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"Das Urteil von Nürnberg"

Eine filmwissenschaftliche Analyse

Titre: "Das Urteil von Nürnberg"

Exposé Écrit pour un Séminaire / Cours , 2009 , 19 Pages , Note: 2,3

Autor:in: Sören Lindner (Auteur)

Histoire de l'Allemagne - Après-guerre, La Guerre froide
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Résumé Extrait Résumé des informations

„Das Urteil von Nürnberg“. So heißt der historische Spielfilm, der in der folgenden Arbeit analysiert werden soll. Wir tauchen also in das 20. Jahrhundert ein und beschäftigen uns mit den Nürnberger Prozessen nach dem Zweiten Weltkrieg. Ein interessantes Thema, denn dieser Film will einen Beitrag zur Aufklärung der deutschen Geschichte geben und ist gerade einmal sechzehn Jahre nach Kriegsende gedreht worden. Damit wurde noch relatives Neuland in der Filmgeschichte betreten, was das Interesse an diesem Film nocheinmal steigert.
Damit dieser Spielfilm möglichst gut beleuchtet und analysiert werden kann, gliedere ich die Arbeit in folgende Teile: zuerst soll eine präzise Inhaltszusammenfassung des Films erfolgen und darauf eine Einordnung des Films in den historischen Kontext und eine kurze Beschreibung der Thematik, damit dem Aufbau des Films besser gefolgt werden kann. In einem weiteren Schritt sollen nähere Angaben über die Produktion, Herkunft, Entste-hungszeitraum, Bewertungen usw. des Films erfolgen.
Im Hauptteil soll der Film filmanalytisch ausgewertet werden. Dazu beziehe ich mich auf die am Prozess beteiligten Personen, also den Richter, den Staatsanwalt, den Verteidiger und den Angeklagten Janning und ihre filmästhetische Darstellung. Zudem versuche ich herauszuarbeiten, wie die Thematik der Nachkriegsprozesse im Film behandelt wird. Am Ende erfolgt ein Schlussfazit, das die Leitfragen dieser Arbeit kurz beantworten soll: Wie werden die am Prozess beteiligten Personen filmästhetisch dargestellt und wie wird die Thematik im Film behandelt bzw. welche Botschaft vermittelt der Film an den Zuschauer?

Extrait


Inhaltsverzeichnis

2. Einleitung

3. Inhaltszusammenfassung des Spielfilms / Angaben zur Entstehungszeit, zum Regisseur und Kritiken des Spielfilms

4. Einordnung in den historischen Kontext / Kurzbeschreibung der Thematik

5. Filmanalyse

5.1 Richter Dan Haywood (Spencer Tracy)

5.2 Der Staatsanwalt Colonel Ted Lawson (Richard Widmark)

5.3 Der Verteidiger Hans Rolfe (Maximilian Schell)

5.4 Der Angeklagte Dr. Ernst Janning (Burt Lancaster)

6. Fazit

Zielsetzung & Themen der Analyse

Die vorliegende Arbeit setzt sich zum Ziel, den historischen Spielfilm „Das Urteil von Nürnberg“ einer detaillierten filmwissenschaftlichen Untersuchung zu unterziehen. Dabei steht die Frage im Zentrum, wie die zentralen Akteure des Nürnberger Nachfolgeprozesses filmästhetisch charakterisiert werden und welche Botschaft der Film hinsichtlich der deutschen Vergangenheitsbewältigung an den Zuschauer vermittelt.

  • Filmanalytische Untersuchung der Hauptcharaktere (Richter, Staatsanwalt, Verteidiger, Angeklagte)
  • Einordnung des Films in den historischen Kontext der Nürnberger Nachfolgeprozesse
  • Analyse der filmischen Mittel zur Darstellung von historischer Realität
  • Untersuchung der thematischen Auseinandersetzung mit Schuld und Schweigen

Auszug aus dem Buch

5.1 Richter Dan Haywood (Spencer Tracy)

Kommen wir nun zum Hauptteil dieser Arbeit. Bis jetzt haben wir die wichtigsten Rahmeninformationen über den Film und die Thematik kennengelernt. Steigen wir nun in den Film und dessen Analyse ein.

Beginnen wir mit Richter Dan Haywood. Richter Haywood übernimmt in diesem Film eine ganz besondere Schlüsselstellung ein. Er ist es letztendlich, der die gerechten Urteile gegen vier angeklagte Juristen fällen muss.

Zu Anfang wird Haywood durch die zerstörte Stadt Nürnberg in seine Unterkunft gefahren. Von Beginn an sieht man seinen recht ernsten Gesichtsausdruck. Dabei ist er aber ein in sich gekehrter, souveräner, neutraler und auch freundlicher Mann, der noch so gut wie unvoreingenommen von der Thematik ist. Er wird von der Kamera „vorgestellt“, in dem sie per Nahaufnahme das Gesicht des Richters bei der Autofahrt zeigt. Zudem zeigt sich bei Haywood, dass er vom Lande kommt. Das wird in derselben Autofahrtsszene deutlich, wo er zusammenfährt als der Fahrer hupend einer Radfahrerin ausweicht. Sofort schwenkt die Kamera auf sein Gesicht und dokumentiert seinen erschrockenen Gesichtsausdruck. Durch diese Semiotik, also durch dieses Zeichen (Gesichtsausdruck), kann der Zuschauer erkennen, dass dem Richter das Leben in der Stadt gänzlich unbekannt ist. Er zeigt sich auch verdutzt, als ihm kurz darauf sein „Adjutant“ vorgestellt wird, also sein Helfer. Auch das war ihm sicher nicht in seiner bisherigen Berufslaufbahn bekannt.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Die Einleitung führt in die historische Relevanz des Films ein und erläutert die methodische Herangehensweise der filmanalytischen Untersuchung.

Inhaltszusammenfassung des Spielfilms / Angaben zur Entstehungszeit, zum Regisseur und Kritiken des Spielfilms: Dieses Kapitel bietet eine prägnante Zusammenfassung der Handlung sowie wesentliche Hintergrundinformationen zur Produktion des Films von 1961.

Einordnung in den historischen Kontext / Kurzbeschreibung der Thematik: Hier erfolgt eine historische Kontextualisierung der Nürnberger Prozesse, insbesondere der rechtlichen und politischen Herausforderungen nach dem Zweiten Weltkrieg.

Filmanalyse: Im Hauptteil werden die zentralen Charaktere – Richter Haywood, Staatsanwalt Lawson, Verteidiger Rolfe und der Angeklagte Janning – hinsichtlich ihrer filmischen Inszenierung und Charakterentwicklung detailliert ausgewertet.

Fazit: Das Schlussfazit resümiert die Ergebnisse der Filmanalyse und ordnet den Film als Versuch einer historischen Rekonstruktion ein.

Schlüsselwörter

Das Urteil von Nürnberg, Nürnberger Prozesse, Filmanalyse, Stanley Kramer, Spencer Tracy, Burt Lancaster, Nachkriegsjustiz, historische Rekonstruktion, Nationalsozialismus, Schuldfrage, Kameraführung, Zeugenaussagen, Ethik, Filmgeschichte, Justizverbrechen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert den historischen Spielfilm „Das Urteil von Nürnberg“ unter filmwissenschaftlichen Gesichtspunkten.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Im Fokus stehen die filmästhetische Darstellung der Prozessbeteiligten, der Umgang mit der deutschen NS-Vergangenheit im Film sowie die Rolle der historischen Rekonstruktion.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die Autorin oder der Autor untersucht, wie Richter, Staatsanwalt, Verteidiger und Angeklagte im Film inszeniert werden und welche moralische Botschaft der Film vermittelt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt Methoden der Filmanalyse, insbesondere die Untersuchung von Kameraeinstellungen, Mimik und Semiotik der Darstellung.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil widmet sich einer detaillierten Analyse der vier Hauptakteure: Richter Dan Haywood, Staatsanwalt Lawson, Verteidiger Rolfe und der Angeklagte Dr. Ernst Janning.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Nürnberger Prozesse, Schuldfrage, historische Rekonstruktion und filmische Inszenierung.

Warum spielt die Figur des Dr. Ernst Janning eine so zentrale Rolle?

Janning bricht als einziger Angeklagter sein Schweigen, was den Wendepunkt im Film darstellt und die moralische Aufarbeitung der Taten verdeutlicht.

Wie bewertet der Autor die filmische Darstellung des Richters Haywood?

Der Richter wird als neutrale und souveräne Figur analysiert, die stellvertretend für den Zuschauer versucht, die moralischen Abgründe der NS-Vergangenheit zu verstehen.

Fin de l'extrait de 19 pages  - haut de page

Résumé des informations

Titre
"Das Urteil von Nürnberg"
Sous-titre
Eine filmwissenschaftliche Analyse
Université
Carl von Ossietzky University of Oldenburg  (Geschichte)
Cours
Analyse historischer Spielfilme
Note
2,3
Auteur
Sören Lindner (Auteur)
Année de publication
2009
Pages
19
N° de catalogue
V149838
ISBN (ebook)
9783640607327
ISBN (Livre)
9783640607433
Langue
allemand
mots-clé
Urteil Nürnberg Prozesse Filmwissenschaft Analyse Dan Haywood Spencer Tracy Ted Lawson Richard Widmark Hans Rolfe Maximilian Schell Ernst Janning Burt Lancaster
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Sören Lindner (Auteur), 2009, "Das Urteil von Nürnberg", Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/149838
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Extrait de  19  pages
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