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Public History. Rezeption frühneuzeitlicher Geschichte im (Brett-) Spiel. Portfolio

Título: Public History. Rezeption frühneuzeitlicher Geschichte im (Brett-) Spiel. Portfolio

Proyecto de Trabajo , 2020 , 9 Páginas , Calificación: 1.7

Autor:in: Anonym (Autor)

Historia - Otros
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Das zentrale Thema des Seminars befasst sich mit der Vermittlung von Geschichte und wie diese durch frühneuzeitliche Brettspiele veranschaulicht werden kann.
Deshalb haben wir den Aufsatz „Public History. Vier Umkreisungen eines widerspenstigen Gegenstandes“ von Christine Gundermann gelesen. Allgemein begann die Public History ab den 1970er Jahren als Graswurzelbewegung im englischen Raum und 2012 gab es die erste deutsche Professur in Heidelberg. Zunächst wird Public History in vier Bereiche „die (nach wissenschaftlichen Regeln erfolgende) Konstruktion von Geschichte sowie das Produkt selbst, die Kommunikation dieser Geschichte an ein Publikum, das nicht im Fach spezialisiert ist, und die (auch kritisch reflektierte) Nutzung dieser Geschichte für unterschiedlichste Zwecke und Ziele“ aufgeteilt und definiert. Im weiteren Verlauf wird Public History dann als „Wissenschaft der Kommunikation von Geschichte“ definiert, da Geschichte durch das Forschungsfeld Public History veröffentlicht werden und an (nicht akademische) geschichtsinteressierte vermittelt werden kann.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

Public History

Gedanken, Fragen und Rezeption

Spiel: Mer-planti-lism

Gedanken, Fragen und Rezeption

Gamestudies und Geschichtswissenschaft

Gedanken, Fragen und Rezeption

Spezifika in der Darstellung historischer Phänomene im Brettspiel

Gedanken, Fragen und Rezeption

Analysestrategie

Gedanken, Fragen und Rezeption

Analyseraster

Authentizität

Gedanken, Fragen und Rezeption

Spielanalyse Maria Theresia und der Österreichische Erbfolgekrieg

I. Das Regelwerk

II. Komplexität

III. Charaktere

IV. Physische Bestandteile

V. Sprache

VI. Setting

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Das Ziel dieses Portfolios ist die methodische Auseinandersetzung mit der Vermittlung von Geschichte durch Brettspiele im Kontext der Public History, wobei eine eigene Analysestrategie für historische Spiele entwickelt und an Fallbeispielen erprobt wird.

  • Grundlagen der Public History als Wissenschaft der Kommunikation von Geschichte
  • Analyse der Authentizität und Historizität in populären Geschichtskulturen
  • Entwicklung eines Analyserasters für historische Brettspiele
  • Untersuchung der Wechselwirkung zwischen Spielmechanik und historischer Darstellung
  • Reflexion des Geschichtsbildes in spielerischen Lernumgebungen

Auszug aus dem Buch

Analyseraster

Mit Hilfe der schon erstellen Analysestrategie konnten wir ein Analyseraster, bestehend aus den zentralen Punkten, erstellen.

Zunächst werden die Spiele auf den Entstehungskontext und die damit einhergehende Intention untersucht. So kann man beispielsweise hinterfragen, ob ein Spiel historisch informieren soll, oder ob es zur Unterhaltung dient. Beim nächsten Schritt der Analyse soll auf das physische Erscheinungsbild – also die äußere Form der Spiele – eingegangen werden. Relevante Fragen wären hier wie viele (historische) Akteure können am Spiel teilnehmen, gibt es ein Spielbrett mit einer Landkarte oder allgemeiner: wie ist das Spiel physisch aufgebaut? Danach wird dann auf die Rezeption eingegangen. Als letztes sollen Authentizität und Historizität genauer betrachtet werden, um zu schauen wie historisch ein Spiel ist und wie gut man sich damit identifizieren kann, bzw. wie authentisch es ist. Die gesamte Spielanalyse soll unter der Leitfrage, welches Bild von Geschichte vermittelt wird, stattfinden.

Zusammenfassung der Kapitel

Public History: Einführung in die Public History als Forschungsfeld sowie erste Überlegungen zur geschichtsdidaktischen Vermittlung durch Brettspiele.

Spiel: Mer-planti-lism: Exemplarische Vorstellung eines Strategiespiels zum Merkantilismus im 18. Jahrhundert als Fallbeispiel für historische Themen im Spiel.

Gamestudies und Geschichtswissenschaft: Theoretische Auseinandersetzung mit dem Quellenwert von Spielen und dem Nutzen von Analysestrategien für Spielwelten.

Spezifika in der Darstellung historischer Phänomene im Brettspiel: Erweiterung der Analysestrategie durch Aspekte der Raummodellierung und Akteurslimitierung im Spiel.

Analysestrategie: Dokumentation des Gruppenprozesses zur Erarbeitung von Kriterien für die Analyse historischer Spiele mittels moderner Unterrichtsmethoden.

Analyseraster: Systematisierung der erarbeiteten Kriterien in ein strukturiertes Raster zur Untersuchung von Entstehung, Form und Authentizität.

Authentizität: Theoretische Reflexion über Authentizität als komplexen Begriff und dessen Anwendung bei der historischen Einordnung von Spielinhalten.

Spielanalyse Maria Theresia und der Österreichische Erbfolgekrieg: Konkrete Anwendung des entwickelten Analyserasters auf ein historisches Strategiespiel.

Schlüsselwörter

Public History, Geschichtswissenschaft, Brettspiele, Analysestrategie, Gamestudies, Authentizität, Historizität, Merkantilismus, Maria Theresia, Geschichtsvermittlung, Methodik, Placemat, Spielanalyse, Wissensvermittlung, Geschichtsbild

Häufig gestellte Fragen

Was ist das zentrale Thema dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit befasst sich mit der Vermittlung von Geschichte durch Brettspiele im Rahmen der Public History und der Entwicklung einer geeigneten Analysestrategie.

Welche Themenfelder stehen im Fokus der Untersuchung?

Im Fokus stehen Public History, die theoretische Einordnung von Geschichtsdarstellungen in Spielen und die praktische Erarbeitung eines Analyserasters für historische Brettspiele.

Was ist das primäre Ziel des Portfolios?

Das Ziel ist die Erstellung und Erprobung eines methodischen Instrumentariums, mit dem historisch motivierte Brettspiele wissenschaftlich analysiert und hinsichtlich ihres vermittelten Geschichtsbildes bewertet werden können.

Welche wissenschaftliche Methode wird zur Analyse verwendet?

Es wurde eine projektorientierte Arbeitsweise gewählt, unter anderem durch die Methode der Tischdecken-Gruppenarbeit (Placemat), um ein strukturiertes Analyseraster zu generieren.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil umfasst die theoretische Fundierung über Public History und Authentizität sowie die schrittweise Entwicklung und Anwendung einer Strategie zur Untersuchung von Brettspielen.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist maßgeblich durch Begriffe wie Public History, Authentizität, Historizität, Analyseraster und Geschichtsvermittlung geprägt.

Was unterscheidet das Spiel "Mer-planti-lism" in der Analyse?

Das Spiel dient als Fallbeispiel für eine historische Simulation des 18. Jahrhunderts, an der die Herausforderungen einer Quellenbeschreibung und fachwissenschaftlichen Einordnung deutlich gemacht werden.

Welche Rolle spielt der Begriff "Authentizität" für die Analyse?

Authentizität wird nicht als objektives Merkmal, sondern als komplexes Zusammenspiel aus subjektivem Erleben, Faktenorientierung und der Intention der Spielmacher reflektiert.

Final del extracto de 9 páginas  - subir

Detalles

Título
Public History. Rezeption frühneuzeitlicher Geschichte im (Brett-) Spiel. Portfolio
Universidad
University of Bonn  (Geschichte der Neuzeit)
Curso
'Ziehen Sie nicht über Los' - Rezeption frühneuzeitlicher Geschichte im (Brett-) Spiel
Calificación
1.7
Autor
Anonym (Autor)
Año de publicación
2020
Páginas
9
No. de catálogo
V1495840
ISBN (PDF)
9783389059418
Idioma
Alemán
Etiqueta
Geschichte der Neuzeit public history
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Anonym (Autor), 2020, Public History. Rezeption frühneuzeitlicher Geschichte im (Brett-) Spiel. Portfolio, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1495840
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