Grin logo
de en es fr
Boutique
GRIN Website
Publier des textes, profitez du service complet
Aller à la page d’accueil de la boutique › Gestion des ressources humaines - Divers

Der Mensch als "individuelles Internet"

Was bedeutet diese Erkenntnis für die Forderung nach einer "menschengerechteren" Organisation der Arbeit

Titre: Der Mensch als "individuelles Internet"

Exposé Écrit pour un Séminaire / Cours , 2009 , 21 Pages , Note: 2,3

Autor:in: Anonym (Auteur)

Gestion des ressources humaines - Divers
Extrait & Résumé des informations   Lire l'ebook
Résumé Extrait Résumé des informations

Der Mensch als „individuelles Internet“. Der Mensch ist sozusagen der komplexeste Großrechner der Welt. Zu Beginn der neunziger Jahre wurden diese als Dekade des Gehirns vorausgesagt und schon wenig später gegen Ende dieser Dekade wurde noch einen Schritt weiter gegangen und sollte das gegenwärtige Jahrhundert das Jahrhundert des Gehirns sein.
Ist unser Gehirn wirklich alleine verantwortlich für unser Tun und Lassen? Was kann das Gehirn, wie setzt es sich zusammen?
Um diesen Fragen nachzugehen und diese richtig einzuordnen soll zu Beginn der Ausarbeitung geklärt werden welche Ansichten des Menschen überhaupt existieren. Die Anthropologie als Lehre bzw. Wissenschaft des Menschen untersucht diese Ansichten. Dabei werden hierbei verschiedene Hintergründe betrachtet und herangezogen. So werden die biologische und die theologische Betrachtungsweise beschrieben sowie auf die Betrachtungsmöglichkeiten nach Kant eingegangen. Anschließend steht die Darstellung des Internet des Menschen im Mittelpunkt, d.h. das Gehirn und die Verhaltensweisen im Zusammenspiel mit dem Rückenmark als Zentralnervensystem sowie die einzelnen Bereiche des Gehirns. Weiterhin erfolgt die Erklärung und Beschreibung von Konflikten im Gehirn in Zusammenhang den Wahrnehmungen des Menschen. Schließlich werden die anderen Festplatten, die Emotionen, aufgezeigt und wie diese zustande kommen. Als Abschluss stehen dann die Chancen und Grenzen der menschengerechteren Organisation der Arbeit für den Menschen. Wo können Unternehmen ansetzen und in wie weit sind Veränderungen möglich um die Arbeit dem Menschen anzupassen und den Menschen als Schatz des Unternehmens einzuordnen...

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Erklärung der Menschenbilder

1.1 Biologische Betrachtung

1.2 Theologische Betrachtung

1.3 Betrachtung nach Kant

2 Das Internet des Menschen

2.1 Gehirn, Rückenmark und Co.

2.1.1 Das Zentralnervensystem

2.1.2 Das Großhirn

2.1.3 Das Kleinhirn

2.1.4 Der Hirnstamm

2.1.5 Das Schaltnetz des Gehirns

2.2 Konflikte im Gehirn

3 Andere Festplatten

4 Chancen und Grenzen der menschengerechten Organisation der Arbeit

Zielsetzung & Themen

Diese Seminararbeit untersucht den Menschen als komplexes, „individuelles Internet“ und analysiert, welche Konsequenzen diese biologische und neurologische Erkenntnis für die Gestaltung einer menschengerechteren Arbeitswelt hat. Dabei wird hinterfragt, wie Unternehmen die Erkenntnisse über die Funktionsweise des Gehirns und individuelle Bedürfnisse nutzen können, um Mitarbeiter als wertvollen Schatz zu behandeln.

  • Anthropologische und biologische Menschenbilder
  • Neurologische Grundlagen des menschlichen „Internet“ (Gehirn und Nervensystem)
  • Kognitive Konflikte und die Verarbeitung von Reizen am Arbeitsplatz
  • Die Rolle von Emotionen als „andere Festplatten“ des Körpers
  • Strategien zur menschengerechten Arbeitsgestaltung (Jobrotation, Flexibilität)

Auszug aus dem Buch

2.2 Konflikte im Gehirn

Das Gehirn besteht aber auch aus konkurrierenden Systemen. Da das Gehirn des Menschen über einen langen Zeitraum sich gebildet hat, ist es nicht verwunderlich, dass bestimmte Bereiche nicht jederzeit perfekt miteinander arbeiten. So kann als Reaktion auf einen unerwarteten Schreckensmoment das Gehirn die komplexen Funktionsebenen verlassen und eine Strategie des reinen Überlebens heranzieht, z.B. weglaufen. In Situationen, in welchen der Mensch unter besonderem Druck steht, werden daher oftmals schwache Leistungen abgeliefert wenn komplexe Probleme gelöst werden sollen. Dieses Lösen von komplexen Problemen unter Druck kann durch Training verbessert werden, d.h. durch das Training werden diese Drucksituationen abgeschwächt und das Gehirn kann auf die gelernten Trainingsinhalte zurückgreifen. Entsprechende Konflikte kommen auch bei der Wahrnehmung von optischen Täuschungen vor sowie bei der Überstimmung von Gefühlen durch die Logik.

Optische Täuschungen fußen zumeist indem Schwachstellen des Verarbeitungssystems der optischen Signale genutzt werden. Es werden implizite Annahmen fingiert, welche nicht immer zutreffend sind sowie Techniken zur Interpretation angewendet, die irreführend sind. Dabei versucht das Gehirn die Kompensation von auftretenden Mängeln voranzutreiben. Die Funktion dieser optischen Täuschungen ist jedoch sehr reichhaltig. Die primitivsten Täuschungen werden durch die Überreizung des Gehirns und hier im Speziellen des visuellen Systems hervorgerufen. Die Wirkung der Technik dieser Überreizung ist ähnlich dem Bild, welches man vor Augen hat, nachdem man in die Sonne geschaut hat.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Erklärung der Menschenbilder: Dieses Kapitel erläutert verschiedene anthropologische Ansätze, von der Evolutionstheorie bis hin zur theologischen Perspektive und Kants Sichtweise, um das Wesen des Menschen einzuordnen.

2 Das Internet des Menschen: Hier wird die biologische Architektur des Gehirns sowie das Zentralnervensystem detailliert beschrieben und analysiert, wie diese Strukturen unser Verhalten steuern.

3 Andere Festplatten: Das Kapitel widmet sich der Rolle von Emotionen und dem emotionalen Gedächtnis, das als ergänzender Speicherort für Informationen fungiert.

4 Chancen und Grenzen der menschengerechten Organisation der Arbeit: Diese Sektion leitet aus den neurologischen Erkenntnissen Maßnahmen ab, um Arbeitswelten individueller und menschenorientierter zu gestalten.

Schlüsselwörter

Menschliches Internet, Gehirn, Anthropologie, Organisation der Arbeit, Neurologie, Zentralnervensystem, Emotionen, Amygdala, Arbeitsgestaltung, Taylorismus, Produktivität, Kognition, Wahrnehmung, Menschsein, Wettbewerbsvorteil.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit betrachtet den Menschen metaphorisch als „individuelles Internet“ und untersucht, wie wissenschaftliche Erkenntnisse über Gehirnfunktionen in ein modernes, menschengerechtes Arbeitsmanagement integriert werden können.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Schwerpunkte liegen auf der anthropologischen Einordnung des Menschen, der neurologischen Funktionsweise des Gehirns und der Ableitung für eine optimierte Unternehmensorganisation.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Erkenntnisse aus der Hirnforschung dazu beitragen können, den Menschen im Unternehmen nicht als bloße Ressource, sondern als wertvollen, individuellen Schatz zu begreifen.

Welche wissenschaftlichen Ansätze werden verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine interdisziplinäre Basis, bestehend aus Evolutionsbiologie, Theologie, Philosophie (Kant) und moderner Neurologie.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert den Aufbau des Gehirns, die Ursachen für Konflikte in der menschlichen Informationsverarbeitung sowie die Rolle von Emotionen bei der Wissensspeicherung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind „Menschliches Internet“, „Neurologie“, „Arbeitsorganisation“, „Emotionale Intelligenz“ und „menschengerechte Arbeit“.

Warum spielt die Amygdala eine wichtige Rolle?

Die Amygdala ist entscheidend für das emotionale Gedächtnis und unterstützt die Speicherung wichtiger Ereignisse, was laut Autor für die Ankerheuristik des Menschen maßgeblich ist.

Wie lassen sich optische Täuschungen auf den Arbeitsplatz übertragen?

Der Autor nutzt optische Täuschungen als Beispiel dafür, wie das Gehirn unter Überreizung leidet, was auf die Notwendigkeit von Ablenkungsfreiheit und besserer Arbeitsplatzgestaltung hinweist.

Was bedeutet „menschengerechtere Organisation“ in der Praxis?

Es bedeutet, individuelle Bedürfnisse – etwa durch Gleitzeit, Sportangebote oder jobbezogene Rotation – zu berücksichtigen, um die Stärken des Einzelnen optimal zu fördern.

Fin de l'extrait de 21 pages  - haut de page

Résumé des informations

Titre
Der Mensch als "individuelles Internet"
Sous-titre
Was bedeutet diese Erkenntnis für die Forderung nach einer "menschengerechteren" Organisation der Arbeit
Université
University of Applied Sciences Ludwigshafen
Note
2,3
Auteur
Anonym (Auteur)
Année de publication
2009
Pages
21
N° de catalogue
V148633
ISBN (ebook)
9783640593408
ISBN (Livre)
9783640607365
Langue
allemand
mots-clé
Mensch Internet Erkenntnis Forderung Organisation Arbeit
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Anonym (Auteur), 2009, Der Mensch als "individuelles Internet", Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/148633
Lire l'ebook
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
  • Si vous voyez ce message, l'image n'a pas pu être chargée et affichée.
Extrait de  21  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Expédition
  • Contact
  • Prot. des données
  • CGV
  • Imprint