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Sprechen und Zuhören - Entwicklung der kommunikativen Kompetenz

Titre: Sprechen und Zuhören - Entwicklung der kommunikativen Kompetenz

Exposé Écrit pour un Séminaire / Cours , 2007 , 11 Pages , Note: 2

Autor:in: Dennis Scholze (Auteur)

Didactique de l'Allemand - Pédagogie, Linguistique
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Wie die vorstehenden Ausführungen zeigen, ist Sprechen und Zuhören – Entwicklung der kommunikativen Kompetenz weites und interessantes Wissensfeld, dessen Erschließung man sich von verschiedensten Seiten her nähern kann.
Diese Hausarbeit ist in drei Teile gegliedert.

Das Anliegen des ersten Teils ist es, einen Überblick über die seit den 70er-Jahren des 20.Jahrhunderts vollzogene kommunikative Wende im Bildungsbereich zu geben.
Im zweiten Teil soll ein Einblick in die Formen der Vermittlung und Entwicklung der Sprachkompetenz an deutschen Schulen im 21.Jahrhundert ermöglicht werden.
Der dritte Teil wird einen Ausblick auf mögliche Weiterentwicklungen wagen.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Die kommunikative Wende

1.1 Zusammenfassung und Problemstellung

2. Entwicklung der Sprachhandlungskompetenz im aktuellen schulischen Kontext

2.1 Lernen durch Lehren

2.2 Elementare Gesprächerziehung

3. Ein Ausblick in die Entfaltung der kommunikativen Kompetenz in der Schule der Zukunft.

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die historische Entwicklung und die didaktische Umsetzung der Förderung kommunikativer Kompetenz im Deutschunterricht, mit dem Ziel, die Bedeutung von Sprechen und Zuhören als grundlegende Schlüsselqualifikationen für die gesellschaftliche Teilhabe herauszuarbeiten.

  • Die historische Genese der Rhetorik und der kommunikativen Wende.
  • Didaktische Konzepte zur Förderung von Sprachhandlungskompetenz (z.B. „Lernen durch Lehren“).
  • Methoden der Gesprächserziehung im Primar- und Sekundarbereich.
  • Die Rolle der Schule bei der Sensibilisierung für gelingende und misslingende Kommunikation.
  • Die Bedeutung von Medienwandel und nonverbaler Kommunikation für den modernen Unterricht.

Auszug aus dem Buch

2.1 Lernen durch Lehren

Wie sollte man das Problem der Authentifizierung von Sprachsituation im schulischen Alltag aber lösen und die Bereiche Reflexion, Qualität der Inhalte als Gesamtheit zu betrachten und ausreichend zu berücksichtigen? Eine erste Lösung dieses Dilemmas scheint das Konzept „Lernen durch Lehren“ zu bieten. Schülerinnen und Schüler sollen dabei den Unterrichtsstoff ihren Mitschülern vermitteln, Dabei richtet sich die Aufmerksamkeit der Schülerinnen und Schüler intensiv auf die Lehrinhalte und ihre Darstellung (Kognitivierung), während der Vermittlung der Stoffvermittlung wird Zielsprache verwendet (Habitualisierung) und die Schüler sprechen authentisch, denn sie wollen wirkliche Sprechintentionen realisieren (authentische Kommunikation). Als Globalziel wird angestrebt, gemeinsam Wissen zu konstruieren. Lernen durch Lehren wurde in den 80er-Jahren vom Pariser Professor für Didaktik der französischen Sprache, Jean-Pol Martin (*1943) entwickelt und darf keineswegs mit Referaten oder Präsentationen verwechselt werden: Es setzt auch eine didaktische Tätigkeit der Schüler voraus (!) Dabei kann von de dozierenden Schülern Partnerarbeit in die Unterrichtsvermittlung eingebaut oder andere schüleraktivierende Techniken eingebaut werden. Auch mit dem aus dem amerikanischen kommenden sog. „peer-teaching“ bzw. „Tutoring“, dem Helfersystem ist diese Art der Vermittlung nicht identisch. Während beim Helfersystem die Verantwortung direkt und vollständig auf die Schüler delegiert wird, wird beim Lernen durch Lehren der Lehrprozess vom Lehrer intensiv überwacht und unterstützt. Die Übernahme der Lehraufgaben durch Schüler kann einzelne Unterrichtssequenzen betreffen oder auch längere Einheiten, bis hin zur Übernahme des gesamten Unterrichts, von der ersten Stunde angefangen, bis zum Ende des Schuljahres. Lernen durch Lehren war eine Möglichkeit den Problemen der kommunikativen Wende zu begegnen und somit die Entwicklung der kommunikativen Kompetenz der Schüler zukunftsgerichtet voran zu treiben.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Die kommunikative Wende: Das Kapitel erläutert den historischen Wandel des Sprachunterrichts seit den 70er-Jahren und die Abkehr von rein formalen Strukturen hin zur Förderung kommunikativer Handlungskompetenz.

1.1 Zusammenfassung und Problemstellung: Hier wird die Notwendigkeit authentischer Sprechsituationen diskutiert, um die durch Simulation und Imitation entstandene Eintönigkeit im Lernprozess zu überwinden.

2. Entwicklung der Sprachhandlungskompetenz im aktuellen schulischen Kontext: Dieser Abschnitt stellt konkrete didaktische Strategien vor, um Schüler aktiv in den Vermittlungsprozess einzubinden.

2.1 Lernen durch Lehren: Es wird die Methode „Lernen durch Lehren“ nach Jean-Pol Martin vorgestellt, bei der Schüler die Lehrrolle übernehmen, um kognitive und sprachliche Kompetenzen zu vertiefen.

2.2 Elementare Gesprächerziehung: Dieses Kapitel behandelt praktische Übungen für den Grundschulbereich, um durch Erzählkreise und Gesprächsregeln soziale und kommunikative Fähigkeiten zu fördern.

3. Ein Ausblick in die Entfaltung der kommunikativen Kompetenz in der Schule der Zukunft.: Das Fazit skizziert die Herausforderungen durch den Medienwandel und betont die Rolle des Deutschunterrichts für die Mündigkeit des Individuums.

Schlüsselwörter

Kommunikative Wende, Sprachhandlungskompetenz, Rhetorik, Lernen durch Lehren, Gesprächserziehung, Authentizität, Zuhörkompetenz, Schulpraxis, Medienwandel, nonverbale Kommunikation, Bildungsstandards, soziale Kompetenz, Unterrichtsmethodik, Diskursfähigkeit, demokratische Teilhabe.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Bedeutung von „Sprechen und Zuhören“ als zentralem Lernbereich des modernen Deutschunterrichts und dessen Entwicklung seit der sogenannten kommunikativen Wende.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den zentralen Themen gehören die historische Entwicklung der Rhetorik, die didaktische Methode „Lernen durch Lehren“, die Elementarerziehung in der Grundschule sowie die Herausforderungen durch neue Medien.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, Wege aufzuzeigen, wie Schüler durch gezielten Unterricht kommunikative Kompetenzen erwerben können, um als mündige Individuen erfolgreich in der Gesellschaft zu agieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine theoretische Aufarbeitung didaktischer Konzepte sowie die Analyse fachwissenschaftlicher Literatur zur Gesprächserziehung und Sprachdidaktik.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden konkrete Unterrichtsmethoden wie das „Lernen durch Lehren“ und verschiedene Übungsformen der Gesprächserziehung (z. B. Blitzlicht, Schreibgespräch) detailliert beschrieben.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind kommunikative Wende, Sprachhandlungskompetenz, Authentizität, Gesprächserziehung und die Förderung der Mündigkeit im demokratischen Kontext.

Wie unterscheidet sich „Lernen durch Lehren“ von einem klassischen Referat?

Im Gegensatz zum Referat erfordert „Lernen durch Lehren“ eine aktive didaktische Steuerung durch die Schüler, die den Lehrprozess gestalten, während die Lehrkraft den Prozess intensiv begleitet und unterstützt.

Welchen Einfluss haben neue Medien auf die kommunikative Kompetenz?

Die Arbeit identifiziert eine zunehmende Abstraktheit durch digitale Kommunikation (SMS, Chat), die das persönliche Gespräch verdrängt und die Schule vor die neue Aufgabe stellt, Schüler für die Risiken solcher Kommunikationsformen zu sensibilisieren.

Warum ist das „Schonraum-Konzept“ der Schule wichtig?

Der „Schonraum Schule“ erlaubt es Schülern, in einem geschützten Rahmen verschiedene Kommunikationsmuster auszuprobieren und zu reflektieren, ohne die schwerwiegenden Konsequenzen eines Scheiterns im realen Leben tragen zu müssen.

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Résumé des informations

Titre
Sprechen und Zuhören - Entwicklung der kommunikativen Kompetenz
Université
Christian-Albrechts-University of Kiel
Note
2
Auteur
Dennis Scholze (Auteur)
Année de publication
2007
Pages
11
N° de catalogue
V150192
ISBN (ebook)
9783640614998
ISBN (Livre)
9783640615698
Langue
allemand
mots-clé
Spracherziehung Sprechen und Zuhören Rhetorik Sprachkompetenz Kommunikation Zuhören
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Dennis Scholze (Auteur), 2007, Sprechen und Zuhören - Entwicklung der kommunikativen Kompetenz, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/150192
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Extrait de  11  pages
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