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Angehörige auf der Intensivstation. Bedürfnisse, Maßnahmen und Auswirkungen auf das Pflegepersonal

Titel: Angehörige auf der Intensivstation. Bedürfnisse, Maßnahmen und Auswirkungen auf das Pflegepersonal

Hausarbeit , 2024 , 21 Seiten , Note: 1,2

Autor:in: Marcel Drews (Autor:in)

Pflegewissenschaft - Sonstiges
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit untersucht die Bedürfnisse von Angehörigen kritisch kranker Patienten auf der Intensivstation und die Maßnahmen zur Befriedigung derer Bedürfnisse. Zunächst wird der "Critical Care Family Needs Inventory" vorgestellt, der zentrale Bedürfnisse wie Zusicherung, Informationen und Nähe definiert. Darauf aufbauend werden Strategien zur Unterstützung von Angehörigen, wie angehörigenfreundliche Intensivstationen, Informationsbroschüren, Kommunikationsleitfäden und räumliche Gestaltung, diskutiert. Im dritten Kapitel wird die Bedeutung der Bedürfnisbefriedigung für die Genesung der Patienten analysiert. Das vierte Kapitel beleuchtet die positiven und negativen Auswirkungen der Angehörigenintegration auf das Pflegepersonal, wobei sowohl Herausforderungen als auch mögliche Vorteile einer angehörigenfreundlichen Intensivstation thematisiert werden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. EINLEITUNG

2. BEDÜRFNISSE VON ANGEHÖRIGEN AUF EINER INTENSIVSTATION

2.1 ZUSICHERUNG

2.2 INFORMATION

2.3 NÄHE

3. BEDÜRFNISBEFRIEDIGUNG VON ANGEHÖRIGEN AUF DER INTENSIVSTATION

3.1 ANGEHÖRIGENFREUNDLICHE INTENSIVSTATION

3.1.1 SCHAFFEN EINER WILLKOMMENSKULTUR

3.1.2 INFORMATIONSBROSCHÜRE

3.1.3 RÄUMLICHE GESTALTUNG

3.2 KOMMUNIKATION ZWISCHEN ANGEHÖRIGEN UND DEM BEHANDLUNGSTEAM

3.3 INTENSIVTAGEBUCH UND DAS AKTIVE ANGEHÖRIGENTELEFONAT

3.3.1 INTENSIVTAGEBUCH

3.3.2 AKTIVES ANGEHÖRIGENTELEFONAT

4. VORTEILE UND POSITIVE EFFEKTE FÜR DEN PATIENTEN

5. AUSWIRKUNGEN DER BEDÜRFNISORIENTIERUNG DER ANGEHÖRIGEN FÜR DAS PFLEGEPERSONAL

6. FAZIT

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit befasst sich mit der Identifikation und systematischen Befriedigung der Bedürfnisse von Angehörigen kritisch kranker Patienten auf Intensivstationen. Das Ziel ist es, evidenzbasierte Ansätze aufzuzeigen, wie durch eine angehörigenfreundliche Gestaltung der Umgebung und gezielte Kommunikationsstrategien die psychische Belastung der Angehörigen reduziert und gleichzeitig die Genesung der Patienten positiv beeinflusst werden kann.

  • Wissenschaftliche Analyse der Bedürfnisse von Angehörigen (Zusicherung, Information, Nähe)
  • Implementierungskonzepte für eine „angehörigenfreundliche Intensivstation“
  • Strategien zur Verbesserung der Kommunikation zwischen Behandlungsteam und Angehörigen
  • Medizintechnische Hilfsmittel wie Intensivtagebuch und aktives Angehörigentelefonat
  • Auswirkungen der Angehörigeneinbindung auf die Patientenversorgung und das Pflegepersonal

Auszug aus dem Buch

3.1.2 Informationsbroschüre

Ein weiterer wichtiger Aspekt einer angehörigenfreundlichen Intensivstation ist das Vorhandensein einer Informationsbroschüre. Aus Untersuchungen von George und George (2003) geht hervor, dass sich Angehörige gerade im Wartebereich häufig vergessen und alleine gelassen fühlen. Kiefer und Orzessek (2017) stellten nach ihrer Recherche heraus, dass eine Informationsbroschüre die bereits genannten Bedürfnisse nach Zusicherung, Information und Nähe bündeln kann und entsprechende Sorgen seitens der Angehörigen bei Eintreten in die Intensivstation aufgegriffen werden, da der Angehörige dort schon wichtige Informationen über den Aufbau der Intensivstation erhält und diese als Ergänzung zu persönlichen Gesprächen dient. Bei der Erstellung einer Informationsbroschüre ist darauf zu achten, dass diese in einer einfachen Ausdrucksweise geschrieben wird, Fachtermini sollten möglichst mit einfachen Synonymen umschrieben werden. Weiter sollten sowohl grundlegende Informationen hinsichtlich deren Ausstattung und Geräte beschrieben werden, als auch mögliche Behandlungsmaßnahmen, über die der Angehörige im Vorhinein aufgeklärt wird (Kiefer, Orzessek, 2017). Des Weiteren kann eine Broschüre darüber aufklären, welche Verhaltensweisen auf einer Intensivstation von den Angehörigen erwartet werden, wie zum Beispiel Hygienevorschriften, aber auch, welche Erwartungen die Angehörigen an das Pflegepersonal stellen können wie zum Beispiel eine Aufklärung hinsichtlich der Abläufe, etc. (Kiefer, Orzessek, 2017).

Die Broschüre sollte über Wartezeiten und deren Gründe informieren, die zu einem verzögerten Einlass zum Patienten führen können. Dies sorgt dafür, dass wartende Angehörige weniger Ängste verspüren und das Bedürfnis nach Zusicherung verstärkt wird, da Angehörige von Anfang an über die Prozesse in der Intensivstation aufklärt. Dies wird erreicht, indem Besuchszeiten, Telefonnummern sowie Abläufe auf einer Intensivstation kenntlich gemacht werden. Auch Bilder eines Überwachungsmonitors in Verbindung mit einer entsprechenden Aufklärung über die gemessenen Vitalwerte sind hilfreich und zielen darauf ab, dass Angehörige beim Anblick des Patienten im Krankenbett zunächst Ruhe bewahren können, da sie über die Funktionen des Monitors in der Broschüre aufgeklärt wurden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. EINLEITUNG: Die Einleitung beleuchtet die Belastungssituation von Angehörigen bei der Aufnahme von Patienten auf der Intensivstation und führt in die zentralen Bedürfnisse sowie die Zielsetzung der Arbeit ein.

2. BEDÜRFNISSE VON ANGEHÖRIGEN AUF EINER INTENSIVSTATION: Hier wird das Instrument "Critical Care Family Needs Inventory" (CCFNI) vorgestellt, um die fünf Bedürfniskategorien, insbesondere Zusicherung, Information und Nähe, wissenschaftlich zu begründen.

3. BEDÜRFNISBEFRIEDIGUNG VON ANGEHÖRIGEN AUF DER INTENSIVSTATION: Dieses Kapitel erläutert konkrete Maßnahmen wie die angehörigenfreundliche Umgebung, Kommunikationskonzepte, Informationsbroschüren und den Einsatz von Intensivtagebüchern.

4. VORTEILE UND POSITIVE EFFEKTE FÜR DEN PATIENTEN: Der Fokus liegt auf der positiven Rückwirkung der Angehörigenpräsenz und -unterstützung auf den Genesungsprozess und das psychische Wohlbefinden der Patienten.

5. AUSWIRKUNGEN DER BEDÜRFNISORIENTIERUNG DER ANGEHÖRIGEN FÜR DAS PFLEGEPERSONAL: Es wird diskutiert, wie sich die Einbindung von Angehörigen trotz potenzieller Mehrbelastung entlastend auf den Arbeitsalltag und die Kommunikation auswirken kann.

6. FAZIT: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und betont, dass die erfolgreiche Implementierung dieser Maßnahmen trotz anstrengender Prozesse einen erheblichen Mehrwert für alle Beteiligten bietet.

Schlüsselwörter

Intensivstation, Angehörige, Bedürfnisbefriedigung, CCFNI, Zusicherung, Information, Nähe, Angehörigenfreundliche Intensivstation, Intensivtagebuch, Aktives Angehörigentelefonat, Patientenversorgung, Pflegepersonal, Stressreduktion, Psychosoziale Versorgung, Angehörigenkonferenz.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der vorliegenden Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Bedürfnisse von Angehörigen kritisch kranker Patienten auf einer Intensivstation und untersucht, wie das medizinische Personal diese Bedürfnisse effektiv befriedigen kann.

Welche zentralen Themenfelder stehen im Fokus?

Zentrale Themen sind die psychische Belastung von Angehörigen, die Förderung einer angehörigenfreundlichen Umgebung, verbesserte Kommunikationsstrategien und der Einsatz spezifischer Unterstützungsmedien wie Tagebücher.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Identifikation von Maßnahmen, die sowohl die Stressbelastung der Angehörigen minimieren als auch die Versorgungsqualität der Patienten verbessern.

Welche wissenschaftliche Methode wird zur Analyse herangezogen?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse verschiedener Studien, die auch das Instrument des "Critical Care Family Needs Inventory" (CCFNI) verwenden.

Welche Hauptaspekte werden im inhaltlichen Hauptteil (Kapitel 3) behandelt?

Es werden praktische Realisierungsmöglichkeiten beleuchtet: die physische Gestaltung der Station, Informationsmaterialien, Kommunikationsleitfäden und die Nutzung technischer Hilfsmittel wie das Angehörigentelefonat.

Welche Schlagworte charakterisieren die Arbeit am besten?

Die wichtigsten Begriffe umfassen die Angehörigenintegration, psychologische Unterstützung, Stressprävention, Patientenorientierung und interprofessionelle Kommunikation.

Warum ist das "Intensivtagebuch" besonders für Patienten wichtig?

Das Intensivtagebuch hilft Patienten dabei, nach einer Phase der Sedierung oder Beatmung Gedächtnislücken zu schließen und den Krankenhausaufenthalt subjektiv besser einzuordnen und zu verarbeiten.

Wie unterscheidet sich das "Aktive Angehörigentelefonat" von einer regulären Kommunikation?

Im Gegensatz zu häufigen, unstrukturierten Anrufen wird hier ein fester Kontaktpartner sowie ein definierter Zeitpunkt festgelegt, was sowohl die Angehörigen durch Verlässlichkeit beruhigt als auch das Pflegepersonal durch gebündelte Information entlastet.

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Details

Titel
Angehörige auf der Intensivstation. Bedürfnisse, Maßnahmen und Auswirkungen auf das Pflegepersonal
Note
1,2
Autor
Marcel Drews (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2024
Seiten
21
Katalognummer
V1498112
ISBN (PDF)
9783389060964
ISBN (Buch)
9783389060971
Sprache
Deutsch
Schlagworte
angehörige intensivstation bedürfnisse maßnahmen auswirkungen pflegepersonal
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Marcel Drews (Autor:in), 2024, Angehörige auf der Intensivstation. Bedürfnisse, Maßnahmen und Auswirkungen auf das Pflegepersonal, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1498112
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  21  Seiten
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