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Gibt es eine Zukunft für die Familie?

Title: Gibt es eine Zukunft für die Familie?

Term Paper , 2003 , 15 Pages , Grade: gut

Autor:in: Anna Shkonda (Author)

Sociology - Relationships and Family
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Seit den 60iger Jahren haben sich die Strukturen des Familienlebens überall grundlegend gewandelt. Es werden mehr Ehen geschlossen, aber auch mehr Ehen geschieden. Die Zahl der unverheiratet zusammenlebenden Paare sowie der alleinerziehenden Eltern ist gestiegen. Jede 5. Familie ist eine Stief- bzw. Patchworkfamilie (Kinder mit unterschiedlichen Eltern in einer Familie).
Diese Entwicklungen sind unbestritten und in allen Industrienationen festzustellen. Umstritten ist die Deutung dieser Entwicklungen: Signalisieren sie eine Absage an die Familie oder nur an eine bestimmte Form der Familie? Sind sie eine Anpassung an ein sehr verändertes gesellschaftliches Umfeld und damit eine notwendige und nicht umkehrbare Entwicklung, oder ist es nur eine Phase des Übergangs?
In dieser Arbeit möchte ich versuchen die Antworten auf die oben gestellten Fragen zu finden und zu klären, was uns die Zukunft der Familie bringen soll.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

I. Einleitung

II. Familie ist in der Krise!

1. Was sagen Medien und Statistiken?

2. Ursachen der Krise der Familie

2.1 Individualisierungsprozesse und Individualisierungsdruck

2.2 Der soziale Wandel der Rolle der Frau in Familie und Beruf

2.3 Liberalisierung von Ehe und Familie

III. Ist die Familie wirklich in der Krise?

1. Milieu-Differenzierungen

1.1 Das Arbeiter-Familien-Milieu

1.2 Das Milieu der „technischen Vernunft“

1.3 Das Milieu der individualisierten Akademiker

1.4 Das alternative Milieu

2. Schlußfolgerung

IV. Was wird die Zukunft bringen?

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht den Strukturwandel des Familienlebens seit den 1960er Jahren und geht der Forschungsfrage nach, ob die Familie tatsächlich vor dem Zerfall steht oder ob sie sich lediglich an ein grundlegend verändertes gesellschaftliches Umfeld anpasst. Dabei wird analysiert, wie sozio-ökonomische Faktoren, Individualisierungsprozesse und veränderte Geschlechterrollen die Institution Familie transformieren.

  • Analyse des Spannungsfeldes zwischen Individualisierung und Familienbindung.
  • Untersuchung der Ursachen für den Wandel der Familienstrukturen.
  • Differenzierung des Familienbegriffs durch verschiedene soziale Milieus.
  • Bewertung der Zukunftsperspektiven und der fortbestehenden Bedeutung von Familie.

Auszug aus dem Buch

1. Was sagen Medien und Statistiken?

Familie scheint heute hoch im Kurs zu stehen und für die große Mehrheit eine Quelle persönlichen Glücks zu sein. Von hundert Menschen wünscht sich angeblich nur einer ein Leben ohne Familie. Auch moderne Familienpolitik begreift die Familien als wichtigste gesellschaftliche Leistungsträger, weil in der Familie Kultur und Werte vermittelt werden.

„Familie ist die erste Instanz für Sozialisation und Erziehung, in der Persönlichkeits- und Charakterbildung gefördert werden. In den Familien bildet sich die Fähigkeit von Menschen heran, soziale Beziehungen einzugehen, solidarisch zu handeln und dadurch zum Zusammenhalt der Gesellschaft beizutragen.“(Familienpolitischer Leitantrag des SPD-Parteivorstandes:2001, S.4) Familie genießt eine seit Jahren wachsende Wertschätzung und scheint ein Wunsch, Wirklichkeit und Zukunft der Gesellschaft zu sein.

Sieht der Alltag aber nicht ganz anders aus? Sowohl Medien als auch Statistiken liefern uns einen klaren Beweis dafür, daß die Familie in Gefahr, in der Krise ist:

- Seit Mitte der sechziger Jahre sinkt überall in den entwickelten Ländern die Zahl der Geburten;

- Die Zahl der Eheschließungen geht rapide zurück, besonders bei den Jüngeren;

Zusammenfassung der Kapitel

I. Einleitung: Diese Einleitung skizziert den grundlegenden Wandel der Familienstrukturen seit den 1960er Jahren und führt in die zentrale Debatte um den Status der Familie in modernen Industrienationen ein.

II. Familie ist in der Krise!: In diesem Kapitel werden statistische Belege und mediale Berichte analysiert, die auf eine Krise hindeuten, sowie theoretische Ursachen wie Individualisierung, Rollenwandel der Frau und Liberalisierung der Ehe diskutiert.

III. Ist die Familie wirklich in der Krise?: Das Kapitel differenziert die Krisenthese durch die Betrachtung verschiedener sozio-regionaler Milieus und hinterfragt den tatsächlichen Stellenwert der Familie in der heutigen Gesellschaft.

IV. Was wird die Zukunft bringen?: Abschließend wird ein Ausblick auf die zukünftige Entwicklung der Familie gegeben, wobei die Koexistenz verschiedener Lebensstile und die fortwährende Bedürfnisorientierung nach zwischenmenschlicher Bindung im Fokus stehen.

Schlüsselwörter

Familiensoziologie, Individualisierung, Strukturwandel, Krise der Familie, Rollenverteilung, Milieuforschung, Ehe, Lebensformen, Sozialisation, Demographie, Partnerschaft, Patchworkfamilie, Generationenbindung, Wertewandel, Zukunft der Familie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der soziologischen Analyse der Familie im modernen Wandel und untersucht, ob die Institution Familie tatsächlich vor einer Auflösung steht oder ob sie einen Transformationsprozess durchläuft.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den zentralen Themen gehören der Einfluss von Individualisierungsprozessen, der Wandel der Geschlechterrollen, die Vielfalt neuer Familienmodelle sowie die Bedeutung sozio-regionaler Milieus für das Familienleben.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das primäre Ziel ist es, die Diskrepanz zwischen der hohen gesellschaftlichen Wertschätzung der Familie und den statistischen Anzeichen für deren Krise (z.B. sinkende Geburtenraten, hohe Scheidungszahlen) wissenschaftlich einzuordnen und zu deuten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse soziologischer Theorien (u.a. von Beck, Burkart, Kohli und Peuckert) sowie der Auswertung von Statistiken und familienpolitischen Grundsatzpapieren.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung von Ursachen für den Familienwandel, die detaillierte Beschreibung verschiedener Milieumodelle (vom Arbeiter-Milieu bis zum alternativen Milieu) sowie eine Diskussion über die Zukunftsperspektiven der Familie.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Individualisierung, Familiensoziologie, Strukturwandel, Milieuforschung und soziale Netzwerke charakterisiert.

Wie wird das "alternative Milieu" in der Arbeit beschrieben?

Das alternative Milieu wird als eine Lebenswelt zwischen Tradition und Postmoderne definiert, in der Partnerschaften oft als "Liebespaare auf Zeit" in kollektiven Wohnformen gelebt werden, wobei die individuelle Freiheit höher gewichtet wird als klassische Familienstrukturen.

Welche Rolle spielt die Individualisierung für die Familie?

Individualisierung wird als Prozess beschrieben, der die Lebensbiographien von traditionellen Vorgaben löst, was einerseits zu Wahlfreiheit und Selbstverwirklichung führt, andererseits aber Spannungen zwischen beruflichen Ambitionen und der Gründung einer Familie erzeugt.

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Details

Title
Gibt es eine Zukunft für die Familie?
College
Otto-von-Guericke-University Magdeburg  (Soziologie)
Course
Familiensoziologie
Grade
gut
Author
Anna Shkonda (Author)
Publication Year
2003
Pages
15
Catalog Number
V15010
ISBN (eBook)
9783638202565
ISBN (Book)
9783638787840
Language
German
Tags
Gibt Zukunft Familie Familiensoziologie
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anna Shkonda (Author), 2003, Gibt es eine Zukunft für die Familie?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/15010
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