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Das Verfassungssystem im antiken Sparta

Titel: Das Verfassungssystem im antiken Sparta

Referat (Ausarbeitung) , 2010 , 11 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Alexander Dumitru (Autor:in)

Weltgeschichte - Frühgeschichte, Antike
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die vorliegende Arbeit hat das Verfassungssystem des antiken Spartas zum Thema.
Im Zentrum steht hierbei das sog. Doppelkönigtum, das eine einzigartige, singuläre Erscheinungsform in der griechischen Welt war. Ich werde die Position und die Funktionen dieses spartanischen Königtums innerhalb der spartanischen Verfassung und des Staates näher erläutern, ich werde die einzelnen Organe und Institutionen der spartanischen Verfassung aufführen, gerusía, apélla und ephoroi, und das Ineinanderwirken und Interaktionen zwischen den Königen und den anderen Institutionen Spartas darlegen. Hierbei richte ich meine
Aufmerksamkeit besonders auf die Rechte, Kompetenzen und Befugnisse der Könige, stelle ihre Herrschaft in Sparta dar, sofern in Falle Spartas überhaupt von einer Königsherrschaft die Rede sein kann, wie noch näher zu erläutern sein wird.
Den Abschluss dieser Arbeit bildet ein Fazit, in dem ich die während meiner Arbeit gewonnenen Kenntnisse noch einmal kurz zusammenfasse und eine persönliche Einschätzung des Doppelkönigtums in Sparta abgebe.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

I. Einleitung

II. Verfassungssystem im antiken Sparta

1) Doppelkönigtum

2) Die Könige im Verfassungssystem

3) Königtum in Sparta

4) Aufgaben und Privilegien der Könige

5) Organe der spartanischen Verfassung

III. Ephoroi

IV. Apella

V. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Verfassungssystem des antiken Sparta mit einem besonderen Fokus auf das Doppelkönigtum. Dabei wird analysiert, wie die verschiedenen Organe wie Könige, Gerusia, Ephoren und Apella ineinandergriffen und wie sich das Verhältnis zwischen politischer Macht und gesellschaftlicher Stellung der Könige innerhalb des spartanischen Staates gestaltete.

  • Das Doppelkönigtum als einzigartige Regierungsform in Sparta
  • Die Rolle der Könige im spartanischen Verfassungssystem
  • Aufgaben und Privilegien des spartanischen Königtums
  • Die Institutionen der spartanischen Verfassung: Gerusia, Ephoroi und Apella
  • Das Spannungsfeld zwischen Staat und Gesellschaft in der antiken Polis

Auszug aus dem Buch

3) Königtum in Sparta

Wichtigstes Merkmal des Königtums in Sparta war das so genannte Doppelkönigtum. Dessen Sinn lag unter anderem darin, die königliche Macht zu beschränken. Die beiden Geschlechter der Agiadai und Eurypontidai stellten jeweils einen König, welche zusammen in Form einer Doppelherrschaft auf Lebenszeit regieren konnten, wobei die Agiadai das höhere Ansehen genossen.

Die beiden Könige waren theoretisch gleichrangig und besaßen den gleichen Machtspielraum. In der Praxis jedoch wechselten die Machtverhältnisse oft und wurden nicht selten auf die jeweiligen Nachkommen übertragen.

Stets hatte einer der Könige die alleinige Gewalt, der andere konnte immer nur versuchen, Ausgleich zu schaffen. Eine Heirat zwischen den beiden Königshäusern, welche einen eventuellen Ausgleich geschaffen hätte, war nicht erlaubt, da der Wunsch der Spartiátai nach zwei Königshäusern bestand.

Zusammenfassung der Kapitel

I. Einleitung: Diese Einleitung führt in das Thema des spartanischen Verfassungssystems ein und benennt das Doppelkönigtum als zentralen Untersuchungsgegenstand der Arbeit.

II. Verfassungssystem im antiken Sparta: Dieses Kapitel erläutert die Grundstrukturen der spartanischen Machtverteilung, das Doppelkönigtum, die Rolle der Könige im Staat, deren Aufgaben sowie die verschiedenen Verfassungsorgane.

III. Ephoroi: Der Abschnitt befasst sich mit den Ephoren, ihrer Entstehung als Kontrollinstanz gegenüber den Königen und der Gerusia sowie ihrer wachsenden Bedeutung in der Innen- und Außenpolitik.

IV. Apella: Dieses Kapitel beschreibt die spartanische Volksversammlung, ihre Zusammensetzung, das Abstimmungsverfahren und den begrenzten politischen Entscheidungsspielraum der Bürger.

V. Fazit: Das Fazit resümiert die politische Ohnmacht der Könige gegenüber ihrer unverzichtbaren gesellschaftlichen Rolle als Spitze eines militärisch organisierten Staates.

Schlüsselwörter

Sparta, Verfassungssystem, Doppelkönigtum, Agiadai, Eurypontidai, Gerusia, Ephoren, Apella, Spartiaten, Heeresführung, Politik, Gesellschaft, antike Polis, Herrschaftsform, Eunomia.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert das komplexe Verfassungssystem des antiken Sparta mit einem Fokus auf das Doppelkönigtum und die Interaktion der verschiedenen staatlichen Institutionen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den Schwerpunkten gehören das Doppelkönigtum, die Aufgaben der Könige, die Funktionen von Gerusia, Ephorat und Apella sowie das Spannungsfeld zwischen Staat und Gesellschaft.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Erläuterung der Position und Funktionen des Königtums innerhalb der spartanischen Verfassung sowie die Darstellung der Machtverhältnisse zwischen den verschiedenen Organen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Quellen- und Literaturanalyse, wobei insbesondere die Werke von Herodot, Xenophon und Aristoteles herangezogen werden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung des Doppelkönigtums, die spezifischen Aufgaben und Privilegien der Könige sowie die Analyse der weiteren verfassungsgebenden Organe.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind das Doppelkönigtum, die antike Verfassungsgeschichte Spartas, die Rolle der Ephoren sowie die gesellschaftliche Bedeutung der spartanischen Könige.

Warum war das Doppelkönigtum in Sparta einzigartig?

Es war eine singuläre Form der Doppelherrschaft, die darauf abzielte, die königliche Macht durch die Zweiteilung zwischen den Familien der Agiadai und Eurypontidai zu begrenzen.

Welche Rolle spielten die Ephoren im politischen Gefüge?

Die Ephoren agierten als kontrollierende Beamte gegenüber den Königen, hatten eine bedeutende Rolle in der Außenpolitik und konnten sogar Einfluss auf die Thronfolge oder die Heeresführung nehmen.

Wie war die politische Mitsprache in der Apella geregelt?

Die Apella war die Volksversammlung, in der zwar Vollbürger abstimmten, die jedoch über kaum echten Entscheidungsspielraum verfügte, da die Vorschläge ausschließlich von den Königen, der Gerusia und den Ephoren kamen.

Welches Fazit zieht der Autor zur Macht der Könige?

Obwohl die Könige politisch an Macht verloren hatten, blieben sie als gesellschaftliche Spitze für das Selbstverständnis des militärisch strukturierten Sparta unverzichtbar.

Ende der Leseprobe aus 11 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Das Verfassungssystem im antiken Sparta
Hochschule
Ruhr-Universität Bochum  (Historisches Institut)
Veranstaltung
IPS
Note
2,0
Autor
Alexander Dumitru (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2010
Seiten
11
Katalognummer
V148636
ISBN (eBook)
9783640603091
ISBN (Buch)
9783640603237
Sprache
Deutsch
Schlagworte
sparta verfassungssystem doppelkönigtum lykurg
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Alexander Dumitru (Autor:in), 2010, Das Verfassungssystem im antiken Sparta , München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/148636
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Leseprobe aus  11  Seiten
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