Aufbau und Proportionen des Kopfes, Klassenstufe 7

Räumlichkeit und Körperhaftigkeit, Aufbau des menschlichen Körpers


Unterrichtsentwurf, 2007
13 Seiten, Note: 2,0

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Sachanalyse

2. Didaktische Analyse
2.1 Begründung der Lernaufgabe
2.2 Bedeutsamkeit der Lernaufgabe
2.3 Didaktische Reduktion
2.4 Einbettung der Stunde in die Unterrichtseinheit

3. Voraussetzungen für den Unterricht
3.1 Innere Voraussetzungen bei Schüler/innen
3.2 Äußere Voraussetzungen

4. Lernziele
4.1 Ziel der Unterrichtseinheit
4.2 Ziel der Unterrichtsstunde
4.3 Feinziele

5. Methodische Überlegungen
5.1 Einstiegsmöglichkeiten
5.2 Artikulation
5.3 Sozial- und Aktionsformen
5.4 Medien und Materialien
5.5 Mögliche Schwierigkeiten
5.6 Unterrichtsprinzipien

6. Geplanter Unterrichtsverlauf

7.Literaturverzeichnis

8.Anhang (ohne Abbildungen)
Abbildungen im Anhang mussten aus urheberrechtlichen Gründen entfernt werden

1. Sachanalyse

Zentrales Thema dieser Unterrichtseinheit soll das Erlernen der zeichnerisch, naturalistischen Darstellung des menschlichen Körpers sein. Ziel der Unterrichtsstunde ist der Aufbau und die Proportionierung des Kopfes.

„Der Kopf (lat. caput) als anatomischer Begriff ist der vorderste Körperabschnitt eines Tieres bzw. des Menschen, an dem sich der Mund, die Nase und zentrale Sinnesorgane (Augen, Ohren, Geruchs- und Geschmackssinnesorgane in Mund und Nase) befinden. Darüber hinaus enthält er das Gehirn.

Die primitivsten Vielzeller, so z.B. die Coelenterata, haben keinen Kopf, er ist jedoch bei den meisten Bilateria vorhanden. Bei den Wirbeltieren wird das Gehirn durch den Schädel geschützt.“

Das Gesicht ist vom „... Kopfhaar frei und tritt infolge der größeren Ausbildung des Gehirns weit hervor. So bildet beim Menschen die Stirn, obwohl sie anatomisch nicht zum Gesicht, sondern zum Schädelteil des Kopfes gehört, einen Hauptteil des Gesichts.

Durch die Verschiedenheit der Verhältnisse der einzelnen Gesichtspartien zueinander wird die Gesichtsbildung bedingt. Die je nach der Gemütsstimmung wechselnde Mimik beruht im Wesentlichen auf der Tätigkeit einiger Kopfmuskeln, die als Mimische Muskulatur zusammengefasst werden. Die Mimik wird besonders durch Augen und Mund als die beweglichsten Teile des Gesichts hervorgebracht.“

2. Didaktische Analyse

2.1 Begründung der Lernaufgabe

Nach dem Rahmenlehrplan Rheinland-Pfalz für das Fach Bildende Kunst von 1998 ist unter dem Arbeitsbereich „Zeichnen“ für die Klassenstufen 7-9 das Lernziel „die Fähigkeit, Räumlichkeit und Körperhaftigkeit zeichnerisch darzustellen“ vorgesehen. Als Teilaspekt dieses Lernziels sieht der Lehrplan Kenntnisse über „Einfache Proportionsschemata des menschlichen Körpers und Kopfes“ vor.

(Vgl. Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Weiterbildung:“Lehrplan Bildende Kunst – Rheinland-Pfalz“; SOMMER Verlag; Grünstadt: 10/1998; S. 51)

2.2 Bedeutsamkeit der Lernaufgabe

Da sich die Schüler in der Pubertät verstärkt mit dem jeweils anderen Geschlecht beschäftigen, entwickeln die Schüler ein verstärktes Interesse die Geschlechterdifferenzierung in der Kunst durch verschiedene Zeichenschemata des weiblichen oder männlichen Körpers zu erlernen.

„Toleranz gegenüber dem anderen Geschlecht zu entwickeln ist notwendig für ein gleichwertiges Zusammenleben der Geschlechter.“

(Vgl. Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Weiterbildung:“Lehrplan Bildende Kunst – Rheinland-Pfalz“; SOMMER Verlag; Grünstadt: 10/1998; S. 68)

Das Erlernen von Größen- und Proportionsverhältnissen ist außerdem für das tägliche Leben der Schüler von großer Bedeutung, da sie unter anderem auch im Straßenverkehr unterschiedliche Größen von Entfernungen einschätzen können müssen.

2.3 Didaktische Reduktion

In der Unterrichtsstunde sollen die Schüler zunächst als Einstieg anhand eines Arbeitsblattes die Sinnesorgane (Nase, Augen, Ohren, Mund) versuchen an der richtigen Gesichtspartie zu positionieren. Danach stellen die Schüler ihre Ergebnisse vor. Anhand eines Tafelbildes werden dann die genauen Positionen der jeweiligen Sinnesorgane mit Hilfe von Konstruktionslinien exemplarisch erarbeitet und gesichert. Danach sollen die Schüler das Gesicht des Banknachbarn Skizzieren, indem sie das erarbeitete Zeichenschema verwenden und versuchen das Porträt richtig zu proportionieren.

In dieser Stunde soll das Gesicht des Banknachbarn lediglich skizzenhaft gezeichnet werden, da bis zu diesem Zeitpunkt nur die Proportionierung des Gesichtes im Vordergrund stehen soll. Die detailgetreue Ausarbeitung der Sinnesorgane, Mimik bis hin zum Ganzkörperporträts wird dann in den nächsten Stunden der Unterrichtseinheit folgen.

2.4 Einbettung der Stunde in die Unterrichtseinheit

In der vorhergehenden Stunde erlernten die Schüler die Zeichenschemata des menschlichen Körpers. Nun soll der Aufbau des Kopfes und Proportionierung der einzelnen Gesichtspartien erlernt werden. Die folgende Stunde beschäftigt sich mit Detailzeichnungen verschiedener Gesichtsausdrücke. In den nachfolgenden Stunden beginnen die Schüler mit ihrer praktischen Arbeit, die Zeichnung eines Ganzkörperporträts.

3. Voraussetzungen für den Unterricht

3.1 Innere Voraussetzungen bei Schüler/innen

Der Klassenlehrer der Klasse 7r der Realschule R ist Herr E. Er leitet die Klasse seit dem Anfang des 7. Schuljahres. In diese Klasse gehen 26 Schüler, die sich aus 15 Mädchen und 11 Jungen zusammensetzt. Die Schüler/innen sind alle zwischen 1993/94 geboren und sind demnach alle zwischen 13 und 14 Jahre alt. In der Klasse befinden sich zwei türkische, ein polnischer Schüler und eine russische Schülerin, die jedoch wenig Probleme mit der deutschen Sprache haben. Ein Schüler besitzt eine motorische Störung an der Arbeitshand und hat deshalb Probleme bei einer ruhigen Stiftführung und kann in der Arbeitsgeschwindigkeit nur schwer oder teilweise gar nicht mithalten. Ein Schüler der Klasse neigt stark dazu andere Schüler vom Unterricht abzuhalten und muss deshalb öfter ermahnt und beobachtet werden.

Es gibt speziell im Kunstunterricht große Leistungsunterschiede und Unterschiede im Arbeitstempo der einzelnen Schüler. Hier ist darauf zu achten, dass Schüler, die mit der Arbeitsaufgabe eine Zusatzaufgabe erledigen können oder langsameren Schülern eine Hilfestellung bieten können. Wichtig ist, dass langsamere Schüler nicht von ihrer Arbeit abgehalten oder abgelenkt werden.

3.2 Äußere Voraussetzungen

Die Realschule R besitzt die Klassenstufen 7-10. Die gemeinsame Orientierungsstufe wird schulübergreifend mit der Hauptschule R unterrichtet. An der Realschule R unterrichten 23 Lehrkräfte, die sich aus 14 Lehrerinnen und 9 Lehrern zusammensetzen.

[...]

Ende der Leseprobe aus 13 Seiten

Details

Titel
Aufbau und Proportionen des Kopfes, Klassenstufe 7
Untertitel
Räumlichkeit und Körperhaftigkeit, Aufbau des menschlichen Körpers
Hochschule
Universität Koblenz-Landau
Note
2,0
Autor
Jahr
2007
Seiten
13
Katalognummer
V149141
ISBN (eBook)
9783640871148
ISBN (Buch)
9783640871216
Dateigröße
581 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Aus urheberrechtlichen Gründen mussten die Abbildungen im Anhang der Arbeit entfernt werden.
Schlagworte
Kopf, Biologie, Unterrichtsstunde, Langplanung, Stundenplanung, Aufbau, Proportionen, Stunde, Unterricht
Arbeit zitieren
Florian Schwarze (Autor), 2007, Aufbau und Proportionen des Kopfes, Klassenstufe 7, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/149141

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