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Geschlechtsorientierung als Kurswahlmotiv. Am Beispiel des Pädagogikunterrichts

Título: Geschlechtsorientierung als Kurswahlmotiv. Am Beispiel des Pädagogikunterrichts

Trabajo de Seminario , 2021 , 9 Páginas

Autor:in: N. Pulpanek (Autor)

Pedagogía - Escuelas pedagógicas
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Diese Arbeit setzt sich mit der Frage auseinander, inwiefern geschlechterspezifische Sozialisation die individuelle Freiheit bei der Kurswahl beeinflusst. Dies wird am Beispiel des Pädagogikunterrichts ausgearbeitet.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Hauptteil

3. Fazit

Zielsetzung und Themenbereiche

Diese Arbeit untersucht die geschlechtsspezifischen Einflüsse auf die Kurswahl im Fach Pädagogik, mit dem Ziel zu verstehen, warum Jungen dieses Fach signifikant seltener wählen als Mädchen, und inwiefern gesellschaftliche Sozialisation und Vorurteile diese Entscheidung beeinflussen.

  • Historische Entwicklung des Pädagogikunterrichts als "Frauenfach"
  • Einfluss sozialer Erwartungen durch Eltern und Umfeld
  • Die Rolle von Peer-Groups und geschlechtsspezifischen Identitätsbildern
  • Auswirkungen der Interessensforschung auf die Fächerwahl
  • Lösungsansätze zur Förderung eines ausgeglichenen Jungenanteils

Auszug aus dem Buch

2. Hauptteil

Bereits im 18. Jahrhundert beginnt durch die Industrialisierung die gesellschaftliche Zweiteilung der Geschlechter. Die Trennung zwischen Öffentlichem und Privatem eröffnet zwei gegensätzliche Räume der Männlichkeit und Weiblichkeit. Während der Mann für die Erwerbsarbeit zuständig war um dadurch den materiellen Unterhalt der Familie zu gewährleisten, war die Frau für den Haushalt und die Versorgung der Kinder zuständig (vgl. Schützenmeister 2012: 4). Zugleich ändert sich in dieser Epoche das wissenschaftliche Verständnis über das Wesen des Menschen, das nicht mehr nur aus religiöser, sondern aus rationaler und biologischer Sicht betrachtet wird.

Trotz der großen zeitlichen Spanne lassen sich diese Attribuierungen auch in der heutigen Gesellschaft noch immer unterschwellig wiederfinden. „So wird die Beschäftigung mit Kindern und die damit verbundene Fürsorglichkeit oft mit ‚Weiblichkeit‘ assoziiert, während Durchsetzungs- und Konkurrenzverhalten eher als ‚männlich‘ gelten“ (Tillmann 2010: 53). Die Meinung, der Mann sei auf Aktivität, Konkurrenz und auf die Eroberung der Welt angelegt, während die Frau dem Mutterinstinkt und damit der besonderen Liebe zu den Kindern unterliege (vgl. ebd.) lässt sich zudem mit der Geschichte des Pädagogikunterrichts in Verbindung bringen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Kategorie Geschlecht als soziokulturelle Konstruktion und führt in die Problematik der gesellschaftlich tief verwurzelten Zweigeschlechtlichkeit ein.

2. Hauptteil: Das Hauptkapitel analysiert die historischen Wurzeln der Geschlechtertrennung, die Entwicklung des Pädagogikunterrichts sowie hemmende Faktoren wie soziale Erwartungen und Peer-Group-Einflüsse auf die Kurswahl von Jungen.

3. Fazit: Das Fazit fasst die Erkenntnisse zusammen und schlägt pädagogische Beratungsansätze sowie den Einsatz männlicher Lehrkräfte vor, um das veraltete Bild des Pädagogikunterrichts aufzubrechen.

Schlüsselwörter

Geschlechtsspezifische Sozialisation, Pädagogikunterricht, Kurswahlmotiv, Zweigeschlechtlichkeit, Adoleszenz, Rollenbilder, Interessenforschung, Geschlechtertrennung, Identitätsbildung, Schulfach, soziale Erwartung, Peer-Group, Erziehungswissenschaft, Vorurteil, Geschlechterrolle.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der geschlechtsspezifischen Zusammensetzung der Kursteilnehmer im Fach Pädagogik an Gymnasien und untersucht, warum dieses Fach überwiegend von Schülerinnen gewählt wird.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die historische Genese der Geschlechterrollen, die Einflüsse von Sozialisation, das Konzept der Interessensforschung sowie die Bedeutung der Adoleszenz für die Identitätsfindung.

Was ist die primäre Forschungsfrage?

Die zentrale Frage lautet: "Inwiefern beeinflusst geschlechtsspezifische Sozialisation die individuelle Freiheit bei der Kurswahl?"

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Analyse, die auf fachdidaktischer Literatur, sozialisationstheoretischen Werken und Studien zur Interessenforschung basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil beleuchtet die historische Entwicklung vom "Mädchenfach" hin zum allgemeinbildenden Fach, analysiert hemmende Faktoren durch Eltern, Peer-Groups und Identitätsängste der Schüler und diskutiert die Konsequenzen für die Wahlentscheidung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie geschlechtsspezifische Sozialisation, Pädagogikunterricht, Rollenbilder und Adoleszenz charakterisiert.

Welche Rolle spielt die "Bonner Vereinbarung" in der Arbeit?

Die Bonner Vereinbarung von 1972 ist in der Arbeit zentral, da sie den Pädagogikunterricht als ordentliches Abiturfach für alle Geschlechter öffnete und somit das Ende der reinen Mädchenbildung in diesem Fach markierte.

Warum wählen Jungen laut der Arbeit selten Pädagogik?

Laut der Studie wirken subjektive Vorurteile und die Angst vor einer Stigmatisierung als "unmännlich" hemmend, verstärkt durch den Mangel an männlichen Identifikationsfiguren im pädagogischen Bereich.

Final del extracto de 9 páginas  - subir

Detalles

Título
Geschlechtsorientierung als Kurswahlmotiv. Am Beispiel des Pädagogikunterrichts
Universidad
University of Münster  (Institut für Erziehungswissenschaft)
Curso
Mädchen, Jungen und Pädagogikunterricht
Autor
N. Pulpanek (Autor)
Año de publicación
2021
Páginas
9
No. de catálogo
V1496852
ISBN (PDF)
9783389058305
Idioma
Alemán
Etiqueta
Pädagogikunterricht Kurswahlmotive Geschlecht
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
N. Pulpanek (Autor), 2021, Geschlechtsorientierung als Kurswahlmotiv. Am Beispiel des Pädagogikunterrichts, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1496852
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