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Die Erklärungslücke

Titre: Die Erklärungslücke

Dossier / Travail , 2007 , 23 Pages , Note: 2,0

Autor:in: Matthias Neumann (Auteur)

Philosophie - Théorique (Conscience, Science, Logique, Langage)
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In dieser Hausarbeit wird nach einer Darstellung des modalen Arguments von Saul Kripke gegen die Identitätstheorie Joseph Levines Argument der Erklärungslücke nachskizziert und anschließend eine eigenständige Diskussion zum Problem der phänomenalen Begriffe geführt. Dabei werden die beiden Argumente ausführlich ausgebreitet, so dass sich diese Arbeit vor allem als eine Einführung für Studenten in die Qualia-Problematik, aus Sicht von Saul Kripke und Joseph Levine, eignet.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Die Identitätstheorie

2 Saul Kripkes Argument gegen die Identitätstheorie

3 Levines Argument der Erklärungslücke

3.1 Levines Erwiderung auf Kripkes metaphysischen Einwand gegen die Identitätstheorie

3.2 Der epistemische Einwand gegen die Identitätstheorie – die Erklärungslücke

4 Der Unterschied zwischen dem epistemischen und dem ontologischen Status von Qualia

5 Die materialistische Theorie von Bekanntschaft als physikalistische Erklärung zur Erkärungslücke

Zielsetzung und Themen

Diese Arbeit untersucht das philosophische Problem der „Erklärungslücke“ im Kontext der Philosophie des Geistes. Das zentrale Ziel ist es zu analysieren, ob mentale Zustände und Qualia mit physikalischen Gehirnprozessen identisch sein können, trotz der Schwierigkeit, diese subjektive Erfahrung rein physikalistisch zu erklären.

  • Die Identitätstheorie und ihre Herausforderungen
  • Saul Kripkes modales Argument gegen den Physikalismus
  • Joseph Levines epistemischer Einwand der Erklärungslücke
  • Der Status von Qualia und phänomenalen Begriffen
  • Materialistische Lösungsansätze mittels Bekanntschaftstheorien

Auszug aus dem Buch

3.1 Levines Erwiderung auf Kripkes metaphysischen Einwand gegen die Identitätstheorie

Levine versucht in diesem Aufsatz zu zeigen, dass man keineswegs aufgrund der Möglichkeit, dass mentale und physische Eigenschaften bzw. Zustände nicht miteinander identisch sind, schließen kann, dass diese auch de facto nicht identisch sind. Levine verdeutlicht aber auch, dass wir nicht in der Lage sind, mentale Eigenschaften und Zustände mit Hilfe physikalistischer Ausdrücke zu definieren und deshalb eine „Erklärungslücke“ bleibt.

Zunächst unterscheidet er zwischen einer metaphysischen und einer epistemischen Lesart des Vorwurfs, dass physikalistische Theorien mentale Eigenschaften und Zustände nicht erklären können.

Ich verwende in Anlehnung an Levine im Folgenden den Begriff „Qualia“ (Plural von „Quale“) anstatt des Begriffes „mentale Eigenschaften“.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Die Identitätstheorie: Dieses Kapitel stellt die Position von Place und Smart vor, nach der Empfindungen mit Gehirnprozessen identisch sind, und diskutiert die Notwendigkeit einer präziseren Ausarbeitung dieser Theorie.

2 Saul Kripkes Argument gegen die Identitätstheorie: Der Autor erläutert Kripkes Unterscheidung zwischen starren Bezeichnern und Modalitäten, um darzulegen, warum psychophysische Identitätsaussagen nach Kripke problematisch sind.

3 Levines Argument der Erklärungslücke: Dieses Kapitel analysiert die metaphysische und epistemische Lesart des physikalistischen Erklärungsdefizits und diskutiert Levines Gegenargumente zu Kripke.

3.1 Levines Erwiderung auf Kripkes metaphysischen Einwand gegen die Identitätstheorie: Fokus auf die Kritik an Kripkes Schluss von der Vorstellbarkeit auf die metaphysische Unmöglichkeit einer Identität von Geist und Körper.

3.2 Der epistemische Einwand gegen die Identitätstheorie – die Erklärungslücke: Untersuchung der Frage, warum physikalistische Theorien trotz theoretischer Reduktionsmöglichkeiten das „Sich-Anfühlen“ von Qualia nicht vollständig erklären können.

4 Der Unterschied zwischen dem epistemischen und dem ontologischen Status von Qualia: Analyse der Trennung zwischen unserer kognitiven Erfassbarkeit (epistemisch) und der eigentlichen Natur (ontologisch) von mentalen Zuständen.

5 Die materialistische Theorie von Bekanntschaft als physikalistische Erklärung zur Erkärungslücke: Darstellung von Levines Vorschlag, die Erklärungslücke durch eine Theorie der „Bekanntschaft“ (acquaintance) mit phänomenalen Eigenschaften zu mildern.

Schlüsselwörter

Erklärungslücke, Identitätstheorie, Qualia, Physikalismus, Mentale Zustände, Kripke, Levine, Starre Bezeichner, Phänomenale Begriffe, Bekanntschaft, Geist-Körper-Problem, Neurobiologie, Bewusstsein, Reduktionismus, Epistemologie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der zentralen Frage der Philosophie des Geistes, ob mentale Zustände, die wir subjektiv erleben, vollständig auf physikalische Gehirnprozesse reduziert werden können.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Felder sind die Identitätstheorie, die Modallogik in Bezug auf Identitätsaussagen, die Struktur von Qualia und die Grenzen physikalistischer Erklärungsmodelle.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist die Untersuchung der „Erklärungslücke“: Warum scheint es unmöglich, das subjektive Erleben (Qualia) allein durch neurobiologische Fakten vollständig zu begründen?

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt die analytische Methode, indem sie zentrale philosophische Argumente (Kripke, Levine) darstellt, analysiert und kritisch in den Kontext des Materialismus einordnet.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Behandelt werden Kripkes modale Einwände gegen Identitätsaussagen, Levines Unterscheidung zwischen epistemischen und metaphysischen Aspekten sowie materialistische Versuche, das subjektive Erleben durch „Bekanntschaft“ zu erklären.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Besonders prägend sind „Erklärungslücke“, „Qualia“, „Physikalismus“ und „starre Bezeichner“.

Wie unterscheidet Levine zwischen der epistemischen und metaphysischen Lesart?

Er trennt die Vorstellbarkeit (epistemisch), dass zwei Dinge getrennt sein könnten, von der tatsächlichen Existenzweise (ontologisch) in der Welt.

Warum hält der Autor den Materialismus trotz der Argumente für diskutabel?

Der Autor argumentiert, dass auch wenn der Materialismus gegenwärtig eine Erklärungslücke aufweist, dies nicht zwingend bedeutet, dass mentale Zustände nicht doch ontologisch physischer Natur sind.

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Résumé des informations

Titre
Die Erklärungslücke
Université
University of Regensburg  (Lehrstuhl für theoretische Philosophie)
Cours
Geist und Bewusstsein
Note
2,0
Auteur
Matthias Neumann (Auteur)
Année de publication
2007
Pages
23
N° de catalogue
V148979
ISBN (ebook)
9783640602667
ISBN (Livre)
9783640602049
Langue
allemand
mots-clé
Joseph Levine Saul Kripke Qualia Quale Erklärungslücke modales Argument Materialismus Dualismus Philosophie des Geistes Identitätstheorie Ullin Place John Smart semantischer Physikalismus Gehirnzustand Feuern von C-Fasern mentale Prädikate mentale Begriffe phänomenale Begriffe Ansgar Beckermann a priori a posteriori notwendig kontingent rigid designator non-rigid designator phänomenale Eigenschaften On leaving out what it´s like cartesisch Identitätsaussage Leibe-Seele-Problem Brückenprinzipien metaphysisch epistemisch Bekanntschaft
Sécurité des produits
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Citation du texte
Matthias Neumann (Auteur), 2007, Die Erklärungslücke, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/148979
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Extrait de  23  pages
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