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Sale-and-Lease-Back als alternative Finanzierungsform vor dem Hintergrund restriktiver Kreditvergabe

Title: Sale-and-Lease-Back als alternative Finanzierungsform vor dem Hintergrund restriktiver Kreditvergabe

Term Paper , 2010 , 37 Pages , Grade: 1,8

Autor:in: Florian Gust (Author)

Business economics - Investment and Finance
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Finanzkrise, Insolvenzgefahr, Kreditklemme und Liquiditätsengpass sind Schlagworte, die derzeit in nahezu jeden Wirtschaftsnachrichten eine tragende Rolle spielen. Oftmals lauten Zeitungsartikel: „Kreditvergabe an Unternehmen schrumpfen im Rekordtempo“ (Spiegel online vom 27.07.09) oder „Unternehmen bekommen nur schwer Kredit“ (Welt Online vom 29.05.09).
Unternehmen, private Haushalte wie auch öffentliche Haushalte kommen in der heutigen Zeit nur schwer an liquide Mittel, die jedoch äußerst notwendig für neue Investitio-nen oder gar für die Fortführung einer Unternehmung sind. Aber nicht nur die bislang anhaltende Finanzkrise ist Ursache für die anhaltenden Liquiditätsengpässe. Auch zu erwähnen sind die Kreditvergaberichtlinien nach Basel II, die seit 01.07.2007 in Kraft getreten sind, die die Kapitalbeschaffung durch Bankkredite für Unternehmen deutlich erschwert haben. Hinzu kommen politische Rahmenbedingungen, wie zum Beispiel eine veränderte Steuerpolitik, insbesondere die Unternehmenssteuer- und die Erb-schaftssteuerreform, die die Unternehmer zusätzlich unterschiedlich beschäftigt. Unklar ist bislang auch wie die neue Regierung aus CDU/CSU und FDP Änderungen herbeiführt, die unmittelbar Einfluss auf Strategien und Entscheidungen der Unter-nehmen haben werden. Liquide Mittel über alternative Finanzierungsformen zu gene-rieren ist in Zeiten der Unsicherheit ein höchst bedeutendes Thema, mit dem sich diese vorliegende Arbeit beschäftigt.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1. Hinführung zum Thema

1.2. Problemstellung und Zielsetzung

1.3. Gang der Untersuchung

2. Alternative Finanzierungsformen, wozu?

2.1. Basel II

2.2. Bilanzielle Darstellung der Unternehmen

2.3. Auswirkungen der Finanzkrise auf die Kreditwirtschaft

3. Sale and Lease Back als Finanzierungsinstrument

3.1. Einführung in das Leasing

3.1.1. Erscheinungsformen des Leasings

3.1.2. Der Leasingvertrag

3.2. Konstrukt Sale-and-lease-back

3.2.1. Beteiligte und deren Motive

3.3. Bilanzierung und Steuerliche Behandlung

3.3.1. Die wirtschaftliche Zurechnung des Immobilienleasing

3.3.2. Bilanzierung nach HGB

3.3.3. Bilanzierung nach IAS/IFRS

3.3.4. Unterschiede zwischen HGB und IAS/IFRS

3.4. Betriebswirtschaftliche Bedeutung

3.4.1. Freisetzung gebundenen Kapitals und Finanzierungscharakter

3.4.2. Aktive Bilanzpolitik

3.4.3. Nutzung von Effizienzvorteilen

3.4.4. Steuerung des Kostenverlaufs

3.4.5. Rechtliche und wirtschaftliche Stellung

3.4.6. Weitere Vorteile

3.5. Risiken für Leasingnehmer

4. Immobilienwirtschaftliches Potential deutscher Unternehmen

5. Schlussbetrachtungen

5.1. Fazit

5.2. Ausblick

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Arbeit besteht darin, die aktuelle Finanzierungssituation deutscher Unternehmen vor dem Hintergrund einer restriktiven Kreditvergabe zu analysieren und zu prüfen, inwiefern das Sale-and-Lease-back-Verfahren als alternative Finanzierungslösung dienen kann, insbesondere um gebundenes Kapital in Immobilien für notwendige Investitionen freizusetzen.

  • Analyse der Auswirkungen von Basel II auf die Kreditvergabepolitik.
  • Untersuchung der wirtschaftlichen und steuerrechtlichen Rahmenbedingungen des Immobilienleasings.
  • Bewertung der betriebswirtschaftlichen Vor- und Nachteile sowie Risiken für den Leasingnehmer.
  • Einschätzung des Potenzials von Sale-and-Lease-back-Transaktionen zur Liquiditätsbeschaffung.
  • Vergleich der Bilanzierungsstandards (HGB vs. IAS/IFRS) bei Leasinggeschäften.

Auszug aus dem Buch

1.1. HINFÜHRUNG ZUM THEMA

Finanzkrise, Insolvenzgefahr, Kreditklemme und Liquiditätsengpass sind Schlagworte, die derzeit in nahezu jeden Wirtschaftsnachrichten eine tragende Rolle spielen. Oftmals lauten Zeitungsartikel: „Kreditvergabe an Unternehmen schrumpfen im Rekordtempo“ (Spiegel online vom 27.07.09) oder „Unternehmen bekommen nur schwer Kredit“ (Welt Online vom 29.05.09).

Unternehmen, private Haushalte wie auch öffentliche Haushalte kommen in der heutigen Zeit nur schwer an liquide Mittel, die jedoch äußerst notwendig für neue Investitionen oder gar für die Fortführung einer Unternehmung sind. Aber nicht nur die bislang anhaltende Finanzkrise ist Ursache für die anhaltenden Liquiditätsengpässe. Auch zu erwähnen sind die Kreditvergaberichtlinien nach Basel II, die seit 01.07.2007 in Kraft getreten sind, die die Kapitalbeschaffung durch Bankkredite für Unternehmen deutlich erschwert haben. Hinzu kommen politische Rahmenbedingungen, wie zum Beispiel eine veränderte Steuerpolitik, insbesondere die Unternehmenssteuer- und die Erbschaftssteuerreform, die die Unternehmer zusätzlich unterschiedlich beschäftigt. Unklar ist bislang auch wie die neue Regierung aus CDU/CSU und FDP Änderungen herbeiführt, die unmittelbar Einfluss auf Strategien und Entscheidungen der Unternehmen haben werden. Liquide Mittel über alternative Finanzierungsformen zu generieren ist in Zeiten der Unsicherheit ein höchst bedeutendes Thema, mit dem sich diese vorliegende Arbeit beschäftigt.

Der Schwerpunkt dieser Arbeit liegt darin, inwiefern sich gebundenes Kapital, insbesondere in unternehmenseigenen Immobilien, für notwendige Finanzierungen eignet, sofern herkömmliche Kapitalquellen wie der Bankkredit nahezu versagt sind. Das sale-and-lease-back-Verfahren stellt dafür eine geeignete Alternative dar. Beim Sale-and-Lease-back werden unternehmenseigene Immobilien, die für die Unternehmung betriebnotwendig sind, an einen Investor veräußert. Im gleichen Zuge, mietet beziehungsweise least das Unternehmen die Immobilie auf der Basis eines langfristigen Vertrages zurück. Der Eigentümer wechselt, der eigentliche Nutzer des Objekts hingegen nicht. Das Unternehmen kann so frisches, ungebundenes Kapital erhalten ohne sich dafür weiter zu verschulden. Der Investor hingegen, investiert in eine in der Regel voll vermietete Immobilie mit einer langfristigen Nutzungsüberlassung an das Unternehmen und hat somit relativ sichere Einnahmen sowie die Planungssicherheit hinsichtlich zu erwartender cash flows und der Rendite.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel erläutert die aktuelle wirtschaftliche Unsicherheit und führt in das Sale-and-Lease-back-Verfahren als alternative Finanzierungsmöglichkeit ein.

2. Alternative Finanzierungsformen, wozu?: Der Fokus liegt hier auf den Auswirkungen von Basel II und der Finanzkrise auf die Kreditvergabepolitik der Banken sowie der bilanziellen Situation der Unternehmen.

3. Sale and Lease Back als Finanzierungsinstrument: Dieses Kapitel behandelt detailliert die Grundlagen des Leasings, das Konstrukt des Sale-and-Lease-back, die Bilanzierung nach HGB und IAS/IFRS sowie die betriebswirtschaftliche Bedeutung und Risiken.

4. Immobilienwirtschaftliches Potential deutscher Unternehmen: Dieser Abschnitt thematisiert das Potenzial, das deutsche Unternehmen durch die Mobilisierung ihrer immobilienwirtschaftlichen Werte besitzen.

5. Schlussbetrachtungen: Das Kapitel bietet eine zusammenfassende Bewertung der Ergebnisse und einen Ausblick auf die zukünftige Relevanz von alternativen Finanzierungsformen.

Schlüsselwörter

Sale-and-Lease-back, Finanzkrise, Basel II, Immobilienleasing, Kreditklemme, Liquidität, Bilanzpolitik, Eigenkapitalquote, Investition, Unternehmensfinanzierung, Fremdkapital, Bonität, HGB, IFRS, Asset Management

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das Sale-and-Lease-back-Verfahren als alternative Finanzierungsform für Unternehmen, die aufgrund einer restriktiven Kreditvergabe und verschärfter Richtlinien (wie Basel II) Schwierigkeiten bei der Kapitalbeschaffung haben.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen die Auswirkungen der Finanzkrise auf die Kreditvergabe, die Grundlagen des Immobilienleasings, die steuerliche und bilanzielle Behandlung nach HGB und IAS/IFRS sowie die Chancen und Risiken für Leasingnehmer.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das primäre Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Unternehmen durch den Verkauf und die anschließende Rückmietung betriebsnotwendiger Immobilien gebundenes Kapital freisetzen können, um ihre Liquidität und Investitionsfähigkeit zu sichern.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer tiefgründigen Auswertung und Analyse aktueller Daten, Studien zur Finanzierungssituation, rechtlichen Regelungen zum Leasing sowie einer Untersuchung der betriebswirtschaftlichen Vor- und Nachteile.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil erörtert die theoretischen Grundlagen von Basel II, die spezifischen rechtlichen und bilanziellen Anforderungen an Sale-and-Lease-back-Transaktionen sowie die betriebswirtschaftliche Bedeutung, etwa hinsichtlich aktiver Bilanzpolitik und Effizienzvorteilen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist insbesondere durch Begriffe wie Sale-and-Lease-back, Kreditklemme, Liquiditätsbeschaffung, Basel II, Bilanzkennzahlen und Immobilienmanagement geprägt.

Wie unterscheidet sich die Bilanzierung nach HGB und IAS/IFRS bei diesen Transaktionen?

Während das HGB stark auf den Gläubigerschutz und die rechtliche Eigentümerstellung fokussiert, zielen die IAS/IFRS-Richtlinien darauf ab, die tatsächliche wirtschaftliche Situation abzubilden, was häufiger zu einer Zurechnung des Leasinggegenstandes zum Leasingnehmer führt.

Welche Risiken ergeben sich für den Leasingnehmer konkret?

Zu den Risiken zählen die langfristige Bindung an einen Standort, das Bonitätsrisiko des Leasinggebers (insbesondere bei einer drohenden Insolvenz des Investors) sowie die Gefahr von Fehlinvestitionen bei strategischen Neuausrichtungen.

Warum spielt die wirtschaftliche Zurechnung des Leasingobjekts eine so große Rolle?

Die wirtschaftliche Zurechnung bestimmt, wer das Leasingobjekt in der Bilanz führen muss, was direkte Auswirkungen auf die Eigenkapitalquote, den Verschuldungsgrad und die steuerliche Belastung des Unternehmens hat.

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Details

Title
Sale-and-Lease-Back als alternative Finanzierungsform vor dem Hintergrund restriktiver Kreditvergabe
College
Baden-Wuerttemberg Cooperative State University (DHBW)  (Wirtschaft)
Grade
1,8
Author
Florian Gust (Author)
Publication Year
2010
Pages
37
Catalog Number
V148635
ISBN (eBook)
9783640623631
ISBN (Book)
9783640623839
Language
German
Tags
Sale-and-Lease-Back Immobilienleasing Finanzierungsalternative Finanzkrise SLB Sale-and-Leaseback Florian Gust
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Florian Gust (Author), 2010, Sale-and-Lease-Back als alternative Finanzierungsform vor dem Hintergrund restriktiver Kreditvergabe, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/148635
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