In dieser Arbeit wird dargestellt wie der Prozess der Wissensproduktion in der Wikipedia von Statten geht und ergründet, warum sich Menschen freiwillig an der Wikipedia beteiligen. Dabei wird auf die beiden klassischen soziologischen Theorien der Beteiligungsmotivation eingegangen und diese werden mit der Realität in Einklang gebracht.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Einführung in die Wikipedia
- Von der Gründung bis heute
- Die Wiki-Technologie
- Wissensproduktion in der Wikipedia
- Individualismus und Kollektivismus
- Netzwerktheorie
- Verteilte Wissensproduktion aus netzwerktheoretischer Perspektive
- Beispiel
- Schlussbetrachtung
- Ausblick
- Diskurstheorie
- Inklusionisten vs. Exklusionisten
- Literaturverzeichnis
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Wissensproduktion in der Wikipedia. Ziel ist es, die Entstehung und Entwicklung der Wikipedia als Online-Enzyklopädie zu beleuchten und die Prozesse der kollaborativen Wissensgenerierung zu analysieren. Dabei werden die zugrundeliegenden Prinzipien der Wiki-Technologie, die Rolle von Individualismus und Kollektivismus sowie die Anwendung der Netzwerktheorie auf die Wikipedia-Community untersucht.
- Die Entstehung und Entwicklung der Wikipedia
- Die Wiki-Technologie und ihre Funktionsweise
- Die Rolle von Individualismus und Kollektivismus in der Wikipedia
- Die Anwendung der Netzwerktheorie auf die Wikipedia-Community
- Die Prozesse der kollaborativen Wissensgenerierung in der Wikipedia
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung führt in die Thematik der Wissensproduktion in der Wikipedia ein und erläutert die Relevanz des Themas. Sie stellt die Forschungsfrage und die methodische Vorgehensweise der Arbeit dar.
Das zweite Kapitel bietet eine Einführung in die Wikipedia. Es beleuchtet die Geschichte der Wikipedia von ihrer Gründung bis heute und stellt die wichtigsten Meilensteine und Entwicklungen dar. Darüber hinaus wird die Wiki-Technologie erläutert, die die Grundlage für die kollaborative Wissensgenerierung in der Wikipedia bildet.
Das dritte Kapitel widmet sich der Analyse der Wissensproduktion in der Wikipedia. Es werden die Konzepte von Individualismus und Kollektivismus im Kontext der Wikipedia-Community betrachtet und die Bedeutung der Netzwerktheorie für die Analyse der kollaborativen Wissensgenerierung herausgestellt. Anhand eines Beispiels wird die verteilte Wissensproduktion aus netzwerktheoretischer Perspektive veranschaulicht.
Schlüsselwörter
Die Schlüsselwörter und Schwerpunktthemen des Textes umfassen die Wikipedia, Wissensproduktion, Wiki-Technologie, Individualismus, Kollektivismus, Netzwerktheorie, verteilte Wissensproduktion, kollaborative Wissensgenerierung, Online-Enzyklopädie, Community, Peer-Review, Diskurstheorie, Inklusionisten, Exklusionisten.
Wie funktioniert die Wissensproduktion in der Wikipedia?
Wissen wird kollaborativ durch eine weltweite Community generiert, wobei jeder Nutzer Artikel erstellen oder bearbeiten kann, unterstützt durch die Wiki-Technologie.
Warum beteiligen sich Menschen freiwillig an Wikipedia?
Motive sind unter anderem Altruismus (Wissen teilen), Eigennutz (Lerneffekt), soziale Anerkennung innerhalb der Community oder die Identifikation mit der Open-Source-Ideologie.
Was ist der Unterschied zwischen Inklusionisten und Exklusionisten?
Inklusionisten wollen möglichst jedes Wissen bewahren, während Exklusionisten (oder Deletionisten) auf strenge Relevanzkriterien achten und minderwertige Artikel löschen wollen.
Wie wird die Qualität der Wikipedia-Artikel gesichert?
Durch ein Peer-Review-Verfahren der Community, Versionsgeschichten zur Rückverfolgung von Änderungen und automatisierte Bots, die Vandalismus erkennen.
Welche Rolle spielt die Netzwerktheorie für Wikipedia?
Sie hilft zu verstehen, wie Wissen dezentral über ein Geflecht von Autoren und Verlinkungen verteilt produziert wird, ohne dass eine zentrale Redaktion nötig ist.