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Autokatalytische Iodierung von Aceton

Titre: Autokatalytische Iodierung von Aceton

Rapport de Stage , 2020 , 13 Pages , Note: 2,0

Autor:in: Anonym (Auteur)

Chimie - Chimie physique et théorique
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Das vorliegende Praktikumsprotokoll aus der physikalischen Chemie beschäftigt sich mit der Untersuchung der autokatalytischen Iodierung von Aceton in einem wässrig-sauren Medium.

Ziel der Arbeit ist es, die Geschwindigkeitskonstante dieser Reaktion bei unterschiedlichen Temperaturen (20°C, 30°C, 40°C) zu bestimmen und daraus die Arrheniusparameter und abzuleiten. Zudem sollen die Standardabweichungen dieser Parameter durch eine lineare Regression ermittelt werden.

Der Versuch untersucht einen mehrstufigen Reaktionsmechanismus, bei dem Aceton unter sauren Bedingungen zunächst protoniert und anschließend zu seiner reaktiveren Enol-Form isomerisiert wird. Diese Enol-Form reagiert mit Iod zu Iodaceton, wobei Protonen freigesetzt werden, die die Reaktion weiter katalysieren, was die Autokatalyse der Reaktion erklärt.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Aufgabenstellung

2. Grundlagen

3. Beschreibung der Apparatur und Durchführung

4. Messwerttabellen

5. Auswertung

6. Fehlerdiskussion

7. Zusammenfassung der Versuchsergebnisse

8. Literatur

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Das Ziel dieses Versuchsprotokolls ist die experimentelle Bestimmung der Geschwindigkeitskonstanten der autokatalytischen Reaktion von Aceton mit Iod bei drei verschiedenen Temperaturen sowie die anschließende Ermittlung der thermodynamischen Arrhenius-Parameter.

  • Kinetik der autokatalytischen Iodierung von Aceton
  • Bodensteinsches Quasistationaritätsprinzip
  • Anwendung der Arrhenius-Gleichung
  • Photometrische Messung der Reaktionskinetik
  • Fehlerbetrachtung und lineare Regression

Auszug aus dem Buch

2. Grundlagen

Die Iodierung von Aceton erfolgt nach einem mehrstufigen Mechanismus, einer Folgereaktion mit vorgelagertem Gleichgewicht: Im sauren Milieu steht Aceton im Gleichgewicht mit seiner protonierten Form: CH3C = OCH3 + H+ ⇆ CH3C = O(H+)CH3 (k1 hin, k-1 zurück) (Ia). Das protonierte Aceton kann unter Abspaltung eines Protons seine Enol-Form bilden: CH3C = O(H+)CH3 → CH3C(OH) = CH2 + H+ (Ib). Dieser Schritt ist der langsamste Schritt des Mechanismus, er wird als geschwindigkeitsbestimmender Schritt bezeichnet.

Die Enol-Form ist reaktiver und bildet mit Iod Iodaceton. Dabei entstehen Protonen, welche katalytisch im ersten und zweiten Schritt wirken, daher ist die Gesamtreaktion autokatalytisch. CH3C(OH) = CH2 + I2 → CH3COCH2I + HI (Ic). Die Teilschritte lassen sich zu einer Bruttoreaktion zusammenfassen: CH3COCH3 + I2 → CH3COCH2I + HI (I).

Ableitung des differentiellen Zeitgesetzes: Um das differentielle Zeitgesetz zu berechnen, müssen die Zeitgesetze der Teilreaktionen verwendet werden. Aus Teilreaktion (Ic) ergibt sich: d[AcI]/dt = k3[Enol][I2] (1). Die Konzentration des Enols verändert sich in Schritt (Ib) und (Ic), da (Ib) der geschwindigkeitsbestimmende Schritt ist, lässt sich nach dem Bodensteinschen Quasistationaritätsprinzip die Änderung mit 0 annähern: d[Enol]/dt = k2[AcH+] - k3[Enol][I2] ≈ 0 (2).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Aufgabenstellung: Definition der experimentellen Ziele, insbesondere der Bestimmung der Geschwindigkeitskonstanten bei verschiedenen Temperaturen und der Arrhenius-Parameter.

2. Grundlagen: Mathematische und chemische Herleitung des Zeitgesetzes der autokatalytischen Reaktion sowie theoretische Einführung in die Arrhenius-Gleichung.

3. Beschreibung der Apparatur und Durchführung: Erläuterung des Versuchsaufbaus mit Photometer und die praktische Durchführung der Messreihen mit unterschiedlichen Temperaturen.

4. Messwerttabellen: Dokumentation der primär erhobenen Rohdaten (Extinktion und Zeit) für die drei Messreihen bei 20°C, 30°C und 40°C.

5. Auswertung: Analyse der Kalibrierkurve, Berechnung der Anfangskonzentrationen und durchgeführte lineare Regression zur Ermittlung der Geschwindigkeitskonstanten.

6. Fehlerdiskussion: Kritische Reflexion über mögliche Fehlerquellen, insbesondere Misch- und Temperaturfehler, sowie qualitative und quantitative Einschätzung der Messergebnisse.

7. Zusammenfassung der Versuchsergebnisse: Tabellarische Übersicht der final bestimmten Geschwindigkeitskonstanten, des Arrhenius-Faktors und der Aktivierungsenergie samt Fehlerangaben.

8. Literatur: Angabe der verwendeten Fachliteratur für die theoretischen Grundlagen des Versuchs.

Schlüsselwörter

Autokatalyse, Iodierung, Aceton, Photometrie, Kinetik, Arrhenius-Gleichung, Aktivierungsenergie, Geschwindigkeitskonstante, Bodensteinsch Prinzip, Reaktionsmechanismus, Enol-Form, Lineare Regression, Fehlerdiskussion, Physikalische Chemie, Reaktionsgeschwindigkeit

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in diesem Experiment?

Es geht um die Untersuchung der Kinetik der autokatalytischen Reaktion von Aceton mit Iod in saurem Milieu.

Welche Themenfelder werden abgedeckt?

Die Arbeit umfasst Reaktionskinetik, Photometrie, thermodynamische Arrhenius-Parameter und eine experimentelle Fehleranalyse.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist die Bestimmung der Geschwindigkeitskonstanten bei 20°C, 30°C und 40°C sowie die Berechnung der Aktivierungsenergie.

Welche Methode findet Anwendung?

Es wird eine photometrische Messmethode verwendet, da Iod in wässriger Lösung grünes Licht absorbiert und somit der Reaktionsfortschritt optisch verfolgt werden kann.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Herleitung des Zeitgesetzes, die experimentelle Durchführung und die quantitative Auswertung mittels linearer Regression.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Besonders relevant sind Autokatalyse, Iodierung von Aceton, Arrhenius-Gleichung und photometrische Kinetik-Messung.

Warum ist die Reaktion autokatalytisch?

Da bei der Entstehung von Iodaceton im Reaktionsverlauf Protonen frei werden, die wiederum die Reaktion beschleunigen, wirkt die Reaktion als ihr eigener Katalysator.

Wie wurde der größte Fehler im Versuch identifiziert?

Die größte Fehlerquelle wurde in Mischfehlern identifiziert, da eine inhomogene Lösung trotz der Verwendung photometrischer Standardverfahren das Messergebnis beeinflussen kann.

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Résumé des informations

Titre
Autokatalytische Iodierung von Aceton
Université
University of Leipzig  (Fakultät für Chemie und Mineralogie)
Cours
Physikalische Chemie
Note
2,0
Auteur
Anonym (Auteur)
Année de publication
2020
Pages
13
N° de catalogue
V1483763
ISBN (PDF)
9783389065402
Langue
allemand
mots-clé
Physikalische Chemie Chemie Protokoll Leipzig Fehlerbetrachtung Autokatalytische Iodierung von Aceton Iodierung Autokatalyse
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Anonym (Auteur), 2020, Autokatalytische Iodierung von Aceton, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1483763
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Extrait de  13  pages
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