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Arbeitszufriedenheit und Emotionsregulation: Emotionen, Regulation und Leistung

Title: Arbeitszufriedenheit und Emotionsregulation: Emotionen, Regulation und Leistung

Term Paper (Advanced seminar) , 2009 , 18 Pages , Grade: 2,7

Autor:in: Jens Möller (Author)

Psychology - Work, Business, Organisation
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Ein Mitarbeiter hat in einer bestimmten Arbeitssituation ein Gespräch mit seinem Vorgesetzten über eine durchgeführte Tätigkeit. In dieser Unterhaltung legt der Vorgesetzte dem Angestellten nahe, sich wieder mehr auf seine Arbeit zu konzentrieren und zurück zu seiner früheren Leistungsfähigkeit zu finden.
In einer anderen Situation befindet sich derselbe Mitarbeiter in einem Streitgespräch mit einem Kollegen über den weiteren Ablauf der anstehenden Aufgaben und der bisher gezeigten Leistung des jeweils Anderen. Beide finden dabei keinen gemeinsamen Nenner und widmen sich daraufhin wieder, mit angestautem Ärger über den jeweils Anderen, ihrer eigentlichen Tätigkeit.
Ein Lob des Vorgesetzen beim anberaumtem Feedback-Gespräch, ein paar Tage später, lässt den Mitarbeiter mit einem glücklichen Gefühl an die Arbeit zurückkehren.
Alle diese exemplarisch ausgewählten Situationen haben eins gemeinsam, durch eine bestimmte Situation wird eine Emotion hervorgerufen, sei es Ärger über die Kritik, Wut über den Kollegen oder Freude über das Lob. Meistens kann aus solchen Situationen eine Bewertung über die Arbeitszufriedenheit erfolgen. Negative Erlebnisse haben eine niedrigere Arbeitszufriedenheit zur Folge und positive im Umkehrschluss eine höhere. Zusätzlich spielt in allen Situationen die Leistung eine Rolle, wobei in der ersten Situation ein Leistungsabfall registriert wurde und in Situation zwei scheinbar unterschiedliche Meinungen über die Leistung vorherrschen.
Nun können anhand dieser beispielhaften Situationen mehrere Fragen gestellt werden. Ist die Leistung an verschiedenen Tageszeitpunkten oder über einen länger betrachteten Zeitraum unterschiedlich? Werden im Laufe eines Tages verschiedene Emotionen reguliert? Inwieweit wird die Leistung durch die jeweilige Situation beeinflusst? Wie können diese verschiedenen Situationen, Leistungen sowie Emotionen das Wohlbefinden auf der Arbeit erklären?
In der folgenden Arbeit wird versucht Antwortmöglichkeiten auf diese Fragen anhand ei-nes von Beal et al. (2005) theoretisch entwickelten Modells zu geben. In diesem Modell wird versucht die Leistungsschwankungen während eines Tages theoretisch aufzuzeigen. Weiterhin wird eine Theorie über das Zusammenspiel zwischen Leistung, Aufmerksamkeit und Emotionen entwickelt.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Vorbemerkungen

2.1. Emotionen

2.2. Regulation

2.3. Leistung

3. Modell von Beal et al.

3.1. Theoretische Tageseinteilung

3.2. Leistungsprozess am Tag ohne Emotionen

3.3. Leistungsprozess am Tag mit Emotionen

4. Modell Anwendung in der Praxis

5. Schlussbetrachtung

5.1. Kritische Betrachtung

5.2. Ausblick

5.3. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das von Beal et al. (2005) entwickelte Modell, das Leistungsschwankungen innerhalb eines Arbeitstages durch das Zusammenspiel von Aufmerksamkeit, Emotionen und deren Regulation theoretisch erklärt.

  • Analyse des Einflusses von Emotionen auf die individuelle Leistungsfähigkeit.
  • Untersuchung der Rolle der Emotionsregulation und Ressourcenerschöpfung.
  • Diskussion der theoretischen Aufteilung eines Arbeitstages in einzelne Episoden.
  • Darstellung von Anwendungsmöglichkeiten des Modells in der beruflichen Praxis.

Auszug aus dem Buch

3.1. Theoretische Tageseinteilung

Es ist ersichtlich, dass jeder in seinen Fähigkeiten und Ressourcen die ihm zur Verfügung stehen unterschiedlich ist. Somit hat jemand mehr Erfahrung für die Bewältigung einer Aufgabe, ein anderer verfügt über mehr Wissen, welches zum Erfolg einer Aufgabe verhilft, wieder ein anderer besitzt mehr Geschick für die Aufgabe als andere. Damit muss jeder in seiner Leistung individuell betrachtet werden. Zusätzlich sind immer unterschiedliche Leistungen im Laufe der Zeit zu erwarten. Um diese Erwartung auch belegen zu können, muss ein Arbeitstag in Phasen unterteilt werden.

Beal et al. (2005) haben nun zuerst den Arbeitstag in verschiedene Episoden eingeteilt (Abbildung 1). Eine Annahme in dieser Aufstellung ist, dass eine Episode definitiv endet, egal ob die darin erfolgte Tätigkeit beendet worden ist oder nicht. Demnach wird jede Episode von neuem einzeln betrachtet obwohl es noch dieselbe Aufgabe sein kann.

Zur Erleichterung wurden die Phasen in A, B, C und D unterteilt. Die Buchstaben A, B, C, D und X über den Pfeilen stellen die jeweilige Aufmerksamkeit auf die jeweilige Episode dar. A bedeutet die Aufmerksamkeit auf Episode A, B die Aufmerksamkeit auf Episode B, C die Aufmerksamkeit auf Episode C und D die Aufmerksamkeit auf Episode D. Die Aufmerksamkeit X stellt eine Ablenkung von der jeweiligen Aufgabe dar.

Eine Ablenkung kann durch verschiedenste Gründe eintreten, sei es der Vorgesetzte, welcher ein persönliches Gespräch führen möchte oder ein privater Anruf. Dabei ist anzunehmen, sollte keine Ablenkung vorliegen und gleichzeitig die mögliche Leistung ganz ausgeschöpft werden, wird die Aufgabe zu 100 Prozent erfüllt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik ein, wie Emotionen und verschiedene Arbeitssituationen die tägliche Leistung eines Mitarbeiters beeinflussen können.

2. Vorbemerkungen: Es werden die zentralen Begriffe Emotionen, Regulation und Leistung definiert, um eine theoretische Basis für das im weiteren Verlauf betrachtete Modell zu schaffen.

3. Modell von Beal et al.: Dieses Hauptkapitel erläutert das theoretische Modell zur Einteilung des Arbeitstages in Leistungsphasen und analysiert den Leistungsprozess sowohl ohne als auch mit dem Einfluss von Emotionen.

4. Modell Anwendung in der Praxis: Es werden empirische Möglichkeiten und Herausforderungen diskutiert, das Modell in einer Arbeitsumgebung oder im Labor anzuwenden.

5. Schlussbetrachtung: Das Kapitel bietet eine kritische Würdigung des Modells, gibt einen Ausblick auf die weitere Forschung und fasst die zentralen Ergebnisse der Arbeit zusammen.

Schlüsselwörter

Emotionen, Emotionsregulation, Arbeitsleistung, Leistungsphasen, Aufmerksamkeit, Selbstregulation, Ressourcenerschöpfung, Appraisal, Arbeitszufriedenheit, Modell von Beal, Wirtschaftspsychologie, Tagesablauf, Leistungsdynamik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Frage, wie Emotionen und deren Regulation die Arbeitsleistung von Individuen über den Verlauf eines Arbeitstages hinweg beeinflussen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themenfelder sind die psychologische Fundierung von Emotionen und Leistung, das Prozessmodell von Beal et al. sowie die Herausforderungen der empirischen Messung von Leistungsdynamiken.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das primäre Ziel ist die theoretische Aufarbeitung des Modells von Beal et al., um aufzuzeigen, wie Leistungsschwankungen am Arbeitsplatz durch emotionale Prozesse erklärbar werden.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf einer umfassenden Literaturanalyse und der kritischen Diskussion eines spezifischen psychologischen Modells basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden die theoretischen Grundlagen (Emotion, Regulation, Leistung) sowie das detaillierte Phasenmodell von Beal et al. vorgestellt und auf seine praktische Anwendbarkeit hin geprüft.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind insbesondere Emotionsregulation, Leistungsphasen, Aufmerksamkeit, Ressourcenerschöpfung und Leistungsdynamik.

Wie unterscheidet sich die Regulation in der Wirtschaft von der in der Psychologie?

Während in der Wirtschaft die Regulierung oft bewusst zur Marktstabilisierung erfolgt, können psychologische Regulationsprozesse von Emotionen auch automatisch oder unbewusst ablaufen.

Welche Bedeutung hat das "Multi-Tasking" in diesem Modell?

Das Modell von Beal et al. schließt Multi-Tasking explizit aus, da die Zuweisung von Aufmerksamkeit auf mehrere Aufgaben gleichzeitig zu komplex für die theoretische Erfassung im gewählten Modellrahmen ist.

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Details

Title
Arbeitszufriedenheit und Emotionsregulation: Emotionen, Regulation und Leistung
College
University of Cologne
Grade
2,7
Author
Jens Möller (Author)
Publication Year
2009
Pages
18
Catalog Number
V149294
ISBN (eBook)
9783640599585
ISBN (Book)
9783640599974
Language
German
Tags
Emotion Regulation Leistung Wirtschaftspsychologie Leistungsfähigkeit Leistungsprozess Arbeitszufriedenheit Wohlbefinden Aufmerksamkeit Leistungsschwankungen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Jens Möller (Author), 2009, Arbeitszufriedenheit und Emotionsregulation: Emotionen, Regulation und Leistung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/149294
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