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Das ExWoSt-Forschungsfeld "Perspektive Flächenkreislaufwirtschaft" des BMVBW und des BBR

Theoretische Grundlagen, bestehende und neue Instrumente

Título: Das ExWoSt-Forschungsfeld "Perspektive Flächenkreislaufwirtschaft" des BMVBW und des BBR

Presentación (Redacción) , 2009 , 13 Páginas , Calificación: 1,7

Autor:in: Kathleen Strecker (Autor)

Ciencias de la Tierra / Geografía - Demografía, planeamiento urbanístico y ordenación territorial
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Trotz stagnierender Gesamtbevölkerungszahl und einer verhaltenen Baukonjunktur ist keine Sättigung der Neuinanspruchnahme von Flächen zu erkennen.
Verschiedene Akteure mit unterschiedlichen Nutzungsansprüchen konkurrieren um die begrenzte Ressource „Fläche“.
Der wirtschaftliche und demographische Wandel erfordert ein Umdenken „weg von der Siedlungsexpansion, hin zur Bestandserneuerung“.
Auf diesem Hintergrund entstand die Forschungsperspektive „Flächenkreislaufwirtschaft“, welche Teil des Forschungsprogramms „Experimenteller Wohnungs- und Städtebau“ ist. Der Experimentelle Wohnungs- und Städtebau ist ein Forschungsprogramm des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung und wird vom Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung betreut.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Die Forschungsperspektive Flächenkreislaufwirtschaft – Theoretische Grundlagen

3 Bestehende Instrumente der Forschungsperspektive Flächenkreislaufwirtschaft

4 Neue Instrumente der Forschungsperspektive Flächenkreislaufwirtschaft

5 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Ansätze der Flächenkreislaufwirtschaft als Reaktion auf die zunehmende, flächenintensive Siedlungsexpansion. Ziel ist es, die theoretischen Grundlagen dieses Konzepts sowie die Wirksamkeit bestehender und neuer Instrumente zur Reduzierung der Neuflächeninanspruchnahme kritisch zu analysieren.

  • Analyse der Ursachen der anhaltenden Flächenneuinanspruchnahme trotz stagnierender Bevölkerungszahlen.
  • Untersuchung der Forschungsperspektive "Flächenkreislaufwirtschaft" des Bundes.
  • Evaluierung traditioneller Instrumente aus den Bereichen Planung, Information und Kooperation.
  • Diskussion neuer, ökonomisch orientierter Anreizsysteme zur Förderung der Bestandserneuerung.
  • Identifikation von Hemmnissen wie Eigentumsstrukturen und fehlenden finanziellen Anreizen.

Auszug aus dem Buch

1 Einleitung

Trotz stagnierender Gesamtbevölkerungszahl und einer verhaltenen Baukonjunktur ist keine Sättigung der Neuinanspruchnahme von Flächen zu erkennen. Gefragt sind vor allem Flächen für die individuelle Freizeitgestaltung und den Ausbau der Infrastruktur. Neben der individuellen Inanspruchnahme von Flächen rücken zunehmend auch wirtschaftliche Interessen der Flächeninanspruchnahme in den Vordergrund.

Verschiedene Akteure mit unterschiedlichen Nutzungsansprüchen konkurrieren um die begrenzte Ressource „Fläche“. Zum Einen sind hierbei die Kommunen zu nennen, welche um die Ausweisung von neuem Bauland wetteifern, da mit einer größeren Bevölkerung höhere Steuereinnahmen und Zuweisungen verbunden sind. Zum Anderen hat die Industrie ein Interesse an der Ausweisung von Neuflächen, denn mit dem Bau von Industrieanlagen außerhalb der Agglomerationen kann „Nachbarschaftsproblemen“ aus dem Weg gegangen werden und eine Erweiterung scheint problemlos möglich.

Ein weiterer Vorteil ist die gute Anbindung an Bundesstraßen und Autobahnen. Auch Dienstleistungsunternehmen, vor allem der Einzelhandel, verzeichnen einen erhöhten Flächenbedarf. So werden kundenunabhängige Bereiche ins günstigere Umland verlagert. Aber auch der Bau von Supermärkten und anderen Einkaufzentren wird zunehmend auf die „Grüne Wiese“ umgesiedelt, da dort einerseits mehr Flächenkapazitäten zur Verfügung stehen und andererseits die Kostenvorteile überwiegen. Dadurch kommt es zu einer „Gefährdung für integrierte Handelstandorte“. Ein weiterer Aspekt der Neuflächeninanspruchnahme ist der individuelle Wunsch nach mehr Wohnfläche.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Problematik der ungebremsten Flächeninanspruchnahme trotz demografischer Stagnation und führt in das Konzept der Flächenkreislaufwirtschaft ein.

2 Die Forschungsperspektive Flächenkreislaufwirtschaft – Theoretische Grundlagen: Dieses Kapitel erläutert die Ziele und die politische Verankerung der Flächenkreislaufwirtschaft sowie die Notwendigkeit, den Fokus von der Siedlungsexpansion auf die Bestandserneuerung zu verschieben.

3 Bestehende Instrumente der Forschungsperspektive Flächenkreislaufwirtschaft: Hier werden die sieben Handlungsbereiche der bisherigen Praxis, von der Planung bis zum Gender Mainstreaming, vorgestellt und auf ihre Defizite hin untersucht.

4 Neue Instrumente der Forschungsperspektive Flächenkreislaufwirtschaft: Dieser Abschnitt beschreibt notwendige reformorientierte Instrumente, insbesondere ökonomische Anreize, um die gesetzten flächenpolitischen Ziele erreichen zu können.

5 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen, bewertet die Erfolgsaussichten des Ansatzes und benennt die zentralen Hürden wie Eigentumsrechte und fehlende finanzielle Anreizstrukturen.

Schlüsselwörter

Flächenkreislaufwirtschaft, Flächenneuinanspruchnahme, Siedlungsexpansion, Bestandserneuerung, Flächenrecycling, Raumordnung, Baugesetzbuch, Nachhaltigkeitsstrategie, Flächenmanagement, Bodenpreise, Agglomeration, Brachflächenreaktivierung, ökonomische Anreize, Infrastrukturkosten, Planungsinstrumente.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der Forschungsperspektive „Flächenkreislaufwirtschaft“, die darauf abzielt, die in Deutschland weiterhin hohe Flächeninanspruchnahme zu reduzieren und den Fokus auf eine ressourcenschonende Innenentwicklung zu legen.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Themenfelder umfassen die Ursachen der Flächeninanspruchnahme, die theoretischen Hintergründe der Flächenkreislaufwirtschaft sowie die Wirksamkeit bestehender und potenzieller neuer Instrumente zur Flächensteuerung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das primäre Ziel ist es, aufzuzeigen, wie durch eine gezielte Strategie der Bestandsentwicklung und durch neue ökonomische Anreizstrukturen das Ziel erreicht werden kann, die tägliche Neuflächeninanspruchnahme signifikant zu senken.

Welche wissenschaftliche Methode liegt der Arbeit zugrunde?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse und stützt sich im Wesentlichen auf die Ausführungen des Abschlussberichts des Bundesamtes für Bauwesen und Raumordnung (BBR) zu dem ExWoSt-Forschungsfeld.

Was steht im inhaltlichen Hauptteil im Fokus?

Der Hauptteil analysiert die bestehenden Instrumente der Flächennutzungssteuerung, identifiziert deren Schwachstellen und diskutiert neue Ansätze, um Akteure zu einem flächensparenden Verhalten zu bewegen.

Welche Schlagworte charakterisieren die Arbeit?

Schlüsselbegriffe sind Flächenkreislaufwirtschaft, Siedlungsexpansion, Bestandserneuerung, Brachflächenreaktivierung und flächenpolitische Steuerungsinstrumente.

Welche Rolle spielen ökonomische Anreize bei der Flächenkreislaufwirtschaft?

Die Autorin argumentiert, dass ökonomische Instrumente von zentraler Bedeutung sind, da ohne direkte finanzielle Anreize für Kommunen und Private ein Umdenken zugunsten der Innenentwicklung kaum zu erwarten ist.

Welche Hürden identifiziert die Arbeit bei der Umsetzung der Ziele?

Als wesentliche Barrieren werden die unzureichende Anreizstruktur, knappe finanzielle Spielräume der Kommunen, der Wunsch nach Neubau auf der „Grünen Wiese“ sowie komplexe Eigentumsverhältnisse genannt.

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Detalles

Título
Das ExWoSt-Forschungsfeld "Perspektive Flächenkreislaufwirtschaft" des BMVBW und des BBR
Subtítulo
Theoretische Grundlagen, bestehende und neue Instrumente
Universidad
University of Kassel
Calificación
1,7
Autor
Kathleen Strecker (Autor)
Año de publicación
2009
Páginas
13
No. de catálogo
V149798
ISBN (Ebook)
9783640607181
ISBN (Libro)
9783640607006
Idioma
Alemán
Etiqueta
ExWoSt-Forschungsfeld Perspektive Flächenkreislaufwirtschaft BMVBW Theoretische Grundlagen Instrumente
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Kathleen Strecker (Autor), 2009, Das ExWoSt-Forschungsfeld "Perspektive Flächenkreislaufwirtschaft" des BMVBW und des BBR, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/149798
Leer eBook
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