Ansatz angestrebt, um die unilateralen Maßnahmen einzelner Länder zu vermeiden und somit aktiv die Gefahr einer Doppelbesteuerung zu minimieren. Dies trägt dazu bei, einheitliche Wettbewerbsbedingungen für Unternehmen auf dem Binnenmarkt zu schaffen, wobei der Schwerpunkt auf Unternehmen mit hoher Onlinepräsenz und hohem Einkommensniveau liegt. Durch die Umsetzung dieser Vorgehensweise kann der bürokratische Aufwand für aufstrebende Unternehmen reduziert und die Stabilität des Binnenmarktes gefördert werden. Weiterhin wird mithilfe von klaren Schwellenwerten eine Abgrenzung der Unternehmen innerhalb des europäischen Binnenmarkts angestrebt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Herausforderungen bei der Besteuerung von Social-Media-Unternehmen und führt in die Forschungsfrage ein, ob eine Digitalsteuer hierbei zu einer sachgerechten Lösung führen kann.

2. Grundlagen der Besteuerung von Social-Media-Geschäftsmodellen: Dieses Kapitel definiert die verschiedenen Geschäftsmodelle von Social-Media-Plattformen und analysiert, wie deren digitale Wertschöpfung im aktuellen Steuerrecht bisher nur unzureichend berücksichtigt wird.

3. Die Digitalsteuer zur Besteuerung von Social-Media-Geschäftsmodellen: Das Hauptkapitel wägt die theoretischen Vorteile und praktischen Nachteile der Digitalsteuer ab und schließt mit einer kritischen Würdigung des Konzepts sowie der Problematik von Alleingängen einzelner EU-Staaten ab.

4. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass die Digitalsteuer die Erwartungen bislang nicht erfüllt hat und plädiert für die Einbettung in breitere, internationale Lösungsansätze wie das Zwei-Säulen-Modell.

Schlüsselwörter

Digitalsteuer, Social-Media-Geschäftsmodelle, Wertschöpfung, EU-Binnenmarkt, Doppelbesteuerung, Online-Werbedienstleistungen, Besteuerung, Nutzerinteraktionen, digitale Wirtschaft, Steuergerechtigkeit, Schwellenwerte, Konzernbesteuerung, internationale Steuerpolitik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der steuerlichen Herausforderung, digitale Geschäftsmodelle von Social-Media-Plattformen zu erfassen und zu besteuern, ohne dabei den fairen Wettbewerb zu gefährden.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit deckt die Bereiche digitale Geschäftsmodelltypen, steuerrechtliche Wertschöpfungsanalysen sowie die Vor- und Nachteile der Digitalsteuer-Richtlinien ab.

Was ist die primäre Forschungsfrage?

Die Kernfrage lautet: Inwiefern kann eine sachgerechte Besteuerung von Social-Media-Geschäftsmodellen durch die Anwendung einer Digitalsteuer erreicht werden?

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer umfangreichen Literaturrecherche und der Analyse von Fachberichten, EU-Dokumenten und Diskussionspapieren zur Besteuerung digitaler Unternehmen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden Argumente für und gegen die Digitalsteuer diskutiert, sowie die kritische Problematik hinsichtlich Doppelbesteuerung und internationaler Wettbewerbsnachteile beleuchtet.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Digitalsteuer, digitale Wertschöpfung, EU-Binnenmarkt, Nutzerinteraktionen und Steuergerechtigkeit.

Warum kritisieren die Autoren die Schwellenwertsysteme bei der Digitalsteuer?

Die Kritik basiert darauf, dass starre Schwellenwerte Wettbewerbsnachteile für kleinere Unternehmen schaffen und Innovationen behindern könnten, anstatt gezielt Steuerlücken zu schließen.

Welche Rolle spielt die Doppelbesteuerung bei Social-Media-Unternehmen?

Da viele Social-Media-Plattformen ihre Betriebsstätten in den USA haben, droht bei einer zusätzlichen Digitalsteuer in Europa eine doppelte steuerliche Belastung, falls keine Anrechnung auf die Körperschaftsteuer erfolgt.

Welcher internationale Lösungsansatz wird am Ende erwähnt?

Als internationaler Nachfolgeansatz zur Digitalsteuer wird das sogenannte Zwei-Säulen-Modell vorgestellt, das unter anderem eine globale Mindestbesteuerung vorsieht.

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Details

Title
Die Besteuerung von Social-Media-Geschäftsmodellen
Subtitle
Inwiefern kann eine sachgerechte Besteuerung von Social-Media-Geschäftsmodellen durch die Anwendung einer Digitalsteuer erreicht werden?
College
University of Münster  (Institut für Unternehmensrechnung- & besteuerung)
Course
Seminar zu Steuerlehre und Rechnungslegung
Grade
1,70
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2023
Pages
18
Catalog Number
V1481726
ISBN (PDF)
9783389034897
ISBN (Book)
9783389034903
Language
German
Tags
Dgitalsteuer Digitalisierung Social-Media-Geschäftsmodelle Wertschöpfung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2023, Die Besteuerung von Social-Media-Geschäftsmodellen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1481726
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