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Innerbetriebliche Gesundheitsprävention am Arbeitsplatz

Betriebliche Fitness- und Gesundheitsangebote

Titre: Innerbetriebliche Gesundheitsprävention am Arbeitsplatz

Dossier / Travail de Séminaire , 2009 , 17 Pages , Note: 1,3

Autor:in: Florian Schwarze (Auteur)

Sport - Sociologie du sport
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Gesundheit
„Gesundheit ist der Zustand des völligen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlbefindens und nicht nur das Frei sein von Krankheiten und Gebrechen.“ (WHO, 1946, zitiert nach Röthig, P. & Prohl, R., 2003, S. 222)

Prävention
„ Als Prävention bezeichnet man vorbeugende Maßnahmen, um ein unerwünschtes Ereignis oder eine unerwünschte Entwicklung zu vermeiden. Im Allgemeinen kann der Begriff mit „vorausschauender Problemvermeidung“ übersetzt werden.“
(Kirch & Badura, 2005, S.7)

Betriebliches Gesundheitsmanagement
„Betriebliches Gesundheitsmanagement ist ein systematisches Vorgehen zur Förderung von Gesundheit in Unternehmen, öffentlichen Verwaltungen und Non-Profit-Organisationen.“ (Wikipedia)

Das betriebliche Gesundheitsmanagement schließt hierbei mit ein
• eine Analyse der Belastungs- und Gefahrensituationen nach §5 und §12 des Arbeitsschutzgesetzes,
• die Qualifizierung der Beschäftigten zu sichern und gesundheitsgerechte Arbeitsweisen,
• eine Verankerung des Themas „ Gesundheit“ in der betrieblichen Firmenstruktur und
• Maßnahmen zur Gestaltung von Arbeitssystemen unter Berücksichtigung ergonomischer Aspekte, d.h. menschengerechte Arbeitsgestaltung.
(Institut Arbeitswissenschaft und Technologiemanagement)

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Was bedeutet eigentlich …?

2 Zahlen & Fakten

2.1 Die Gesamtrechnung im Gesundheitswesen – Ausgaben in Deutschland 2000-2007

2.2 Zahler im Gesundheitswesen 2007

2.3 Krankmacher von Arm & Reich – Die zehn wichtigsten Gesundheitsrisiken

3 Gesundheitsförderung – Was ist das?

4 Betriebliche Gesundheitsförderung

5 Gesundheitsförderung – Was sind die Ziele und der Nutzen?

6 Arbeitsbedingte Erkrankungen

7 Gesundheitsförderung – Das Eisberg – Modell

8 Burnout Syndrom

8.1 Definition

8.2 Geschichtlicher Hintergrund

8.3 Phasen des Burnout Syndroms

8.4 Charakteristische Merkmale bei Burnout

8.5 Ursachen

8.6 Behandlungsmöglichkeiten

8.7 Präventive Maßnahmen

9 Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Bedeutung und Notwendigkeit der innerbetrieblichen Gesundheitsprävention als Instrument zur Steigerung der Arbeitgeberattraktivität, Kostenreduktion bei krankheitsbedingten Ausfällen und Verbesserung des allgemeinen Wohlbefindens der Beschäftigten.

  • Analyse der Kostenentwicklung im deutschen Gesundheitswesen
  • Gegenüberstellung von Gesundheitsrisiken in Industrie- und Entwicklungsländern
  • Erörterung der Ziele und Vorteile betrieblicher Gesundheitsförderung
  • Darstellung des Burnout-Syndroms: Ursachen, Phasen und präventive Maßnahmen
  • Erläuterung des Eisberg-Modells zur Verdeutlichung indirekter Krankheitskosten

Auszug aus dem Buch

8.5 Ursachen

Zu den äußeren Faktoren zählen die immer größeren und höheren Anforderungen am Arbeitsplatz, denen sich viele Menschen nicht mehr gewachsen fühlen.

Weitaus mehr sind jedoch die persönlichen Faktoren an der Entstehung des Ausgebranntseins beteiligt, etwa die folgenden Persönlichkeitsmerkmale:

Perfektionismus

Menschen, die sehr hohe Anforderungen an sich stellen, alles perfekt machen wollen und sich (übertrieben) hohe Ziele setzen, egal ob im Beruf, im Privaten, im Hobby oder in der Liebe. Sie wollen die Welt umkrempeln, Märtyrer spielen und stellen unrealistisch hohe Anforderungen an sich und ihr Umfeld. Sie wollen stets Höchstleistungen vollbringen und erlauben sich nicht, Fehler machen zu dürfen. Wenn sie bemerken, dass nichts von anderen zurückkommt oder dass sie ihre Ziele nicht immer und überall erreichen können, sind sie von sich enttäuscht, strengen sich vielleicht noch mehr an und ihr Akku läuft langsam leer. Je mehr ihr Akku leerläuft, umso mehr strengen sie sich an und umso wahrscheinlicher kommt es zu einem Burnout.

Ehrgeiz

Menschen mit sehr großem Ehrgeiz sind insbesondere dann gefährdet, an Burnout zu erkranken, wenn der Motor für ihren Ehrgeiz das Gefühl ist, nicht gut genug zu sein, d.h. sie unter einem geringen Selbstwertgefühl leiden. Sie müssen sich und anderen dann durch ihre Leistung immer wieder aufs Neue beweisen, dass sie „wer“ sind und können keine Rücksicht nehmen auf ihren Körper. Da aber kein noch so großer Erfolg ihr Selbstwertgefühl auf Dauer ernähren kann, hetzen sie von einer Herausforderung zur nächsten, kommen nicht zur Ruhe, fühlen sich ständig gehetzt und sind voller Unruhe.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Was bedeutet eigentlich …?: Definition grundlegender Begriffe wie Gesundheit, Prävention und betriebliches Gesundheitsmanagement im Kontext der Arbeitssicherheit.

2 Zahlen & Fakten: Übersicht der Gesundheitsausgaben in Deutschland zwischen 2000 und 2007 sowie eine Analyse relevanter Gesundheitsrisiken.

3 Gesundheitsförderung – Was ist das?: Erläuterung der Definition von Gesundheitsförderung basierend auf der Ottawa-Charta der WHO.

4 Betriebliche Gesundheitsförderung: Darstellung der Notwendigkeit betrieblicher Maßnahmen zur Senkung hoher Krankenstände und Produktivitätsverluste.

5 Gesundheitsförderung – Was sind die Ziele und der Nutzen?: Aufzeigen wirtschaftlicher und sozialer Vorteile durch Firmenfitness und gesundheitsorientierte Arbeitsgestaltung.

6 Arbeitsbedingte Erkrankungen: Klassifizierung häufiger Krankheitsgruppen, die durch Arbeitsumstände beeinflusst werden, wie Muskel- und Skeletterkrankungen.

7 Gesundheitsförderung – Das Eisberg – Modell: Anwendung des Eisberg-Modells zur Visualisierung sichtbarer und unsichtbarer Krankheitskosten in Unternehmen.

8 Burnout Syndrom: Detaillierte Analyse des Burnout-Syndroms inklusive Definition, geschichtlichem Hintergrund, Ursachen und Präventionsstrategien.

9 Zusammenfassung: Abschließende Betrachtung der positiven Auswirkungen betrieblicher Gesundheitsförderung auf Unternehmen und Belegschaft.

Schlüsselwörter

Betriebliches Gesundheitsmanagement, Gesundheitsförderung, Prävention, Burnout-Syndrom, Arbeitsbedingungen, Krankenstand, Gesundheitskosten, Arbeitsunfähigkeit, Stressbewältigung, Perfektionismus, Helfersyndrom, Unternehmenskultur, Arbeitsschutz, Leistungsfähigkeit, Wohlbefinden.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Notwendigkeit und den Vorteilen einer strukturierten betrieblichen Gesundheitsförderung in Unternehmen zur Reduzierung von Fehlzeiten und zur Steigerung der Mitarbeitergesundheit.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind der ökonomische Aspekt des Gesundheitswesens, die Analyse von Gesundheitsrisiken und die tiefgehende Betrachtung des Burnout-Syndroms.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das primäre Ziel ist es aufzuzeigen, wie Unternehmen durch gezielte Präventionsmaßnahmen sowohl ihre Kosten senken als auch die Zufriedenheit und Leistungsfähigkeit ihrer Mitarbeiter verbessern können.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturrecherche und der Auswertung statistischer Daten staatlicher Stellen und Krankenkassen sowie der Analyse bestehender Modelle zur Gesundheitsförderung.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil umfasst die statistische Einordnung von Gesundheitsausgaben, die Definition von Gesundheitsförderung, das Eisberg-Modell zur Kostenvisualisierung sowie eine ausführliche Untersuchung des Burnout-Syndroms.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Betriebliches Gesundheitsmanagement, Burnout-Syndrom, Prävention, Fehlzeitenreduktion und Arbeitsschutz.

Was besagt das Eisberg-Modell in diesem Kontext?

Es verdeutlicht, dass die sichtbaren Kosten (Fehlzeiten/Krankenstand) nur die Spitze eines Eisbergs sind, während unter der Oberfläche das mangelnde Wohlbefinden und die sinkende Motivation als verborgene Kosten für das Unternehmen wirken.

Welche persönlichen Faktoren begünstigen laut der Arbeit ein Burnout?

Die Arbeit identifiziert insbesondere Perfektionismus, Ehrgeiz, das Helfersyndrom sowie die Unfähigkeit, Grenzen zu setzen oder "Nein" zu sagen, als wesentliche persönliche Risikofaktoren.

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Résumé des informations

Titre
Innerbetriebliche Gesundheitsprävention am Arbeitsplatz
Sous-titre
Betriebliche Fitness- und Gesundheitsangebote
Université
University of Koblenz-Landau  (Sportwissenschaft)
Note
1,3
Auteur
Florian Schwarze (Auteur)
Année de publication
2009
Pages
17
N° de catalogue
V149060
ISBN (ebook)
9783640601035
ISBN (Livre)
9783640600946
Langue
allemand
mots-clé
Betrieb Innerbetrieblich Gesundheitsprävention Arbeit Arbeitsplatz Gesundheit Vorsorge Arbeitgeber Burnout Chef Sport Fitness Prävention Gesund Krank Krankheit Vorbeugen Vorsorgen
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Florian Schwarze (Auteur), 2009, Innerbetriebliche Gesundheitsprävention am Arbeitsplatz, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/149060
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Extrait de  17  pages
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