In dieser Arbeit möchte ich mich mit Wittgensteins Gedanken aus den „Philosophischen Untersuchungen“, wie etwas in der Sprache zu seiner Bedeutung kommt, beschäftigen.
Zu diesem Zweck, betrachte ich im ersten Kapitel Wittgensteins Begriffe des Sprachspiels und der Lebensform. Anschließend gehe ich auf das Meinen ein und versuche zu klären, in welchem Zusammenhang es zur Verwendung von Ausdrücken steht. Im darauf folgenden Kapitel werde ich den „therapeutischen“ Aspekt von Wittgensteins Sichtweise auf die Bedeutung darstellen. Zuletzt ziehe ich ein Fazit und erläutere noch meine eigenen Überlegungen zu Wittgensteins Gedanken.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Der Kontext
- Das Meinen
- Die Bedeutung der Bedeutungslosigkeit
- Fazit
- Literaturverzeichnis
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die Arbeit befasst sich mit Wittgensteins Gedanken aus den „Philosophischen Untersuchungen“ und untersucht, wie etwas in der Sprache zu seiner Bedeutung kommt. Sie analysiert die Konzepte des Sprachspiels und der Lebensform, beleuchtet den Zusammenhang zwischen Meinen und der Verwendung von Ausdrücken und stellt den „therapeutischen“ Aspekt von Wittgensteins Sichtweise auf die Bedeutung dar.
- Die Bedeutung eines Wortes als sein Gebrauch in der Sprache
- Die Rolle von Sprachspielen und Lebensformen für die Bedeutung von Ausdrücken
- Der Zusammenhang zwischen Meinen und der Verwendung von Ausdrücken
- Der „therapeutische“ Aspekt von Wittgensteins Sichtweise auf die Bedeutung
- Die Destruktion des Glaubens an die eine, wahre Bedeutung von Wörtern und Sätzen
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung führt in die Thematik der Arbeit ein und stellt die zentralen Fragestellungen vor. Das Kapitel „Der Kontext“ analysiert Wittgensteins Konzepte des Sprachspiels und der Lebensform. Es wird erläutert, wie die Bedeutung eines Wortes durch seinen Gebrauch in der Sprache und seine Rolle im Sprachspiel bestimmt wird. Die Lebensform wird als ein soziales System dargestellt, das die Sprache einbettet und Voraussetzung für deren Gebrauch ist.
Das Kapitel „Das Meinen“ untersucht den Zusammenhang zwischen Meinen und der Verwendung von Ausdrücken. Es wird argumentiert, dass Meinen nicht etwas ist, das dem Sprecher unmissverständlich präsent ist, sondern ein sozialer Sachverhalt. Die Bedeutung eines Ausdrucks wird durch seinen etablierten Gebrauch bestimmt, unabhängig davon, wie er gemeint ist.
Schlüsselwörter
Die Schlüsselwörter und Schwerpunktthemen des Textes umfassen die „Philosophischen Untersuchungen“ von Ludwig Wittgenstein, Sprachspiel, Lebensform, Bedeutung, Meinen, Gebrauch, „therapeutischer“ Aspekt, Destruktion, Sprachphilosophie.
Häufig gestellte Fragen
Was versteht Ludwig Wittgenstein unter einem „Sprachspiel“?
Ein Sprachspiel bezeichnet die Einheit aus Sprache und den Handlungen, mit denen sie verwoben ist. Die Bedeutung eines Wortes ergibt sich dabei aus seinem Gebrauch innerhalb dieses Spiels.
Was ist die „Lebensform“ in Wittgensteins Philosophie?
Die Lebensform ist das soziale und kulturelle System, in das Sprache eingebettet ist. Sie ist die Voraussetzung dafür, dass Sprachspiele funktionieren und verstanden werden können.
Welchen Zusammenhang gibt es zwischen „Meinen“ und der Bedeutung?
Wittgenstein argumentiert, dass Meinen kein rein privater mentaler Akt ist, sondern ein sozialer Sachverhalt. Die Bedeutung eines Ausdrucks wird durch seinen etablierten Gebrauch in der Gemeinschaft bestimmt.
Was ist der „therapeutische“ Aspekt von Wittgensteins Sichtweise?
Der therapeutische Aspekt liegt darin, philosophische Verwirrungen zu lösen, indem man erkennt, dass viele Probleme aus einem falschen Verständnis von Sprache resultieren. Es geht um die Heilung von begrifflichen Unklarheiten.
Warum ist die „Bedeutungslosigkeit“ im Titel relevant?
Der Titel spielt auf die Destruktion des Glaubens an eine einzige, wahre oder metaphysische Bedeutung an. Bedeutung ist nichts Feststehendes, sondern variabel je nach Gebrauch.
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- Patrick Zimmerschied (Autor), 2010, Die Bedeutungslosigkeit der Bedeutung, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/149132