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Selbstkonzepte und fachliche Leistungen in der weiterführenden Schule. Analyse der Bedeutung von Einflussfaktoren im Rahmen des Angebots-Nutzungs- Modells

Título: Selbstkonzepte und fachliche Leistungen in der weiterführenden Schule. Analyse der Bedeutung von Einflussfaktoren im Rahmen des Angebots-Nutzungs- Modells

Trabajo Escrito , 2023 , 35 Páginas , Calificación: 1,0

Autor:in: M.Ed., Schrader (Autor)

Pedagogía - Psicología pedagógica
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Die Forschungsfrage dieser Arbeit ist, ob eine positive Korrelation zwischen fachgleichen Selbstkonzepten und Leistungen besteht und, ob eine negative Korrelation zwischen fachfremden Selbstkonzepten und Leistungen vorliegt.

Auch untersuchte die Arbeit die angenommene negative Korrelation des Klassen und Schulleistungsdurchschnitts auf akademische Selbstkonzepte. Die Ausprägung schulischer Leistungen kann sich positiv auf akademische Selbstkonzepte
auswirken und von verschiedenen Faktoren beeinflusst werden. Theorien zum akademischen Selbstkonzept, das Internal / External Frame of Reference Model (I/EModell), der Fischteicheffekt (big-fish-little-pond effect / BFLPE) und das kombinierte Modell fokussieren unterschiedliche Vergleichsreferenzen.

Das I/E-Modell fokussiert den internalen / dimensionalen Vergleich zwischen unterschiedlichen Leistungen und das BFLPE
basiert auf externen / sozialen Vergleichen zwischen eigenen Leistungen und denen der KlassenkameradInnen.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Zusammenhänge zwischen Selbstkonzepten und fachlichen Schulleistungen in Abhängigkeit unterschiedlicher Lerngruppenzusammensetzungen

2.1 Beschreibung von Selbstkonzepten und der Verbindung zu Schulleistungen

2.1.1 Selbstkonzeptmodelle (Shavelson et. al., 1976; Marsh & Shavelson, 1985)

2.1.2 Verbindungen von Selbstkonzepten und Schulleistungen

2.2 Darstellung von Modellen zu Selbstkonzepten und Schulleistungen

2.2.1 Beschreibung des big-fish-little-pond effects (BFLPE)

2.2.2 Beschreibung des Internal / External Frame of Reference Model

2.2.3 Das kombinierte Modell mit integrierten Ansätzen des I/E-, des BFLPE und des REM-Modells

2.3 Ableitung der Hypothesen und methodisches Vorgehen der Untersuchung

3 Ergebnisse

3.1 Deskriptive Statistik

3.2 Ergebnisse der Einzelstudien

3.2.1 Das I/E-Modell, BFLPE und das kombinierte Modell für Mathematik und Naturwissenschaft (Chiu, 2012)

3.2.2 Der Ausbau akademischer Selbstkonzepte unter Testung der I/E-Modells, des BFLPE und dem integrierten Modell für Englisch und Mathematik (Kavanagh, 2019)

3.2.3 Das integrierte Modell akademischer Selbstkonzepte (I/E, BFLPE und REM) für Mathematik und Deutsch (Marsh et. al., 2018)

3.3 Auswertung der Hypothesen

4 Diskussion

4.1 Kritische Beurteilung der analysierten Stichproben

4.2 Pädagogische Implikationen unter Rückgriff auf das Angebots-Nutzungs-Modell (Seidel, 2014) und empirischen Erkenntnissen

4.2.1 Das Angebots-Nutzungs-Modell (Seidel, 2014)

4.2.2 Implikationen zur Erhöhung des Selbstkonzepts

4.3 Bedeutsamkeit von Selbstkonzepten und Ausblick auf Forschungsbedarf

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen akademischen Selbstkonzepten und fachlichen Schulleistungen an weiterführenden Schulen, unter besonderer Berücksichtigung sozialer und internaler Vergleichsprozesse gemäß des Big-Fish-Little-Pond-Effekts sowie des Internal/External Frame of Reference Models im Rahmen des Angebots-Nutzungs-Modells.

  • Akademisches Selbstkonzept und seine Genese in der Sekundarstufe
  • Sozialer Vergleich (Big-Fish-Little-Pond-Effekt)
  • Internaler Vergleich (Internal/External Frame of Reference Model)
  • Angebots-Nutzungs-Modell als theoretischer Rahmen
  • Empirische Analyse von Schulleistungen und Selbstwert-Korrelationen

Auszug aus dem Buch

2.2.1 Beschreibung des big-fish-little-pond effects (BFLPE)

Die subjektive Selbsteinschätzung der fachlichen Kompetenzen von Lernenden basiert einerseits auf den individuell wahrgenommenen Fähigkeiten und Fertigkeiten sowie auf einem Vergleich mit den MitschülerInnen (Trautwein & Lüdtke, 2010). Schon in den siebziger Jahren beschrieben Schwarzer et. al. (1979) einen Zusammenhang zwischen der heterogenen leistungsbezogenen Zusammensetzung von Lerngruppen und den Selbstkonzepten der SchülerInnen. Die jeweilige Lerngruppe fungiert als Referenzgruppe, das heißt als ein externer sozialer Vergleichsfaktor für die Selbstwahrnehmung und beeinflusst in diesem Prozess das Selbstkonzept. So weisen Lernende mit gleicher kognitiver Leistungsfähigkeit aus Lerngruppen unterschiedlicher Leistungsniveaus nicht identische Selbstkonzepte auf. Die Abbildung (2) verdeutlicht durch die differentiellen Ordinatenpunkte des Klassenmittelwerts, dass in leistungsstarken Klassen ein niedrigeres Selbstkonzept als in leistungsschwächeren Gruppen beobachtet wurde. Marsh (1987) bezeichnet diesen Effekt als Fischteicheffekt (big-fish-little-pond). Die Lernenden (fishes) der leistungsschwächeren Gruppe werden als big fish bezeichnet (symbolisiert durch die Größe des Fisches in Abb. (2), Klasse 2), weil die mittlere Schulfähigkeit der Lerngruppe unterhalb der jeweiligen kognitiven Fähigkeiten angesiedelt ist, was als little pond definiert wird. Sind die MitschülerInnen leistungsstärker, ist das Selbstkonzept niedriger ausgeprägt (Marsh et. al., 2008). Somit wird die mittlere Schulfähigkeit der leistungsstärkeren Lerngruppe, als big pond betitelt, oberhalb der kognitiven Kenntnisse angesetzt, wobei dies die Bezeichnung little fish trägt (Klasse 1, Abb. (2)).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung stellt die Bedeutung des akademischen Selbstkonzepts dar und führt in die zentralen Modelle sowie die Forschungsfrage der Arbeit ein.

2 Zusammenhänge zwischen Selbstkonzepten und fachlichen Schulleistungen in Abhängigkeit unterschiedlicher Lerngruppenzusammensetzungen: Dieses theoretische Kapitel definiert zentrale Begriffe und erläutert die Funktionsweise von BFLPE, I/E-Modell und deren Kombination.

3 Ergebnisse: Hier werden die Ergebnisse dreier quantitativ-empirischer Studien im Hinblick auf die aufgestellten Hypothesen statistisch analysiert und zusammengeführt.

4 Diskussion: Das Kapitel reflektiert die Ergebnisse kritisch, leitet pädagogische Interventionsmöglichkeiten aus dem Angebots-Nutzungs-Modell ab und adressiert weiteren Forschungsbedarf.

Schlüsselwörter

Akademisches Selbstkonzept, Big-Fish-Little-Pond-Effekt, Internal/External Frame of Reference Model, Schulleistungen, Angebots-Nutzungs-Modell, Lernmotivation, soziale Vergleichsprozesse, fachspezifische Kompetenzen, Sekundarstufe, pädagogische Psychologie, Leistungsbewertung, Bezugsnormorientierung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der vorliegenden Masterarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert, wie sich schulische Leistungen und soziale Vergleichsprozesse innerhalb von Lerngruppen auf das akademische Selbstkonzept von Schülern in der Sekundarstufe auswirken.

Welche zentralen theoretischen Themenfelder stehen im Mittelpunkt?

Die zentralen Themen sind das akademische Selbstkonzept, das I/E-Modell (internaler/dimensionaler Vergleich), der BFLPE (sozialer Vergleich) sowie das Angebots-Nutzungs-Modell von Seidel.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage der Arbeit?

Ziel ist es zu untersuchen, inwiefern eine Beziehung zwischen fachbezogenen Schulleistungen und Selbstkonzepten besteht und welche Auswirkungen andere Einflussgrößen im Rahmen des Angebots-Nutzungs-Modells darauf haben.

Welche wissenschaftliche Methode wurde für die Arbeit verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse und dem Vergleich von drei aktuellen quantitativ-empirischen Studien, die mittels PRISMA-Verfahren für diese Untersuchung ausgewählt wurden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil konzentriert sich auf die theoretische Fundierung, die detaillierte Auswertung der empirischen Studien zu I/E-Modell und BFLPE sowie die Diskussion pädagogischer Implikationen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den prägenden Begriffen zählen akademisches Selbstkonzept, Big-Fish-Little-Pond-Effekt, I/E-Modell, Schulleistung, Angebots-Nutzungs-Modell und Bezugsnormorientierung.

Was besagt der beschriebene "Fischteicheffekt" konkret?

Der Fischteicheffekt besagt, dass Lernende in leistungsstarken Gruppen ein niedrigeres Selbstkonzept aufweisen als vergleichbar fähige Lernende in leistungsschwächeren Gruppen, da sie sich am sozialen Kontext orientieren.

Wie unterscheidet sich das I/E-Modell vom Fischteicheffekt?

Während der Fischteicheffekt auf einen externen (sozialen) Vergleich zwischen Individuen fokussiert, konzentriert sich das I/E-Modell auf einen internalen Vergleich, bei dem Leistungen in unterschiedlichen Fächern (z.B. Mathematik vs. Sprache) vom Schüler gegeneinander abgewogen werden.

Welche Rolle spielt das Angebots-Nutzungs-Modell für die Schlussfolgerung?

Es dient als Rahmenmodell, um Lernprozesse und Lernergebnisse im unterrichtlichen Kontext zu verorten und pädagogische Stellschrauben zur Förderung des Selbstkonzepts, wie etwa die Bezugsnormorientierung, zu identifizieren.

Final del extracto de 35 páginas  - subir

Detalles

Título
Selbstkonzepte und fachliche Leistungen in der weiterführenden Schule. Analyse der Bedeutung von Einflussfaktoren im Rahmen des Angebots-Nutzungs- Modells
Universidad
Private University of Applied Sciences Goettingen  (Psychologie)
Calificación
1,0
Autor
M.Ed., Schrader (Autor)
Año de publicación
2023
Páginas
35
No. de catálogo
V1490599
ISBN (PDF)
9783389047965
ISBN (Libro)
9783389047972
Idioma
Alemán
Etiqueta
Selbstkonzepte big-fish-little pond internal frame external frame of reference pädagogische psychologie Angebot-Nutzungs-Modell reciprocal effect Model Fischteicheffekt
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
M.Ed., Schrader (Autor), 2023, Selbstkonzepte und fachliche Leistungen in der weiterführenden Schule. Analyse der Bedeutung von Einflussfaktoren im Rahmen des Angebots-Nutzungs- Modells, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1490599
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