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Beweise der Existenz Gottes von al-Baqillani und Thomas von Aquin im Vergleich

Título: Beweise der Existenz Gottes von al-Baqillani und Thomas von Aquin im Vergleich

Trabajo Escrito , 2019 , 15 Páginas , Calificación: 2,3

Autor:in: Hatice Yildirim (Autor)

Teología - Religión islámica
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In der vorliegenden Hausarbeit wird der Frage nachgegangen, inwiefern sich die Gottesbeweise von dem muslimischen Theologen al-Baqillani und dem christlichen Philosophen Thomas von Aquin voneinander unterscheiden. Zu Beginn werden die kosmologischen und teleologischen Gottesbeweise definiert, um besser veranschaulichen zu können, wie die beiden Persönlichkeiten ihre unterschiedlichen Methoden zum Thema Gottesbeweis anwenden. Als Nächstes wird der kosmologische Gottesbeweis von Thomas von Aquin und der teleologische Gottesbeweis von Abu Bakr al-Baqillani behandelt. Letztendlich wird die Frage beantwortet, inwiefern sich die Gottesbeweise von Thomas von Aquin und al-Baqillani voneinander unterscheiden.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Definition Gottes

3 Strategien/Methoden von Gottesbeweisen

3.1 Der kosmologische Gottesbeweis

3.2 Der teleologische Gottesbeweis

4 Gottesbeweise nach einem christlichen Philosophen und einem muslimischen Theologen

4.1 Gottesbeweise nach Thomas von Aquin

4.2 Gottesbeweise nach al-Bāqillānī

5 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht und vergleicht die Argumentationsansätze zur Existenz Gottes bei dem christlichen Philosophen Thomas von Aquin und dem muslimischen Theologen al-Bāqillānī. Dabei wird analysiert, inwiefern sich deren kosmologische und teleologische Argumente unterscheiden und welche methodischen Gemeinsamkeiten trotz diverser philosophischer Herangehensweisen bestehen.

  • Vergleichende Analyse klassischer Gottesbeweise
  • Kosmologische vs. teleologische Argumentationsstrukturen
  • Gottesbegriff in den monotheistischen Religionen
  • Systematische Gegenüberstellung von Thomas von Aquin und al-Bāqillānī
  • Bedeutung von Kausalität und Ordnung in der Welt

Auszug aus dem Buch

4.1 Gottesbeweise nach Thomas von Aquin

Thomas von Aquin (gest. 1274) beschäftigte sich mit zwei Versionen von Gottesbeweisen, und zwar mit den kosmologischen und den teleologischen Gottesbeweisen. Diese befinden sich in seinen Werken Summa contra gentiles (Summe gegen die Heiden) und Summa theologiae (Summe der Theologie). In diesem Kapitel wird sein kosmologischer Gottesbeweis behandelt, den er in seinem Werk Summa theologiae darlegt.

Thomas von Aquin beweist die Existenz Gottes mit fünf Theorien, die er als „quinque viae“ (fünf Wege) bezeichnet. Der erste Weg seines Beweises ist, dass die Welt in Bewegung ist. Laut Thomas wird alles, das sich bewegt, von einem anderen bewegt. Außerdem könne sich etwas bewegen, sobald es am Ziel ist. Darüber hinaus stellt er die These auf, dass etwas nicht zur gleichen Zeit bewegend sein kann und gleichermaßen die Position dessen einnimmt, der bewegt. Daraus schließt er, dass etwas sich selbst nicht bewegen kann. Aus diesem Grund müsse es ein erstes unbewegtes Bewegendes geben, das die Welt in Bewegung setzt. Mit diesem ersten unbewegten Bewegendem, meint er Gott. Das heißt, Thomas begründet die Bewegung in der Welt damit, dass alles von einem Beweger abhängt, also mit der Existenz Gottes.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einführung erläutert das universelle menschliche Bedürfnis nach Religion und die historische Debatte um die Existenz Gottes anhand bedeutender Philosophen und Theologen.

2 Definition Gottes: Hier wird der monotheistische Gottesbegriff definiert, der Gott als ewiges, personhaftes und schöpferisches Wesen kennzeichnet.

3 Strategien/Methoden von Gottesbeweisen: Dieses Kapitel führt in die methodischen Ansätze der Gottesbeweise ein, konkret in die Unterscheidung zwischen kosmologischer und teleologischer Beweisführung.

3.1 Der kosmologische Gottesbeweis: Dieser Abschnitt beschreibt die kosmologische Argumentation, die Gott als erste Ursache und Verursacher des Universums begreift.

3.2 Der teleologische Gottesbeweis: Hier wird erklärt, wie die Ordnung und Zielgerichtetheit der Welt als Beweis für einen intelligenten Gestalter angeführt wird.

4 Gottesbeweise nach einem christlichen Philosophen und einem muslimischen Theologen: Dieses Kapitel bildet den Rahmen für den direkten Vergleich zwischen Thomas von Aquin und al-Bāqillānī.

4.1 Gottesbeweise nach Thomas von Aquin: Dieser Teil widmet sich der detaillierten Darlegung der "fünf Wege" des Thomas von Aquin zur Bestätigung der göttlichen Existenz.

4.2 Gottesbeweise nach al-Bāqillānī: Hier wird die Argumentation von al-Bāqillānī analysiert, die ebenfalls auf der Notwendigkeit eines Schöpfers für das Entstehen der Welt basiert.

5 Fazit: Die Schlussbetrachtung fasst zusammen, dass trotz methodischer Unterschiede in der Argumentation beider Denker grundlegende Konzepte wie die Notwendigkeit einer ersten Ursache übereinstimmen.

Schlüsselwörter

Gottesbeweise, Thomas von Aquin, al-Bāqillānī, Kosmologischer Gottesbeweis, Teleologischer Gottesbeweis, Monotheismus, Theologie, Philosophie, Erste Ursache, Schöpfung, Zielgerichtetheit, Quinque viae, Religion, Gottesdefinition, Existenz Gottes

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit den theoretischen Beweisführungen für die Existenz Gottes im Vergleich zwischen der christlichen Philosophie von Thomas von Aquin und der theologischen Tradition von al-Bāqillānī.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder sind die kosmologischen und teleologischen Gottesbeweise sowie der monotheistische Gottesbegriff in den jeweiligen theologischen Kontexten.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die Unterschiede und Gemeinsamkeiten der Argumentationsmethoden beider Denker aufzuzeigen, um zu verstehen, wie sie die Existenz Gottes philosophisch begründen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine systematische, vergleichende Literaturarbeit, die existierende Argumentationsmodelle der Gottesbeweise analysiert und gegenüberstellt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst die Begriffe definiert und Methoden eingeführt, gefolgt von einer detaillierten Erläuterung der "fünf Wege" des Thomas von Aquin und den Argumenten von al-Bāqillānī.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Gottesbeweise, Kosmologie, Teleologie, Kausalität, Erste Ursache, Thomas von Aquin und al-Bāqillānī.

Wie unterscheidet Thomas von Aquin die fünf Wege?

Thomas unterteilt seine Beweisführung in fünf verschiedene Ansätze, darunter die Argumente aus der Bewegung, aus der Wirkursache und aus der teleologischen Ordnung der Natur.

Warum spielt der Begriff der Atomlehre bei al-Bāqillānī eine Rolle?

Al-Bāqillānī nutzt Überlegungen zur atomaren Struktur der Welt, um zu begründen, dass Zustände wie Bewegung und Ruhe nicht aus sich selbst heraus entstehen können und somit einen Schöpfer benötigen.

Final del extracto de 15 páginas  - subir

Detalles

Título
Beweise der Existenz Gottes von al-Baqillani und Thomas von Aquin im Vergleich
Universidad
University of Frankfurt (Main)  (Institut für Studien der Kultur und Religion des Islam)
Curso
Systematische Theologie des Islams (Kalām)
Calificación
2,3
Autor
Hatice Yildirim (Autor)
Año de publicación
2019
Páginas
15
No. de catálogo
V1483973
ISBN (PDF)
9783389040263
ISBN (Libro)
9783389040270
Idioma
Alemán
Etiqueta
Gottesbeweis Existenz Gottes al-Bāqillānī Thomas von Aquin Philosophie Theologie christliche Philosophie islamische Theologie
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Hatice Yildirim (Autor), 2019, Beweise der Existenz Gottes von al-Baqillani und Thomas von Aquin im Vergleich, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1483973
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