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Die Sprache der Jugendzeitschriften am Beispiel von Popcorn und Mädchen

Titre: Die Sprache der Jugendzeitschriften am Beispiel von Popcorn und Mädchen

Dossier / Travail , 2010 , 12 Pages , Note: 1,7

Autor:in: Alexandra Krüger (Auteur)

Philologie Allemande - Linguistique
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Geht man in einen Zeitschriftenladen und betrachtet das Regal, fallen einem die bunt aufgemachten Jugendzeitschriften ins Auge. Unzählige Zeitschriften reihen sich aneinander, von der allseits bekannten Bravo, über Yam! bis hin zur Sugar. Auch im Zeitalter des Fernsehens bleiben die Printmedien für Jugendliche immer noch attraktiv und erhalten im Jahr 2009 sogar ein weiteres Plus in den Verkaufszahlen.
Jugendzeitschriften spielen somit auch heute noch eine große Rolle im Leben der Heranwachsenden und beeinflussen ihre Entwicklung. Insbesondere die Sprache von Jugendlichen macht starke Veränderungen durch. Hört man sich in der Straßenbahn um, so kommen einem Ausdrucksweisen zu Ohr, die nicht dem grammatisch richtigen Deutsch entsprechen, wie man es im Duden vorfinden kann. Jugendzeitschriften greifen diese Sprache auf, um eine größere Nähe zu ihren Lesern herzustellen.
Inhalt dieser Hausarbeit soll eine Untersuchung der Sprache in kommerziellen Jugendzeitschriften sein. Hierfür wurden zwei Jugendzeitschriften ausgewählt: Zum einen die Popcorn (Ausgabe Nr.2/ 2010) – eine Jugendzeitschrift, die sich an Mädchen als auch an Jungen wendet und inhaltlich hauptsächlich Musik, Film und Liebe in den Mittelpunkt stellt. Außerdem die Mädchen (Ausgabe Nr.3/ 2010) – deren Zielgruppe sind Mädchen zwischen 12-16 Jahren. Neben Musik, Film und Liebe kommt hier die Rubrik Styling und Beauty hinzu.
Zunächst werden allgemein sprachliche Auffälligkeiten, die größten Teils die Lexik betreffen, analysiert. Anschließend wird auf die Formen der Ansprache des Lesers eingegangen. Ein sehr stark auftretendes Phänomen in Jugendzeitschriften, das die Verbindung zum Leser unterstützen soll. Abschließend steht der Sprachduktus im Mittelpunkt der Untersuchung. Das Ende der Hausarbeit werden zwei Artikel aus der Popcorn und der Mädchen ausmachen. Aus der Zeitschrift Popcorn soll der Artikel Gemobbt weil wir Visus sind und der Artikel Hot Stuff der Zeitschrift Mädchen genauer betrachtet und durchleuchtet werden. Hierbei wird neben der Sprache auch der Inhalt eine Rolle spielen.
Ziel dieser Hausarbeit ist es, einen Einblick in die Sprache der Jugendzeitschriften zu erhalten. Zudem wird auch eine Bewertung der festgestellten sprachlichen Auffälligkeiten am Ende dieser Hausarbeit stehen.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Was ist eine Jugendzeitschrift?

3. Zur Untersuchung der Sprache in Popcorn und Mädchen

3.1. Allgemeine sprachliche Auffälligkeiten in Jugendzeitschriften

3.2. Popcorn: „Gemobbt weil wir Visus sind!“

3.3. Mädchen: „Hot Stuff“

4. Resümee

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Hausarbeit verfolgt das Ziel, einen fundierten Einblick in die sprachlichen Besonderheiten kommerzieller Jugendzeitschriften zu gewähren. Dabei wird analysiert, wie diese Medien durch spezifische sprachliche Mittel eine Nähe zur Zielgruppe herstellen und welche Rolle der Inhalt in Verbindung mit der Gestaltung spielt.

  • Analyse der Lexik und sprachlicher Auffälligkeiten in Jugendzeitschriften.
  • Untersuchung der direkten Leseransprache als Mittel der Kontaktknüpfung.
  • Betrachtung des Sprachduktus anhand von Kategorien nach Helmut Müller.
  • Fallstudien der Zeitschriften Popcorn und Mädchen inklusive ihrer Artikelgestaltung.
  • Kritische Bewertung der Auswirkungen von Umgangssprache und Anglizismen auf die deutsche Sprache.

Auszug aus dem Buch

3.1. Allgemeine sprachliche Auffälligkeiten in Jugendzeitschriften

Die sprachlichen Auffälligkeiten in Jugendzeitschriften beginnen bereits auf der Titelseite der jeweiligen Zeitschrift. Schlagzeilen wie „Rammstein fackeln Fans ab!“ und „So krass ticken Visus aus!“ weisen bereits auf den umgangssprachlichen Charakter der Zeitschrift hin. Zudem fällt ins Auge, dass nahezu jede Schlagzeile auf dem Titelblatt mit einem Ausrufezeichen endet. Auch dies findet man im Inneren der Zeitschrift wieder. Man kann hierbei geradezu von einem Missbrauch dieses Satzzeichens sprechen. So gilt es doch eigentlich einen Ausruf, eine Aufforderung und ähnlichen zu kennzeichnen, findet man auf den Seiten der Zeitschrift Popcorn dieses Zeichen auch nach schlichten Aussagesätzen, wie z.B. „Sie ist ein stilles introvertiertes Mädchen – er ein Kämpfer, der nicht verlieren kann!“10. Ob hier ein Ausrufezeichen angebracht ist, ist fragwürdig, handelt es sich schließlich weder um einen Ausruf noch um eine Aufforderung. Oder auch: „In der Nachbarschaft von Familie Russo haben sich Blutsauger eingenistet!“11. Auch in der Zeitschrift Mädchen wird das Ausrufezeichen sehr häufig verwendet. „In jedem Heft gibt’s eine neue Aktion!“12, „Jede Farbe ist traumhaft!“13 und „Ich sehe bei dir absolute Trendfreiheit!“14 stehen auf ein und derselben Seite neben sieben weiteren Sätzen, die auf ein Ausrufezeichen enden. Insgesamt ist aber zu beobachten, dass in der Zeitschrift Popcorn das Ausrufezeichen häufiger missbraucht wird als in der Zeitschrift Mädchen. Hier wird dieses Satzzeichen doch hauptsächlich zum Kennzeichnen von Aufforderungen verwendet.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in die Relevanz von Jugendzeitschriften ein und skizziert das methodische Vorgehen sowie das Ziel, die Sprache der Magazine Popcorn und Mädchen zu untersuchen.

2. Was ist eine Jugendzeitschrift?: In diesem Kapitel wird der Begriff der Jugendzeitschrift definiert und eine Kategorisierung in kommerzielle und nicht-kommerzielle Medien vorgenommen.

3. Zur Untersuchung der Sprache in Popcorn und Mädchen: Dieser Hauptteil analysiert allgemeine sprachliche Merkmale, die Leseransprache und spezifische Artikelausschnitte der beiden untersuchten Zeitschriften.

4. Resümee: Das Kapitel fasst die Ergebnisse zusammen, bewertet die sprachliche Beeinflussung kritisch und erkennt die Identifikationsfunktion der Zeitschriften für Jugendliche an.

Schlüsselwörter

Jugendzeitschriften, Sprachanalyse, Umgangssprache, Anglizismen, Leseransprache, Popcorn, Mädchen, Mediennutzung, Pubertät, Identifikationsmöglichkeiten, Sprachduktus, Printmedien, Jugendkultur, Kommerzielle Zeitschriften, Sprachverfall.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Hausarbeit beschäftigt sich mit der sprachlichen Gestaltung kommerzieller Jugendzeitschriften und analysiert, wie diese gezielt auf ihre Zielgruppe ausgerichtet ist.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die Schwerpunkte liegen auf der Verwendung von Umgangssprache, der Häufung von Anglizismen, der Art der Leseransprache und der optischen Gestaltung der Artikel.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, einen Einblick in die Sprache von Jugendzeitschriften zu erhalten und eine Bewertung der festgestellten sprachlichen Auffälligkeiten vorzunehmen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin kombiniert eine deskriptive Sprachanalyse mit einer theoretischen Einordnung der Mediensprache, gestützt auf fachwissenschaftliche Literatur wie die von Helmut Müller.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Einführung in das Genre sowie eine detaillierte Untersuchung der Zeitschriften Popcorn und Mädchen anhand konkreter Fallbeispiele.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Jugendzeitschriften, Sprachanalyse, Umgangssprache, Anglizismen, Leseransprache und Identifikationsmöglichkeiten.

Wie unterscheidet sich der Sprachgebrauch in den untersuchten Zeitschriften?

Die Untersuchung zeigt, dass Popcorn und Mädchen zwar ähnliche Mechanismen nutzen, aber in der Intensität der Umgangssprache und dem Einsatz von Ausrufezeichen variieren.

Welche Rolle spielt die „vorgespielte Vertrautheit“ in den Zeitschriften?

Die direkte Leseransprache dient laut der Arbeit dazu, eine künstliche freundschaftliche Verbindung zu suggerieren, um den Leser stärker an das Produkt zu binden.

Wie bewertet die Autorin die Wirkung auf die deutsche Sprache?

Die Autorin äußert sich kritisch und sieht in der exzessiven Verwendung von Anglizismen und umgangssprachlichen Phänomenen eine potenzielle Gefahr für den korrekten Sprachgebrauch der Heranwachsenden.

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Résumé des informations

Titre
Die Sprache der Jugendzeitschriften am Beispiel von Popcorn und Mädchen
Université
University of Hannover  (Deutsches Seminar)
Cours
Jugendsprache(n)
Note
1,7
Auteur
Alexandra Krüger (Auteur)
Année de publication
2010
Pages
12
N° de catalogue
V148626
ISBN (ebook)
9783640589517
ISBN (Livre)
9783640589715
Langue
allemand
mots-clé
Jugendzeitschrift Popcorn Mädchen Sprache Sprachwissenschaft
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Alexandra Krüger (Auteur), 2010, Die Sprache der Jugendzeitschriften am Beispiel von Popcorn und Mädchen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/148626
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Extrait de  12  pages
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