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Das Leasing Puzzle

Steuern, Fremdkapital und Leasing

Título: Das Leasing Puzzle

Trabajo Escrito , 2009 , 12 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: Daniel Wierschem (Autor)

Economía de las empresas - Control de gestión
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„The Leasing Puzzle“ – ist ein Thema, welches besonders in der aktuellen Krisenstimmung an Einfluss gewinnt. Der stetig steigende Kosten- und Wettbewerbsdruck veranlasst die Unternehmen vehement, die optimale Finanzierung zu suchen und die zur Verfügung stehenden Mittel möglichst effizient zu verteilen. So ist es in der momentanen Lage umso wichtiger zu entscheiden, wie die Verschuldungskapazität eines Unternehmens bestmöglich ausgeschöpft werden kann.

In der vorliegenden Arbeit wird hierzu auf die Verhältnisse von Steuern, Fremdkapital und Leasing eingegangen. Ein besonderes Augenmerk wird hierbei auf die Austauschbeziehung von Leasing und Fremdkapitalaufnahme gelegt. Nach der vorherrschenden Meinung der Finanztheorie sind Leasing und Kreditfinanzierung substitutiv zu sehen, andere empirische Studien ergaben eine komplementäre Beziehung der beiden Finanzierungsarten. Die vorliegende Arbeit versucht dieses Rätsel zu beschreiben und die verschiedenen Ansätze zu erläutern.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG

2 DAS LEASING PUZZLE

3 ÜBERPRÜFUNG UND ERWEITERUNG DES LEASING PUZZLES STEUERN, FREMDKAPITAL UND LEASING

3.1. POTENZIELLE FEHLERQUELLEN VON ANG / PETERSON (1984)

3.2. MESSUNG UND WERTUNG NACH KORREKTUR DER MÄNGEL

3.3. LEASING UND KREDIT – ERSETZUNG ODER ERGÄNZUNG

4 FAZIT

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das sogenannte „Leasing Puzzle“, welches das widersprüchliche Verhältnis zwischen Leasing und Fremdkapitalaufnahme in der Finanztheorie beschreibt. Ziel ist es, die empirischen und theoretischen Ansätze zur Klärung der Frage zu analysieren, ob Leasing und Kreditfinanzierung als substitutive oder komplementäre Instrumente zu betrachten sind.

  • Analyse der historischen Arbeit von Ang und Peterson (1984)
  • Kritische Überprüfung der Untersuchungsmethodik durch Adedeji und Stapleton (1996)
  • Untersuchung der theoretischen Zusammenhänge durch Lewis und Schallheim (1992)
  • Bewertung der steuerlichen Aspekte bei der Leasing-Entscheidung
  • Diskussion der Verschuldungskapazität von Unternehmen

Auszug aus dem Buch

3.1. Potenzielle Fehlerquellen von Ang / Peterson (1984)

In ihrer Analyse der Arbeit von Ang und Peterson stellten Adedeji und Stapleton 1996 einige Ungereimtheiten fest. So wurde angeführt, dass das Eigenkapital zur Berechnung der Fremdkapital- und Leasingquote genutzt wurde. Dies entspreche nicht der üblichen Berechnung mit dem Gesamtvermögen und würde eine positive Verzerrung hervorrufen, welche in ihrer Untersuchung bereinigt wurde. Ebenso wird angemerkt, dass es nicht klar ist ob Leasing zum Fremdkapital hinzugezählt wird. Ihrer Meinung nach war das Hauptproblem jedoch die ca. 45% der Unternehmen die kein Leasing nutzten. Nach Adedeji und Stapleton resultiert hieraus die komplementäre Verbindung von Leasing und Kreditaufnahme. Daraus wurde gefolgert, dass es keine Differenzierung zwischen der Verschuldungskapazität der Unternehmen und dem Grad der Ausnutzung gäbe. Das heißt die Unternehmen mit relativ niedriger Fremdkapitalquote können entweder eine geringe Verschuldungskapazität besitzen oder nutzen eine höhere nur spärlich aus. Eine weitere mögliche Fehlerquelle ist die Steuer. Diese könnte zumindest teilweise erklären, warum Leasing genutzt wird, da Leasing sich häufig nur lohnt, wenn Leasingnehmer und –geber unterschiedliche Steuersätze besitzen. Aus diesen Fehlern wird geschlossen, dass das Leasing Rätsel leicht gelöst werden könnte, wenn es möglich wäre die Verschuldungskapazität der Unternehmen der Stichprobe auf einem Niveau zu halten. Dann würde sich die Finanztheorie mit ihrer Annahme der substitutiven Verbindung bestätigen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINLEITUNG: Einführung in das Thema „Leasing Puzzle“ und Darstellung der wissenschaftlichen Fragestellung sowie der methodischen Vorgehensweise.

2 DAS LEASING PUZZLE: Darlegung der theoretischen Ausgangslage und der Untersuchung von Ang und Peterson (1984) hinsichtlich der Ersatzbeziehung zwischen Leasing und Kredit.

3 ÜBERPRÜFUNG UND ERWEITERUNG DES LEASING PUZZLES STEUERN, FREMDKAPITAL UND LEASING: Kritische Analyse der Ergebnisse von Ang und Peterson sowie Erweiterung der Betrachtung durch Adedeji, Stapleton und Lewis & Schallheim.

3.1. POTENZIELLE FEHLERQUELLEN VON ANG / PETERSON (1984): Identifikation von methodischen Schwachstellen in der Pionierstudie, insbesondere bezüglich der Stichprobenzusammensetzung.

3.2. MESSUNG UND WERTUNG NACH KORREKTUR DER MÄNGEL: Vorstellung der korrigierten empirischen Ergebnisse unter Einbeziehung weiterer Einflussfaktoren wie Steuerquoten.

3.3. LEASING UND KREDIT – ERSETZUNG ODER ERGÄNZUNG: Theoretische Herleitung der komplementären Beziehung und die Rolle von Steuervorteilen bei Finanzierungsentscheidungen.

4 FAZIT: Zusammenfassende Bewertung der offenen Forschungsfrage und Resümee über die Komplementarität bzw. Substitutivität von Leasing und Fremdkapital.

Schlüsselwörter

Leasing Puzzle, Fremdkapital, Finanzierung, Verschuldungskapazität, Kreditaufnahme, Substitutionsbeziehung, Komplementarität, Finanztheorie, Steuerquote, Leasingrate, Kapitalstruktur, empirische Studie, Tobin-Analyse, Abschreibung, Unternehmensfinanzierung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht das sogenannte „Leasing Puzzle“, also die wissenschaftliche Debatte darüber, ob Leasing und Kreditaufnahme sich gegenseitig ersetzen oder ergänzen.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Felder sind die Finanztheorie, die Analyse von Kapitalstrukturen, der Einfluss von Leasing auf die Verschuldungskapazität sowie die Auswirkungen von Steuervorteilen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, die verschiedenen empirischen und theoretischen Ansätze der Literatur zusammenzuführen und zu klären, warum Forschungsergebnisse zum Verhältnis von Leasing und Kredit häufig widersprüchlich sind.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit nutzt eine komparative Literaturanalyse, in der verschiedene empirische Studien (insbesondere Ang/Peterson, Adedeji/Stapleton sowie Lewis/Schallheim) gegenübergestellt und kritisch gewürdigt werden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die historische Untersuchung von Ang und Peterson, die Fehlerkorrekturen durch Adedeji und Stapleton sowie die mathematische Herleitung der Komplementarität durch Lewis und Schallheim.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Leasing, Fremdkapital, Verschuldungskapazität, Steuervorteile und das Leasing Puzzle sind die prägenden Begriffe.

Warum betrachten Autoren Leasing oft als „Rätsel“?

Weil die theoretische Erwartung, dass Leasing Schulden ersetzt, empirisch häufig durch gegenteilige Ergebnisse (Komplementarität) widerlegt wurde.

Welche Rolle spielen Steuern in diesem Zusammenhang?

Steuern sind ein wesentlicher Treiber; der Leasingnehmer kann durch den Transfer von Steuervorteilen an den Leasinggeber die Finanzierung optimieren, was wiederum Auswirkungen auf die Fremdkapitalaufnahme hat.

Was ist das Ergebnis bezüglich der Substitutivität?

Es gibt kein einheitliches Ergebnis; die Arbeit kommt zu dem Schluss, dass Leasing je nach Kontext sowohl einen ergänzenden als auch einen ersetzenden Charakter besitzen kann.

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Detalles

Título
Das Leasing Puzzle
Subtítulo
Steuern, Fremdkapital und Leasing
Universidad
University of Applied Sciences Koblenz  (Betriebswirtschaft)
Curso
Finanzierungscontrolling
Calificación
1,3
Autor
Daniel Wierschem (Autor)
Año de publicación
2009
Páginas
12
No. de catálogo
V148547
ISBN (Ebook)
9783640592548
ISBN (Libro)
9783640592098
Idioma
Alemán
Etiqueta
Leasing Steuern Fremdkapital Verhältnis von Leasing und Fremdkapital Zusammenhang von Leasing und Fremdkapital komplmentär substitutiv Kapitalaufnahme Verschuldungsquote Verschuldungskapazität Kreditfinanzierung
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Daniel Wierschem (Autor), 2009, Das Leasing Puzzle, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/148547
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