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Das New Yorker Übereinkommen. Die Anerkennung und Vollstreckung ausländischer Schiedssprüche. Schiedsgerichtbarkeit in Deutschland. Internationale Verträge

Titel: Das New Yorker Übereinkommen. Die Anerkennung und Vollstreckung ausländischer Schiedssprüche. Schiedsgerichtbarkeit in Deutschland. Internationale Verträge

Hausarbeit , 2024 , 22 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Jura - Andere Rechtssysteme, Rechtsvergleichung
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Zusammenfassung Leseprobe Details

In dieser Arbeit wird das New Yorker Übereinkommen über die Anerkennung und Vollstreckung ausländischer Schiedssprüche (UNÜ) sowohl als multilaterales Abkommen als auch in Bezug auf seine Anwendung im deutschen Recht untersucht. Dabei liegt der Fokus auf dem grundlegenden Inhalt und der Bedeutung des Übereinkommens für das internationale Schiedsverfahrensrecht. Des Weiteren versucht diese Arbeit einen Ausblick und Handlungsempfehlungen in Bezug auf internationale Schiedsverfahren zu geben.

Die zunehmende Vernetzung der Weltwirtschaft aufgrund der Globalisierung resultiert in einer erhöhten Relevanz von Verträgen mit internationalem Bezug.
Damit einhergehend steigt die Anzahl von Rechtsstreitigkeiten, die ebenfalls einen Auslandsbezug aufweisen. Schiedsverfahren ermöglichen den Parteien eine Alternative zur staatlichen Gerichtsbarkeit zu wählen und ihre Konflikte mithilfe nichtstaatlicher Rechtsprechung beizulegen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Theoretischer Rahmen

2.1 Begriffserklärung

2.2 Schiedsverfahren und Applikation in Deutschland

2.3 Allgemeiner und historischer Hintergrund

2.4 Beitrittsprozess und Inkrafttreten

2.4.1. Mitgliedsstaaten

2.5 Anwendungsbereich

3. Formalitäten des New Yorker Übereinkommens

3.1 Anerkennung und Vollstreckung

3.2 Versagung, Aufhebung und Kündigung

3.2.1 Versagung/Durchführung

3.2.2 Aufhebung

3.2.3 Kündigung

3.3 Anwendung im nationalen deutschen Recht

4. Ausblick

4.1 Handlungsempfehlungen

4.2 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das New Yorker Übereinkommen von 1958 als zentrales Instrument für die internationale Handelsschiedsgerichtsbarkeit, insbesondere im Hinblick auf die Anerkennung und Vollstreckung ausländischer Schiedssprüche in Deutschland.

  • Rechtliche Grundlagen und Anwendung des New Yorker Übereinkommens (UNÜ) in Deutschland.
  • Analyse der Anerkennungs- und Vollstreckungsverfahren für ausländische Schiedssprüche nach ZPO.
  • Untersuchung der Mechanismen zur Versagung, Aufhebung und Kündigung im Rahmen des Übereinkommens.
  • Erörterung von Handlungsempfehlungen zur Modernisierung und Digitalisierung internationaler Schiedsverfahren.

Auszug aus dem Buch

2.2 Schiedsverfahren und Applikation in Deutschland

Deutschland erfreut sich international an Anerkennung als angesehener Standort für die Abwicklung nationaler und internationaler Schiedsverfahren. Das deutsche Schiedsrecht orientiert sich an internationalen Standards, sichert prozessuale Schutzrechte und basiert auf dem Grundsatz, dass staatliche Gerichte und Schiedsgerichte gleichermaßen Rechtsschutz bieten.

Die Regelungen zur Zulässigkeit und Durchführung von Schiedsverfahren finden sich hauptsächlich in den §§ 1025-1066 der Zivilprozessordnung (ZPO). Diese Vorschriften sind größtenteils nicht obligatorisch und kommen nur dann zum Tragen, wenn die Parteien bestimmte Aspekte nicht anderweitig geregelt haben.

Dabei ist festzuhalten, dass die ZPO-Regeln sich in einem Hohen Maße an dem „UNCITRAL-Modellgesetz über die internationale Handelsschiedsgerichtsbarkeit“ orientieren.

Nach § 1059 ZPO ist es möglich, dass inländische Schiedssprüche von deutschen Gerichten, im Falle eines mangelhaften Schiedsverfahrens oder – spruchs, aufgehoben werden können. Voraussetzung dafür, dass sowohl inländische als auch ausländische Schiedssprüche in Deutschland vollstreckt werden dürfen, ist eine Zulassung durch eine Zwangsvollstreckung nach §§ 1060 ff. ZPO.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die steigende Bedeutung internationaler Verträge und die damit verbundene Notwendigkeit effizienter, nichtstaatlicher Streitbeilegungsmechanismen wie Schiedsverfahren.

2. Theoretischer Rahmen: Dieses Kapitel definiert Schiedsverfahren, stellt den historischen Kontext des New Yorker Übereinkommens dar und erläutert dessen Beitrittsprozess sowie den Anwendungsbereich.

3. Formalitäten des New Yorker Übereinkommens: Hier werden die prozessualen Anforderungen für die Anerkennung und Vollstreckung von Schiedssprüchen sowie die Gründe für deren Versagung oder Aufhebung detailliert analysiert.

4. Ausblick: Der Ausblick formuliert Handlungsempfehlungen für eine notwendige Modernisierung des Schiedsrechts unter Berücksichtigung der Digitalisierung und zieht ein abschließendes Fazit zur Relevanz und Zukunft des Abkommens.

Schlüsselwörter

New Yorker Übereinkommen, UNÜ, Internationale Schiedsgerichtsbarkeit, Anerkennung, Vollstreckung, Schiedsspruch, Schiedsvereinbarung, Zivilprozessordnung, ZPO, Handelsschiedsgerichtsbarkeit, Streitbeilegung, Rechtssicherheit, Digitale Transformation.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert das New Yorker Übereinkommen von 1958 als das bedeutendste internationale Regelwerk zur Anerkennung und Vollstreckung ausländischer Schiedssprüche.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf den rechtlichen Voraussetzungen für die Anerkennung und Vollstreckung, den Versagungsgründen, der Anwendung im deutschen Recht sowie dem Potenzial für eine Modernisierung des Verfahrensrechts.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die Bedeutung des New Yorker Übereinkommens für die internationale Schiedsgerichtsbarkeit zu verdeutlichen und aufzuzeigen, wie Deutschland seine Position als Schiedsort stärken kann.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten juristischen Literaturanalyse, der Auswertung gesetzlicher Bestimmungen wie der ZPO sowie der Berücksichtigung internationaler Kommentare und Stellungnahmen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Zunächst werden der theoretische Rahmen und der historische Hintergrund geklärt. Danach erfolgt eine detaillierte Auseinandersetzung mit den Formalitäten sowie den Versagungs-, Aufhebungs- und Kündigungsgründen des Übereinkommens.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem das New Yorker Übereinkommen, Anerkennung, Vollstreckung, Schiedsvereinbarung, Handelsschiedsgerichtsbarkeit und ZPO.

Wie unterscheidet sich die Anerkennung inländischer und ausländischer Schiedssprüche in Deutschland?

Deutschland harmonisiert sein nationales Recht weitgehend mit internationalen Standards, wobei das Verfahren für die Vollstreckbarkeit ausländischer Schiedssprüche spezifische Anforderungen der §§ 1061 bis 1065 ZPO einhält.

Warum spielt die Digitalisierung laut der Arbeit eine so große Rolle für die Schiedsgerichtsbarkeit?

Die Autorin hebt hervor, dass die Pandemie gezeigt hat, wie wichtig digitale Verfahren, etwa durch Videokonferenzen oder digitale Zeugenvernehmungen, für die Effizienz und Attraktivität des Schiedsstandortes sind.

Ist das New Yorker Übereinkommen nach heutigem Stand noch aktuell?

Die Arbeit argumentiert, dass das Übereinkommen zwar essenziell ist, jedoch aufgrund seines Alters von 1958 eine regelmäßige Überprüfung und Anpassung an moderne Gegebenheiten erfordert.

Ende der Leseprobe aus 22 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Das New Yorker Übereinkommen. Die Anerkennung und Vollstreckung ausländischer Schiedssprüche. Schiedsgerichtbarkeit in Deutschland. Internationale Verträge
Hochschule
FOM Hochschule für Oekonomie und Management gemeinnützige GmbH, Hochschulstudienzentrum Hamburg
Note
2,0
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2024
Seiten
22
Katalognummer
V1501020
ISBN (PDF)
9783389064214
ISBN (Buch)
9783389064221
Sprache
Deutsch
Schlagworte
New Yorker Übereinkommen Abkommen Schiedsspruch Schiedsgericht Anerkennung Vollstreckung Schiedsverfahren deutsches Recht EU Recht internationales Recht Europarecht international internationale Verträge international contracts Gerichtsbarkeit Gericht
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2024, Das New Yorker Übereinkommen. Die Anerkennung und Vollstreckung ausländischer Schiedssprüche. Schiedsgerichtbarkeit in Deutschland. Internationale Verträge, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1501020
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Leseprobe aus  22  Seiten
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