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Vermittlungskonzept zum handlungs- und produktionsorientierten Unterricht von Balladen in der 7. Klasse (Gymnasium)

Title: Vermittlungskonzept zum handlungs- und produktionsorientierten Unterricht von Balladen in der 7. Klasse (Gymnasium)

Term Paper , 2023 , 25 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Muri Kläsener (Author)

Didactics - German
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Dieses Vermittlungskonzept stellt eine Form der Vermittlung von lyrischen Inhalten in der Sekundarstufe 1 eines Gymnasiums dar. Es werden die lyrischen Gattungen dargestellt und im Speziellen die Form der Ballade und den Einsatz dieser als Unterrichtsgegenstand exemplarisch vorgeführt.

Dazu werden zunächst die Besonderheiten der Ballade als Mischform literarischer Gattungen beleuchtet, verschiedene Balladentypen, die sich im Laufe der Zeit herauskristallisiert haben, beschrieben und anschließend verschiedene Methoden und Ansätze vorgestellt, die den Schüler*innen helfen, Balladen zu verstehen, zu interpretieren und selbst zu verfassen. Strukturiert ist dieses Konzept durch einen Theorie- und einen Praxisteil.

Der Theorieteil beinhaltet die theoretische Auseinandersetzung mit dem Unterrichtsgegenstand. Dies inkludiert die detaillierte Betrachtung der Ballade als Mischform und die drei Gattungen (Lyrik, Epik und Dramatik). Darauffolgend wird der handlungs- und produktionsorientierte Unterricht als Konzept dargelegt und dessen Chancen und Grenzen literaturbasiert diskutiert.

Der Praxisteil beginnt mit der Darstellung einer exemplarischen Unterrichtsreihe im Rahmen eines handlungs- und produktionsorientierten Unterrichts zum Thema Balladen. Dies wird daran anschließend in einer exemplarischen Unterrichtsstunde vertieft und durch Kompetenzen laut Kernlehrplan (KLP) und Regularien der Kultusministerkonferenz (KMK) legitimiert. Anschließend werden methodisch-didaktische Überlegungen zu der Unterrichtsstunde vorgestellt.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Theoretischer Hintergrund

2.1 Balladen als Mischform

2.1.1 Arten von Balladen

2.1.2 Lyrik

2.1.3 Dramatik

2.1.4 Epik

2.2. Handlungs- und produktionsorientierter Unterricht

2.2.1 Chancen und Grenzen des handlungs- und produktionsorientierten Unterrichts

2.2.2 Methoden des handlungs- und produktionsorientierten Literaturunterrichts

3 Praxisbeispiel: Vermittlung von Balladen als Mischform in der Sekundarstufe I im modernen handlungs- und produktionsorientierten Deutschunterricht

3.1 Reihenverlaufsplan

3.2 Stundenverlaufsplan

3.2.1 Kompetenzangaben

3.2.2 Methodisch-didaktische Analyse

4 Fazit/Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der erfolgreichen Vermittlung von Balladen als Gattungsmischform im Rahmen eines handlungs- und produktionsorientierten Literaturunterrichts in der 7. Klasse am Gymnasium. Das primäre Ziel ist es, den Schülerinnen und Schülern einen ganzheitlichen Zugang zu Balladen zu ermöglichen, ihre literarischen Fähigkeiten zu entwickeln und die Motivation durch kreative Aufgabenformate zu steigern.

  • Theoretische Grundlagen zur Ballade als Mischform aus Lyrik, Epik und Dramatik
  • Konzeptualisierung und didaktische Reflexion des handlungs- und produktionsorientierten Literaturunterrichts
  • Methodenvielfalt für den produktiven Umgang mit literarischen Texten
  • Praxisnahe Umsetzung durch einen detaillierten Reihen- und Stundenverlaufsplan

Auszug aus dem Buch

2.1 Balladen als Mischform

Der Begriff „Ballade“ hat seinen Ursprung im lateinischen Wort „ballare“(= ich tanze) oder italienisch „ballata“ (=tanzen). (vgl. Kluge 2011). Ursprünglich ist dieser Ausdruck seit dem 12. Jahrhundert bei vielen Völkern als „Tanzlied“ geläufig, da Balladen zu dieser Zeit als Erzählung in Form eines Liedes gebräuchlich waren. Dadurch sind viele Balladen vertont worden. In Deutschland setzte sich der Begriff durch die englisch-schottische Strömung und durch Goethes Einfluss ab 1770 in Form von „Kunstballaden“ durch (vgl. Weißert 1993). Balladen sind eine literarische Form, die sich durch ihre Mischung aus lyrischen, erzählerischen und dramatischen Elementen auszeichnet. Sie weist formal und inhaltlich viele Parallelen zu den drei Hauptgattungen der Literatur auf und wird daher als Mischform jener beschrieben (vgl. Zymner 2003). Sie vereint lyrische Elemente wie Reime, Rhythmus und Metrum mit erzählerischen Elementen, die sich in der Handlung und den Figuren wiederspiegeln.

Dramatische Merkmale lassen sich in den Dialogen und dem Spannungsbogen der Texte wiederfinden. Die Form der Ballade ähnelt einem Gedicht, da sie in Strophenform geschrieben ist und einen wiederkehrenden Refrain aufweist. Die Texte können in Prosa oder Versen verfasst sein (vgl. Dube & Führer 2020). Der inhaltliche Kern der Ballade gibt meistens eine düstere und tragische Stimmung wieder und bildet häufig die „innere“ und „äußere“ Natur einer Person als „Gegendarstellung“ ab (vgl. ebd.). Zudem erzählen sie von tragischen oder mysteriösen Ereignissen und haben häufig die Liebe, den Tod, Schicksalsschläge oder Rache zum Thema. In der Regel sind sie von historischen oder mythologischen Figuren und Ereignissen inspiriert (vgl. ebd.). Epische Merkmale lassen sich im Erzählstil durch einen auktorialen Erzähler, der Präsentation der Handlung in Form einer Geschichte und der Figuren, die in der Geschichte agieren, festmachen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung benennt die Herausforderungen und Chancen der Balladenvermittlung in der 7. Klasse und skizziert das Ziel, ein handlungs- und produktionsorientiertes Konzept für diesen Bereich zu entwickeln.

2 Theoretischer Hintergrund: Dieses Kapitel erläutert die Ballade als komplexe Mischform der literarischen Gattungen und diskutiert die Theorie sowie die Methoden des handlungs- und produktionsorientierten Literaturunterrichts.

3 Praxisbeispiel: Vermittlung von Balladen als Mischform in der Sekundarstufe I im modernen handlungs- und produktionsorientierten Deutschunterricht: Der Praxisteil konkretisiert die theoretischen Aspekte durch einen detaillierten Reihenverlaufsplan sowie eine exemplarische Unterrichtsstunde inklusive Kompetenzorientierung und fachdidaktischer Analyse.

4 Fazit/Ausblick: Das Fazit stellt die Erkenntnisse zusammen und resümiert, wie durch produktive Ansätze ein tieferes Verständnis für Balladen bei den Lernenden gefördert werden kann.

Schlüsselwörter

Ballade, Literaturunterricht, Handlungs- und Produktionsorientierung, Sekundarstufe I, Gattungsmischform, Lyrik, Epik, Dramatik, produktive Verfahren, Unterrichtsplanung, kreatives Schreiben, Szenisches Interpretieren, Kompetenzorientierung, Deutschunterricht.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der didaktischen Konzeption eines modernen, handlungs- und produktionsorientierten Balladenunterrichts für die 7. Klasse an einem Gymnasium.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die theoretische Bestimmung der Ballade als Mischform, die Methoden der Handlungs- und Produktionsorientierung sowie deren praktische Anwendung im Literaturunterricht.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Schülerinnen und Schüler durch ganzheitliche, produktive Zugänge und eine kritische Auseinandersetzung ein tieferes Verständnis für Balladen entwickeln und ihre literarischen Fähigkeiten entfalten können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine literatur- und fachdidaktische Arbeit, die literaturbasiert theoretische Grundlagen mit einem praxisbezogenen Vermittlungskonzept verbindet.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische fundierte Einbettung der Gattung Ballade und der Unterrichtskonzeption sowie einen umfangreichen Praxisteil mit Reihen- und Stundenverlaufsplan.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Ballade, Handlungs- und Produktionsorientierung, Deutschunterricht, Literaturdidaktik und kreative Methoden.

Warum wird die Ballade als Mischform bezeichnet?

Die Ballade wird als Mischform bezeichnet, da sie inhaltlich und formal Merkmale der drei literarischen Grundgattungen – Lyrik (z.B. Reim, Rhythmus), Epik (z.B. erzählte Handlung) und Dramatik (z.B. Dialoge, Spannungsbogen) – vereint.

Wie unterscheidet sich der hier vorgeschlagene Unterricht vom traditionell rezeptiven Ansatz?

Im Gegensatz zum traditionell analysierenden Unterricht rückt dieser Ansatz das Subjekt und seine kreative Tätigkeit in das Zentrum, wodurch Lernende durch Produktion (z.B. Weiterschreiben, szenisches Darstellen) aktiv zur Sinnbildung beitragen.

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Details

Title
Vermittlungskonzept zum handlungs- und produktionsorientierten Unterricht von Balladen in der 7. Klasse (Gymnasium)
College
University of Dortmund  (Literaturdidaktik)
Grade
1,3
Author
Muri Kläsener (Author)
Publication Year
2023
Pages
25
Catalog Number
V1491450
ISBN (PDF)
9783389070420
ISBN (Book)
9783389070437
Language
German
Tags
Balladen Gymnasium handlungs- und produktionsorientierter Unterricht Lyrik
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Muri Kläsener (Author), 2023, Vermittlungskonzept zum handlungs- und produktionsorientierten Unterricht von Balladen in der 7. Klasse (Gymnasium), Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1491450
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