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Förderung im Förderschwerpunkt. Lernen in einer Regelschule

Título: Förderung im Förderschwerpunkt. Lernen in einer Regelschule

Trabajo Escrito , 2021 , 19 Páginas , Calificación: 1.5

Autor:in: Claudia Mayr (Autor)

Pedagogía - Pedagogía curativa y especial
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Diese Arbeit beschäftigt sich mit einem Förderkonzept für die Schule für den folgenden Fall:

Für ein Mädchen (M.) (8Jahre 6Monate – korrigiert ca. 7 Jahre) mit vorliegendem Förderschwerpunkt „Lernen“ (Gutachten gem. § 12 AO-SF) soll ein Förderkonzept im Setting Schule erarbeitet werden. Das Mädchen ist erhöhten familiären Belastungen ausgesetzt (schwere Erkrankung eines Elternteils, pflegebedürftige Großmutter und zusätzliches Pflegekind im Haushalt). Nach erfolgter Rückstufung besucht sie die 1. Klasse einer Regelschule. Körperlich ist M. normal entwickelt. Hör- und Sehfähigkeit
altersentsprechend.

Laut Gutachten zeigt M. Auffälligkeiten in den Bereichen sozial-emotionale Entwicklung (Frustrationstoleranz, Rückzug, Misserfolgsvermeidung), Arbeitsverhalten (passiv, unstrukturiert, ablenkbar), Sprache (geringer aktiver Wortschatz, Sigmatismus, Phonologisches Bewusstsein, Graphem-Phonem-Zuordnung), Mathematik (Kardinalität, Zahlenraumerschließung), Motorik (Feinmotorik, Raumwahrnehmung, Bewegungsplanung) und Kognition (Entwicklungsrückstand lt. Mann-Zeichen Test).
Kognitiv scheint sie (durch schulpsychologische Tests belegt) nicht altersgemäß entwickelt. Sie ist örtlich nur bedingt, zeitlich und systemisch eher mangelhaft orientiert.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Falldarstellung

2. Übergeordnete Förderziele

2.1. Sprache und Kommunikation

2.1.1. Semantisch - Lexikalische Dimension

2.1.2 Pragmatische Dimension

2.2. Förderbereich visuelle und auditive Wahrnehmung

2.2.1. Visuelle Wahrnehmung

2.2.2. Auditive Wahrnehmung

3. Die 10 Lerneinheiten – Wir reisen ins Buchstabenland

3.1. Generelle Überlegungen

3.2. Methodologische Überlegungen

3.3. Feinziele der Lerneinheiten

3.4. Setting der Lerneinheiten

3.5. Schematische Übersicht aller 10 Lerneinheiten

4. Ablaufplanung Lerneinheiten

4.1. Lerneinheit 4: Zu Besuch bei den Königsbuchstaben (Vokalen)

4.2. Lerneinheit 5: Die Prinzen und Prinzessinnen (M, L, W, S) besuchen das Buchstabenland

4.3. Lerneinheit 6: Die Könige treffen die Prinzen und Prinzessinnen (Schwerpunkt Vokale und M, L, W, S)

5. Sonstige mögliche Förderziele

Zielsetzung und Themen

Die vorliegende Fallstudie erarbeitet ein heilpädagogisches Förderkonzept für ein achtjähriges Mädchen mit einem diagnostizierten Förderschwerpunkt im Bereich „Lernen“. Ziel ist es, durch eine strukturierte, beziehungsorientierte Einzelförderung die sprachlichen sowie wahrnehmungsbezogenen Kompetenzen des Kindes zu stärken, um so die Teilhabe am Unterricht und die schulische sowie soziale Integration zu verbessern.

  • Heilpädagogische Förderplanung bei Lernschwierigkeiten
  • Sprachförderung (semantisch-lexikalische und pragmatische Ebene)
  • Optimierung der visuellen und auditiven Wahrnehmung
  • Methoden zur Bindungsstärkung und Stressreduktion im schulischen Kontext
  • Einsatz von spielerischen Lernbegleitern (Kamishibai, Handpuppen)

Auszug aus dem Buch

4.1. Lerneinheit 4: Zu Besuch bei den Königsbuchstaben (Vokalen)

Die Lerneinheit beginnt mit dem Ritual, Singen des ABC Lieds (strukturgebend, auditive Aufmerksamkeit, stressreduzierend) und hervorholen des Arbeitsdossiers und des Buches Buchstabenreise (Sicherheit, Struktur, Visualisierung der „Erfolge“= positiver Einstieg). Der Lernbegleiter begrüsst M. ebenfalls (Bindung). Die Fachkraft beobachtet M. beim Singen und der Teilnahme am Ritual und versucht eine erste Einschätzung der Tagesverfassung und Gefühlslage zu erhalten, da dies den Stundenverlauf beeinflusst und flexibel/ adaptiv darauf reagiert werden muss (Oy et al., 2011, S. 235).

Im Anschluss an das Singen des Liedes darf M. erzählen wie es ihr seit dem letzten Termin ergangen und wie es ihr heute geht (FZ 6; FZ8). Die Fachkraft kann M. anbieten, dass ihr Lernbegleiter für sie erzählen kann oder helfen darf (LB: „M. geht es dir gut? Hast du am Wochenende mit deiner Freundin gespielt?“). Methodologisch kann dies auch mittels Scaffolding unterstützt werden. Als Material sollten daher Bildkarten für Gefühle, Situation bereitliegen. Das Erzählen fördert die pragmatische Dimension der Sprachentwicklung (GZ 2). Die Unterstützung mit Bildern fördert zusätzlich das Vokabular und visuelle Wahrnehmung. Besonders sensibel sollte die Fachkraft mit dem Feedback und/oder sprachlichen Korrekturen an M. umgehen. Die Fachkraft ist sprachliches Vorbild (Iven, 2005, S. 74). Eine grammatikalisch- lexikalische Korrektur sollte über ein korrektives Feedback erfolgen (Iven, 2005, S. 81). Der Lernbegleiter kann ebenfalls als „Kommunikationspartner“ eingesetzt werden. Oft nehmen Kinder Hilfestellungen, Tipps von einem solchen Lernbegleiter besser an, als von der Lehrkraft. Die Lehrkraft wird oft bei Kinder, welche verstärkt Misslingenserfahrungen/Defizitempfindungen machen, in dieser Hinsicht negativ konnotiert. Der Lernbegleiter ist hingegen neutraler. Die Dauer dieser Einstiegsphase sollte 10 min nicht übersteigen (Aufmerksamkeitsspanne). Diese Einstiegsphase sollte in allen LE ähnlich ablaufen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Falldarstellung: Beschreibt die Ausgangslage eines achtjährigen Mädchens mit Förderschwerpunkt „Lernen“ unter Berücksichtigung familiärer Belastungen und diagnostizierter Entwicklungsauffälligkeiten.

2. Übergeordnete Förderziele: Definiert die Schwerpunkte der heilpädagogischen Intervention, insbesondere die Förderung von Sprache, Kommunikation sowie visueller und auditiver Wahrnehmung im Sinne der ICF.

3. Die 10 Lerneinheiten – Wir reisen ins Buchstabenland: Erläutert die theoretische Fundierung, methodische Herangehensweise, Zieldefinition nach der SMART-Regel und das pädagogische Setting.

4. Ablaufplanung Lerneinheiten: Detailliert die konkreten Inhalte und methodischen Abläufe der vierten, fünften und sechsten Lerneinheit unter Einsatz spezifischer Materialien.

5. Sonstige mögliche Förderziele: Gibt einen Ausblick auf weitere notwendige Förderbereiche wie Sozial-Emotionalität, Motorik und Kognition, die über den Fokus der Sprachförderung hinausgehen.

Schlüsselwörter

Heilpädagogik, Förderschwerpunkt Lernen, Sprachförderung, visuelle Wahrnehmung, auditive Wahrnehmung, Förderkonzept, Unterricht, Schulalltag, Lernbegleiter, Inklusion, ICF, Buchstabenland, Wortschatz, Selbstwirksamkeit, Resilienz

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Erstellung eines heilpädagogischen Förderkonzepts für ein Schulkind mit dem sonderpädagogischen Förderbedarf „Lernen“.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Sprach- und Kommunikationsförderung sowie der Verbesserung grundlegender visueller und auditiver Wahrnehmungsleistungen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das primäre Ziel ist die Konzipierung einer strukturierten Förderreihe, die durch eine beziehungsorientierte, ressourcenorientierte Herangehensweise die Lernhemmnisse des Kindes abbaut.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Es werden Ansätze der heilpädagogischen Übungsbehandlung, des Scaffoldings sowie ritualisierte Methoden und therapeutische Entspannungsübungen eingesetzt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Begründung der Förderziele, das methodisch-didaktische Setting sowie eine konkrete Ablaufplanung für mehrere Lerneinheiten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist durch Begriffe wie Heilpädagogik, Sprachförderung, Wahrnehmung, Lernbegleitung und Selbstwirksamkeit geprägt.

Warum ist ein „Lernbegleiter“ (Handpuppe) ein zentrales Element?

Der Lernbegleiter dient als neutraler Identifikationsfaktor, der das Kind besonders bei Schüchternheit oder Angst vor Misserfolgen emotional entlastet und die Kommunikation fördert.

Welchen Stellenwert nimmt die Ritualisierung ein?

Rituale schaffen Sicherheit und Verlässlichkeit, was bei dem untersuchten Fall aufgrund der belastenden familiären Situation essenziell für die Lernbereitschaft ist.

Wie unterscheidet sich die Planung der Lerneinheiten vom regulären Unterricht?

Die Lerneinheiten sind hochgradig individualisiert, nutzen gezielte Fördermaterialien wie das „Buchstabenland“ und sind auf die spezifische Aufmerksamkeitsspanne und das Belastungsprofil des Kindes zugeschnitten.

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Detalles

Título
Förderung im Förderschwerpunkt. Lernen in einer Regelschule
Universidad
(International University of Applied Sciences)  (Heilpädagogik)
Calificación
1.5
Autor
Claudia Mayr (Autor)
Año de publicación
2021
Páginas
19
No. de catálogo
V1499233
ISBN (PDF)
9783389063866
ISBN (Libro)
9783389063873
Idioma
Alemán
Etiqueta
förderung förderschwerpunkt lernen regelschule
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Claudia Mayr (Autor), 2021, Förderung im Förderschwerpunkt. Lernen in einer Regelschule, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1499233
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