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Untersuchung von Erfolgsfaktoren in der Samstagabend-Unterhaltung

Am Beispiel von Wetten, dass..?

Title: Untersuchung von Erfolgsfaktoren in der Samstagabend-Unterhaltung

Bachelor Thesis , 2006 , 97 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Nils Dienemann (Author)

Communications - Movies and Television
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Die große Samstagabend-Show erfreute sich seit Anbeginn der deutschen Rundfunkanstalten in den 1950er Jahren großer Zuschauerbeliebtheit. Fernsehen war zu der damaligen Zeit ein Gemeinschaftserlebnis, und die Programmform der großen Samstagabend-Show hat dies mit seiner Familienorientierung unterstrichen. Fernsehen war für Alle da.
In den 1980er Jahren entwickelte sich das Broadcasting der Sender immer mehr zum zielgruppen- und programmsparten-orientierten Narrowcasting. Dieser Wandel der Medienlandschaft brachte auch ein verändertes Fernsehnutzungsverhalten mit sich. Die Zielgruppen differenzierten sich zunehmend in unterschiedliche (Interessen-) Bereiche.
Die klassischen Samstagabend-Shows verschwanden mehr und mehr von der Mattscheibe, und völlig neuartige Formate drängten auf den Fernsehmarkt. Von dieser Entwicklung ist im Genre der großen Familienshows am Samstagabend, die gemeinsam vom Enkel bis hin zum Opa geschaut wurden, nur noch Wetten, dass..? übrig geblieben.
Wenngleich die Quotenentwicklung bedingt durch die voranschreitende Segmentierung des Marktes und vermehrte Programmkonkurrenz auch für Wetten, dass..? in den letzten Jahren rückläufig ist, so gilt die Sendung heute dennoch als größte und erfolgreichste Show Europas.
Vor diesem Hintergrund drängen sich die Fragen auf, was den Erfolg von Wetten, dass..? kennzeichnet: was macht Wetten, dass..?, zur Ausnahme und somit besonders? Gibt es Erfolgsfaktoren und wenn ja, welche sind für den Erfolg ursächlich? Diesen Fragen wird in der Arbeit nachgegangen werden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Geschichte und Wandel der Samstagabend-Show

2.1 Einleitung zur Geschichte

2.2 Versuch einer Definition

2.3 Weitere Erläuterungen bzw. Eingrenzungen

2.4 Die 1950er Jahre – Entstehung eines neuen Genres

2.4.1 Frankenfeld und Kulenkampff – Die ersten Unterhaltungsstars

2.5 Die 1960er Jahre – Bunt gewordene Unterhaltung

2.6 Die 1970er – Parallele Entwicklung

2.7 Die 1980er Jahre – Neue Strukturen gegen alte Traditionen

3. Ursachen zum Untergang der großen Samstagabendshow

4. Einleitendes zu Wetten, dass..?

4.1 Produktionsaufwand

5. Klassifizierungsversuch von Wetten, dass..?

5.1 Konzept

5.2 Spiel

5.3 Prominenz

5.4 Schwerpunkt der Sendung

6. Strukturanalyse von Wetten, dass..?

6.1 Ablaufstruktur

6.2 Dramaturgie

6.2.1 Nebenhandlung

6.2.2 Haupthandlung

7. Inhaltsanalyse

7.1 Wetten

7.1.2 Außenwette und Stadtwette

7.1.3 Wetteinlösungen

7.2 Talks / Gesprächsrunden

7.2.1 Gästekonstellation

7.2.2 Gesprächsinhalt

7.3 Show-Acts

7.4 Showmaster

8. Exkurs: Thomas Gottschalk

9. Expertenmeinung zu Wetten, dass..?

10. Zusammenfassung und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Erfolgsfaktoren der Samstagabend-Show "Wetten, dass..?", um zu ergründen, warum das Format trotz des Rückgangs klassischer Samstagabend-Shows im deutschsprachigen Fernsehen über Jahrzehnte hinweg erfolgreich blieb.

  • Historische Entwicklung der Samstagabend-Show in Deutschland
  • Strukturanalyse des Sendungsablaufs
  • Inhaltsanalyse der zentralen Komponenten (Wetten, Talks, Show-Acts)
  • Die Rolle und mediale Wirksamkeit des Showmasters Thomas Gottschalk
  • Einfluss von Produktionsaufwand und Expertenmeinungen auf den Erfolg

Auszug aus dem Buch

4.1 Produktionsaufwand

Die Bedingungen und der Aufwand für eine Samstagabend-Show wie Wd kann ohne einen weiteren Blick nur erahnt werden. Es folgt ein Überblick über den Produktionsaufwand einer Wd-Folge und seine Relevanz als möglicher Erfolgsfaktor.

Wd wird in der Regel sechsmal pro Jahr produziert von ZDF, ORF und SF DRS und wird als Eurovision-Sendung in Deutschland, Österreich und Schweiz live gesendet. Für gewöhnlich werden drei Folgen im ersten Halbjahr und drei im zweiten Halbjahr geplant. Dazwischen liegt die Sommerpause, die die Staffel beendet. Ausnahmen bilden die vereinzelt seit 1991 auftauchenden „Sommerausgaben“, die als „Open-Air-Veranstaltung überwiegend im Ausland stattfinden.

Zu Beginn der Planung einer Wd-Produktion entscheidet die ZDF-Abteilung "Kooperationen und Hallenveranstaltungen" in Absprache mit der Produktionsleitung und der Redaktion über die Veranstaltungsorte in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Es ist vorgesehen, die Show „möglichst in jeder Region einmal zu Gast sein zu lassen.“ Dafür müssen eine Reihe von Faktoren gewährleistet sein. Eine Stadt muss eine Halle mit einer Mindestkapazität von ca. 2000 - 4000 Gästen und ausreichend Hotelmöglichkeiten besitzen. Dementsprechend eine hohe Anzahl von Toiletten und Catering für 300 – 500 Mitarbeiter, Kandidaten und Gäste. Die Decke der Veranstaltungshalle muss 20 - 28 Tonnen technische Geräte tragen können. Ebenso Voraussetzungen sind geeignete Zufahrtsbedingungen für Lastwagen und einen nahe gelegenen Flughafen für den An- und Abtransport von Studio-Material und prominenten Gästen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die historische Bedeutung der Samstagabend-Show ein und formuliert die Forschungsfrage nach den Erfolgsfaktoren von "Wetten, dass..?".

2. Geschichte und Wandel der Samstagabend-Show: Dieses Kapitel zeichnet die Entwicklung des Genres von den Anfängen in den 1950er Jahren bis zur 1980er Jahren nach.

3. Ursachen zum Untergang der großen Samstagabendshows: Das Kapitel analysiert, warum viele Formate der Gattung gescheitert sind und leitet daraus Anforderungen für ein langlebiges Konzept ab.

4. Einleitendes zu Wetten, dass..?: Hier wird das Konzept der Show, ihr Modus Operandi und der immense Produktionsaufwand als möglicher Erfolgsfaktor vorgestellt.

5. Klassifizierungsversuch von Wetten, dass..?: Es wird versucht, die Sendung in den TV-Unterhaltungssektor einzuordnen und ihre zentralen Charakteristika zu benennen.

6. Strukturanalyse von Wetten, dass..?: Das Kapitel untersucht den wiederkehrenden Ablauf der Sendung, ihre Dramaturgie auf Neben- und Haupthandlungsebenen sowie den Spannungsaufbau.

7. Inhaltsanalyse: Diese Sektion analysiert detailliert die vier tragenden Säulen: Wetten, Talks, Show-Acts und die Funktion des Showmasters.

8. Exkurs: Thomas Gottschalk: Der Exkurs beleuchtet die Person Gottschalk und seine professionelle Rolle in der Medienbranche, die über seine Funktion als Moderator hinausgeht.

9. Expertenmeinung zu Wetten, dass..?: Ein Experteninterview mit Dr. Gerd Hallenberger untermauert die Ergebnisse und gibt einen Ausblick auf die Zukunft des Genres.

10. Zusammenfassung und Ausblick: Das Fazit fasst die identifizierten Erfolgsfaktoren zusammen und bewertet die zukünftige Relevanz des Formats.

Schlüsselwörter

Wetten, dass..?, Samstagabend-Show, Thomas Gottschalk, Erfolgsfaktoren, Game-Show, Fernsehunterhaltung, Dramaturgie, Zuschauerbindung, Publikumsnähe, Produktionsaufwand, Stadtwette, Live-Medium, Medienwissenschaft, Unterhaltungsshow.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Untersuchung der Samstagabend-Show "Wetten, dass..?" und der Identifikation der Faktoren, die ihren langjährigen Erfolg im Vergleich zu anderen Formaten ausmachen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die Schwerpunkte liegen auf der historischen Einordnung des Genres, der Analyse des Produktionsaufwands, der strukturellen und inhaltlichen Zusammensetzung der Sendung sowie der Bedeutung des Moderators.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die spezifischen Charakteristika der Sendung herauszuarbeiten und zu bestimmen, warum das Format als langlebiger "Dauerbrenner" trotz starker Konkurrenz über Jahrzehnte erfolgreich blieb.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet der Autor?

Der Autor führt eine Strukturanalyse und eine Inhaltsanalyse anhand von sechs ausgewählten Sendungsausgaben durch. Zudem wurden Experteninterviews geführt und statistische Daten (Quoten, Gästehäufigkeit) ausgewertet.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in einen Klassifizierungsversuch, eine detaillierte Strukturanalyse des Sendungsablaufs, eine Inhaltsanalyse der Komponenten (Wetten, Talk, Show-Acts, Showmaster) sowie einen Exkurs über Thomas Gottschalk.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Samstagabend-Show, Erfolgsfaktoren, Zuschauerbindung, Dramaturgie und die spezifische "People-Show"-Struktur von "Wetten, dass..?".

Welche Rolle spielt der Showmaster in der Sendung?

Der Showmaster fungiert als zentrale Figur, die alle Elemente zusammenhält, und baut zu den Zuschauern ein parasoziales Interaktionsverhältnis auf. Thomas Gottschalk wird dabei als idealer Showmaster mit hoher Assoziationsfähigkeit und Beliebtheit identifiziert.

Warum gilt der "Spielteil" als entscheidender Erfolgsfaktor?

Der Spielteil ("Wetten") macht die Sendung massenkompatibel und einzigartig. Er ermöglicht es Nicht-Prominenten, aktiv an der Show teilzunehmen und mit ihren bizarren Leistungen Teil der Sendung zu werden, was eine hohe Zuschaueridentifikation erzeugt.

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Details

Title
Untersuchung von Erfolgsfaktoren in der Samstagabend-Unterhaltung
Subtitle
Am Beispiel von Wetten, dass..?
College
University of Applied Sciences Mittweida
Grade
1,0
Author
Nils Dienemann (Author)
Publication Year
2006
Pages
97
Catalog Number
V149479
ISBN (eBook)
9783640621095
ISBN (Book)
9783640621699
Language
German
Tags
Medien Medienwissenschaft TV Unterhaltung Samstagabend Show Gottschalk Thomas Gottschalk Elstner Frank Elstner Erfolgsfaktoren wissenschaftliche Arbeit Hallenberger Gerd Hallenberger Wetten dass Wetten Nils Dienemann Dienemann
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Nils Dienemann (Author), 2006, Untersuchung von Erfolgsfaktoren in der Samstagabend-Unterhaltung , Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/149479
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