Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publicación mundial de textos académicos
Go to shop › Pedagogía - Sociología pedagógica

Jugendliche und Drogen. Präventionsmöglichkeiten

Título: Jugendliche und Drogen. Präventionsmöglichkeiten

Trabajo Escrito , 2007 , 16 Páginas , Calificación: 1,7

Autor:in: Leoni Zetter (Autor)

Pedagogía - Sociología pedagógica
Extracto de texto & Detalles   Leer eBook
Resumen Extracto de texto Detalles

Zum Thema Drogen allgemein und speziell zum Thema Jugendliche und Drogen wurde schon sehr viel geschrieben. Meiner Ansicht nach ist es aber sehr wichtig, immer wieder auf dieses Thema aufmerksam zu machen, da immer mehr Jugendliche zu Drogen greifen, in dem Glauben den Problemen in ihrem Leben so entgehen zu können.
Durch meine Arbeit in einem Jugendzentrum sowie meine Tätigkeit in einer Gastwirtschaft für junge Leute erlebe ich täglich, dass immer mehr Jugendliche zu Drogen greifen.
Ich finde es erschreckend, dass die heutigen Jugendlichen sich vieler Gefahren die mit Drogen einhergehen gar nicht bewusst sind. Trotz Aufklärungskampagnen sehen sie z.B. in regelmäßigem, starkem Alkoholkonsum keine großen Gefahren, was die gestiegenen Zahlen von Alkoholvergiftungen bei Jugendlichen beweisen.
Aber nicht nur die Gefahr des Alkohols wird von Jugendlichen unterschätzt, auch immer mehr Jugendliche greifen zu stärkeren Drogen.
Haschisch wird von älteren Jugendlichen und auch von den Medien oft als harmlos eingestuft, dies verleitet junge Menschen zum sorglosen Umgang mit der Droge, die von vielen Experten als „Einstiegsdroge“ gesehen wird. Oft reicht der Rausch von Haschisch schnell nicht mehr aus und die Jugendlichen greifen zu anderen Drogen um aus der Realität zu fliehen und sich Problemen nicht stellen zu müssen. Meiner Auffassung nach ist es vor allem als angehender Lehrer sehr wichtig, sich mit dem Thema eingehend auseinander zusetzen. Verstärkte Maßnahmen in der Schule als auch innerhalb der Familien sind unumgänglich.
In der folgenden Hausarbeit möchte ich nach einer kurzen Einführung der themenrelevanten Definitionen und einer kurzen Beschreibung der am häufigsten konsumierten Drogen hauptsächlich auf die Faktoren eingehen, die dazu führen, dass Jugendliche zu Drogen greifen.
Des Weiteren möchte ich verschiedene Präventionsmaßnahmen aufzeigen, die helfen können, Jugendliche davor zu schützen drogenabhängig zu werden.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1.EINLEITUNG

2.DEFINITIONEN

3. DROGENARTEN

3.1 LEGALE DROGEN

3.1.1 Medikamente

3.1.2 Zigaretten

3.1.3 Alkohol

3.2 ILLEGALE DROGEN

3.2.1 Sedierende Drogen

3.2.2 Halluzinogene Drogen

3.2.3 Stimulierende Drogen

4. WIE ENTSTEHT SUCHT BEI JUGENDLICHEN?

4.1 LERNTHEORETISCHE ANSÄTZE

4.2 PSYCHOANALYTISCHE KONZEPTE

4.3 SOZIOLOGISCHE UND ÖKONOMISCHE ANSÄTZE

4.4 VERERBUNG

5. ASPEKTE DER PRÄVENTION

5.1 SUCHTPRÄVENTION IN DER SCHULE

5.2 PRÄVENTION IM AUßERSCHULISCHEN UMFELD

5.3 GESCHLECHTERSPEZIFISCHE PRÄVENTION

6. ZUSAMMENFASSUNG

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit verfolgt das Ziel, die Ursachen für den Drogenkonsum bei Jugendlichen zu analysieren und wirksame Präventionsstrategien aufzuzeigen, um den Einstieg in die Sucht frühzeitig zu verhindern. Dabei wird insbesondere die Rolle von Schule und Elternhaus sowie die Bedeutung geschlechtsspezifischer Ansätze untersucht.

  • Grundlagen und Definitionen von Drogen, Drogenmissbrauch und Sucht
  • Klassifizierung legaler und illegaler Drogen sowie deren Wirkweisen
  • Theoretische Erklärungsmodelle für die Suchtentstehung (lerntheoretisch, psychoanalytisch, soziologisch)
  • Strategien zur Suchtprävention in Schule und außerschulischem Umfeld
  • Differenzierung geschlechtsspezifischer Präventionsbedarfe

Auszug aus dem Buch

4.2 Psychoanalytische Konzepte

Psychoanalytische Konzepte gehen davon aus, dass Sucht in der psychischen Struktur des betroffenen Individuums liegt. Die Grundlage für Sucht in psychoanalytischen Konzepten wird in der präödipalen Phase gesehen. Ein Kind kann anfänglich nicht die absolute Symbiose mit seiner Mutter wahrnehmen. Erst nach einiger Zeit entwickelt das Kind eigene Vorstellungen seiner Umwelt, zuerst von der mütterlichen Brust. Mit zunehmender Wahrnehmungsfähigkeit entwickelt es differenziertere Vorstellungen seiner Umwelt und nimmt die mütterliche Brust als Objekt der Lust wahr (orale Befriedigung) Diese Wahrnehmung führt zu einer Bildung von Objektrepräsentanzen. In der weiteren Entwicklung werden diese Objektrepräsentanzen vermehrt, bis ein Kind eine Vorstellung von sich selbst erhält. (Selbstrepräsentanz)

Wenn während dieser Entwicklung schwere Störungen (Vernachlässigung, Gewalt gegenüber dem Kind) auftreten, führt dies zu einem Trauma, welches sich durch das ganze Leben des betreffenden Kindes zieht. Meist ergeben sich Folgen wie Angstzustände, Depressionen oder Aggressivität.

Voigtel (2001, S.18), der Sucht zu Impulsneurosen zählt, schreibt: „ Alle Süchte sind… erfolglose Versuche, aktiv mit Schuld, Depression oder Angst fertig zu werden.“ Das betroffene Individuum sieht häufig nur durch Drogen die Möglichkeit aus seinen Alltagsängsten zu flüchten und sich in eine für es, mit Wohlbehagen verbundene Welt, zu versetzen.

Zusammenfassung der Kapitel

1.EINLEITUNG: Der Autor erläutert die Relevanz der Drogenproblematik unter Jugendlichen und begründet die Notwendigkeit präventiver Maßnahmen durch Lehrer und Eltern.

2.DEFINITIONEN: Es werden grundlegende Begriffsbestimmungen zu Drogen, Drogenmissbrauch und Sucht anhand der Definitionen der WHO vorgenommen.

3. DROGENARTEN: Dieses Kapitel klassifiziert verschiedene Substanzen in legale und illegale Kategorien und beschreibt deren physiologische Wirkungen sowie Risiken.

4. WIE ENTSTEHT SUCHT BEI JUGENDLICHEN?: Verschiedene wissenschaftliche Ansätze (lerntheoretisch, psychoanalytisch, soziologisch und genetisch) werden zur Erklärung der Ursachen von Drogenabhängigkeit herangezogen.

5. ASPEKTE DER PRÄVENTION: Es werden Strategien zur Suchtprävention diskutiert, unterteilt in schulische, außerschulische und geschlechtsspezifische Ansätze.

6. ZUSAMMENFASSUNG: Das Fazit fordert eine langfristige, bundesweite Planungsstrategie für die Prävention und appelliert an eine intensivere Zusammenarbeit von Schule und Elternhaus.

Schlüsselwörter

Jugendliche, Drogen, Suchtprävention, Suchtentstehung, Substanzkonsum, Schule, Elternhaus, Adoleszenz, Psychoanalyse, Lerntheorie, Geschlechtsspezifische Prävention, Drogenmissbrauch, Aufklärung, Sozialkompetenz, Gesundheitsvorsorge

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit dem Drogenkonsum bei Jugendlichen, dessen Ursachen und den Möglichkeiten, durch Prävention den Einstieg in die Abhängigkeit zu verhindern.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den Schwerpunkten zählen die Definition von Sucht, die Klassifizierung von Drogen, die psychologischen und sozialen Erklärungsmodelle für Suchtverhalten sowie konkrete Präventionsmaßnahmen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Hauptziel besteht darin, aufzuzeigen, wie durch eine verbesserte Aufklärung und Kooperation zwischen Schule und Elternhaus Jugendliche wirksam vor einer Drogenabhängigkeit geschützt werden können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine Literaturanalyse und integriert verschiedene theoretische Ansätze aus der Suchtforschung, um ein ganzheitliches Verständnis für das Problem zu entwickeln.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Bestandsaufnahme der Drogenarten, eine theoretische Analyse der Suchtentstehung sowie eine detaillierte Diskussion präventiver Strategien.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind insbesondere Suchtprävention, Drogenkonsum bei Jugendlichen, Soziale Kompetenz, Früherkennung und die Rolle des sozialen Umfelds.

Warum wird im Dokument auf geschlechtsspezifische Prävention eingegangen?

Die Arbeit hebt hervor, dass Männer und Frauen unterschiedliche Konsummuster aufweisen und durch differenzierte Ursachen in die Abhängigkeit geraten, was angepasste Präventionsansätze erforderlich macht.

Welche Rolle spielt die Schule bei der Prävention laut dem Autor?

Die Schule wird als zentraler Ort der Früherkennung gesehen, an dem neben der Wissensvermittlung insbesondere die Stärkung der sozialen Kompetenz der Schüler im Fokus stehen sollte.

Final del extracto de 16 páginas  - subir

Detalles

Título
Jugendliche und Drogen. Präventionsmöglichkeiten
Universidad
Saarland University
Calificación
1,7
Autor
Leoni Zetter (Autor)
Año de publicación
2007
Páginas
16
No. de catálogo
V150092
ISBN (Ebook)
9783640613007
ISBN (Libro)
9783640612949
Idioma
Alemán
Etiqueta
Jugendliche Drogen Präventionsmöglichkeiten
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Leoni Zetter (Autor), 2007, Jugendliche und Drogen. Präventionsmöglichkeiten, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/150092
Leer eBook
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
  • Si ve este mensaje, la imagen no pudo ser cargada y visualizada.
Extracto de  16  Páginas
Grin logo
  • Grin.com
  • Envío
  • Contacto
  • Privacidad
  • Aviso legal
  • Imprint