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DDR-Geschichtsbilder in Leserbriefen

Eine Analyse von Zuschriften an die Magdeburger Volksstimme für die Jahre 1990, 1995 und 2000

Titre: DDR-Geschichtsbilder in Leserbriefen

Thèse de Bachelor , 2009 , 52 Pages , Note: 2,0

Autor:in: Katharina Sagebaum (Auteur)

Didactique - Histoire
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Durch den Beitritt der DDR zur Bundesrepublik hat sich im Pressewesen viel verändert. Die personelle Umstrukturierung und die Orientierung der Redaktionen an der westdeutschen Medienpraxis veränderte das Auftreten der Zeitungen. Die Veränderungen wirkten sich besonders auf den Bereich der Leserbriefe aus und führten zu einer hohen Anzahl der eingehenden Briefe. Auch der Inhalt der Leserbriefe änderte sich. Es wurde mehr Kritik zum Staat und zum politischen System geäußert.
Diese Arbeit setzte an dieser Stelle an und wollte ergründen, inwieweit sich das DDR-Bild einer Bevölkerung anhand von Leserbriefen einer Lokalzeitung wie der Magdeburger Volksstimme ablesen ließ.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Konkurrierende Geschichtsbilder "Ostalgie" versus "Unrechtsstaat"

3. Anmerkungen zum Profil der Magdeburger Volksstimme und dessen Umgang mit den Leserbriefen

4. Analyse der Leserbriefe

4.1 Das Jahr 1989/90

4.2 Das Jahr 1995

4.3. Das Jahr 2000

4.4 Die heutige Situation – Ein kurzer Ausblick

5. Schlussbetrachtung

5.1 Zusammenfassung

5.2 Offene Fragen

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht anhand von Leserbriefen an die Magdeburger Volksstimme, wie sich das Geschichtsbild der DDR in den Jahren 1990, 1995 und 2000 in der Wahrnehmung ehemaliger DDR-Bürger gewandelt hat und ob sich hierbei Tendenzen zur sogenannten „Ostalgie“ oder zur Charakterisierung als „Unrechtsstaat“ ablesen lassen.

  • Analyse des Wandels der DDR-Geschichtsbilder über ein Jahrzehnt.
  • Untersuchung der Funktion und Auswahlkriterien von Leserbriefen in der Magdeburger Volksstimme.
  • Gegenüberstellung von privater Wahrnehmung (Leserbriefe) und öffentlichem Diskurs.
  • Bewertung des Einflusses der Wiedervereinigung auf das Identitätsgefühl der Bürger.

Auszug aus dem Buch

1. Einleitung

In diesem Jahr wird anlässlich des 20. Jahrestages des Mauerfalls wieder heftig über die DDR-Vergangenheit debattiert. Viele Politiker sahen und sehen in der DDR nur einen Unrechtsstaat. Doch kann man das Leben in der DDR auf diesen Begriff reduzieren? Angela Merkel warnte vor der Verklärung des SED-Staates und forderte von der Linkspartei Klarstellung ihres Verhältnisses zur DDR-Vergangenheit.

Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee, der ebenfalls in der DDR groß geworden ist, sagte in einen Interview zum zu diesem Thema: „Die DDR war ein Unrechtsstaat. Sie hatte positive Seiten, aber die Diktatur des Proletariats, die Diktatur der SED und der Stasi waren etwas, was im Alltag wie auf der Weltbühne erkennbar war.“

Auch Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble (CDU) und Bundestags-vizepräsident Wolfgang Thierse (SPD) wollen das Thema differenziert diskutieren. Neben aller Ungerechtigkeit habe es in der DDR jedoch eine hervorragende Alltagssolidarität gegeben. Beide sind sich dennoch einig in ihren Aussagen, dass die DDR ein Unrechtsstaat war.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Darstellung der aktuellen Debatte um das DDR-Geschichtsbild und die Einordnung der DDR als Unrechtsstaat im Kontext politischer Aussagen.

2. Konkurrierende Geschichtsbilder "Ostalgie" versus "Unrechtsstaat": Untersuchung der Entstehung und Beeinflussung von Geschichtsbildern sowie der psychologischen Hintergründe von Nostalgie-Phänomenen.

3. Anmerkungen zum Profil der Magdeburger Volksstimme und dessen Umgang mit den Leserbriefen: Historischer Abriss der Zeitung von ihrer Gründung bis zur Transformation nach der Wende und Beschreibung der internen Leserbriefredaktion.

4. Analyse der Leserbriefe: Qualitative Auswertung von Leserbriefen aus den Jahren 1989/90, 1995, 2000 sowie ein Ausblick auf die Situation im Jahr 2009.

5. Schlussbetrachtung: Zusammenfassung der Ergebnisse hinsichtlich des Wandels der DDR-Wahrnehmung und Reflexion über die methodischen Grenzen der Arbeit.

Schlüsselwörter

DDR, Geschichtsbild, Leserbriefe, Magdeburger Volksstimme, Ostalgie, Unrechtsstaat, Wiedervereinigung, SED, DDR-Vergangenheit, Transformation, Erinnerungskultur, Transformation, Sozialpolitik, Identität, DDR-Nostalgie

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie sich die Sicht der Bürger auf die DDR über drei Zeitpunkte (1990, 1995, 2000) anhand von Leserbriefen in der Magdeburger Volksstimme darstellt.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind der Wandel der Geschichtsbilder zwischen "Ostalgie" und "Unrechtsstaat", die Bedeutung der Wiedervereinigung sowie die Rolle von Medien bei der Vermittlung von Vergangenheitsbewältigung.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, herauszufinden, ob Leserbriefe als verlässliches Stimmungsbarometer dienen können, um verbreitete DDR-Geschichtsbilder in der Bevölkerung abzubilden.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Autorin führt eine qualitative Analyse der abgedruckten Leserbriefe durch und vergleicht diese Ergebnisse mit vorhandenen Studien, wie etwa Spiegel-Umfragen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Leserbriefe zeitlich differenziert für die Jahre 1989/90, 1995 und 2000 sowie einen Ausblick auf 2009, ergänzt durch theoretische Grundlagen zu Geschichtsbildern.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Begriffe sind DDR, Ostalgie, Unrechtsstaat, Wiedervereinigung, Erinnerungskultur und Leserbriefe.

Wie verändert sich die Einstellung der Leser zur DDR im Laufe der Jahre?

Die Arbeit zeigt, dass die Nostalgie Mitte der 90er Jahre ihren Zenit erreichte, während spätere Leserbriefe die DDR zunehmend kritischer als Unrechtsstaat bewerten.

Welchen Einfluss hatte die Rolle der Volksstimme als ehemaliges SED-Blatt?

Die Zeitung durchlief eine Transformation, musste Vertrauen zurückgewinnen und wählte Leserbriefe nach spezifischen Kriterien aus, was die Repräsentativität der Briefe beeinflusste.

Warum wurde die psychologische Theorie der "Reaktanz" in der Arbeit herangezogen?

Sie dient als Erklärungsmodell für den Widerstand gegen den Begriff "Unrechtsstaat" und die damit verbundene Aufwertung der DDR-Vergangenheit bei manchen ehemaligen Bürgern.

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Résumé des informations

Titre
DDR-Geschichtsbilder in Leserbriefen
Sous-titre
Eine Analyse von Zuschriften an die Magdeburger Volksstimme für die Jahre 1990, 1995 und 2000
Université
Technical University of Braunschweig  (Historisches Seminar)
Note
2,0
Auteur
Katharina Sagebaum (Auteur)
Année de publication
2009
Pages
52
N° de catalogue
V150039
ISBN (ebook)
9783640610839
ISBN (Livre)
9783640611171
Langue
allemand
mots-clé
DDR Geschichtsbild Leserbrief
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Katharina Sagebaum (Auteur), 2009, DDR-Geschichtsbilder in Leserbriefen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/150039
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Extrait de  52  pages
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