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Descartes Fundament

Der Existenzbeweis des Ichs in den Meditationen über die Grundlage der Philosophie

Título: Descartes Fundament

Trabajo Escrito , 2007 , 12 Páginas , Calificación: 3

Autor:in: Maria Jeß (Autor)

Filosofía - Filosofía de los siglos XVII y XVIII
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Auf der Suche nach der Grundfeste aller Wissenschaft stürzt René Descartes in den Meditationen über die Grundlage der Philosophie alles das uns Bekannte in tiefen Zweifel, um in dieser Leere den ersten unbezweifelbaren festen Punkt zu suchen. Von diesem Punkt aus, so Descartes, lässt sich überhaupt erst jede Form von Wissenschaft sicher entwickeln.
Dies ist in meinen Augen eine der interessantesten Stellen in den Meditationen über die Grundlage der Philosophie, da es einige problematische Stellen gibt, die zu scheinbaren Widersprüchen führen können. Dies ergibt sich sowohl aus der Textgrundlage - als einer nicht zwingend systematischen Meditation - als auch aus den Gedanken selbst in ihrer Radikalität (methodischer Zweifel). Letzteres erweist sich auch für Descartes als problematisch und stellt somit, meiner Meinung nach, eine besondere Herausforderung für die Interpretation dieses Auszugs dar.
Mich dieser Problematik widmend, wird meine Auseinandersetzung mit Descartes hier ansetzen. Dies geschieht, in dem ich seine Argumentation Satz für Satz nachvollziehe, um Klarheit über die bis zu diesem Punkt gemachten Annahmen zu erhalten. Ich beginne mit der ersten Meditation und den darin gesetzten Voraussetzungen. Anschließend komme ich zum Existenzbeweis (zweite Meditation), indem ich in Descartes’ Argumentation überprüfe, ob sein Existenzbeweis in dieser Form überhaupt durchführbar ist. Kann Descartes Gott und einen bösen Geist als Prüfstein einsetzen und warum hat er diesen Weg gewählt?
Als Ergebnis seiner Argumentation und Fundament für seine Meditationen trifft er die Aussage, dass das Ich ist und existiert, solang es dies denkt oder ausspricht. Diesen Punkt nachzuvollziehen, bedarf es, die möglichen Widersprüche zu erkennen und zu lösen, worin ich den Anspruch meiner Arbeit sehe.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Voraussetzung für den Existenzbeweis in der ersten Meditation

3 Die Argumentation zum Existenzbeweis

3.1 Gott der dem Ich Vorstellungen einflößt

3.2 Das Ich redet sich etwas ein

3.3 Der böse Geist der das Ich täuscht

4 Existenzbeweis

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Diese Arbeit widmet sich der kritischen Untersuchung des cartesianischen Existenzbeweises in den „Meditationen über die Grundlagen der Philosophie“. Ziel ist es, die Argumentationsschritte zur Etablierung des Ichs als unbezweifelbaren Fundaments nachzuvollziehen und dabei mögliche logische Widersprüche innerhalb der von Descartes gewählten Voraussetzungen aufzudecken.

  • Methodischer Zweifel als Ausgangspunkt der Erkenntnissuche
  • Analyse der Rolle Gottes und des bösen Geistes als Prüfinstanzen
  • Dekonstruktion des Begriffs „Urheber“ bei der Ich-Konstitution
  • Hinterfragung der Unabhängigkeit des Ichs von Körper und Sinnen
  • Validierung der logischen Konsistenz des „Cogito-Arguments“

Auszug aus dem Buch

Die Argumentation zum Existenzbeweis

Nach den Überlegungen aus der ersten Meditation ist Descartes am Anfang der zweiten Meditation an einem Punkt, an dem es nichts Sicheres und Gewisses mehr gibt. Auf der Suche nach der ersten zweifelsfreien Grundlage hat er zuvor alles in Zweifel gezogen und er befindet sich nun verwirrt und haltlos in einem „tiefen Strudel“. Trotz dieser Unsicherheit vertraut er auf seine Methode und er will weiter voranschreiten und etwas finden, das gewiss und an dem zu zweifeln nicht möglich ist, denn ohne jenen festen Punkt - die unbezweifelbare Grundlage - kann er sich nicht aus dem Strudel befreien und die bestehende Unsicherheit durch Festes und Bleibendes ersetzen. Schließlich will er alle zweifelhaften Dinge von sich fernhalten, um keinem Irrtum zu unterliegen.

Was ist bis jetzt sicher, worauf lässt sich aufbauen? Descartes sucht nach irgendetwas Gewissem und wenn es die Gewissheit ist, dass es nichts Gewisses gibt. In dieser Leere versucht er nun etwas zu finden, das zweifelsfrei ist, also jeglicher Überprüfung durch den Verstand besteht. Es gibt jedoch auch die Möglichkeit, dass es diesen zweifelsfreien Punkt gar nicht gibt.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Zielsetzung ein, die radikalen Zweifel Descartes' als Ausgangspunkt für die philosophische Grundlegung zu verstehen.

2 Voraussetzung für den Existenzbeweis in der ersten Meditation: Hier wird Descartes' Methode des radikalen Zweifelns dargelegt, in der er sämtliche Überzeugungen hinterfragt, um ein unerschütterliches Fundament zu finden.

3 Die Argumentation zum Existenzbeweis: Dieses Kapitel analysiert detailliert die drei zentralen Szenarien – die Einflüsterung durch Gott, das Einreden durch das Ich selbst sowie die Täuschung durch einen bösen Geist – als Prüfsteine für das „Cogito“.

4 Existenzbeweis: Im abschließenden Hauptkapitel wird das „Ich bin, ich existiere“ als fundamentale Erkenntnis bestätigt, während gleichzeitig auf die methodische Schwierigkeit innerhalb der vorangegangenen Beweisführung hingewiesen wird.

Schlüsselwörter

René Descartes, Meditationen, Existenzbeweis, methodischer Zweifel, Cogito-Argument, böser Geist, Ich, Gewissheit, Grundfeste, Erkenntnistheorie, Ontologie, Fundament, Täuschung, Urheber, Philosophie

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert kritisch den Existenzbeweis von René Descartes in seinen „Meditationen über die Grundlagen der Philosophie“.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Zu den Kernpunkten gehören der methodische Zweifel, die Rolle des Ichs als denkende Instanz und die Überprüfung der Voraussetzungen, die Descartes nutzt, um das Ich als gewiss zu etablieren.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, die Argumentationskette „Ich bin, ich existiere“ Satz für Satz nachzuvollziehen und zu prüfen, ob der Beweis angesichts der angenommenen Extrempositionen wie des bösen Geistes logisch konsistent bleibt.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet die Autorin?

Die Autorin wendet eine textanalytische, hermeneutische Methode an, um die Struktur von Descartes' Argumentation systematisch zu durchdringen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit der Analyse der verschiedenen Täuschungsszenarien und der Frage, ob das Ich eine von Materie und Sinnen unabhängige Existenz innerhalb von Descartes' System beanspruchen kann.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Begriffe sind unter anderem methodischer Zweifel, Existenzbeweis, Cogito-Argument, böser Geist und die cartesianische Erkenntnistheorie.

Warum spielt die Figur des bösen Geistes eine so zentrale Rolle?

Der böse Geist dient als radikale Gegeninstanz, um die Sicherheit der Wahrnehmung zu zerstören und somit die Frage nach einem unbezweifelbaren „festen Punkt“ zu erzwingen.

Zu welchem Schluss kommt die Autorin bezüglich der logischen Strenge von Descartes?

Die Autorin merkt an, dass bei einer konsequenten Verfolgung der von Descartes gesetzten Voraussetzungen Widersprüchlichkeiten auftreten, da die Entitäten Gott und böser Geist die Stabilität des Fundaments gefährden.

Final del extracto de 12 páginas  - subir

Detalles

Título
Descartes Fundament
Subtítulo
Der Existenzbeweis des Ichs in den Meditationen über die Grundlage der Philosophie
Universidad
Martin Luther University  (Philosophie)
Curso
René Descartes, Meditationen über die Grundlagen der Philosophie
Calificación
3
Autor
Maria Jeß (Autor)
Año de publicación
2007
Páginas
12
No. de catálogo
V149375
ISBN (Ebook)
9783640598601
ISBN (Libro)
9783640598502
Idioma
Alemán
Etiqueta
Descartes Mediationes cogito ergo sum Cogito Argument Rene
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Maria Jeß (Autor), 2007, Descartes Fundament, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/149375
Leer eBook
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