Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Texte veröffentlichen, Rundum-Service genießen
Zur Shop-Startseite › Pädagogik - Sozialpädagogik

Cybermobbing unter Jugendlichen. Ursachen, Formen und die Rolle der neuen Medien

Titel: Cybermobbing unter Jugendlichen. Ursachen, Formen und die Rolle der neuen Medien

Hausarbeit , 2024 , 13 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Pädagogik - Sozialpädagogik
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die zunehmende Nutzung von Smartphones und sozialen Netzwerken hat dazu geführt, dass Mobbing unter Jugendlichen zunehmend im digitalen Raum stattfindet. Diese Arbeit untersucht das Phänomen des Cybermobbings und beleuchtet seine Besonderheiten im Vergleich zum traditionellen Mobbing. Dabei werden die verschiedenen Formen von Cybermobbing vorgestellt und die Entwicklung sowie Verbreitung an deutschen Schulen analysiert. Ein besonderer Fokus liegt auf den sozialisationstheoretischen Ursachen und den spezifischen Merkmalen der Täter:innen, die im Zusammenhang mit den Herausforderungen der Lebensphase Jugend stehen. Abschließend werden die Ergebnisse zusammengefasst und Handlungsempfehlungen im Umgang mit Cybermobbing gegeben.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Cybermobbing

2.1 Begriffsbestimmung

2.2 Formen von Cybermobbing

2.3 Entwicklung von Cybermobbing in deutschen Schulen

3. Untersuchung von Täterinnen und Tätern

3.1 Merkmale und Motive von Täterinnen und Tätern

3.2 Cybermobbing zur Kompensation einer gestörten Sozialisation

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht das Phänomen Cybermobbing aus sozialisationstheoretischer Perspektive, um die Ursachen und Hintergründe des Täterverhaltens im Kontext der Lebensphase Jugend zu beleuchten und Handlungsmöglichkeiten zur Prävention zu identifizieren.

  • Definition und Abgrenzung von Cybermobbing gegenüber traditionellem Mobbing
  • Klassifizierung der verschiedenen Formen und Ausprägungen von Cybermobbing
  • Analyse der individuellen Merkmale und Motive von Täterinnen und Tätern
  • Zusammenhang zwischen gestörter Sozialisation und deviantem Verhalten im Internet
  • Bedeutung der Lebensphase Jugend als kritischer Faktor bei der Suche nach Kompensation

Auszug aus dem Buch

3.1 Merkmale und Motive von Täterinnen und Tätern

Nachdem nun ein generelles Verständnis über das Phänomen Cybermobbing und deren Entwicklung gewonnen wurde, werden nun die Täter/innen näher in den Blickpunkt genommen. Dazu folgt zunächst eine Untersuchung der persönlichen und individuelle Merkmale und Motive von Täter/innen.

Dass es sich bei Cybermobbing um ein eigenständiges Phänomen handelt, bei dem einige Aspekte des traditionellen Mobbings differenziert betrachtet werden müssen, wurde bereits erläutert. Trotzdem belegen Studien, dass ungefähr 80 % der deutschen Jugendlichen, die traditionell in der Schule mobben, auch zum virtuellen Mobbing greifen (vgl. Katzer 2014, S. 76). Für den Großteil der Täter/innen scheinen Chatrooms oder ähnliches somit als neue Kanäle „für ihr bereits etabliertes Verhalten“ (Festl 2015, S. 37). Auch wenn das nicht auf alle Täter im Internet zu trifft und gerade Personen, die selbst Opfer von traditionellem Mobbing geworden sind, häufig zu Täter/innen im Netz werden. Für die der Aspekt der Anonymität im Internet einen besonderen Schutz bietet (vgl. Schenk 2020, S. 282), können hinsichtlich der Merkmale und Motive von Täter/innen vom traditionellen Mobbing auch auf das Cybermobbing übertragen werden (vgl. Fawzi 2015, S. 58).

So fallen bestimmte Merkmale beziehungsweise Risikofaktoren von Cybermobbern auf, die auch auf traditionelle Mobber/innen zu treffen. Täter/innen weisen antisoziales Verhalten auf und haben eine positive Haltung zu Gewalt, die meist gepaart ist mit emotionalem Problem und einer schlechten Eltern-Kind-Beziehung. Dazu kommen ein niedriges Selbstwertgefühl, ein geringeres Empathie Level und eine fehelende Selbst- und Impulskontrolle sowie eine niedrige Konfliktfähigkeit (vgl. Katzer 2023, S. 20).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Relevanz moderner Technologien für Jugendliche ein und skizziert die Problematik des Cybermobbings als Forschungsgegenstand.

2. Cybermobbing: Dieses Kapitel definiert Cybermobbing, grenzt es vom traditionellen Mobbing ab und schildert sowohl die verschiedenen Formen als auch die historische Entwicklung in deutschen Schulen.

3. Untersuchung von Täterinnen und Tätern: Dieser Abschnitt analysiert die psychologischen und sozialen Profile von Tätern sowie die Rolle der Lebensphase Jugend bei der Entstehung von Cybermobbing zur Kompensation von Problemen.

4. Fazit: Das Fazit fasst die zentralen Erkenntnisse zusammen und betont die Notwendigkeit von Präventionsmaßnahmen, die an den sozialisationstheoretischen Faktoren ansetzen.

Schlüsselwörter

Cybermobbing, Soziale Netzwerke, Adoleszenz, Sozialisation, Täter-Opfer-Dynamik, Medienkompetenz, Prävention, Antisoziales Verhalten, Digitale Gewalt, Persönlichkeitsentwicklung, Identitätsbildung, Mobbing-Formen, Entwicklungsdruck, Psychosoziale Ressourcen, Online-Kommunikation

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit dem Phänomen Cybermobbing bei Jugendlichen und untersucht, welche sozialen und individuellen Hintergründe dazu führen, dass Täter im Internet agieren.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentral sind die Abgrenzung von Mobbing im digitalen Raum, die Kategorisierung von Angriffsformen, die Identifikation von Täterprofilen sowie die Bedeutung der jugendlichen Entwicklungsphase.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, zu verstehen, warum Cybermobbing auftritt, welche Rolle die Sozialisation spielt und wie die Lebensphase Jugend als Rahmenbedingung für dieses Verhalten fungiert.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin stützt sich auf eine Literaturanalyse bestehender Studien und einschlägiger Fachpublikationen, um eine theoretische Fundierung für das Phänomen Cybermobbing zu erarbeiten.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden Begriffsbestimmungen vorgenommen, Formen von Cybermobbing spezifiziert und eine detaillierte Analyse der Merkmale von Tätern sowie deren Motivlage geleistet.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung?

Wichtige Begriffe sind Cybermobbing, Sozialisation, Lebensphase Jugend, Tätermerkmale, Prävention und digitale Gewalt.

Wie unterscheidet sich Cybermobbing vom klassischen Mobbing laut der Autorin?

Der wesentliche Unterschied liegt laut der Arbeit im virtuellen Raum, der eine höhere Öffentlichkeitswirkung, zeitliche und örtliche Unabhängigkeit sowie Anonymität ermöglicht.

Welche Rolle spielt die Lebensphase Jugend bei Cybermobbing?

Die Lebensphase Jugend ist von Entwicklungsdruck geprägt; Cybermobbing kann hierbei als kompensatorische Strategie dienen, um den eigenen sozialen Status zu festigen oder mangelnde Selbstwirksamkeit zu überdecken.

Ende der Leseprobe aus 13 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Cybermobbing unter Jugendlichen. Ursachen, Formen und die Rolle der neuen Medien
Hochschule
Universität zu Köln
Veranstaltung
Cybermobbing in der Schule: Prävention und Intervention
Note
1,3
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2024
Seiten
13
Katalognummer
V1501847
ISBN (PDF)
9783389069882
ISBN (Buch)
9783389069899
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Cybermobbing Mobbing Schule Täter
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2024, Cybermobbing unter Jugendlichen. Ursachen, Formen und die Rolle der neuen Medien, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1501847
Blick ins Buch
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
Leseprobe aus  13  Seiten
Grin logo
  • Grin.com
  • Versand
  • Kontakt
  • Datenschutz
  • AGB
  • Impressum