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Rehaabbrüche in der beruflichen Rehabilitation

Titel: Rehaabbrüche in der beruflichen Rehabilitation

Hausarbeit , 2022 , 19 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Psychologie - Arbeit, Betrieb, Organisation
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Ziel der Arbeit ist es, praxisrelevante Lösungen zur Verbesserung der Rehabilitationsprozesse zu entwickeln und deren Umsetzbarkeit zu evaluieren.

Die Fallstudie "Rehaabbrüche in der beruflichen Rehabilitation" behandelt folgende Aspekte: Zum einen wird der Forschungsstand zum Abbruchsgeschehen untersucht. Es werden bestehende Studien zu den Ursachen und Einflussfaktoren von Rehaabbrüchen herangezogen. Zum anderen werden Ansätze zur Senkung von Abbruchsrisiken beleuchtet. Es erfolgt eine Analyse bereits existierender Maßnahmen und Strategien zur Reduktion von Abbrüchen in der beruflichen Rehabilitation. Abschließend wird ein eigenes Konzept entwickelt. Dabei entsteht der Aufbau eines Konzepts zur Senkung von Abbrüchen bei Rehabilitanden in einem Beruflichen Trainingszentrum (BTZ) unter Berücksichtigung psychologischer Erkenntnisse. Dies beinhaltet mögliche Interventionen, die auf die spezifischen Bedürfnisse und Herausforderungen der Rehabilitanden zugeschnitten sind.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Berufliche Rehabilitation

3 Integrationschancen und Gesundheitsrisiken beruflicher Rehabilitanden

3.1 Beschreibung des AVEM

3.2 Aufbau und Inhalte des AVEM

3.3 Die vier Muster des arbeitsbezogenen Verhaltens und Erlebens

4 Interventionen für Rehabilitanden mit Risikomuster A und B im AVEM-Projekt

5 Entwicklung eines eigenen Konzepts zur Senkung von Abbrüchen für Rehabilitanden mit Risikomuster B im AVEM-Projekt

5.1 Verstehen des eigenen Bewältigungsstils

5.2 Vision von einem positiven Arbeitsalltag entwickeln

5.3 Aufbau angenehmer Aktivitäten

5.4 Entwicklung hilfreicher Einstellungen

5.5 Soziale Anforderungen meistern mit Hilfe eines Problemlösetrainings

6 Zusammenfassung der wichtigsten Erkenntnisse

7 Ausblick auf zukünftige Forschung und Praxis

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Phänomen der Rehabilitationsabbrüche und entwickelt gezielte psychologische Interventionsstrategien zur Senkung dieser Abbruchquoten bei Rehabilitanden mit spezifischen arbeitsbezogenen Verhaltens- und Erlebensmustern, um die Effizienz der beruflichen Wiedereingliederung nachhaltig zu verbessern.

  • Analyse von Abbrüchen in der beruflichen Rehabilitation
  • Einsatz des AVEM-Verfahrens zur Identifikation von Risikogruppen
  • Entwicklung ressourcenorientierter Interventionskonzepte für Risikomuster B
  • Förderung von Bewältigungsstrategien und sozialer Kompetenzen
  • Verbindung von aktueller Forschung mit praktischer Anwendung

Auszug aus dem Buch

3.1 Beschreibung des AVEM

Das AVEM-Verfahren wurde entwickelt, um persönlichkeitsspezifische Muster des arbeitsbezogenen Verhaltens und Erlebens zu identifizieren. Diese Muster ermöglichen Rückschlüsse auf gesundheitsförderliche und gesundheitsgefährdende Beanspruchungsverhältnisse. Die bisherigen Erfahrungen deuten darauf hin, dass das AVEM-Verfahren umfassende diagnostische Möglichkeiten bietet, insbesondere durch seinen klaren Interventionsbezug. Aufgrund dieser Eigenschaften erscheint das AVEM-Verfahren besonders geeignet für den Einsatz im Bereich der beruflichen Rehabilitation. Es kann genutzt werden, um berufsbezogene gesundheitliche Risiken zu präzisieren, rehabilitative Maßnahmen zu individualisieren und den Verlauf sowie den Erfolg des Rehabilitationsprozesses zu überwachen. (Schaarschmidt, 2006)

Über viele Jahrzehnte wurden psychologische Verfahren eingesetzt, um gesundheitsrelevante Auswirkungen beruflicher Tätigkeit zu erfassen. Traditionell lag der Fokus auf der Messung von Belastungseffekten in Form von psychischen und körperlichen Beeinträchtigungen, oft durch Beschwerde- und Symptomlisten. Auch die Diagnose des Burnout-Syndroms, besonders in den letzten zehn Jahren verbreitet, folgt diesem effektbezogenen Ansatz. Allerdings reicht eine rein symptomorientierte Erfassung nicht aus, wie moderne gesundheitspsychologische Konzepte zeigen. Der salutogenetische Ansatz von Antonovsky (1987) betont die Bedeutung der Identifizierung individueller und sozialer Ressourcen, Hilfen und Schutzfaktoren für die gesundheitsförderliche Bewältigung beruflicher Anforderungen. Dieser Ansatz sieht die betroffenen Menschen nicht als Opfer von Belastungen, sondern gibt ihnen eine aktive Rolle bei der Mitgestaltung ihrer Beanspruchungsverhältnisse.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung thematisiert die Problematik von Abbrüchen in der beruflichen Rehabilitation und skizziert das Ziel der Studie, durch fundierte Analysen und innovative Ansätze die Effizienz der Wiedereingliederung zu steigern.

2 Berufliche Rehabilitation: Dieses Kapitel erläutert die verschiedenen Leistungen und Unterstützungsangebote der beruflichen Rehabilitation, die darauf abzielen, Menschen trotz gesundheitlicher Beeinträchtigungen die Teilhabe am Arbeitsleben zu ermöglichen.

3 Integrationschancen und Gesundheitsrisiken beruflicher Rehabilitanden: Es wird das diagnostische Instrument AVEM vorgestellt, dessen Dimensionen erläutert und die daraus resultierenden Muster des arbeitsbezogenen Verhaltens und Erlebens in Bezug auf ihre gesundheitliche Relevanz analysiert.

4 Interventionen für Rehabilitanden mit Risikomuster A und B im AVEM-Projekt: Hier werden spezifische Interventionsansätze für die Risikogruppen A und B diskutiert, wobei der Schwerpunkt auf der Förderung von Entspannung und aktiver Kompensation liegt.

5 Entwicklung eines eigenen Konzepts zur Senkung von Abbrüchen für Rehabilitanden mit Risikomuster B im AVEM-Projekt: Dies ist das Kernkapitel, in dem modulare psychologische Interventionen präsentiert werden, die gezielt zur Resilienzentwicklung und Kompetenzsteigerung bei kritisch gefährdeten Rehabilitanden dienen.

6 Zusammenfassung der wichtigsten Erkenntnisse: Das Kapitel fasst die Wirksamkeit der entwickelten Interventionskonzepte zusammen und zeigt auf, wie diese die Motivation und soziale Kompetenz der Rehabilitanden nachhaltig fördern.

7 Ausblick auf zukünftige Forschung und Praxis: Der Ausblick diskutiert Perspektiven zur kontinuierlichen Optimierung der Programme, den Einsatz neuer Technologien und die notwendige Kooperation mit Arbeitgebern.

Schlüsselwörter

Berufliche Rehabilitation, AVEM, Risikomuster, Rehabilitationsabbrüche, Arbeitsbezogenes Verhalten, Psychologische Intervention, Resilienz, Salutogenese, Burnout-Prävention, Bewältigungsstrategien, Problemlösetraining, Wiedereingliederung, Arbeitsalltag, Ressourcenstärkung, Soziale Kompetenz

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Problematik von Rehabilitationsabbrüchen in der beruflichen Rehabilitation und entwickelt gezielte Konzepte, um Teilnehmer mit gesundheitsgefährdenden Arbeitsmustern besser zu unterstützen.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zentrale Themen sind die diagnostische Klassifizierung mittels AVEM, die Analyse von Risikomustern (A und B) sowie die praktische Umsetzung psychologischer Interventionsmodule zur Stärkung der Teilnehmer.

Was ist das primäre Ziel der Studie?

Das primäre Ziel ist es, die Abbruchquoten bei Rehabilitanden mit Risikomuster B durch ressourcenorientierte und präventive psychologische Maßnahmen signifikant zu senken.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es wird auf das AVEM-Verfahren (Arbeitsbezogene Verhaltens- und Erlebensmuster) zurückgegriffen, ergänzt durch kognitionspsychologische Ansätze zur Verhaltensänderung und Strategien der sozialen Kompetenzförderung.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung des AVEM-Modells, die spezifischen Interventionsstrategien für Risikogruppen und die detaillierte Beschreibung eines modularen Förderkonzepts für Rehabilitanden.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung?

Kennzeichnend sind Begriffe wie berufliche Rehabilitation, AVEM, Resilienz, Risikomanagement im Reha-Verlauf, Salutogenese und Interventionsdiagnostik.

Warum ist das Risikomuster B für das AVEM-Projekt besonders relevant?

Das Risikomuster B ist durch Burnout-Symptome, hohe Resignation und mangelnde Problemlösefähigkeit gekennzeichnet, was diese Gruppe bei der beruflichen Eingliederung zu einer der gefährdetsten Zielgruppen macht.

Welche Bedeutung haben kognitive Modelle für die entwickelten Interventionen?

Kognitive Modelle, etwa von Beck oder Ellis, dienen dazu, irrationale Überzeugungen bei den Patienten zu identifizieren und durch konstruktive Denkweisen zu ersetzen, was die psychische Stabilität in der Rehabilitation erhöht.

Wie trägt das Problemlösetraining zur Senkung von Abbrüchen bei?

Durch das Training werden soziale Kompetenzen und proaktive Bewältigungsstrategien gestärkt, sodass die Rehabilitanden Anforderungen im Alltag und Beruf seltener als unüberwindbar wahrnehmen.

Ende der Leseprobe aus 19 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Rehaabbrüche in der beruflichen Rehabilitation
Hochschule
SRH Fernhochschule  (Psychologie)
Veranstaltung
Rehabilitationspsychologie
Note
1,0
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2022
Seiten
19
Katalognummer
V1486972
ISBN (PDF)
9783389043653
ISBN (Buch)
9783389043660
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Rehabilitation Rehabilitationspsychologie Psychologie Rehaabbrüche
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2022, Rehaabbrüche in der beruflichen Rehabilitation, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1486972
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Leseprobe aus  19  Seiten
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